Zukunftstag

Am 23. April 2015 fand der mittlerweile 13. Zukunftstag statt. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis zehn haben an diesem Tag die Gelegenheit, praktische Eindrücke von der Arbeitswelt zu gewinnen, indem sie Betriebe und Einrichtungen der Region besuchen. Mehr als die Hälfte unserer Schüler hat genau dies in Eigeninitiative, unterstützt durch unsere WAT-Lehrer und viele Eltern, als Chance genutzt. Isabell Frisch aus der achten Klasse beschreibt ihren ganz persönlichen Zukunftstag so:

An mei­nem Zukunfts­tag war ich in Bad Saa­row bei der Tages­pfle­ge von Anke Reincke. Auf die Idee, die Arbeit dort ken­nen­zu­ler­nen, hat mich mei­ne Mut­ter gebracht, die in Bad Saa­row als Phy­sio­the­ra­peu­tin im Beatmungs-Wohn­zen­trum arbei­tet.

Um 9 Uhr tra­fen wir uns im Ver­samm­lungs­raum und beka­men eine Ein­wei­sung über die ver­schie­de­nen Berufs­grup­pen. Eine hal­be Stun­de spä­ter gin­gen wir dann in die Senio­ren­ta­ges­stät­te. Auf dem Weg dort­hin wur­de uns noch eini­ges erzählt. Die Senio­ren freu­ten sich, als wir anka­men. Da wir ins­ge­samt acht Schü­ler unter­schied­li­cher Schu­len waren, wur­den wir in Grup­pen ein­ge­teilt: Vier gin­gen dort­hin, wo Men­schen beatmet wur­den, die ande­ren, dar­un­ter auch ich, gin­gen zu den Senio­ren, die tags­über betreut wer­den.

Als wir dort anka­men, waren noch eini­ge Senio­ren am Früh­stü­cken. Als sie fer­tig waren, wur­den sie ange­zo­gen und wir gin­gen gemein­sam zum See. Ich schob jeman­den im Roll­stuhl. Wir setz­ten uns am See auf Bän­ke und beob­ach­te­ten die Vögel und Enten. Anschlie­ßend san­gen die Senio­ren gemein­sam und beka­men etwas vor­ge­le­sen. Eine Wei­le spä­ter gin­gen wir zurück. Auf dem Rück­weg beglei­te­te ich eine Oma und wir unter­hiel­ten uns nett. In der Tages­pfle­ge half ich ihr noch, die Jacke aus­zu­zie­hen.

Wir setz­ten uns dann in einen Stuhl­kreis und eine Pfle­ge­rin las uns die Stern­zei­chen vor. Dann war es auch schon Zeit zum Mit­tag­essen. Wir hal­fen den Senio­ren noch, sich an ihren Platz zu set­zen und gaben ihnen etwas zum Trin­ken. Danach ver­ab­schie­de­ten wir uns von den Senio­ren.

Alles in allem war es ein guter, inter­es­san­ter Tag, den ich ger­ne wie­der­ho­len wür­de. Mir macht das Zusam­men­sein mit älte­ren Men­schen viel Spaß und ich unter­stüt­ze sie gern.

Ich möch­te mich bei allen Mit­ar­bei­tern der Tages­pfle­ge und den Senio­ren, die wir betreu­en durf­ten, bedan­ken.