Teamtag

Am 02.10.2020 gestal­te­ten die Eltern­spre­che­rin­nen Frau Graß und Frau Wal­ter mit der 9. Klas­se einen Team­tag, der dazu dien­te, den Team­geist und den Zusam­men­halt der Klas­se zu för­dern, da es in letz­ter Zeit Pro­ble­me gab.

Die ers­ten bei­den Stun­den began­nen damit, dass wir uns in einem Kreis zusam­men­setz­ten und jeder sagen soll­te, wie es ihm geht und was er von dem Tag erwar­tet. Danach bekam jeder ein wei­ßes T-Shirt, auf das wir unse­ren Namen schrei­ben muss­ten. Dann ging es auf den Schul­hof.  Dort soll­ten wir uns - ohne mit­ein­an­der zu reden - vom jüngs­ten bis zum ältes­ten Schü­ler ord­nen. Wir durf­ten nur mit Hand­be­we­gun­gen und Mimik kom­mu­ni­zie­ren. Anschlie­ßend stell­ten wir uns in die­ser Rei­hen­fol­ge in einen Kreis und beka­men ein Woll­knäu­el, das wir einem belie­bi­gen Schü­ler aus unse­rer Klas­se zuwer­fen muss­ten, wäh­rend wir die Schnur fest­hiel­ten, damit sich ein „Spin­nen­netz“ bil­det. Gleich­zei­tig soll­ten wir sagen, was wir an unse­rem Mit­schü­ler schät­zen. Dies muss­te sich der­je­ni­ge, dem wir das sag­ten, mer­ken. Als dann die letz­te Per­son das Woll­knäu­el zuge­wor­fen bekom­men hat­te, muss­te es in der­sel­ben Rei­hen­fol­ge zurück­ge­wor­fen wer­den, damit sich das Netz wie­der löst. Der­je­ni­ge, der das Woll­knäu­el dann in der Hand hielt, muss­te sich bei der Per­son für das Gesag­te bedan­ken und noch sagen, was er selbst an die­ser Per­son schätzt. Anschlie­ßend hat­ten wir uns wie­der nach einer bestimm­ten Rei­hen­fol­ge zu ord­nen, näm­lich nach der Grö­ße. Gar nicht so ein­fach war aller­dings, dass die Mäd­chen nichts sehen durf­ten und den Jungs ver­trau­en muss­ten, indem die­se die Mäd­chen an die rich­ti­ge Stel­le führ­ten. Dar­auf­fol­gend muss­ten wir uns wie­der in der Rei­hen­fol­ge in einen Kreis stel­len, aber dies­mal mit dem Rücken zum Kreis. Wir durf­ten uns nicht angu­cken. Die­ses Spiel ging so, dass einer anfing, „22“ zu sagen, da wir 22 Schü­ler waren. Danach muss­te jemand ande­res „21“ sagen usw. Doch wenn zwei Schü­ler gleich­zei­tig die glei­che Zahl sag­ten, muss­ten wir wie­der von vor­ne beginnen.

In der 3. und 4. Stun­de haben wir mit dem krea­ti­ven Teil ange­fan­gen. Wir wur­den in drei Grup­pen auf­ge­teilt. Jeder hat­te ein The­ma, das auf einem Pla­kat gestal­tet wer­den muss­te. Wir setz­ten uns mit der Situa­ti­on in unse­rer Klas­se dahin­ge­hend aus­ein­an­der, was gut läuft, was wir an unse­rer Klas­se also mögen, was wir gern los­wer­den wol­len und mit wel­chen Kon­se­quen­zen dem Nach­druck ver­lie­hen wer­den könn­te. In die­sem Sin­ne gab es die The­men „Was packe ich in den Kof­fer rein?“, „Was packe ich aus dem Kof­fer raus?“ und „Was ist, wenn die Regeln wei­ter gebro­chen wer­den? Konsequenzen!“.

Die­se Pla­ka­te wur­den von jeder Grup­pe schluss­end­lich gemein­schaft­lich vor­ge­stellt, mit der Klas­se dis­ku­tiert  und als Team­tag­er­geb­nis an der Wand angebracht.

 

Zum Schluss hat jeder bei sei­nen Klas­sen­ka­me­ra­den auf dem T-Shirt unterschrieben.

Klasse 9 zum TeamtagNicht nur ich fand den Tag sehr gut, denn er könn­te der Anfang dafür sein, dass sich unser Klas­sen­ver­hält­nis ver­bes­sern wird, sowohl im Unter­richt als auch untereinander.

Frau Graß und Frau Wal­ter haben sich sehr viel Mühe gege­ben, den Tag zu gestal­ten. Bei bei­den möch­ten wir uns ganz herz­lich bedanken.

Meli­na
im Namen der Klas­se 9