Werkstatttage 2022 - Praktische Berufsorientierung für die Klasse 8

Für unse­re 8. Klas­se geht der Besuch der Ober­schu­le ins zwei­te Jahr. Es ist zwar noch etwas Zeit, aber durch ver­schie­de­ne schu­li­sche Maß­nah­men - in die­sem Fall durch INISEK geför­dert - soll der Blick schon für eine mög­li­che Berufs­wahl geschärft werden.

So fan­den für die Klas­se Werk­statt­ta­ge im Über­be­trieb­li­chen Aus­bil­dungs­zen­trum für Bau­be­ru­fe (ÜAZ) in Frank­furt (Oder) statt. Drei Schnup­per­ta­ge Ende Sep­tem­ber in unter­schied­li­chen Abtei­lun­gen dien­ten einem ers­ten Ken­nen­ler­nen. Und die­se Tage hat­ten es bereits in sich. Nach eini­gen theo­re­ti­schen Aus­füh­run­gen des Lehr­meis­ters im Stra­ßen- und Tief­bau gelang­ten wir zum Bau­ma­schi­nen-Fuhr­park. Und das, was kei­ner sich zu fra­gen trau­te, wur­de tat­säch­lich Wirk­lich­keit: Alle Schüler*innen durf­ten mit einem rie­si­gen Rad­la­der auf dem Innen­hof eine Run­de dre­hen inklu­si­ve rück­wärts ein­par­ken für den nächs­ten Fah­rer. Das Bag­gern mit einem Mini­bag­ger war dann noch das I-Tüp­fel­chen. Lei­der erkrank­te der Lehr­meis­ter, so dass die bei­den ande­ren Grup­pen dafür in die Geheim­nis­se des Tro­cken­baus ein­ge­wie­sen wur­den. Außer­dem stan­den die Zim­mer­manns­werk­statt und die Küche auf dem Plan.

In der zwei­ten Run­de – Mit­te Okto­ber - konn­ten dann die Achtklässler*innen für eine kom­plet­te Woche in ihrer Lieb­lings­ab­tei­lung arbei­ten, die tat­säch­lich nicht immer die Lieb­lings­ab­tei­lung war. Naja, lei­der kön­nen im Leben nicht alle Wün­sche erfüllt wer­den. Dafür waren dann aber die Ergeb­nis­se umso beeindruckender.

In der Holz­werk­statt ent­stan­den fan­tas­ti­sche Fut­ter­häus­chen, die ger­ne mit nach Hau­se genom­men wur­den. Die hand­ge­fer­tig­ten gedreh­ten Säu­len sind ein Hin­gu­cker in jedem Gar­ten oder Bal­kon. Großartig!

Stra­ßen und Wege zu pflas­tern ist schwe­re Arbeit. Das lern­ten alle Schüler*innen sehr schnell. Aber die unter­schied­lichs­ten Auf­ga­ben wur­den gelöst und es ent­stan­den groß­ar­ti­ge Ergeb­nis­se. Die Krö­nung war eine selbst­ver­leg­te Abwas­ser­lei­tung, die mit einem Mosa­ik aus unter­schied­lich far­bi­gen Pflas­ter­stei­nen mit dem Schrift­zug „Brie­sen Kl. 8“ über­deckt wur­de. Die Grup­pen­fo­tos davor wer­den zu einer schö­nen Erin­ne­rung werden.

Für die Küchen-Crew stand noch eine Über­ra­schung bereit. (Dass alle selbst­ge­koch­ten Gerich­te super geschmeckt haben, muss hier wohl nicht extra erwähnt wer­den). Alle durf­ten näm­lich in die Näh­werk­statt und mit elek­tri­schen Näh­ma­schi­nen ihren eige­nen Kum­mer­sack schnei­dern. Es ent­stan­den lus­ti­ge Eigen­krea­tio­nen mit Knopf­au­gen, Reiß­ver­schlüs­sen und allem PiPaPo.

Für alle Schüler*innen waren die­se Werk­statt­ta­ge eine Rie­sen­er­fah­rung. Ja, und es stimmt: Es hat nicht allen alles immer Spaß gemacht. Aber auch die Erkennt­nis, dass eine Arbeit oder ein Berufs­zweig so über­haupt nicht mein Ding sind, ist doch eine sehr wert­vol­le Erkennt­nis auf dem Weg zu einer Berufs­fin­dung. Dafür und für die net­te Betreu­ung durch die Lehr­meis­ter, die gute Orga­ni­sa­ti­on durch das ÜAZ und den per­fek­ten Hol- und Brin­ge-Ser­vice durch die Bus­ge­sell­schaft bedan­ken sich die Ober­schu­le Brie­sen, die Betreuer*innen und natür­lich die 8. Klas­se ganz herzlich.

Herr Mül­ler, Fach­leh­rer für WAT und Mathematik

NaturKultur – von A wie APFELKUCHEN bis Z wie ZUCKERWATTE über E wie EULEN vor Ort

Wir kön­nen fast das gan­ze Alpha­bet durch­buch­sta­bie­ren, um unse­re viel­fäl­ti­gen Ange­bo­te zu Natur­Kul­tur im Amt Oder­vor­land am 11. Sep­tem­ber 2022 zu beschrei­ben, zum Beispiel …

B – Es gab lecke­re BRATWÜRSTE, die von der Zehn­ten gegrillt wur­den, und man konn­te eige­ne BUTTONS herstellen.

C – Die enga­gier­te Zehn­te nutz­te erfolg­reich ihre CHANCE, die Klas­sen­kas­se aufzufüllen.

D – Beim DOSENWERFEN mit Herrn Hösch und den Zehntklässler*innen gab es vie­le Überraschungen.

FFLEI­ßI­GE und enga­gier­te Eltern beweg­ten unter hohem per­sön­li­chen Ein­satz mit unse­rem Kaf­fee-, Kuchen-, Grill­wurst-Pla­kat vie­le durch­fah­ren­de Gäs­te zu einem Stop an unse­rer Schule.

G – Unse­re GÄSTE durf­ten das GLÜCKSRSAD drehen.

HHOLZOSTERHASEN und

IINSEKTENHOTELS aus unse­rem WAT-Unter­richt stan­den zum Verkauf.

J – Etli­che JAHRE ist es her, dass Herr Bey­er, Lei­ter der Eulen-AG, das ers­te Mal bei Natur­Kul­tur mitmachte.

KKAFFEE , auch KINDERSCHMINKEN wur­den ange­bo­ten sowie

LLECKERER selbst­ge­ba­cke­ner Kuchen.

M – Herr MÜLLER stell­te die Holz­wurm-AG und den WAT-Unter­richt in der Holz­werk­statt vor.

N – Der NABU unter­stütz­te unse­re NATURKULTUR-Sta­ti­on mit vie­len Informationsmaterialien

O – Auch unse­re OBERSCHULE wur­de natür­lich vorgestellt.

PPAPIERSCHÖPFEN mit unse­rer fan­tas­ti­schen Kunst­leh­re­rin, Frau Beeck, mach­te vie­len Gäs­ten Spaß.

Q – Die QUAL der Wahl hat­te man beim Kuchen­aus­su­chen oder beim Fin­den der rich­ti­gen Ant­wort im Eulen-QUIZ von Herrn Beyer.

R - Von REGEN bis zum strah­len­den Son­nen­schein war alles dabei.

S – Auch ein STEINKAUZ besuch­te uns.

T – Wir ver­fü­gen über TALENTIERTE TOLLE Kuchenbäcker*innen.

U – Es war ein sehr UNTERHALTSAMER Tag.

VVIELE ehe­ma­li­ge Schüler*innen besuch­ten uns zu unse­rer Freude.

WWAT als Anker­fach an unse­rer Schu­le wur­de auch von unse­rer neu­en Kol­le­gin, Frau Böger, vor­ge­stellt, und lecke­re WAFFELN aus dem Fens­ter des WAT-Gebäu­des verkauft.

Frau Koch, Schulleiterin

Neue Bänke auf unserem Schulhof

Ein Pro­jekt, das unser ehe­ma­li­ger WAT-Leh­rer, Herr Schus­ter, vor einem Jahr anreg­te, weil die alten Schul­hof­bän­ke maro­de waren, fand nun sei­nen Abschluss:

Unse­re neu­en Schul­hof­bän­ke wur­den von Azu­bis des 2. und 3. Lehr­jah­res an der FAWZ am 13. und 14.06.2022 mon­tiert und noch­mals gestri­chen. Fach­kun­di­ge Hil­fe erhiel­ten sie von Herrn Hoff­mann und Herrn Plö­ger, den Meis­tern im Holz­be­reich der FAWZ in Fürstenwalde.

Wir möch­ten uns bei allen Azu­bis und den bei­den Meis­tern recht herz­lich für die groß­ar­ti­ge Unter­stüt­zung bedanken.

Nun haben wir end­lich wie­der wun­der­ba­re Sitz­ge­le­gen­hei­ten rund um den Anbau der Schu­le Brie­sen, in dem unse­re Oberschüler*innen ihre Klas­sen­räu­me haben.

Die alten Bän­ke auf dem Schul­hof waren so morsch und maro­de, dass sie von unse­rem Haus­meis­ter abmon­tiert wer­den muss­ten, damit sich nie­mand ver­letzt. Die jet­zi­gen Zehnt­kläss­ler began­nen im ver­gan­ge­nen Schul­jahr damit, im Rah­men des WAT-Wahl­pflicht-Unter­richts Berech­nun­gen zur benö­tig­ten Holz­men­ge anzu­stel­len und maßen dazu die kom­plet­ten Mau­ern, auf denen die Bän­ke befes­tigt sind, aus. Holz wur­de bestellt, teils gestri­chen und auf einem klei­nen Teil der Mau­er wur­den wie­der Bän­ke montiert.

Dann dau­er­te es lei­der bis zum Früh­ling die­ses Jah­res, bis wie­der Leben in das Pro­jekt kam. Wir baten dazu um Unter­stüt­zung durch die Azu­bis der FAWZ und Herr Plö­ger sowie unser Ver­wal­tungs­lei­ter, Herr Trep­tow, nah­men die Arbeit auf, ver­ma­ßen noch­mals, ergänz­ten die Holz­be­stel­lung und lie­fer­ten wei­te­re Plan­ken für die Bän­ke an. Außer­dem kam Herr Plö­ger mit eini­gen Azu­bis, um Fasen an den Plan­ken zu frä­sen, damit die Ver­let­zungs­ge­fahr mini­miert wird.

Nun kamen die jet­zi­gen Siebt- und Achtklässler*innen ins Spiel: Sie stri­chen alle Bret­ter vor der Mon­ta­ge im WAT-Unter­richt in der Holz­werk­statt – unter Anlei­tung unse­res jet­zi­gen WAT-Leh­rers, Herrn Müller.

Es ist nicht das ers­te Mal, dass Azu­bis der FAWZ der Ober­schu­le Brie­sen unter die Arme grei­fen: Bereits unser Kräu­ter­hoch­beet, Blu­men­kü­bel und eine über­dach­te Sitz­ge­le­gen­heit wur­den gemein­sam mit unse­ren Schüler*innen und den Meis­tern der FAWZ gebaut. Dies ist aber schon so lan­ge her, dass wir für das nächs­te Schul­jahr die Erneue­rung des Kräu­ter­bee­tes durch Azu­bis und unse­re Schüler*innen in einem gemein­sa­men Pro­jekt zur Schul­hof­ge­stal­tung in Angriff neh­men wollen 😊.

Kath­rin Koch, Schulleiterin

Drama vor dem WAT-Gebäude

Todes­fall” an der Ober­schu­le Briesen

Seit eini­gen Minu­ten war­ten die Siebtklässler*innen der neu­en WAT-Grup­pe auf ihre ers­te Stun­de in der Holz­werk­statt (Nach den Oster­fe­ri­en tauscht die Küchen­grup­pe in die Holz­werk­statt und umge­kehrt.). So wird bald ein klei­ner Sing­vo­gel ent­deckt, der ver­mut­lich gegen die Schei­be eines Fens­ters vom WAT-Raum geflo­gen ist und dies lei­der nicht über­lebt hat. Die Anteil­nah­me aller Schüler*innen im Ange­sicht eines klei­nen, leb­lo­sen Grün­fin­ken war groß. Zunächst wur­de der bedau­erns­wer­te Piep­matz unter dem Fens­ter zurück­ge­las­sen und die ers­te WAT-Stun­de nach den Feri­en begann.

Da die Ideen der Schüler*innen mit in die WAT-Holz-Pro­jek­te ein­flie­ßen sol­len, wur­de also zuerst eine Ideen­fin­dung durch­ge­führt. Dabei konn­ten aller­lei mach­ba­re und unmach­ba­re Vor­schlä­ge notiert werden. 

Der letz­te Vor­schlag hat­te es dann in sich: „Ein Sarg. Wir kön­nen doch einen Sarg für den Vogel bau­en.“ Die gesam­te Grup­pe war plötz­lich wie elek­tri­siert und sofort Feu­er und Flam­me. Inzwi­schen waren bereits die ers­ten 45 Minu­ten der Dop­pel­stun­de ver­gan­gen und die Zeit dräng­te bis zur nächs­ten Pau­se. Blitz­schnell bil­de­ten sich Zwei­er- oder Drei­er­grup­pen und Auf­ga­ben wur­den ver­teilt. Eine Grup­pe bekam den Auf­trag, die Maße des Vogels zu ermit­teln. Mit Zoll­stock und Notiz­block war sie ver­schwun­den. Die zwei­te Grup­pe orga­ni­sier­te das Mate­ri­al aus den Rega­len und par­al­lel dazu wur­de von zwei Schü­le­rin­nen das Design für den Sarg ent­wor­fen. Hier muss­te der WAT-Leh­rer die Luxus­ver­si­on eines Vogel­s­ar­ges in eine, in Anbe­tracht der schwin­den­den Zeit, rea­li­sier­ba­re Ver­si­on kor­ri­gie­ren. Die Maße der ver­füg­ba­ren Sperr­holz­plat­ten wur­den mit den Vogel­ma­ßen abge­gli­chen und der WAT-Leh­rer an der Kreis­sä­ge sowie ein begab­ter Schü­ler unter Auf­sicht an der Band­sä­ge stell­ten alle Ein­zel­tei­le ent­spre­chend dem vor­lie­gen­den Design her. Schnell noch die Mon­ta­ge der Boden­ein­heit, Beschrif­tung auf dem Sarg­de­ckel, den Leich­nam pie­tät­voll in den Sarg bet­ten und den Deckel auf­na­geln, dann war die Pau­se ran und das Mit­tag­essen rief.

So wur­de die offi­zi­el­le Bestat­tung auf die nächs­te Früh­stücks­pau­se ver­legt und unter der Anteil­nah­me der Grup­pe wur­de dann der klei­ne Vogel samt selbst ange­fer­tig­tem Sarg zu Gra­be getra­gen. (Sie­he Fotostory!)

Aus der Sicht des WAT-Leh­rers ist die­se klei­ne Geschich­te des­halb bemer­kens­wert, weil über­ra­schend deut­lich wur­de, was erreicht wer­den kann, wenn eine Grup­pe von Kin­dern moti­viert, mit Dis­zi­plin und Eifer gemein­sam an einer Auf­ga­be arbei­tet. Gro­ßer Respekt dafür!

Herr Mül­ler, Fach­leh­rer für WAT

 

 

 

 

Potenzialanalyse 2022

Auch in die­sem Jahr hat­ten wir die Freu­de, unse­re 7. Klas­se im Rah­men der Poten­zi­al­ana­ly­se zu beglei­ten. Mit­hil­fe der Poten­zi­al­ana­ly­se sol­len die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen ers­ten Ein­blick in die Berufs­welt bekom­men. Sie sol­len ein Gefühl für ihre Stär­ken und Schwä­chen erlan­gen, um so ihre ein­zel­nen Kom­pe­ten­zen bes­ser ver­ste­hen zu können.

Am 29.03.2022 fuh­ren die Siebtklässler*innen gemein­sam mit ihrer Klas­sen­leh­re­rin, Frau Fröh­lich, und der zustän­di­gen WAT-Leh­re­rin nach Fürs­ten­wal­de in die FAWZ gGmbH. Hier bewie­sen die Kin­der an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen viel Aus­dau­er, Krea­ti­vi­tät und Team­geist. Sie lös­ten einen Mord­fall, bezo­gen ein Bett unter Zeit­druck, führ­ten ein Haus­halts­buch, arbei­te­ten mit Far­be, bau­ten ein Regal auf und führ­ten span­nen­de Verkaufsgespräche.

Gemein­sam erleb­ten sie einen Tag mit viel Spaß und Auf­re­gung. Die Kin­der lern­ten sich und ihre Klassenkamerad*innen bes­ser ken­nen. Dies wur­de beson­ders durch ihr unein­ge­schränkt posi­ti­ves Feed­back deutlich.

Die Ergeb­nis­se der Poten­zi­al­ana­ly­se wur­den am Fol­ge­tag in indi­vi­du­el­len Gesprä­chen mit den Siebtklässler*innen ausgewertet.

Frau Bruck, WAT-Lehrerin

Osterhasen aus der Holzwerkstatt

In den letz­ten Wochen stand das The­ma „Oster­de­ko­ra­ti­on“ auf dem Plan des WAT-Unter­richts in der Holz­werk­statt ganz im Vordergrund.

Wäh­rend Laub­sä­ge­ar­bei­ten den Sie­bent- und Achtklässler*innen noch nicht so flüs­sig von der Hand gin­gen, spru­del­te die Krea­ti­vi­tät beim The­ma „Oster­ha­sen aus Baum­schei­ben“ nur so aus unse­ren Schüler*innen her­aus. Der WAT-Leh­rer besorg­te Baum­schei­ben ver­schie­dens­ter Gehöl­ze und Grö­ßen. Zwei gro­ße, vol­le Kis­ten wur­den auf den Arbeits­ti­schen ver­teilt und mit eini­gen Fotos zur Inspi­ra­ti­on ging es los. In Zwei­er-Teams wur­den coo­le Ideen ver­wirk­licht. Man­cher Schü­ler hat­te wahr­schein­lich das ers­te Mal einen Ham­mer in der Hand, und so ver­schwan­den unzäh­li­ge Nägel im Holz. Neben den Erfah­run­gen mit unter­schied­li­chen Hol­z­ei­gen­schaf­ten konn­ten auch die Hebel­ge­set­ze aus dem Phy­sik­un­ter­richt beim Her­aus­zie­hen von krum­men Nägeln wie­der­holt wer­den. So man­cher gequäl­te Nagel könn­te sei­ne Lei­dens­ge­schich­te wegen der Här­te von Robi­ni­en- oder Eichen­holz erzählen.

Eine mög­lichst ori­gi­nel­le Gesichts­be­ma­lung muss­te sein - und jedes Oster­ha­sen­ex­em­plar hat auch sei­nen per­sön­li­chen Namen bekommen.

Die prak­ti­sche Arbeit mit Holz, bei der in einer über­schau­ba­ren Zeit fer­ti­ge Pro­duk­te ent­stan­den, war die wert­volls­te Erfah­rung, die unse­re Schüler*innen in die­ser WAT-Lek­ti­on ler­nen konnten.

Herr Mül­ler, WAT-Lehrer

P.S.

In der letz­ten WAT-Stun­de vor den lang ersehn­ten Feri­en ist die Zeit für man­chen Oster­ha­sen sehr knapp gewor­den. So wur­de das Pro­jekt „Oster­ha­se aus Baum­schei­ben“ in einem Fall redu­ziert auf einen „Frosch“, der es dann aller­dings nur bis zur „Erd­bee­re“ geschafft hat.

Die von einem Schü­ler selbst gestell­te Auf­ga­be der Her­stel­lung eines Werk­zeug­kas­tens konn­te dage­gen pünkt­lich abge­schlos­sen wer­den. Die eige­ne Idee, Pla­nung und Durch­füh­rung aller Arbei­ten wur­den hier sehr selb­stän­dig aus­ge­führt. Ange­fan­gen bei der Mate­ri­al­aus­wahl, dem -zuschnitt, über die Mon­ta­ge bis hin zum Finish mit einer Holz­schutz­la­sur wur­den alle Arbei­ten mit nur sehr wenig Hil­fe des WAT-Leh­rers selb­stän­dig durch­ge­führt. Respekt dafür! Der zurecht vol­ler Stolz prä­sen­tier­te Werk­zeug­kof­fer soll zunächst als Oster­über­ra­schung zu Hau­se die­nen und dann in sei­ner eigent­li­chen Bestim­mung ver­wen­det werden.

Einladung zum Tag der offenen Tür am 13. November 2021

Die Ober­schu­le Brie­sen lädt Sie und Ihre Kin­der herz­lich ein, unse­re Ganz­tags­schu­le ken­nen­zu­ler­nen. Wir stel­len unser Anker­fach Wirt­schaft-Arbeit-Tech­nik mit der Berufs­ori­en­tie­rung von Klas­se 7 bis 10 sowie das Pra­xis­ler­nen vor. Außer­dem prä­sen­tie­ren wir ver­schie­de­ne Arbeits­ge­mein­schaf­ten, inter­es­san­te Arbeits­er­geb­nis­se unse­rer Unter­richts­pro­jek­te sowie natur­wis­sen­schaft­li­che Experimente.

Für die Online-Teil­nah­me bit­ten wir um Ihre Anmel­dung per E-Mail bis Frei­tag, 12:00 Uhr an fol­gen­de Adres­se: info@fawz.de. Sie erhal­ten den Teil­nah­me­l­ink bis Frei­tag, 15:00 Uhr. Die Über­tra­gung beginnt am Sams­tag um 11:00 Uhr.

 

Aktu­el­le Zutrittsregelungen:

  • Kei­ne Test­pflicht für Kin­der bis zum voll­ende­ten 6. Lebens­jahr sowie für vom Schul­be­such zurück­ge­stell­te Kinder
  • Schü­le­rin­nen und Schü­ler sind durch die Schutz­kon­zep­te der Schu­len mit einer 2-mali­gen Tes­tung (auch wäh­rend der Feri­en) an ver­schie­de­nen Tagen in der Woche von einem zusätz­li­chen Test befreit.
    (Vor­la­ge der unter­zeich­ne­ten Beschei­ni­gung durch einen Sor­ge­be­rech­tig­ten notwendig)
  • Test­pflicht für Erwachsene
    3G-fähi­ge Test­zer­ti­fi­ka­te (kos­ten­pflich­tig) wer­den vor allem durch Per­so­nen oder Ein­rich­tun­gen aus­ge­stellt, die zur Leis­tungs­er­brin­gung nach der Coro­na­vi­rus-Test­ver­ord­nung berech­tigt sind. Dazu zäh­len ins­be­son­de­re Arzt­pra­xen, Zahn­arzt­pra­xen, Apo­the­ken, Test­stel­len von Ret­tungs- und Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, kom­mu­nal betrie­be­ne Test­stel­len sowie pri­va­te Test­stel­len, die vom öffent­li­chen Gesund­heits­dienst mit der Durch­füh­rung von Tes­tun­gen beauf­tragt wurden.
    Ein 3G-gül­ti­ger Test­nach­weis kann auch vom Arbeit­ge­ber aus­ge­stellt wor­den sein, wenn die zugrun­de­lie­gen­de Tes­tung im Rah­men der betrieb­li­chen Tes­tung durch Per­so­nal erfolgt, das die dafür erfor­der­li­che Aus­bil­dung oder Kennt­nis und Erfah­rung besitzt. 
    (Das Test­ergeb­nis darf nicht älter als 24h sein und ist nur in Ver­bin­dung mit einem amt­li­chen Aus­weis­do­ku­ment gültig.)
  • Die Test­pflicht für Erwach­se­ne ent­fällt, wenn die­se gene­sen oder geimpft sind und dar­über einen Nach­weis erbrin­gen können. 
    (Nur in Ver­bin­dung mit einem amt­li­chen Aus­weis­do­ku­ment gültig.)
  • Im Außen­ge­län­de ist das Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Mas­ke verpflichtend.
  • Im Schul­ge­bäu­de ist das Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Mas­ke verpflichtend.
  • Begren­zun­gen der Teil­neh­mer­zahl bei Füh­run­gen gibt es nicht. Es gilt ledig­lich das Abstands­ge­bot von 1,50 m zu wah­ren. (Soweit Kin­der unter 14 Jah­ren auf­grund der Pass­form kei­ne medi­zi­ni­sche Mas­ke tra­gen kön­nen, ist ersatz­wei­se eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Kin­der bis zum voll­ende­ten 6. Lebens­jahr sind von der Tra­ge­pflicht befreit.)
  • Erfas­sung von Kon­takt­da­ten in einem Kon­takt­nach­weis oder durch vor­he­ri­ge Anmeldung

Stimmen der Achtklässler*innen zu den Werkstatttagen im November 2020

Grup­pe in der Holzwerkstatt:

Mir hat das Hobeln gefal­len, außer­dem fand ich die Bear­bei­tung von Holz sehr span­nend. Der Gesel­le war auch sehr nett.“ – Ben

Mir hat am bes­ten gefal­len, dass wir hobeln gelernt haben. Mir hat es Spaß gemacht, an Maschi­nen zu arbei­ten.“ – Linus

Mir hat am bes­ten gefal­len, dass wir ver­schie­de­ne Sachen gemacht haben und auch gezeigt bekom­men haben, wie das Holz in der Werk­statt ankommt.“ – Leo­nie G.

Mir hat am bes­ten das Hobeln und Sägen gefal­len. Mir hat am meis­ten Spaß gemacht, den Tages­ka­len­der zu bau­en.“ – Felix

Ich fand beson­ders gut, dass der Werk­statt­lei­ter Herr Golz sehr freund­lich war und dass alle gelernt haben, wie man rich­tig mit dem Holz und den ent­spre­chen­den Werk­zeu­gen umgeht, wel­che Holz­ar­ten es gibt, wie das Holz bear­bei­tet wird, bevor es aus­ge­lie­fert wird usw.“ - Levi

Mir hat am bes­ten das Hobeln gefal­len. Am Anfang habe ich gedacht, das kann ich nicht.“ – Paul

Mir hat am bes­ten das Hobeln gefal­len, weil ich nicht wuss­te, wie viel Spaß das macht. Mir hat die Ver­mi­schung von Säge­spä­nen und Leim zum Spach­teln gefal­len weil ich das gar nicht kann­te.“ - Juli­an

Grup­pe Gesund­heit und Soziales:

Das Rasie­ren hat Spaß gemacht, auch das Pla­kat fand ich gut. Das Kochen des 3-Gän­ge-Menüs fand ich am bes­ten.“ – Leo­nie M. L.

Am Don­ners­tag, hat mir das Kochen mit der Grup­pe im sozia­len Bereich am bes­ten gefal­len.“ – Jas­mi­ne

Am bes­ten hat mir das Kochen gefal­len, weil wir in einem Team gear­bei­tet haben.“ – Nat­as­za

Mir hat es am meis­ten Spaß gemacht, in der Küche im Team zu arbei­ten und sich aus­zu­pro­bie­ren.“ - Noel

Mir hat vie­les gefal­len: die Bus­fahrt, „die Pro­be“ der ers­ten Hil­fe, das Ver­sor­gen der Pati­en­ten im Roll­stuhl, das Aus­den­ken und das Kochen des Essens.“ – Clau­dia

Mir hat am bes­ten gefal­len, dass wir gekocht und in Part­ner­ar­beit ein Pla­kat über Beru­fe im sozia­len Bereich gemacht haben.“ - Kim­ber­ly

Grup­pe in der Hauswirtschaft:

Mir hat das Nähen gut gefal­len, weil ich gar nicht wuss­te, wie man Kis­sen macht. Als wir damit fer­tig waren, haben wir dann sogar noch einen Sor­gen­fres­ser genäht.“ – Jas­min

Am meis­ten moch­te ich Lasa­gne kochen. Und ich moch­te das Nähen an der Näh­ma­schi­ne, wegen des Kis­sen­be­zugs.“ – Lucy

Mir hat am meis­ten das Zube­rei­ten der Lasa­gne Spaß gemacht und das Nähen der Sor­gen­fres­ser, weil man sich da rich­tig kon­zen­trie­ren muss­te.“ - Nele

Also am meis­ten hat mir das Nähen Spaß gemacht, weil man sich auch aus­pro­bie­ren konn­te und die Apfel­muf­fins haben mir am bes­ten geschmeckt. Ich fand es auf jeden Fall sehr schön.“ - Emi­ly B.

Mir hat am bes­ten gefal­len, dass wir ver­schie­de­ne Sachen aus­pro­biert haben. Das Nähen war cool.“ - Anni

Am bes­ten war die Zube­rei­tung der Lasa­gne, da es sehr viel Spaß gemacht hat.“ - Bet­ty

 

Unse­re Werk­statt­ta­ge wur­den durch die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I ermöglicht.

FAWZ_Förderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2020-21

Teilnahme am 16. Zukunftstag in Brandenburg

Ziel der Berufs­ori­en­tie­rung an der Ober­schu­le Brie­sen der FAW gGmbH ist es, sich ziel­ge­rich­tet für einen Aus­bil­dungs­be­ruf zu inter­es­sie­ren. Ende April nah­men daher auch in die­sem Jahr ins­ge­samt 22 Schü­le­rin­nen und Schü­ler am Zukunfts­tag in Bran­den­burg teil. In ver­schie­de­nen Betrie­ben und Ein­rich­tun­gen, unter ande­rem bei der Bun­des­po­li­zei in Frank­furt (Oder), im Heli­os Kli­ni­kum Bad Saa­row oder im Amt Stein­hö­fel, stell­ver­tre­tend für vie­le ande­re, konn­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler Ein­bli­cke gewin­nen, wie dort gear­bei­tet wird. In den ein­zel­nen Berufs­fel­dern wur­den die jewei­li­gen Anfor­de­run­gen an unse­re zukünf­ti­gen Fach­ar­bei­ter deut­lich her­vor­ge­ho­ben. Anschlie­ßend wur­de die­ser Zukunfts­tag im WAT-Unter­richt (Wirt­schaft-Arbeit-Tech­nik) mit Herrn Bey­er ausgewertet.

Der über­wie­gen­de Teil der betei­lig­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler fand die­sen Zukunfts­tag inter­es­sant und lehr­reich und möch­te den Betrie­ben und Ein­rich­tun­gen dan­ken, dass sie Jugend­li­chen sol­che Mög­lich­kei­ten schaf­fen, sich bewusst auf den zukünf­ti­gen Aus­bil­dungs­be­ruf vorzubereiten.

Herr Bey­er
WAT-Leh­rer

FAW_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2017-18

Freude über unsere neue Küche

Unse­re Küche wird im Rah­men des WAT-Wahl­pflicht­fa­ches „Haus­wirt­schaft“ sowie durch unse­re Arbeits­ge­mein­schaft „Küchen­schlacht“ oft und gern genutzt: Hier wird gekocht und geba­cken, gebrut­zelt und zusam­men­ge­rührt, ein­ge­weckt und geschnip­pelt - und natür­lich pro­biert und ver­kos­tet, was das Zeug hält.

Nach ca. acht Jah­ren inten­si­ven Gebrauchs muss­te unse­re Küche im WAT-Gebäu­de kom­plett reno­viert und aus­ge­tauscht wer­den. Wir beka­men zwei neue Her­de, zwei Back­öfen, zwei Kühl­schrän­ke sowie vie­le neue Hän­ge- und ande­re Vor­rats­schrän­ke. Außer­dem wur­den die Elek­trik und die Was­ser­an­schlüs­se erwei­tert und ange­passt. Dabei hal­fen vie­le flei­ßi­ge Hände:

Unser beson­de­rer Dank gilt der Fir­ma BSH aus Brie­sen, der Fir­ma Bre­dow Elek­tro­in­stal­la­ti­on aus Wil­mers­dorf, Möbel-Höff­ner für den Auf­bau der Küche, unse­rem Haus­meis­ter, Herrn Schu­mann, für sei­ne stän­di­ge Mit­hil­fe, den Damen von der Rei­ni­gung für ihre Unter­stüt­zung sowie Herrn Ing­wer­sen, der in Eltern­ar­beits­stun­den neue Flie­sen anbrachte.

Ins­ge­samt betrug das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men für einen moder­nen WAT-Unter­richt und die bes­se­re Umset­zung des Ganz­tags­kon­zep­tes unse­rer Schu­le über 15.000 Euro, die unser Trä­ger, die Fürs­ten­wal­der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum gGmbH, bereitstellte.

Vie­le Schü­ler sowie unser WAT-Leh­rer Herr Kochan, Frau Fröh­lich, die AG-Lei­te­rin der „Küchen­schlacht“ und unse­re Sekre­tä­rin, Frau Klo­se, um nur die wich­tigs­ten zu nen­nen, haben den Abbau und den Auf­bau der Küche über den gesam­ten Zeit­raum beglei­tet: Alles Geschirr, alle Vor­rä­te muss­ten aus­ge­räumt, die alte Küche abge­baut und zur Sei­te geräumt wer­den. Nach­dem die hand­werk­li­chen Arbei­ten ver­rich­tet waren, säu­ber­ten eini­ge Schü­ler der 9. Klas­se die Küche, damit die neue Küche auf­ge­baut wer­den konn­te. Danach wur­den die neu­en Küchen­schrän­ke und Gerä­te von AG-Mit­glie­dern der „Küchen­schlacht“ gerei­nigt und die neu­en Geschirr­spü­ler ein­ge­weiht. Eini­ge Acht- und Neunt­kläss­ler muss­ten zusätz­lich flei­ßig abwa­schen. Die „Küchenschlacht“-AG und die WAT-Leh­rer sorg­ten dann dafür, dass die neu­en Schrän­ke ein­ge­räumt wurden. 

Jetzt freu­en wir uns dar­auf, nach zwei Mona­ten unse­re Küche end­lich wie­der in Beschlag neh­men zu kön­nen. Nicht zu ver­ges­sen, dass auch die Grund­schü­ler jetzt wie­der mit ihrer Küchen-AG los­le­gen können.

Jas­min , Mat­ti  und Felix 
Mit­glie­der der AG Webseite

Hier fin­den Sie den Link zum Arti­kel der MOZ vom 22. Febru­ar 2018