Werkstatttage der Klasse 8 im Schuljahr 2020/21

Schon lan­ge im Vor­aus freu­te sich unse­re 8. Klas­se auf die ers­ten Werk­statt­ta­ge der Ober­schu­le Brie­sen in der ÜAZ Frank­furt (Oder). Am 22.09.20 war es end­lich soweit. Pünkt­lich um 08.00 Uhr fuhr der Bus mit 24 auf­ge­reg­ten Schüler/innen und zwei nicht weni­ger gespann­ten Leh­rern Rich­tung Frank­furt. In drei sehr auf­schluss­rei­chen und inter­es­san­ten Schnup­per­ta­gen durf­ten sie sich abwech­selnd in Grup­pen in den Berei­chen Haus­wirt­schaft, Holz­ver­ar­bei­tung und Soziales/Gesundheit/Erziehung aus­pro­bie­ren. Am Ende der drei Tage konn­ten unse­re Schüler*innen sich ent­schei­den, in wel­chem Bereich sie in den bereits geplan­ten fünf wei­te­ren Tagen im Novem­ber inten­si­ver arbei­ten möch­ten. Glück­li­cher­wei­se teil­ten sich das Inter­es­se und die ers­ten gewon­ne­nen Erkennt­nis­se über die eige­nen Stär­ken und Talen­te recht gleich­mä­ßig auf.

Folg­lich konn­ten wir am 16.11.20 mit vor­freu­di­gen Acht­kläss­lern eine sehr arbeits­rei­che und ergeb­nis­ori­en­tier­te Woche starten.

In der Holz­werk­statt wur­de so emsig gesägt, geho­belt, gestemmt, geschlif­fen, gemes­sen, skiz­ziert, gebohrt und geleimt, dass eini­ge regel­mä­ßig bei­na­he die Mit­tags­pau­sen ver­passt hät­ten. Die Mühe hat sich gelohnt: Weih­nachts­ge­schen­ke für die Fami­lie aller­ers­ter Güte in Form von Bil­der­rah­men und Holz­ka­len­dern sind ent­stan­den und wur­den von allen ande­ren mäch­tig bewundert.

Im Bereich der Haus­wirt­schaft stan­den die Essens­pau­se und die Zube­rei­tung von Mahl­zei­ten zunächst auch nicht im Fokus, son­dern die Bequem­lich­keit. Selbst gesteck­tes Ziel war es, Sitz­kis­sen für die gan­ze Klas­se zu nähen. Dies ist in einer Qua­li­tät gelun­gen, die auch die Haus­wirt­schafts­meis­te­rin begeis­tert hat. Weil das Nähen der Sitz­kis­sen so gut klapp­te, durf­ten die Mäd­chen sich auch an „Sor­gen­fres­sern” pro­bie­ren, was ihnen eben­so viel Freu­de machte.

Lobend ist eben­falls das sozia­le Enga­ge­ment unse­rer Schüler*innen zu erwäh­nen, die sich für den Bereich Soziales/Gesundheit/Erziehung ent­schie­den haben. Hier sind nicht nur sehr infor­ma­ti­ve Pla­ka­te für Berufs­bil­der in die­sen unver­zicht­ba­ren Berei­chen ent­stan­den, die wie die Sitz­kis­sen inzwi­schen unser Klas­sen­zim­mer ver­schö­nern, son­dern die Grup­pe erhielt vie­le inter­es­san­te Ein­bli­cke in den Arbeits­all­tag sozia­ler Beru­fe: Wie hie­ve ich einen Pati­en­ten aus dem Bett? Wie rasie­re ich ihn? Wie trans­por­tie­re ich Pati­en­ten mit einem Roll­stuhl?  Wie ent­steht ein gesun­des Drei­gän­ge­me­nü, das zudem wirk­lich lecker ist? Wie kann ich ers­te Hil­fe leis­ten? - Dies sind nur eini­ge Fra­gen, die auf der Tages­ord­nung standen.

Was wir lei­der nicht dau­er­haft mit­neh­men konn­ten, vor Ort aber sehr genos­sen haben, ist das eigens von den Schüler*innen der Haus­wirt­schafts­grup­pe zube­rei­te­te Essen. Bis heu­te schwär­men Frau Koch und ich von der lecke­ren Piz­za. Der Spaß am Kochen und Backen war deut­lich zu schme­cken und wir haben uns sehr dar­über gefreut, dass unse­re Ach­te so schö­ne und abwechs­lungs­rei­che Tage im ÜAZ ver­brin­gen durfte.

Nach eige­ner Aus­sa­ge hat es sie hin­sicht­lich ihrer Berufs­ori­en­tie­rung sehr berei­chert. Das ÜAZ freut sich auf die nächs­ten Werk­statt­ta­ge mit Schüler*innen der Ober­schu­le Brie­sen. Dies ist ein Lob für Fleiß und freud­vol­les Mit­ein­an­der. Unse­re Schüler*innen kön­nen stolz auf ihre Leis­tun­gen und Bewer­tun­gen sein, die sie nun gut für Bewer­bun­gen ein­set­zen können.

Frau Wag­ler
Klas­sen­leh­re­rin Klas­se 8 und Fach­leh­re­rin für WAT

Unse­re Werk­statt­ta­ge wur­den durch die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I ermöglicht.

FAWZ_Förderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2020-21

Politik „live” – Klasse 10 im Bundestag

Echt? Muss das sein?”
Am Anfang war nie­mand in der Zehn­ten sehr begeis­tert, dass wir einen unse­rer letz­ten Exkur­si­ons­ta­ge an der Ober­schu­le Brie­sen aus­ge­rech­net im Bun­des­tag ver­brin­gen soll­ten. Auch ein gan­zer(!) Pro­jekt­tag zur Vor­be­rei­tung erschien den meis­ten von uns völ­lig über­flüs­sig. Aber hier beka­men wir zumin­dest schon mal eine Idee davon, was für ein umfang­rei­ches Pro­gramm uns das Büro des für unser Schul­ge­biet zustän­di­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­tin Pat­z­elt, CDU, alles vor­be­rei­tet hat­te: Besuch einer Ple­nar­de­bat­te, Besich­ti­gung der Reichs­tags­kup­pel und der dor­ti­gen Aus­stel­lung, Gespräch mit Mar­tin Pat­z­elt per­sön­lich und ein Besuch im Abgeordnetenhaus.

Am 19. Dezem­ber 2019, zwei Tage vor den Weih­nachts­fe­ri­en, war es dann soweit. Mit unse­rer Klas­sen­lei­te­rin Frau Schmidt, unse­rem Geschichts­leh­rer Herrn Sahin und einer beglei­ten­den Mut­ter ging es los zum Bun­des­tag nach Berlin.

Nach einer ein­stün­di­gen Zug­fahrt kamen wir am Ber­li­ner Haupt­bahn­hof an. Von dort muss­ten wir nur noch zehn Minu­ten lau­fen. Vor dem Reichs­tags­ge­bäu­de hieß es dann: War­ten, war­ten und noch­mal war­ten. Denn um in den Bun­des­tag zu gelan­gen, muss­ten wir unzäh­li­ge Sicher­heits­kon­trol­len durch­lau­fen, jeder - egal ob Leh­rer oder Schü­ler - wur­de ein­zeln wie am Flug­ha­fen gecheckt. Sogar aus­wei­sen muss­ten wir uns! Dann end­lich: Mit dem Fahr­stuhl ging es in den ers­ten Stock zur Besu­cher­tri­bü­ne. Ein Saal­die­ner nahm unse­re Grup­pe in Emp­fang und wies uns ein: Kei­ne Han­dys, kei­ne lau­ten Gesprä­che, kein Auf­ste­hen - und kein Einschlafen…

Auf der Empo­re konn­ten wir 45 Minu­ten zuschau­en, wie die Abge­ord­ne­ten unten im Par­la­ment arbei­te­ten: Ins­ge­samt 9 Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er spra­chen zu einer Beschlus­s­in­itia­ti­ve zum The­ma inne­re Sicher­heit. Es war sehr über­ra­schend zu sehen, wie unter­schied­lich die Poli­ti­ker rede­ten: Mal abge­le­sen, mal frei, mal eher ermü­dend, mal mit­rei­ßend. Die meis­ten von uns waren des­halb völ­lig über­rascht, dass uns „unser” Saal­die­ner so „schnell” wie­der hin­aus­ge­lei­te­te. (Spä­ter haben wir im Bun­des­tag-TV über­prüft, ob wir auch zu sehen waren. Ja! Dank des gut erkenn­ba­ren blau­en Hemds von Herrn Sahin konn­ten wir unse­re Klas­se zwei­fels­frei identifizieren!)

Lei­der waren wir bei der nament­li­chen Abstim­mung über die Beschluss­vor­la­ge nicht mehr im Ple­num. Das mach­te aber nichts, da wir im Anschluss dar­an das Gespräch mit Herrn Pat­z­elt hat­ten: Die­ser muss­te uns nach einer kur­zen Begrü­ßung wie­der kurz ver­las­sen, weil er abstim­men gehen muss­te. So konn­te er uns das Ergeb­nis danach „brand­ak­tu­ell” mit­tei­len - und auch, dass Abge­ord­ne­te eine Geld­stra­fe zah­len müs­sen, wenn sie zu Abstim­mun­gen nicht erscheinen.

Herr Pat­z­elt hat­te fast eine Drei­vier­tel­stun­de Zeit für uns und beant­wor­te­te unse­re vie­len Fra­gen sehr enga­giert. Vor allem eines hat er dabei immer wie­der betont: „Denkt immer dar­an, dass das [der Bun­des­tag] unser Haus ist. Und alle hier, wir Abge­ord­ne­ten und auch die Regie­rung, sogar Frau Mer­kel, sind unse­re Ange­stell­ten! Unser Land leis­tet sich so ein wun­der­schö­nes Par­la­ment und die­se gan­zen präch­ti­gen Regie­rungs­bau­ten. Aber die sind nicht für die Poli­ti­ke­rin­nen und die Poli­ti­ker da - son­dern für uns alle! Auch für Euch!” Zum Abschluss kam sogar eine Bun­des­tags­fo­to­gra­fin vor­bei, um ein Erin­ne­rungs­fo­to für uns zu schießen.

Danach hat­ten wir die Mög­lich­keit, zur Glas­kup­pel des Reichs­tags­ge­bäu­des hin­auf­zu­stei­gen. Die Aus­sicht von ganz oben war ziem­lich beein­dru­ckend. Die futu­ris­ti­sche Spie­gel­kon­struk­ti­on, die die Kup­pel trägt, haben wir dann auch gleich für ein letz­tes Klas­sen­fo­to genutzt. (Dan­ke Angelina!)

Nach­dem alle den Aus­blick bewun­dert hat­ten, gin­gen wir - end­lich - in der Cafe­te­ria etwas essen. Eini­ge von uns hat­ten ganz schön Pech, weil sie zu wenig Pro­vi­ant mit­ge­nom­men hat­ten und es im Bun­des­tag außer einem Fein­schme­cker-Imbiss kei­nen Laden oder Ähn­li­ches gibt.

Die Besu­cher-Cafe­te­ria des Bun­des­tags liegt in einem der Abge­ord­ne­ten-Häu­ser. Das sind die Gebäu­de, in denen die Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er ihre Büros haben. Hier war es dann wie­der soweit: Secu­ri­ty-Check.…! Und dies­mal wur­den wir noch sorg­fäl­ti­ger durch­ge­prüft als im Reichs­tags­ge­bäu­de. Plötz­lich wur­de aus jeder Nagel­sche­re (ja, Pia) oder den Trink­fla­schen aus Glas ein „ernst­haf­tes Sicher­heits­ri­si­ko”… Alle die­se „Waf­fen” wur­den uns abge­nom­men und wir konn­ten sie erst nach dem Mit­tag­essen wie­der abholen.

Das Essen war zwar nichts Beson­de­res (ganz nor­ma­les Kan­ti­nen-Essen), aber die Cafe­te­ria lag genau über dem Spree-Ufer. Wäh­rend des Essens konn­ten wir also in Ruhe quat­schen und gleich­zei­tig das Abend­rot auf der Spree beob­ach­ten. Sehr schön!

Den Rück­weg zum Zug muss­ten wir uns dann ziem­lich beei­len, weil das Abho­len der abge­nom­me­nen Fla­schen und Sche­ren län­ger dau­er­te als erwar­tet. Aber wir haben den Zug noch gut erreicht – und vie­le von uns waren froh, end­lich etwas ver­schnau­fen zu können.

Frau Schmidt
Klas­sen­lei­te­rin 10 
Leo­nie M.
Klas­se 10

Achtklässler zu Besuch bei GOLEM in Sieversdorf

Am 16. Dezem­ber 2019 besuch­ten wir mit unse­rem Klas­sen­lei­ter, Herrn Sahin, unse­rer Kunst­leh­re­rin, Frau Beeck und Frau Koch auf Ein­la­dung der Geschäfts­füh­re­rin, Frau Fried­rich, für einen Vor­mit­tag die GOLEM Kunst- und Bau­ke­ra­mik GmbH in Sie­vers­dorf. Das ist eine nur ein paar Kilo­me­ter von unse­rer Schu­le ent­fernt ansäs­si­ge Manu­fak­tur, in der vor allem Flie­sen in Hand­ar­beit her­ge­stellt, gestal­tet und bemalt werden.

Nach der herz­li­chen Begrü­ßung von Frau Fried­rich wur­de unse­re Klas­se in zwei Grup­pen geteilt. Die­sen wur­den ver­schie­de­ne Berei­che der Fir­ma gezeigt, wobei die ers­te Grup­pe zunächst unter der Anlei­tung eini­ger Mit­ar­bei­ter sowie unse­rer Kunst­leh­re­rin Figu­ren aus Ton sowie Ton­plat­ten mit Struk­tu­ren gestal­ten durfte.

Die zwei­te Grup­pe bekam von Julia­ne Chwa­lisz eine span­nen­de Füh­rung durch die Fir­ma. Wir waren sehr beein­druckt von der Mühe und den vie­len Arbeits­schrit­ten, bis eine Flie­se fer­tig ist. Kaum vor­stell­bar für uns war es, wie gedul­dig man zum Bei­spiel im Labor manch­mal über 100 Ver­su­che durch­füh­ren muss, bis man den rich­ti­gen Farb­ton einer denk­mal­ge­recht her­zu­stel­len­den Flie­se her­aus­be­kommt. Das wur­de uns anhand meh­re­rer Pro­ben von Ber­na­det­te Rich­ter gezeigt. Was uns immer wie­der auf­fiel, war die Begeis­te­rung der Mit­ar­bei­ter GOLEMS für ihren Beruf. Egal, wen man etwas frag­te, man bekam mit einem Lächeln eine aus­führ­li­che, sach­kun­di­ge Ant­wort, die zeig­te, dass man mit dem, was man dort her­stellt, sehr ver­bun­den ist. Nach der Füh­rung durf­te die zwei­te Grup­pe Wand­flie­sen gestal­ten. Mit fach­kun­di­ger und sehr lie­ben­wür­di­ger, auf­mun­tern­der Unter­stüt­zung der Mit­ar­bei­te­rin­nen Vio­la Kai­ser und Mar­ti­na Teder­ahn sowie des Aus­zu­bil­den­den Luca Froh­loff, die sonst die Flie­sen bema­len, gelang es uns, mit einem Mal­hörn­chen Far­ben auf­zu­tra­gen, wobei uns die unge­brann­ten Far­ben ziem­lich ver­wirr­ten. So war grün das spä­te­re Rot, das spä­te­re Grün aber tief­rot. Eini­ge von uns hat­ten ein so gutes Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, dass sie ein gro­ßes Lob von den Pro­fis erhiel­ten. Danach tausch­ten wir die Gruppen.

Unse­rer Klas­se hat der Vor­mit­tag bei GOLEM rich­tig gut gefal­len und wir füh­len uns sehr geehrt, dass wir ein­mal in die Fir­ma hin­ein­schnup­pern durf­ten. Eini­ge von uns wür­den zum Zukunfts­tag oder im Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kum in Klas­se 9 ger­ne wiederkommen.

Im Namen der Klas­se 8 bedan­ken wir uns recht herz­lich bei allen Mit­ar­bei­tern von GOLEM, die uns die­sen inter­es­san­ten und krea­ti­ven Besuch ermög­licht haben.

Meli­na, Phil­lis und Emma
Klas­se 8

Vorlesetag in der Grundschule - eine kleine Tradition

Der 15. Novem­ber 2019 kam immer näher und näher. Wochen arbei­te­ten wir an unse­ren Pla­ka­ten und der Gestal­tung unse­rer Vor­trä­ge. Und dann war es soweit: Der Vor­le­se­tag in der Grund­schu­le begann.

Pünkt­lich zur 3. Stun­de der Viert-, Fünft- und Sechst­kläss­ler star­te­ten wir. Rico und ich stell­ten in der 5a das Buch „Gregs Tage­buch 13 - Eis­kalt erwischt“ vor.

Das war eins der vie­len Bücher, aus denen wir Siebt- und Acht­kläss­ler den Grund­schü­lern vor­la­sen. Georg und Thor­ben stell­ten ein Buch über den Fuß­bal­ler Phil­ipp Lahm und sei­ne Kar­rie­re, Emma und Hali­na „Die Mini­ons“, Emi­ly und Romy „Har­ry Pot­ter“ und Tim sogar „Feri­en bei den Sau­ri­ern“ vor.

Nach­dem Rico und ich vor­ge­le­sen hat­ten, teil­ten wir ein Quiz aus. Der 5. Klas­se nach war es sehr ein­fach. Mit Spaß und Freu­de wer­te­ten wir die fer­ti­gen Quiz­ze aus. Wir beant­wor­te­ten noch eini­ge Fra­gen und haben die Kin­der selbst vor­le­sen las­sen. Sogar Herr Bar­tel hat vor­ge­le­sen. Da die Klas­se super auf­merk­sam und ruhig war, mach­te es Rico und mir beson­ders Spaß. Es war mal toll, 45 Minu­ten in den Leh­rer-Tag rein­zu­schnup­pern. Da wir bei­de die­ses Jahr zum 2. Mal in der Grund­schu­le vor­la­sen, waren wir auch locke­rer und ent­spann­ter. Es mach­te ein­fach mega Spaß.

Nach dem Vor­le­sen tra­fen wir alle uns ziem­lich auf­ge­kratzt und stolz in Frau Kochs Büro, unter­hiel­ten uns über das eben Erleb­te und früh­stück­ten erst mal ganz in Ruhe. Nächs­tes Jahr sind wir wie­der dabei!

Day­na und Rico
Klas­se 8

Das „Schwimmlager” unserer Klasse 10 im August 2019

Um eines von Anfang an klar zu stellen:
Was­ser ist unse­ren frisch geba­cke­nen Zehnt­kläss­lern defi­ni­tiv nicht zu nass!

Das täg­li­che Aben­teu­er der zwei­ten Schul­wo­che, beglei­tet von Klas­sen­leh­re­rin Frau Schmidt - ein­mal ver­tre­ten durch Frau Fröh­lich - und mir als Sport­leh­re­rin, begann immer mor­gens am Brie­se­ner Bahn­hof, wo die Deut­sche Bahn mit uner­müd­li­cher Bestän­dig­keit Über­ra­schun­gen für uns bereit­hielt. Aber von so etwas lässt sich unse­re Schü­ler­schaft nicht erschüt­tern. Mit der Prag­ma­tik erfah­re­ner Nut­zer des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs auf dem Weg zur Schu­le gelang es uns, immer pünkt­lich das Sport­be­cken des Schwapp zu erreichen.

Dort ange­kom­men durch­lie­fen unse­re Gro­ßen das straf­fe Pro­gramm mit Freu­de, Ehr­geiz und abso­lut lobens­wer­tem Durch­hal­te­ver­mö­gen. Schon nach kur­zer Zeit zeig­ten sich auch bei den vor­her weni­ger schwimma­f­fi­nen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Fort­schrit­te, die sie ihrem Leis­tungs­wil­len und der gegen­sei­ti­gen Moti­va­ti­on zu ver­dan­ken hat­ten. Denn das muss an die­ser Stel­le erwähnt wer­den: Die Stim­mung war pri­ma, das Becken wur­de durch Was­ser und die Akus­tik durch Lachen domi­niert. Einen wesent­li­chen Bei­trag hier­zu leis­te­te unse­re Ret­tungs­schwim­me­rin & ehe­ma­li­ge Bade­meis­te­rin Frau Wil­ke. Sie hat mit auf Jahr­zehn­te lan­ger Erfah­rung beru­hen­der Geduld und Ruhe den ein oder ande­ren Tipp gege­ben, der dazu führ­te, dass der Her­aus­for­de­rung des Kopf­sprun­ges nicht mit Angst, son­dern Mut begeg­net wur­de. Beson­ders viel Spaß hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler beim Tief­tau­chen nach Gegen­stän­den. Und beim Stre­cken­tau­chen ent­stand ein reger Wett­be­werb mit bewun­derns­wer­ten Ergeb­nis­sen. Nach­dem der Lern­er­folg durch die größ­ten­teils guten Leis­tungs­er­geb­nis­se am Frei­tag abge­schlos­sen war, wur­den Sprung­brett und Drei­me­ter­turm zum Sprung frei­ge­ge­ben. Es war ein Rie­sen­spaß - und zusam­men mit dem lecke­ren Kuchen, den Frau Schmidt kunst­voll bis zum letz­ten Stück durch den Vor­mit­tag jon­gliert hat­te, ein begeis­tern­der Abschluss des Schwimmlagers.

Vie­len Dank an alle Betei­lig­ten und vor allem an unse­re 10. Klas­se, die wie ver­spro­chen einen guten Ein­druck im Schwapp hin­ter­ließ und somit eine gute Basis für die geplan­ten Schwimm­la­ger unse­rer jün­ge­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler geschaf­fen hat.

Frau Wag­ler
Fach­leh­re­rin für Sport

ABC-Darium zum DIGI-Camp vom 7. bis 9. August 2019

Anre­gend, Alex, Apps, arbeitsaufwendig
Bilder, beob­ach­ten, Ban­ner, BG-3000
Cool, Camp, Cybermob­bing, Code, Computer
Daumen­ki­no
Entspannt, ein­fach Jay, echt inter­es­san­te The­men, eine tol­le Erfah­rung, einfallsreich
Foto­gra­fie­ren, Fan­ta­sie, freund­li­che Work­shop-Lei­ter, fit im Netz, Fitnesstipps
Groß­ar­tig, Grundwissen
Handys, hacken, heiß (im Com­pu­ter­raum), hohe Konzentration
Ideen, Inter­net, inter­es­sant, Inter­net­sucht, Insta­gram, Inspi­ra­ti­on, Information 
Jay, Jet­pack Jay
Kids in Moti­on, kon­zen­triert, ken­nen­ler­nen, kei­ne Lan­ge­wei­le, Kamera
Lustig, lehr­reich, live hacking
Moti­on Vide­os, mega­cool, mal was ande­res, mein eige­ner Film, Musik, Minifilmdreh
Nice, Net­te Men­schen, net­te Referenten
Ober­cool, Ober­schu­le Briesen
Pass­wör­ter­check, Pod­cast, Prä­sen­ta­ti­on, Part­ner­ar­beit, Per­ko, perfekt
Quali­tät, Quatsch, Quasselbacke
Rich­tig inter­es­sant, Rat­schlä­ge, Requi­si­ten, ruhig, rich­tig tol­le Beschäf­ti­gun­gen bei Workshops
Schutz im Inter­net, Smart Foto­gra­fie, Smarties
Testen, tol­le Arbei­ten, Trick­film, Ton auf­neh­men, TÜV Rhein­land, Top of Pods
Umfang­reich, Unter­hal­tung, unkompliziert
Vide­os gegen Mobbing
Wissen, wit­zig, Whats­App, wah­re Kunst
X
YouTube, young
Zeichen­trick­fil­me

Klas­se 8

Digi-Camp-Projekttage

Kurz nach den Som­mer­fe­ri­en, am 7. August 2019, star­te­te an unse­rer Schu­le das Pro­jekt „ Digi-Camp“ bzw. „Digi 3000“, das über Frau Fröh­lich mit der BARMER Kran­ken­kas­se und dem TÜV Rhein­land orga­ni­siert wur­de. Ziel war es, unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler für den rich­ti­gen Umgang mit digi­ta­len Medi­en zu sensibilisieren.

Zum Auf­takt ver­sam­mel­ten sich alle Schü­ler in der Aula und hör­ten sich nach der Begrü­ßung durch die Pro­jekt­lei­ter einen Vor­trag über Hacking bzw. wie man sich vor Hacker­an­grif­fen schüt­zen kann, an. Jonas Pöni­cke erzähl­te dar­über, wie schnell man Opfer eines Hacker­an­griffs wer­den kann. Zum Bei­spiel über eine E-Mail, von der man denkt, es sei eine Mail von Ama­zon, in der steht, dass man 50 Euro gewinnt, wenn man auf einen Link klickt… Anschlie­ßend ging es klas­sen­wei­se in Vor­trä­ge bzw. Work­shops zu den The­men „Internetsuch(t)maschine“, „Sicher­heit und Respekt im Netz“, „Du bist, was du isst“ und „Fit durchs Netz“, um Grund­la­gen zu schaffen.

Am 2. und 3. Pro­jekt­tag arbei­te­ten unse­re Schü­ler inten­siv in vier ver­schie­de­nen Work­shops: „You­Tube – Broad­cast yourself“ mit Jet­pack Jay, „Smart Pho­to­gra­phy“ mit Alek­san­der Per­ko­vic, „Top of the Pods: Pod­cast, Bei­trä­ge und Co.“ mit Jaque­line Blo­em und „Kids in Moti­on – ein Trick­film­pro­jekt“ mit Julia­ne Fran­ke. Jeder durf­te sich die zwei Work­shops aus­su­chen, für die er am meis­ten Inter­es­se hat­te. Meis­tens konn­ten die Wün­sche berück­sich­tigt werden.

Die von allen erar­bei­te­ten „DIGI-Gebo­te“ und eini­ge sehr inter­es­san­te Arbeits­er­geb­nis­se, die mit viel Krea­ti­vi­tät und sicht­li­chem Spaß ange­fer­tigt wur­den, stell­ten die Pro­jekt­lei­ter in einer Abschluss­run­de in der Aula am Nach­mit­tag des 3. Pro­jekt­ta­ges allen Mit­schü­lern und Leh­rern vor. Wir Leh­rer fan­den es sehr beein­dru­ckend, was unse­re Schü­ler mit der kom­pe­ten­ten Unter­stüt­zung der aus allen Gegen­den Deutsch­lands stam­men­den Work­shop-Lei­ter auf die Bei­ne gestellt haben. Sei­en es Minitrick­fil­me, eige­ne Pod­casts, Vide­os oder Fotos, die unter einem bestimm­ten Mot­to auf­ge­nom­men wur­den. Wir waren uns alle einig: Das wer­den wir sicher wiederholen!

Unser gro­ßer Dank gilt der BARMER, dem TÜV Rhein­land, die die­ses für uns kos­ten­lo­se, wun­der­ba­re Pro­jekt ermög­lich­ten, und natür­lich den Akteu­ren vor Ort, die die Pro­jekt­idee mit unse­ren Schü­lern und unse­rem Kol­le­gi­um klas­se umsetzten.

Frau Koch
Schulleiterin

Deutsch-Polnische Projektfahrt der Siebtklässler nach Liepe - ABC-Darium

Azija­ta (Asia­te), Acker­bau, aufre­gend, Ausflü­ge
B rodo­win, Bus, beste Klas­sen­fahrt, Bauern­hof,
C ieka­we gry (span­nen­de Spie­le), cieka­we rozmo­wy (span­nen­de Gespräche)
Ć ma w poko­ju (Mot­te im Zimmer)
D obra zuba­wa (viel Spaß), droga (Weg), deut­sche Kin­der, drau­ßen sein, Danke für das Projekt!
E ksł­re­mal­no huś­taw­ka (extre­me Schau­kel), Ende :-(,
F antas­ty­cz­ne stut­ki (coo­le Prä­sen­ta­tio­nen), fabry­ka, free time,fajne zaba­wy (tol­le Spiele),
G ry, grupa, Geläch­ter, gutes Essen, gut kom­mu­ni­ziert, gril­len
H uśtaw­ka, Höhen­angst überwinden
I nter­es­san­te Ausflüge
J ęzyk (Spra­che), jedze­nie (Essen), Julka und Thor­ben <3, Jungs haben Mäd­chen geschminkt
K iszon­ka (Sauer­kraut), Kühe, Kommu­ni­kazja, Knüp­pel­brot, keine Schu­le, Kennen­ler­nen
L uźny czas wol­ny (locke­re Frei­zeit), Landhof Lie­pe, Liebe, Lager­feu­er, Love, laut,
Ł óźko (Bett), ładne wido­ki (schö­ne Ausblicke), 
M ilch, make friends, Musik, mega­cool, mili lud­zie (net­te Men­schen), Meli­na spielt Kla­vier, Make Up
N ettig­keit, Namen ler­nen, Nieder­fi­now, neue Freun­de
O sioł (Esel), obiad (Mit­tag), Ökodorf
P apier­fa­brik in Schwedt, polni­sche Kin­der, Polen → nice!, Pico­bal­la
Q uiz, Quaran­tä­neig­lus für Kälbchen
R eise, raus­ge­hen, romans (Roman­ze)
S hop­pen in Schwedt, super Frei­zeit, Schiffs­he­be­werk­durch­fahrt, schö­ne Zim­mer, Spaß, Stock­brot, Schüt­teln, Sprüh­fla­schen
Ś nia­da­nia (Früh­stück)
T emat (The­ma), TV, tolle Work­shops, Team­ar­beit
U NO spie­len, Unter­hal­tun­gen mit Hän­den und Füßen, auf Deutsch, Pol­nisch, Englisch
V iele neue Wör­ter lernen
W ande­rung zum Schiffs­he­be­werk, Whats­App-Num­mern,wolny czas
X D
Y
Z ielo­na noc (Grü­ne Nacht), Zusam­men­ar­beit, Zahn­pas­ta zur „grü­nen Nacht“, zu kur­zer Schlaf, ZipZap
Ż arty (Wit­ze), żelki chil­li (schar­fe Gummibärchen)
Ź retie, źródło wiecky

Laufen für UNICEF

Am Mon­tag, dem 3. Juni 2019, an dem schon am Vor­mit­tag die Tem­pe­ra­tu­ren auf um die 30 Grad klet­ter­ten, erlie­fen unse­re Schü­ler gemein­sam mit den Grund­schü­lern Spen­den für UNICEF. Dies­mal wer­den die Spen­den für den Bau von Schu­len und die Aus­bil­dung von Leh­rern in Mada­gas­kar genutzt.

Ins­ge­samt wur­den von den Ober­schü­lern 541 Run­den und damit 427,00 Euro Spen­den erlau­fen. Spit­zen­rei­ter bei den Jungs aller Jahr­gangs­stu­fen war Thor­ben aus der Klas­se 7 mit 84 gelau­fe­nen Run­den, was ins­ge­samt 21 km ent­spricht. Spit­zen­rei­te­rin bei den Mäd­chen war Saskia aus der Ach­ten mit 67 Run­den und 17 km, die damit gleich­zei­tig den Schul­re­kord unse­rer Ober­schul-Mäd­chen des vor­letz­ten Jah­res brach. Beein­dru­ckend waren in die­sem Jahr aber auch wie­der die Run­den der Grund­schü­ler: Unglaub­lich, wel­che Ener­gie gera­de die Lüt­ten haben und mit wel­chem Eifer sie trotz der irren Tem­pe­ra­tu­ren bei der Sache waren und sich durch eine Run­de nach der ande­ren kämpften.

Gern gese­hen war bei allen Läu­fe­rin­nen und Läu­fern der Stand unse­res Schul­sa­ni­täts­diens­tes: Hel­fer ver­teil­ten Trau­ben­zu­cker und sorg­ten per­ma­nent für Nach­schub an Was­ser­fla­schen. Ede­ka dürf­te an die­sem Vor­mit­tag eini­ge Vor­rä­te an Was­ser an uns ver­kauft haben ;-). Frau Klo­se hat­te gleich­zei­tig immer ein Auge auf erschöpf­te Sport­ler und betreu­te Kin­der, die mit der Hit­ze Pro­ble­me hatten.

Neben dem Lauf gab es ver­schie­de­ne Lern­werk­stät­ten, Sta­tio­nen und auch einen Vor­trag. Die­se boten Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zur Bil­dung in Afri­ka und zur Pro­ble­ma­tik des Zugangs zu sau­be­rem Was­ser. Auch konn­te man afri­ka­ni­sche Spie­le ken­nen­ler­nen und Ver­schie­de­nes bas­teln, zum Bei­spiel Müll­tü­ten aus alten Zeitungen.
Zum Abschluss konn­te jeder sei­nen Hun­ger mit einer Brat­wurst im Bröt­chen stillen.

Wir möch­ten uns bei allen Eltern bedan­ken, die uns beim Run­den­zäh­len und in den Lern­werk­stät­ten unter­stützt haben. Außer­dem gilt unser Dank Anton und Han­nah sowie Gabi Moser vom evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis Oder­land Spree für den Vor­trag über Kenia sowie die Mülltüten-Bastelstation.

Ganz beson­ders aber möch­ten wir all den Spon­so­ren dan­ken, die die unglaub­li­che Sum­me von 427,00 Euro ermög­licht haben!!!

Frau Koch, stellv. Schulleiterin

Kunstunterricht mit hohem Spaßfaktor

Am 13. Juni 2019 hielt unse­re künf­ti­ge Kunst­leh­re­rin, Frau Beeck, in der 7. Klas­se eine Kunst­stun­de und begeis­ter­te nicht nur die Schü­le­rin­nen und Schü­ler, son­dern auch Frau Dr. Wer­ner und Frau Koch mit einem sehr gelun­ge­nen Pro­jekt zum The­ma „Kubis­mus“. Die in knapp 90 Minu­ten ent­stan­de­nen Arbei­ten kön­nen wei­ter unten in der Gale­rie bewun­dert werden.

Wir freu­en uns dar­auf, im August Frau Beeck an unse­rer Schu­le begrü­ßen zu dürfen.

Frau Koch, stellv. Schulleiterin