Erzieherpraktikum an der Oberschule Briesen - Unsere Praktikanten stellen sich vor

Lie­be Schüler*innen, Eltern und lie­bes Kollegium!

Wir sind vom 01.03 bis 26.03.2021 Prak­ti­kan­ten an der Ober­schu­le Brie­sen. Unse­re Namen sind Max und Kevin und wir wol­len euch/Ihnen etwas von uns erzählen.

Wir sind Aus­zu­bil­den­de an der Beruf­li­chen Schu­le „Pau­la Fürst“ vom FAWZ. Unser Prak­ti­kum beträgt eigent­lich 400 Stun­den, das sind zehn Wochen - aber auf­grund von Coro­na wur­de das Prak­ti­kum lei­der auf vier Wochen gekürzt.

In unse­rer 3-jäh­ri­gen Aus­bil­dung zum Erzie­her müs­sen wir drei ver­schie­de­ne Prak­ti­ka absol­vie­ren. Das ers­te Prak­ti­kum ist im Ele­men­tar­be­reich, sprich Kin­der­gar­ten. Dort ler­nen wir den Umgang mit Kin­der­gar­ten­kin­dern und wie man die­se in ihren Ent­wick­lungs­auf­ga­ben unter­stützt und för­dert. Das zwei­te Prak­ti­kum fin­det im Bereich „Hil­fen zur Erzie­hung (HzE)“ statt. Dort besu­chen wir Kin­der, die ambu­lant oder sta­tio­när in Ein­rich­tun­gen unter­ge­bracht sind, also Kin­der- und Jugend­hil­fe-Ein­rich­tun­gen und Jugend­be­ra­tungs­stel­len. Dort berei­ten wir die Kinder/ Jugend­li­chen auf die Selb­stän­dig­keit vor und unter­stüt­zen sie in ihrem all­täg­li­chen Leben und den dar­aus resul­tie­ren­den Auf­ga­ben. Das drit­te und somit letz­te Prak­ti­kum ist in der offe­nen Kin­der- und Jugend­ar­beit. Dazu gehö­ren Kinder/ Jugend­frei­zeit­ein­rich­tun­gen, Schul­so­zi­al­ar­beit und Jugend­be­rufs­hil­fe, För­der­schu­len, Hei­me für Kin­der mit geis­ti­gen und kör­per­li­chen Behin­de­run­gen oder die Kin­der- und Jugendpsychiatrie.

Wir haben uns für die Schul­so­zi­al­ar­beit ent­schie­den und ste­hen den Lehrer*innen des­halb bei Auf­ga­ben, die in der Arbeit mit den Jugend­li­chen in der Schu­le anfal­len, zur Sei­te, indem wir z. B. ein­zel­ne Schüler*innen unter­stüt­zen, offe­ne Bil­dungs­an­ge­bo­te pla­nen oder sozi­al­päd­ago­gi­sche Grup­pen­ar­bei­ten anbieten.

Im Vor­feld unse­rer Erzie­her­aus­bil­dung absol­vier­ten wir eben­falls an der Beruf­li­chen Schu­le „Pau­la Fürst“ vom FAWZ unse­ren Sozi­al­as­sis­ten­ten, den wir benö­tig­ten, um die Aus­bil­dung zum Erzie­her zu begin­nen. Wir bei­de haben uns in unse­rer Aus­bil­dung für die Wahl­pflicht­rich­tung Erleb­nis­päd­ago­gik ent­schie­den, da wir ger­ne span­nen­de Aben­teu­er zusam­men mit einer Grup­pe in der Natur erle­ben und dies uns mit Spaß erfüllt.

Nun kom­men wir kurz zu uns.

Unsere-Praktikanten-stellen-sich-vor_2021Ich bin Kevin (23) und absol­vie­re - wie oben schon erläu­tert - mei­ne Aus­bil­dung zum staat­lich aner­kann­ten Erzie­her. Ich habe schon im Lau­fe mei­nes schu­li­schen Wer­de­gangs die Ober­schu­le Brie­sen der FAWZ im Zeit­raum von der sieb­ten bis zur zehn­ten Klas­se besucht, das heißt, der Kreis­lauf schließt sich genau wie­der hier, wo alles begann.
Ich lie­be die Zusam­men­ar­beit mit den ver­schie­dens­ten Men­schen und ihre Indi­vi­dua­li­tät. Daher ent­schied ich mich, in die sozia­le Rich­tung zu gehen. Wäh­rend mei­ner Frei­zeit betrei­be ich regel­mä­ßig Kraft­sport und spie­le aktiv in einem Ver­ein Fuß­ball. Des Wei­te­ren ver­brin­ge ich ger­ne Zeit in der Natur und gehe angeln.

Mein Name ist Max, ich bin 21 Jah­re alt und woh­ne wäh­rend mei­ner Aus­bil­dung in Fürs­ten­wal­de. Mein Traum war schon in der Ober­schu­le, Erzie­her zu wer­den. Die­sen Traum habe ich ver­folgt und nun wer­de ich bald staat­lich aner­kann­ter Erzie­her sein. Durch die in mei­ner Berufs­schu­le ange­bo­te­ne Erleb­nis­päd­ago­gik-Aus­bil­dung habe ich die Arbeit mit Jugend­li­chen schät­zen und lie­ben gelernt. Mich erfüllt es, Grup­pen zu unter­stüt­zen und die­se mit team­bil­den­den Aktio­nen zu unterstützen.

Wir freu­en uns auf die gute Zusam­men­ar­beit und eine lehr­rei­che Praktikumszeit.

Lie­be Grüße!

Kevin und Max
Prak­ti­kan­ten im 3. Aus­bil­dungs­jahr zum staat­lich aner­kann­ten Erzieher

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Wir freu­en uns auf die Bewer­bung Ihres Kin­des und dar­auf, es im nächs­ten Jahr an unse­rer Ober­schu­le zu begrüßen!

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Übri­gens: Bei uns kön­nen Sie Ihr Kind auch ohne Grund­schul-Gut­ach­ten anmelden!

Die Ober­schu­le Brie­sen der FAWZ gGmbH

Lasia ist mit ihrem Volk in die Oberschule Briesen eingezogen!

Seit fast 3 Wochen leben an unse­rer Ober­schu­le ganz beson­de­re „Haus­tie­re“. Lasia, die Köni­gin unse­rer Schwar­zen Weg­amei­sen (Lasi­us niger), ist mit ihrem etwa 50 Arbei­te­rin­nen zäh­len­den Volk bei uns eingezogen.

Im Rah­men eines Pro­jek­tes zur Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung (BSO) waren Anfang Novem­ber drei Schü­ler der Sekun­dar­stu­fe II der Gesamt­schu­le Petersha­gen, einer Schwes­ter­schu­le unse­rer FAWZ-Schul­fa­mi­lie, an unse­rer Ober­schu­le. Moritz, Arnim und Fried­rich haben das Amei­sen­ter­ra­ri­um (For­mi­ca­ri­um) der Schwar­zen Weg­amei­sen an der Ober­schu­le Brie­sen instal­liert. Sie waren aus­ge­zeich­net vor­be­rei­tet. Es ist ihnen inner­halb weni­ger Minu­ten gelun­gen, alle anwe­sen­den Schüler*innen aus den Klas­sen 7 und 9 und Leh­re­rin­nen (unse­re Schul­lei­te­rin Frau Koch und mich) zu begeistern.

Durch ihre inter­es­san­te Ein­füh­rung in die Welt der Amei­sen­ter­ra­ri­en haben unse­re Schüler*innen schnell Feu­er gefan­gen und erfrag­ten immer mehr Detail­in­for­ma­tio­nen, wel­che die drei Amei­sen­spe­zia­lis­ten auch pro­blem­los beant­wor­ten und ihre umfang­rei­chen Fach­kennt­nis­se bewei­sen konn­ten. Nach die­ser Ein­füh­rung füh­len wir uns nun sehr gut auf die Hal­tung unse­rer Schwar­zen Weg­amei­sen vor­be­rei­tet, zumal wir auch einen schrift­li­chen „Amei­sen­gui­de” mit grund­le­gen­den Infor­ma­tio­nen zur Amei­sen­hal­tung und das Ange­bot, auch spä­ter noch jeder­zeit Fra­gen stel­len zu kön­nen, erhal­ten haben.

Dass „unse­re” Amei­sen nun tat­säch­lich bei uns woh­nen, hat sich auch in der rest­li­chen Schü­ler­schaft schnell her­um­ge­spro­chen. „Lasia und ihr Volk” hat­ten seit ihrem Ein­zug bereits reich­lich inter­es­sier­te Besucher.

Seit eini­gen Tagen wer­den sie aller­dings ver­misst. Immer wie­der fra­gen Schüler*innen, die nicht zum Amei­sen-Pfle­ge­team gehö­ren, wo denn eigent­lich die Amei­sen sind? Unse­re Ant­wort: „Im Kühl­schrank!“ führt dabei stets zu verwunderten/entsetzten Reak­tio­nen. Die Schwar­ze Weg­amei­se ist eine ein­hei­mi­sche Amei­sen­art und muss aus die­sem Grund die Gele­gen­heit bekom­men, zu über­win­tern. Am bes­ten geht dies bei den kon­stant nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren in einem Kühlschrank.

Die Schüler*innen unse­res Amei­sen-Pfle­ge­teams kön­nen es kaum erwar­ten, dass es Früh­ling wird. Dann wer­den sie sich regel­mä­ßig um die Ver­sor­gung der Amei­sen küm­mern kön­nen, das heißt Fut­ter bereit­stel­len, Was­ser wech­seln, eine hohe Luft­feuch­tig­keit in der Amei­sen­are­na und im Amei­sen­nest gewähr­leis­ten… Dann kann es rich­tig los­ge­hen! Und wir wer­den unser Amei­sen­volk sogar als Ver­suchs­ob­jekt in unse­ren Bio­lo­gie­un­ter­richt ein­be­zie­hen können!

Ich möch­te mich - auch im Namen der zahl­rei­chen „Amei­sen-Pfle­ge­kräf­te” aus Klas­se 7 und 9 - bei Moritz, Arnim und Fried­rich dafür bedan­ken, dass sie uns so gut auf die Hal­tung unse­rer neu­en Schul-„Haus“tiere vor­be­rei­tet haben!

Frau Fröh­lich
Fach­leh­re­rin für Biologie

 

Politik „live” – Klasse 10 im Bundestag

Echt? Muss das sein?”
Am Anfang war nie­mand in der Zehn­ten sehr begeis­tert, dass wir einen unse­rer letz­ten Exkur­si­ons­ta­ge an der Ober­schu­le Brie­sen aus­ge­rech­net im Bun­des­tag ver­brin­gen soll­ten. Auch ein gan­zer(!) Pro­jekt­tag zur Vor­be­rei­tung erschien den meis­ten von uns völ­lig über­flüs­sig. Aber hier beka­men wir zumin­dest schon mal eine Idee davon, was für ein umfang­rei­ches Pro­gramm uns das Büro des für unser Schul­ge­biet zustän­di­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­tin Pat­z­elt, CDU, alles vor­be­rei­tet hat­te: Besuch einer Ple­nar­de­bat­te, Besich­ti­gung der Reichs­tags­kup­pel und der dor­ti­gen Aus­stel­lung, Gespräch mit Mar­tin Pat­z­elt per­sön­lich und ein Besuch im Abgeordnetenhaus.

Am 19. Dezem­ber 2019, zwei Tage vor den Weih­nachts­fe­ri­en, war es dann soweit. Mit unse­rer Klas­sen­lei­te­rin Frau Schmidt, unse­rem Geschichts­leh­rer Herrn Sahin und einer beglei­ten­den Mut­ter ging es los zum Bun­des­tag nach Berlin.

Nach einer ein­stün­di­gen Zug­fahrt kamen wir am Ber­li­ner Haupt­bahn­hof an. Von dort muss­ten wir nur noch zehn Minu­ten lau­fen. Vor dem Reichs­tags­ge­bäu­de hieß es dann: War­ten, war­ten und noch­mal war­ten. Denn um in den Bun­des­tag zu gelan­gen, muss­ten wir unzäh­li­ge Sicher­heits­kon­trol­len durch­lau­fen, jeder - egal ob Leh­rer oder Schü­ler - wur­de ein­zeln wie am Flug­ha­fen gecheckt. Sogar aus­wei­sen muss­ten wir uns! Dann end­lich: Mit dem Fahr­stuhl ging es in den ers­ten Stock zur Besu­cher­tri­bü­ne. Ein Saal­die­ner nahm unse­re Grup­pe in Emp­fang und wies uns ein: Kei­ne Han­dys, kei­ne lau­ten Gesprä­che, kein Auf­ste­hen - und kein Einschlafen…

Auf der Empo­re konn­ten wir 45 Minu­ten zuschau­en, wie die Abge­ord­ne­ten unten im Par­la­ment arbei­te­ten: Ins­ge­samt 9 Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er spra­chen zu einer Beschlus­s­in­itia­ti­ve zum The­ma inne­re Sicher­heit. Es war sehr über­ra­schend zu sehen, wie unter­schied­lich die Poli­ti­ker rede­ten: Mal abge­le­sen, mal frei, mal eher ermü­dend, mal mit­rei­ßend. Die meis­ten von uns waren des­halb völ­lig über­rascht, dass uns „unser” Saal­die­ner so „schnell” wie­der hin­aus­ge­lei­te­te. (Spä­ter haben wir im Bun­des­tag-TV über­prüft, ob wir auch zu sehen waren. Ja! Dank des gut erkenn­ba­ren blau­en Hemds von Herrn Sahin konn­ten wir unse­re Klas­se zwei­fels­frei identifizieren!)

Lei­der waren wir bei der nament­li­chen Abstim­mung über die Beschluss­vor­la­ge nicht mehr im Ple­num. Das mach­te aber nichts, da wir im Anschluss dar­an das Gespräch mit Herrn Pat­z­elt hat­ten: Die­ser muss­te uns nach einer kur­zen Begrü­ßung wie­der kurz ver­las­sen, weil er abstim­men gehen muss­te. So konn­te er uns das Ergeb­nis danach „brand­ak­tu­ell” mit­tei­len - und auch, dass Abge­ord­ne­te eine Geld­stra­fe zah­len müs­sen, wenn sie zu Abstim­mun­gen nicht erscheinen.

Herr Pat­z­elt hat­te fast eine Drei­vier­tel­stun­de Zeit für uns und beant­wor­te­te unse­re vie­len Fra­gen sehr enga­giert. Vor allem eines hat er dabei immer wie­der betont: „Denkt immer dar­an, dass das [der Bun­des­tag] unser Haus ist. Und alle hier, wir Abge­ord­ne­ten und auch die Regie­rung, sogar Frau Mer­kel, sind unse­re Ange­stell­ten! Unser Land leis­tet sich so ein wun­der­schö­nes Par­la­ment und die­se gan­zen präch­ti­gen Regie­rungs­bau­ten. Aber die sind nicht für die Poli­ti­ke­rin­nen und die Poli­ti­ker da - son­dern für uns alle! Auch für Euch!” Zum Abschluss kam sogar eine Bun­des­tags­fo­to­gra­fin vor­bei, um ein Erin­ne­rungs­fo­to für uns zu schießen.

Danach hat­ten wir die Mög­lich­keit, zur Glas­kup­pel des Reichs­tags­ge­bäu­des hin­auf­zu­stei­gen. Die Aus­sicht von ganz oben war ziem­lich beein­dru­ckend. Die futu­ris­ti­sche Spie­gel­kon­struk­ti­on, die die Kup­pel trägt, haben wir dann auch gleich für ein letz­tes Klas­sen­fo­to genutzt. (Dan­ke Angelina!)

Nach­dem alle den Aus­blick bewun­dert hat­ten, gin­gen wir - end­lich - in der Cafe­te­ria etwas essen. Eini­ge von uns hat­ten ganz schön Pech, weil sie zu wenig Pro­vi­ant mit­ge­nom­men hat­ten und es im Bun­des­tag außer einem Fein­schme­cker-Imbiss kei­nen Laden oder Ähn­li­ches gibt.

Die Besu­cher-Cafe­te­ria des Bun­des­tags liegt in einem der Abge­ord­ne­ten-Häu­ser. Das sind die Gebäu­de, in denen die Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er ihre Büros haben. Hier war es dann wie­der soweit: Secu­ri­ty-Check.…! Und dies­mal wur­den wir noch sorg­fäl­ti­ger durch­ge­prüft als im Reichs­tags­ge­bäu­de. Plötz­lich wur­de aus jeder Nagel­sche­re (ja, Pia) oder den Trink­fla­schen aus Glas ein „ernst­haf­tes Sicher­heits­ri­si­ko”… Alle die­se „Waf­fen” wur­den uns abge­nom­men und wir konn­ten sie erst nach dem Mit­tag­essen wie­der abholen.

Das Essen war zwar nichts Beson­de­res (ganz nor­ma­les Kan­ti­nen-Essen), aber die Cafe­te­ria lag genau über dem Spree-Ufer. Wäh­rend des Essens konn­ten wir also in Ruhe quat­schen und gleich­zei­tig das Abend­rot auf der Spree beob­ach­ten. Sehr schön!

Den Rück­weg zum Zug muss­ten wir uns dann ziem­lich beei­len, weil das Abho­len der abge­nom­me­nen Fla­schen und Sche­ren län­ger dau­er­te als erwar­tet. Aber wir haben den Zug noch gut erreicht – und vie­le von uns waren froh, end­lich etwas ver­schnau­fen zu können.

Frau Schmidt
Klas­sen­lei­te­rin 10 
Leo­nie M.
Klas­se 10

Gelungene Weihnachtsüberraschung von GOLEM für die 8. Klasse

Am letz­ten Schul­tag vor Weih­nach­ten kamen Julia­ne Chwa­lisz, Mit­ar­bei­te­rin von GOLEM, und Rober­to Beth­ge, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter der Abtei­lung Wand­flie­sen, über­ra­schend zu uns in die Schu­le. Im Gepäck hat­ten sie einen schwe­ren Kar­ton, gefüllt mit den von uns am 16. Dezem­ber 2019 bemal­ten und nun­mehr gebrann­ten Fliesen.

Jeder „Künst­ler“ erhielt von den bei­den ein mit sei­nem Namen beschrif­te­tes Weih­nachts­päck­chen, in dem sich die von ihm gestal­te­ten Flie­sen befan­den. Wir waren rich­tig stolz auf unse­re Arbei­ten und freu­ten uns rie­sig dar­über. Man­che fan­den ihre Flie­sen sogar so gelun­gen, dass sie die­se nun lie­ber selbst behal­ten, statt sie zu Weih­nach­ten zu verschenken.

Ein rie­si­ges Dan­ke­schön an die Mit­ar­bei­ter der GOLEM-Kunst- und Bau­ke­ra­mik GmbH! Wir freu­en uns schon dar­auf, wenn die Ton­plat­ten und Ton­fi­gu­ren, die etwas län­ger zum Bren­nen brau­chen, den Weg zu uns fin­den, und sind gespannt, ob die­se auch so gut gelun­gen sind.

Die Klas­se 8

PS: Die Vor­ge­schich­te fin­det man im Arti­kel „Acht­kläss­ler zu Besuch bei GOLEM in Sie­vers­dorf”.

Achtklässler zu Besuch bei GOLEM in Sieversdorf

Am 16. Dezem­ber 2019 besuch­ten wir mit unse­rem Klas­sen­lei­ter, Herrn Sahin, unse­rer Kunst­leh­re­rin, Frau Beeck und Frau Koch auf Ein­la­dung der Geschäfts­füh­re­rin, Frau Fried­rich, für einen Vor­mit­tag die GOLEM Kunst- und Bau­ke­ra­mik GmbH in Sie­vers­dorf. Das ist eine nur ein paar Kilo­me­ter von unse­rer Schu­le ent­fernt ansäs­si­ge Manu­fak­tur, in der vor allem Flie­sen in Hand­ar­beit her­ge­stellt, gestal­tet und bemalt werden.

Nach der herz­li­chen Begrü­ßung von Frau Fried­rich wur­de unse­re Klas­se in zwei Grup­pen geteilt. Die­sen wur­den ver­schie­de­ne Berei­che der Fir­ma gezeigt, wobei die ers­te Grup­pe zunächst unter der Anlei­tung eini­ger Mit­ar­bei­ter sowie unse­rer Kunst­leh­re­rin Figu­ren aus Ton sowie Ton­plat­ten mit Struk­tu­ren gestal­ten durfte.

Die zwei­te Grup­pe bekam von Julia­ne Chwa­lisz eine span­nen­de Füh­rung durch die Fir­ma. Wir waren sehr beein­druckt von der Mühe und den vie­len Arbeits­schrit­ten, bis eine Flie­se fer­tig ist. Kaum vor­stell­bar für uns war es, wie gedul­dig man zum Bei­spiel im Labor manch­mal über 100 Ver­su­che durch­füh­ren muss, bis man den rich­ti­gen Farb­ton einer denk­mal­ge­recht her­zu­stel­len­den Flie­se her­aus­be­kommt. Das wur­de uns anhand meh­re­rer Pro­ben von Ber­na­det­te Rich­ter gezeigt. Was uns immer wie­der auf­fiel, war die Begeis­te­rung der Mit­ar­bei­ter GOLEMS für ihren Beruf. Egal, wen man etwas frag­te, man bekam mit einem Lächeln eine aus­führ­li­che, sach­kun­di­ge Ant­wort, die zeig­te, dass man mit dem, was man dort her­stellt, sehr ver­bun­den ist. Nach der Füh­rung durf­te die zwei­te Grup­pe Wand­flie­sen gestal­ten. Mit fach­kun­di­ger und sehr lie­ben­wür­di­ger, auf­mun­tern­der Unter­stüt­zung der Mit­ar­bei­te­rin­nen Vio­la Kai­ser und Mar­ti­na Teder­ahn sowie des Aus­zu­bil­den­den Luca Froh­loff, die sonst die Flie­sen bema­len, gelang es uns, mit einem Mal­hörn­chen Far­ben auf­zu­tra­gen, wobei uns die unge­brann­ten Far­ben ziem­lich ver­wirr­ten. So war grün das spä­te­re Rot, das spä­te­re Grün aber tief­rot. Eini­ge von uns hat­ten ein so gutes Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, dass sie ein gro­ßes Lob von den Pro­fis erhiel­ten. Danach tausch­ten wir die Gruppen.

Unse­rer Klas­se hat der Vor­mit­tag bei GOLEM rich­tig gut gefal­len und wir füh­len uns sehr geehrt, dass wir ein­mal in die Fir­ma hin­ein­schnup­pern durf­ten. Eini­ge von uns wür­den zum Zukunfts­tag oder im Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kum in Klas­se 9 ger­ne wiederkommen.

Im Namen der Klas­se 8 bedan­ken wir uns recht herz­lich bei allen Mit­ar­bei­tern von GOLEM, die uns die­sen inter­es­san­ten und krea­ti­ven Besuch ermög­licht haben.

Meli­na, Phil­lis und Emma
Klas­se 8

Vorlesetag in der Grundschule - eine kleine Tradition

Der 15. Novem­ber 2019 kam immer näher und näher. Wochen arbei­te­ten wir an unse­ren Pla­ka­ten und der Gestal­tung unse­rer Vor­trä­ge. Und dann war es soweit: Der Vor­le­se­tag in der Grund­schu­le begann.

Pünkt­lich zur 3. Stun­de der Viert-, Fünft- und Sechst­kläss­ler star­te­ten wir. Rico und ich stell­ten in der 5a das Buch „Gregs Tage­buch 13 - Eis­kalt erwischt“ vor.

Das war eins der vie­len Bücher, aus denen wir Siebt- und Acht­kläss­ler den Grund­schü­lern vor­la­sen. Georg und Thor­ben stell­ten ein Buch über den Fuß­bal­ler Phil­ipp Lahm und sei­ne Kar­rie­re, Emma und Hali­na „Die Mini­ons“, Emi­ly und Romy „Har­ry Pot­ter“ und Tim sogar „Feri­en bei den Sau­ri­ern“ vor.

Nach­dem Rico und ich vor­ge­le­sen hat­ten, teil­ten wir ein Quiz aus. Der 5. Klas­se nach war es sehr ein­fach. Mit Spaß und Freu­de wer­te­ten wir die fer­ti­gen Quiz­ze aus. Wir beant­wor­te­ten noch eini­ge Fra­gen und haben die Kin­der selbst vor­le­sen las­sen. Sogar Herr Bar­tel hat vor­ge­le­sen. Da die Klas­se super auf­merk­sam und ruhig war, mach­te es Rico und mir beson­ders Spaß. Es war mal toll, 45 Minu­ten in den Leh­rer-Tag rein­zu­schnup­pern. Da wir bei­de die­ses Jahr zum 2. Mal in der Grund­schu­le vor­la­sen, waren wir auch locke­rer und ent­spann­ter. Es mach­te ein­fach mega Spaß.

Nach dem Vor­le­sen tra­fen wir alle uns ziem­lich auf­ge­kratzt und stolz in Frau Kochs Büro, unter­hiel­ten uns über das eben Erleb­te und früh­stück­ten erst mal ganz in Ruhe. Nächs­tes Jahr sind wir wie­der dabei!

Day­na und Rico
Klas­se 8

Unser 10. Schulgeburtstag

Nach einer Woche inten­si­ver Vor­be­rei­tung – Deko­ra­ti­ons­bas­te­lei­en, Auf­räum­ar­bei­ten innen und außen, Räu­me­schmü­cken, Pro­ben und Ein­stu­die­ren für das Pro­gramm, Kochen und Backen u. v. m. fei­er­te unse­re Ober­schu­le Brie­sen am Nach­mit­tag des 25. Okto­ber 2019 den 10. Schulgeburtstag.

10 Jahre Oberschule Briesen

Um 14 Uhr ver­sam­mel­ten sich alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler in der Aula unse­rer Schu­le. Am Anfang begrüß­te die Schul­lei­te­rin Frau Koch alle Schü­ler, Leh­rer und Gäs­te, die zu die­sem Anlass gekom­men waren: Fast 40 ehe­ma­li­ge Schü­ler, vie­le ehe­ma­li­ge Leh­rer, Ver­tre­ter des Amtes Oder­vor­land, der Agen­tur für Arbeit, die Grund­schul­lei­tung und die Mit­ar­bei­ter unse­rer Schu­le, die uns täg­lich unter­stüt­zen und den Rücken frei hal­ten, damit wir gut ler­nen kön­nen, kamen, um mit uns gemein­sam zu fei­ern und auf 10 Jah­re Ober­schu­le Brie­sen zu schauen.

Klasse 8 moderierte die Feierstunde

Emma und Rico aus der 8. Klas­se mode­rier­ten nach der Begrü­ßung von Frau Koch die Fei­er­stun­de. Sie baten zuerst Herrn Meis­ter, den ers­ten Schul­lei­ter unse­rer Schu­le, auf die Büh­ne. Er erzähl­te zum Bei­spiel, wie glück­lich und stolz er war und ist, dass sich die Schu­le so gut durch­ge­setzt hat. Danach baten Emma und Rico unse­re Amts­di­rek­to­rin Frau Rost auf die Bühne.

Buntes Programm zum 10. Schuljubiläum

Nach Frau Rosts Rede gaben Leo­nie, Jas­min und Romy aus der 7. Klas­se mit Kla­vier­be­glei­tung ihrer Musik-AG-Lei­te­rin, Frau Micheel, ein klei­nes „Kon­zert“ mit zwei Lie­dern. Eben­so begeis­ter­ten Phil­lis und sogar ihre Mut­ti mit ihren tol­len Stim­men und Meli­na am Kla­vier das Publi­kum. Der eng­li­sche Sketch von Georg, Giang und Day­na aus der 8. Klas­se brach­te vie­le zum Lachen. Am Ende unse­rer Fei­er­stun­de gab es eine tol­le Tanz­per­for­mance unter der Lei­tung von Anna aus der 10. Klas­se, dar­ge­bo­ten von Cha­né aus der 7., Saskia und Nata­lie aus der 9. sowie Pia aus der 10. Klas­se. Die fünf Mäd­chen haben in kür­zes­ter Zeit zwei Cho­reo­gra­phien ein­stu­diert – großartig!!!

Frau Koch gab danach das Buf­fet frei, was von unse­ren Eltern und der AG „Küchen­schlacht“ ganz allein „gestemmt“ wur­de. Von Muf­fins über Sel­terku­chen und sogar Creme­tor­ten bis zu Piz­zaschne­cken, klei­nen Bulet­ten und Käse-Gemü­se-Obst-Spieß­chen war alles vorhanden.

In der Kaf­fee- und Kuchen­zeit gab es vie­le schö­ne Gesprä­che zwi­schen uns und den ehe­ma­li­gen Schü­lern, unse­ren Leh­rern, ehe­ma­li­gen Leh­rern und den vie­len wei­te­ren Gäs­ten, die unse­re Ober­schu­le 10 Jah­re beglei­tet haben. So konn­te man vie­le alte Erin­ne­run­gen und auch Erfah­run­gen austauschen.

Krö­nen­der Abschluss unse­res Schul­ju­bi­lä­ums war der Auf­tritt von „Bate­ria de Mas­ca­ras“ aus Fürs­ten­wal­de, die vie­le von uns mit Sam­barhyth­men zum Mit­tan­zen brachten.

Wir bedan­ken uns bei allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern und unse­ren Eltern und Leh­rern, die unser Jubi­lä­um zu solch einem schö­nen Ereig­nis gemacht haben.

Levi und Matti
Klas­se 7 und Klas­se 10

Countdown zum 10. Schulgeburtstag

Die Woche nach den Herbst­fe­ri­en stand ganz im Zei­chen der Vor­be­rei­tung für unser Schul­ju­bi­lä­um am 25. Okto­ber 2019:

Neben dem Unter­richt fan­den Pro­jekt­ta­ge statt, an denen mit Frau Fröh­lich Tisch­de­ko­ra­ti­on gebas­telt, Räu­me geschmückt und Pla­ka­te gestal­tet wur­den, mit Herrn Schus­ter Plätz­chen geba­cken und Snacks vor­be­rei­tet wur­den, unter der Auf­sicht von Herrn Bey­er die Außen­an­la­gen in Ord­nung gebracht wur­den. Auch das Pro­gramm wur­de von den Sän­ge­rin­nen, Tän­ze­rin­nen und Mode­ra­to­ren inten­siv geprobt, unter­stützt von den ent­spre­chen­den „Tech­ni­kern“ sowie Frau Wag­ler, Frau Micheel und Herrn Sahin. Die Kunst-AG von Frau Beeck gestal­te­te drei Lein­wän­de, auf denen unse­re Gäs­te ihre Unter­schrif­ten, Wün­sche oder Anek­do­ten schrei­ben soll­ten. Die AG „Schul­web­sei­te“ häng­te im obe­ren und unte­ren Flur den „roten Faden“ auf, der mit Fotos und Arti­keln über unser Schul­le­ben seit 2016 informierte.

Ein High­light unse­rer Vor­be­rei­tun­gen war der Dreh eines Jubi­lä­ums­trick­films unter der Regie von Frau Schmidt. Die Haupt­rol­le hat­te Fawi, unser Mas­kott­chen, der es schaff­te, alle Klas­sen und eine gan­ze Rei­he Leh­rer agie­ren zu las­sen. Das mach­te – neben viiiiiel Arbeit – allen Betei­lig­ten rie­si­gen Spaß!

Zum Schluss waren wir sehr gespannt, ob wir alles bedacht hat­ten und unse­re Gäs­te – ehe­ma­li­ge Schü­ler und Leh­rer, unse­re Eltern und wich­ti­ge Weg­be­glei­ter - sich wohl­füh­len würden.

Juli­an, Felix, Linus 
Klas­se 7

sowie Frau Koch 
Schulleiterin

Wer wollte fleißige Handwerker seh’n, der musste nur zu uns hergeh’n…

… als in den Herbst­fe­ri­en 2019 die Klas­sen­räu­me der Neunt- und Zehnt­kläss­ler von Maler-Azu­bis unse­res Trä­gers, der Fürs­ten­wal­der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum gGmbH, unter fach­kun­di­ger und gedul­di­ger Anlei­tung ihres Aus­bil­ders, Herrn Höw­ler, gema­lert wurden.

Renovierung unserer Klassenräume

Die bei­den Räu­me unse­rer 9. und 10. Klas­sen waren so reno­vie­rungs­be­dürf­tig, dass es eini­ger Vor­be­rei­tung bedurf­te, ehe über­haupt Far­be auf­ge­tra­gen wer­den konn­te. Nach 14 Tagen erstrahl­ten bei­de Räu­me in neu­em – hell­gel­bem und hell­grü­nem – Glanz.

Es geht ein Rie­sen­dan­ke­schön an die fünf Azu­bis und Herrn Höwler.

Die Klas­sen 9 und 10
sowie Frau Fröh­lich,
Frau Schmidt und Frau Koch 
Klas­sen­lei­te­rin 9, Klas­sen­lei­te­rin 10, Schulleiterin