Unser Paddelausflug auf der Spree am 14. Juni 2018

Gegen Schul­jah­res­en­de hat die 8. Klas­se bei herr­lichs­tem Wet­ter mit ihrem Klas­sen­leh­rer, Herrn Hoe­wert, und in Beglei­tung des Ko-Klas­sen­leh­rers, Herrn Blu­men­tritt, sowie drei­er Eltern­tei­le einen erleb­nis­rei­chen Pad­del-Aus­flug auf der Spree unternommen.

Begon­nen hat die Tour in Fürs­ten­wal­de, wo zum ver­ab­re­de­ten Zeit­punkt die Pad­del­boo­te durch einen Ruder­club bereit gestellt wur­den. Los ging´s in 2er- und 3er- Boo­ten die Fürs­ten­wal­der Spree ent­lang bis zum Abzweig an der Gro­ßen Trän­ke. Schon bis dahin war es eine klei­ne Her­aus­for­de­rung, da nicht alle Besat­zun­gen im Gleich­klang pad­deln woll­ten oder konn­ten; ein Boot dreh­te sich gar dau­ernd im Kreis, anstatt gera­de­aus zu fah­ren. An der Gro­ßen Trän­ke war ein Wehr mit­hil­fe von Mus­kel­kraft und einer klei­nen Schie­nen-Bahn zu über­win­den. Von dort an folg­te der land­schaft­lich schöns­te Teil ent­lang der Spree mit sei­nen Fluss­au­en, Wald­ge­bie­ten  und Lich­tun­gen. Son­ne und Schat­ten wech­sel­ten sich unter den dahin glei­ten­den Boo­ten ab. Das Was­ser war so klar, dass man pro­blem­los auf den Grund schau­en und die Was­ser­pflan­zen beob­ach­ten konn­te. Kra­ni­che lan­de­ten neben uns oder ein Raub­vo­gel kreis­te am Him­mel. Die Stre­cke ende­te schließ­lich „nach der nächs­ten Kur­ve“ (und es gab noch vie­le „nächs­te Kur­ven“…) in Han­gels­berg, das wir nach knapp fünf Stun­den erreich­ten – eine aus­rei­chen­de Zeit, um bei so man­chem Schü­ler oder auch Schü­le­rin einen erstaun­li­chen Son­nen­brand zu ver­ur­sa­chen! Das hat­ten wir alle unter­schätzt: Auf dem Was­ser war es immer gut tem­pe­riert, doch lach­te die Son­ne durch­ge­hend vom Him­mel! Posi­ti­ver Neben­ef­fekt ist es aber, dass alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler jetzt zu Beginn der Som­mer­fe­ri­en einen per­fek­ten Teint haben!

Zurück bleibt als Erin­ne­rung ein tol­ler gemein­sa­mer Aus­flug auf dem Was­ser, der sowohl sport­lich anspruchs­voll war, gleich­zei­tig aber auch sehr viel Spaß gemacht hat!

Herr Hoe­wert
Klas­sen­lei­ter der 8. Klasse

Fahrt zur Leipziger Buchmesse

Am 17.03.2018 fuh­ren knapp 40 Inter­es­sier­te von der Ober­schu­le Brie­sen per Char­ter­bus zur Leip­zi­ger Buch­mes­se. Unse­re Grup­pe bestand aus Schü­lern, eini­gen Eltern sowie Frau Klo­se, Frau Koch, Herrn Bey­er und Herrn Hoe­wert. Gegen 8 Uhr mor­gens bra­chen wir in Brie­sen auf, waren auf­grund von plötz­li­chem Schnee­fall und Stau jedoch erst gegen 13 Uhr in der Haupt­hal­le der Messe.

Das Mes­se­ge­län­de besteht aus einer gro­ßen Glas­kup­pel, die als Haupt­hal­le dient, und meh­re­ren seit­lich plat­zier­ten Hal­len, die sich jeweils auf ein oder zwei ver­schie­de­ne lite­ra­ri­sche Gen­re spe­zia­li­sier­ten. Die ein­zel­nen Hal­len sind durch Glas­tun­nel mit­ein­an­der verbunden.

Ich per­sön­lich war haupt­säch­lich an den Cos­plays inter­es­siert, des­we­gen habe ich  die meis­te Zeit mit ande­ren Cos­play­ern Fotos gemacht und bin durch die Hal­len gewan­dert. Wenn man von Cos­play­ern redet, meint man damit in der Regel Leu­te, die sich als Figu­ren aus Seri­en, Fil­men, Büchern oder Video­spie­len ver­klei­den und ihre Kos­tü­me dann, meis­tens auf Mes­sen, prä­sen­tie­ren. Die Kom­ple­xi­tät der ver­schie­de­nen Cos­plays vari­iert je nach Cha­rak­ter, Auf­wand und inves­tier­tem Geld stark. Ein sehr beein­dru­cken­des Cos­play war zum Bei­spiel ein Mann, der sich als „Rein­hard“ (gro­ßer Tech­nik nut­zen­der Rit­ter aus dem Video­spiel „Over­watch“) ver­klei­det hat. Er stand auf Stel­zen und die Glied­ma­ßen muss­ten von Schnü­ren unter­stützt wer­den, um die rund drei Meter gro­ße Rüs­tung tra­gen zu können.

Wir waren rund vier­ein­halb Stun­den auf der Mes­se, bevor wir uns ziem­lich k.o. wie­der auf den Heim­weg mach­ten. Wir fuh­ren gegen 19 Uhr los und kamen etwa 21 Uhr in Brie­sen an.

Ich hof­fe, dass auch zukünf­ti­ge Klas­sen die Mes­se besu­chen wer­den, weil es Spaß gemacht hat und alles gut geklappt hat.

Vin­cent
Schü­ler der Klas­se 10

P.S.
Herrn Bey­ers High­light war, dass er beim Husum-Ver­lag den Autor sei­ner liebs­ten Koch­bü­cher per­sön­lich ken­nen­lern­te und mit ihm ins Gespräch kam, sich mit ihm foto­gra­fie­ren und sein neu­erwor­be­nes Koch­buch gleich signie­ren las­sen konn­te. Sel­ten habe ich Herrn Bey­er so glück­lich gesehen 😉

Frau Koch
stell­ver­tre­ten­de Schulleiterin

Freude über unsere neue Küche

Unse­re Küche wird im Rah­men des WAT-Wahl­pflicht­fa­ches „Haus­wirt­schaft“ sowie durch unse­re Arbeits­ge­mein­schaft „Küchen­schlacht“ oft und gern genutzt: Hier wird gekocht und geba­cken, gebrut­zelt und zusam­men­ge­rührt, ein­ge­weckt und geschnip­pelt - und natür­lich pro­biert und ver­kos­tet, was das Zeug hält.

Nach ca. acht Jah­ren inten­si­ven Gebrauchs muss­te unse­re Küche im WAT-Gebäu­de kom­plett reno­viert und aus­ge­tauscht wer­den. Wir beka­men zwei neue Her­de, zwei Back­öfen, zwei Kühl­schrän­ke sowie vie­le neue Hän­ge- und ande­re Vor­rats­schrän­ke. Außer­dem wur­den die Elek­trik und die Was­ser­an­schlüs­se erwei­tert und ange­passt. Dabei hal­fen vie­le flei­ßi­ge Hände:

Unser beson­de­rer Dank gilt der Fir­ma BSH aus Brie­sen, der Fir­ma Bre­dow Elek­tro­in­stal­la­ti­on aus Wil­mers­dorf, Möbel-Höff­ner für den Auf­bau der Küche, unse­rem Haus­meis­ter, Herrn Schu­mann, für sei­ne stän­di­ge Mit­hil­fe, den Damen von der Rei­ni­gung für ihre Unter­stüt­zung sowie Herrn Ing­wer­sen, der in Eltern­ar­beits­stun­den neue Flie­sen anbrachte.

Ins­ge­samt betrug das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men für einen moder­nen WAT-Unter­richt und die bes­se­re Umset­zung des Ganz­tags­kon­zep­tes unse­rer Schu­le über 15.000 Euro, die unser Trä­ger, die Fürs­ten­wal­der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum gGmbH, bereitstellte.

Vie­le Schü­ler sowie unser WAT-Leh­rer Herr Kochan, Frau Fröh­lich, die AG-Lei­te­rin der „Küchen­schlacht“ und unse­re Sekre­tä­rin, Frau Klo­se, um nur die wich­tigs­ten zu nen­nen, haben den Abbau und den Auf­bau der Küche über den gesam­ten Zeit­raum beglei­tet: Alles Geschirr, alle Vor­rä­te muss­ten aus­ge­räumt, die alte Küche abge­baut und zur Sei­te geräumt wer­den. Nach­dem die hand­werk­li­chen Arbei­ten ver­rich­tet waren, säu­ber­ten eini­ge Schü­ler der 9. Klas­se die Küche, damit die neue Küche auf­ge­baut wer­den konn­te. Danach wur­den die neu­en Küchen­schrän­ke und Gerä­te von AG-Mit­glie­dern der „Küchen­schlacht“ gerei­nigt und die neu­en Geschirr­spü­ler ein­ge­weiht. Eini­ge Acht- und Neunt­kläss­ler muss­ten zusätz­lich flei­ßig abwa­schen. Die „Küchenschlacht“-AG und die WAT-Leh­rer sorg­ten dann dafür, dass die neu­en Schrän­ke ein­ge­räumt wurden. 

Jetzt freu­en wir uns dar­auf, nach zwei Mona­ten unse­re Küche end­lich wie­der in Beschlag neh­men zu kön­nen. Nicht zu ver­ges­sen, dass auch die Grund­schü­ler jetzt wie­der mit ihrer Küchen-AG los­le­gen können.

Jas­min , Mat­ti  und Felix 
Mit­glie­der der AG Webseite

Hier fin­den Sie den Link zum Arti­kel der MOZ vom 22. Febru­ar 2018