Mit Nagel und Faden“ - Besuch in der Kunstgalerie im Alten Rathaus in Fürstenwalde

Am 26. März besuch­ten die 9. und 10. Klas­se die Aus­stel­lung der Künst­le­rin Sabi­ne Bar­ber in Fürs­ten­wal­de. Herr Men­zel, unser Kunst­leh­rer, hat­te uns in sei­ne Gale­rie im Alten Rat­haus eingeladen.

Wir waren über­rascht, wie viel­sei­tig und ein­falls­reich die Künst­le­rin ist. Vor allem die Mate­ria­li­en, aus denen sie Wand­be­hän­ge, Bil­der, Col­la­gen … gestal­tet, sind sehr unge­wöhn­lich. Wir muss­ten schon zwei­mal hin­schau­en, um zu erken­nen, dass zum Bei­spiel Rönt­gen­bil­der von Zäh­nen, Samen­kör­ner, Stoffa­b­rie­be oder Knopf­leis­ten für ihre Arbei­ten ver­wen­det wur­den. Auf Papier ein­ge­näh­te Insek­ten, Frö­sche und sogar Vögel waren hin­ge­gen für man­chen etwas gewöhnungsbedürftig.

Es fiel uns zum Abschluss nicht schwer, unser „Lieb­lings­kunst­werk“ zu benen­nen, denn für jeden war etwas Inter­es­san­tes dabei.

Vie­len Dank, Herr Men­zel, für die­se schö­ne Idee, Kunst nicht nur in der Schu­le, son­dern auch in einer Gale­rie zu erleben.

Erste Begegnung mit Heinrich von Kleist

Kleist

Am zwei­ten Novem­ber 2011 mach­te sich unse­re ach­te Klas­se nach Frank­furt (Oder) auf, um das Kleist­mu­se­um und die Kleist-WG ken­nen zu lernen.
Im Unter­richt hat­ten wir nur eini­ge Klei­nig­kei­ten rund um Kleists Leben und Wer­ke bespro­chen und ein wenig in Kleists „Ber­li­ner Abend­blät­tern“ geschmö­kert. Des­halb war Frau Koch zugleich erstaunt und erfreut, dass jeder von uns schon vor unse­rem kur­zen Muse­ums­rund­gang Frau Dal­chau, der Muse­ums­päd­ago­gin, einen infor­ma­ti­ven Satz über Kleist sagen konnte.
Den meis­ten hat die­ses Muse­um bis­her am bes­ten von allen gefal­len, in denen wir bereits gemein­sam waren. In der Kür­ze liegt eben die Wür­ze – Frau Dal­chau erzähl­te locker und unter­halt­sam so viel Inter­es­san­tes, dass die Zeit wie im Flug ver­ging. Den­noch hät­ten eini­ge gern noch ein biss­chen län­ger ver­weilt, um sich inten­si­ver mit der The­ma­tik zu beschäf­ti­gen. Ein Grund mehr, noch ein­mal dort­hin hinzufahren.
Nach einer klei­nen Früh­stücks­pau­se gin­gen wir zur Kleist-WG. Dort erwar­te­te uns ein Dreh­team vom ZDF-Mor­gen­ma­ga­zin, das mit uns einen klei­nen Bei­trag zum Kleist­ge­denk­jahr dre­hen woll­te. Das war recht auf­re­gend, weil eini­ge von uns inter­viewt wur­den oder klei­ne Sze­nen stel­len soll­ten. Die Kleist-WG gefiel uns rich­tig gut. Nach einem klei­nen Rund­gang, bei dem Frau Dal­chau uns eini­ge Räu­me vor­stell­te, gin­gen wir in Grüpp­chen oder allein auf Ent­de­ckungs­rei­se durch die WG. Viel Spaß hat­ten wir im Anschluss dar­an beim Expe­ri­men­tie­ren mit Feder, Tin­te und Süt­ter­lin­schrift. Kaum zu glau­ben, wie viel Mühe und Geduld es uns kos­te­te, etwas zu Papier zu brin­gen. Auf jeden Fall ist das Schrei­ben heu­te viel ein­fa­cher als vor zwei­hun­dert Jahren.

Unse­re Mei­nung: Nächs­tes Jahr fah­ren wir noch ein­mal nach Frank­furt, Kleist einen Besuch abstat­ten, denn es gibt noch vie­les zu entdecken.

Ein gemein­sa­mer Kino­be­such run­de­te die­sen Aus­flug am Nach­mit­tag ab.

K. Koch

Federn führen

Federn füh­ren

 

Ein Tag im Naturkundemuseum

Wir, die Klas­se 8 der OS Brie­sen,  fuh­ren am 24.5. nach Ber­lin. Es ging los mit dem Zug  um 9 Uhr. Bis zur Füh­rung war noch Zeit. Wir aßen vor dem Muse­um noch Früh­stück, denn im Muse­um ist es unter­sagt gewe­sen. Als wir im Muse­um anka­men, beka­men wir eine hoch inter­es­san­te Füh­rung, von in Alko­hol ein­ge­leg­ten Fischen bis zu den Dino­sau­ri­ern, alles war dabei. Beglei­tet wur­den wir an die­sem Tag von Fr. Uter­städt, Fr. Peli­kow­sky und Fr. Lind­ner. Als die Füh­rung vor­bei war, fuh­ren wir mit der U-Bahn zum Alex­an­der­platz. Dort hat­ten wir noch eine Stun­de Zeit, bis unser Zug fuhr. Vie­le nutz­ten die­se Zeit zum Shop­pen. Als alle wie­der ein­tra­fen, fuh­ren wir mit dem Zug zur Schu­le  zurück.

Kevin