Der Ausflug ins Kleistmuseum

Exkursion+++ins Kleistmuseum+++nach Frank­furt (Oder)+++am 11.Mai 2016+++Klasse 8 der OSB+++mit Herrn Kochan und Frau Koch+++Museumspädagogin Frau Dal­chau emp­fängt uns um 9:30+++Einweisung+++ Vor­stel­lung von Kleist+++Kleist: berühm­ter Schrift­stel­ler aus Frank­furt, 1,70m groß, blaue Augen, trinkt ger­ne Bier, raucht, ist kurz­zei­tig ein Sol­dat und Beam­ter, hat vie­le Geschwis­ter und eine Lieb­lings­schwes­ter, hat Dra­men, Novel­len und Anek­do­ten geschrie­ben, Zei­tungs­her­aus­ge­ber, hat zu Leb­zei­ten nicht viel Erfolg, Selbst­mord am Wannsee+++Stadtrundgang auf Kleists Spu­ren: Geburts­haus, Denk­mal und Marienkirche+++sonnige Früh­stücks­pau­se im Museum+++Rundgang durchs Museum+++gemeinsame Lek­tü­re und „Über­set­zung“  von „Die Bet­tel­frau von Locarno“+++Verabschiedung um 12:15+++

geschrie­ben von Lau­ra und Nina (Klas­se 8)

Ausflug ins Kleistmuseum

Wer?          Klas­se 8 

Wann?      18. Mai 2015

Wo?          Frank­furt (Oder)

Grün­de

Kleist war ein Mann, der viel in sei­nem Leben gemacht hat. +++ In Frank­furt dreht sich viel um Kleist. +++ die inter­es­san­ten Räu­me zu Kleists Leben +++ Es pass­te in den Deutsch­un­ter­richt. +++ Er war ein berühm­ter Dich­ter aus unse­rer Regi­on. +++ Es ist das ein­zi­ge Muse­um auf der Welt, das sich Kleist wid­met. +++ die Manu­skrip­te anse­hen +++ sei­ne Schreib­wei­se bes­ser ken­nen­ler­nen +++ Man kann aus­pro­bie­ren, wie es sich mit der Feder schreibt. +++ klei­ner Stadt­rund­gang zum Kleist­denk­mal, der Tauf­kir­che und dem Ort, an dem Kleists Geburts­haus stand +++ Man soll­te das Kleist­mu­se­um besu­chen, da man dort erfährt, was Frank­furt mit Kleist zu tun hat. Man erfährt auch viel über sein Leben

Bemer­kens­wer­tes und Inter­es­san­tes über Kleist 

Er wur­de in Frank­furt gebo­ren. +++ For­scher wis­sen sein rich­ti­ges Geburts­da­tum nicht. +++ Er war Sol­dat, Jour­na­list und Dich­ter. Das ist viel. +++ Er wur­de vom Sol­dat zum Dich­ter. +++ Er hat sich gegen den Sol­da­ten­be­ruf ent­schie­den und hat­te auch den Mut dazu. In sei­nem Leben hat er das gemacht, was ihm gut gefal­len hat und was ihm Spaß gemacht hat. Das macht nicht jeder. +++ Er hat alles Mög­li­che abge­bro­chen und neu ange­fan­gen. +++ Er konn­te Kat­zen und Pfer­de nicht lei­den. +++ Er konn­te Flö­te spie­len. +++ Ich fin­de es inter­es­sant, dass er eine Lieb­lings­schwes­ter hat­te und dass er es schaff­te, das Herz sei­ner Nach­ba­rin zu gewin­nen und dass er drei Beru­fe hat­te. +++ Er ver­än­der­te sich für sei­ne Nach­ba­rin, weil er sie lieb­te. Er ver­än­der­te sein Aus­se­hen, nach­dem er sie gefragt hat­te, wie ein Mann nach ihrem Geschmack aus­se­hen soll­te. +++ Er reis­te viel und gern. +++ Er hat oft etwas in sei­nen Tex­ten durch­ge­stri­chen und kor­ri­giert. +++ Er schrieb über Gewalt und Zufall. +++ Sei­ne Schrift war schwer les­bar. +++ Er starb sehr jung. Er erschoss sich und die Frau, weil die­se schwer krank war und ihn dar­um gebe­ten hat­te. +++ Es gibt nicht mehr so viel von ihm. +++

Dan­ke­schön an Frau Dalchau 

für die inter­es­san­te Gestal­tung +++ für die gute Ver­mitt­lung und Erklä­rung +++ dass sie uns aus­ge­hal­ten hat +++ dass sie sich Zeit genom­men hat, die­sen Tag mit uns zu gestal­ten +++ für den tol­len Vor­mit­tag +++ der Work­shop hat sehr viel Spaß gemacht +++ dass wir mit Federn schrei­ben durf­ten +++ dass sie die Ruhe bewahrt hat +++ für die Füh­rung durchs Muse­um +++ dass sie uns die Sehens­wür­dig­kei­ten gezeigt hat

 

Stim­men der Klas­se,
zusam­men­ge­tra­gen von Lisa-Marie Thamm und Frau Koch

 

Stippvisite bei Heinrich von Kleist

Nach dem Erfolg unse­res 1. Kleist­pro­jekt­tags im Frank­fur­ter Kleist­mu­se­um und in der Kleist-WG im ver­gan­ge­nen Schul­jahr fuhr ein Teil der 9. Klas­se am 9. Novem­ber erneut dorthin.
Gemein­sam mit Frau Dal­chau und viel Ver­gnü­gen lasen wir „Das Bet­tel­weib von Locar­no“, ein „Rät­sel“ um ein Schön­p­fläs­ter­chen und eine tra­gik­ko­mi­sche Anek­do­te um den trau­ern­den Johann Sebas­ti­an Bach.
Danach besich­tig­ten wir die umge­stal­te­te Aus­stel­lung und natür­lich die Kleist-WG, die uns ja schon beim letz­ten Mal so gut gefiel. Dort über­gab Nadi­ne unse­re Arbei­ten zum „Mail-Art-Pro­jekt“. Die gestal­te­ten Kar­ten und Steck­brie­fe durf­ten wir gleich anbringen.
Die Zeit ver­ging wie­der wie im Fluge.
Herz­li­chen Dank an Frau Dal­chau, die es auf so schö­ne Wei­se ver­steht, uns von Kleist zu begeistern.

K. Koch

Stippvisite_1

Stippvisite_1

Stippvisite_2

Stippvisite_2

 

Erste Begegnung mit Heinrich von Kleist

Kleist

Am zwei­ten Novem­ber 2011 mach­te sich unse­re ach­te Klas­se nach Frank­furt (Oder) auf, um das Kleist­mu­se­um und die Kleist-WG ken­nen zu lernen.
Im Unter­richt hat­ten wir nur eini­ge Klei­nig­kei­ten rund um Kleists Leben und Wer­ke bespro­chen und ein wenig in Kleists „Ber­li­ner Abend­blät­tern“ geschmö­kert. Des­halb war Frau Koch zugleich erstaunt und erfreut, dass jeder von uns schon vor unse­rem kur­zen Muse­ums­rund­gang Frau Dal­chau, der Muse­ums­päd­ago­gin, einen infor­ma­ti­ven Satz über Kleist sagen konnte.
Den meis­ten hat die­ses Muse­um bis­her am bes­ten von allen gefal­len, in denen wir bereits gemein­sam waren. In der Kür­ze liegt eben die Wür­ze – Frau Dal­chau erzähl­te locker und unter­halt­sam so viel Inter­es­san­tes, dass die Zeit wie im Flug ver­ging. Den­noch hät­ten eini­ge gern noch ein biss­chen län­ger ver­weilt, um sich inten­si­ver mit der The­ma­tik zu beschäf­ti­gen. Ein Grund mehr, noch ein­mal dort­hin hinzufahren.
Nach einer klei­nen Früh­stücks­pau­se gin­gen wir zur Kleist-WG. Dort erwar­te­te uns ein Dreh­team vom ZDF-Mor­gen­ma­ga­zin, das mit uns einen klei­nen Bei­trag zum Kleist­ge­denk­jahr dre­hen woll­te. Das war recht auf­re­gend, weil eini­ge von uns inter­viewt wur­den oder klei­ne Sze­nen stel­len soll­ten. Die Kleist-WG gefiel uns rich­tig gut. Nach einem klei­nen Rund­gang, bei dem Frau Dal­chau uns eini­ge Räu­me vor­stell­te, gin­gen wir in Grüpp­chen oder allein auf Ent­de­ckungs­rei­se durch die WG. Viel Spaß hat­ten wir im Anschluss dar­an beim Expe­ri­men­tie­ren mit Feder, Tin­te und Süt­ter­lin­schrift. Kaum zu glau­ben, wie viel Mühe und Geduld es uns kos­te­te, etwas zu Papier zu brin­gen. Auf jeden Fall ist das Schrei­ben heu­te viel ein­fa­cher als vor zwei­hun­dert Jahren.

Unse­re Mei­nung: Nächs­tes Jahr fah­ren wir noch ein­mal nach Frank­furt, Kleist einen Besuch abstat­ten, denn es gibt noch vie­les zu entdecken.

Ein gemein­sa­mer Kino­be­such run­de­te die­sen Aus­flug am Nach­mit­tag ab.

K. Koch

Federn führen

Federn füh­ren