Emotionale Abschiedsfeier für unsere Schulleiterin, Frau Dr. Werner

Mit dem kom­men­den Schul­jahr wird es an der Ober­schu­le Brie­sen der FAWZ gGmbH einen Wech­sel in der Schul­lei­tung geben. Unse­re bis­he­ri­ge Schul­lei­te­rin Frau Dr. Wer­ner wird zum Ende des Schul­jah­res 2018/19 unse­re Schu­le ver­las­sen, um inner­halb der FAWZ gGmbH neue Funk­tio­nen zu beklei­den. Sie wird die Lei­tung der Päd­ago­gi­schen Aka­de­mie des FAWZ über­neh­men und als Refe­ren­tin für Schul­ent­wick­lung mit allen FAWZ-Schu­len zusam­men­ar­bei­ten.
Frau Koch, unse­re bis­he­ri­ge stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin, wird ab August die Schul­lei­tung über­neh­men, unter­stützt von Frau Fröh­lich als Stell­ver­tre­te­rin und Herrn Sahin als Ganz­tags­or­ga­ni­sa­tor.

Natür­lich war es für uns wich­tig, Frau Dr. Wer­ner ange­mes­sen zu ver­ab­schie­den. Dies war gar nicht so leicht zu rea­li­sie­ren, da wir nur weni­ge Tage Zeit für die Vor­be­rei­tung hat­ten… Des­halb gilt unser beson­de­rer Dank Herrn Sahin und Frau Koch, wel­che die Abschieds­ver­an­stal­tung orga­ni­siert und mit vie­len Ide­en und Vor­schlä­gen die Krea­ti­vi­tät der Schü­ler und Kol­le­gen ange­regt haben. Dank vie­ler groß­ar­ti­ger Schü­ler und des gesam­ten Kol­le­gi­ums ist es uns so tat­säch­lich gelun­gen, eine anspre­chen­de Abschieds­ver­an­stal­tung für Frau Dr. Wer­ner zu orga­ni­sie­ren.

Alle am letz­ten Schul­tag anwe­sen­den Schü­ler und Leh­rer lie­ßen sich begeis­tern und mit­rei­ßen von den fas­zi­nie­ren­den künst­le­ri­schen Leis­tun­gen von Phil­lis, Meli­na (bei­de Klas­se 7) und Lena (Klas­se 9). Die Mäd­chen haben inner­halb weni­ger Tage zwei wun­der­schö­ne eng­li­sche Songs ein­stu­diert und mit ihren groß­ar­ti­gen Stim­men und feh­ler­frei­em E-Pia­no-Spiel alle Zuhö­rer erstaunt und (nicht nur Frau Dr. Wer­ner zu Trä­nen) gerührt.

Die Schü­ler unse­rer Klas­sen haben im Vor­feld der Abschieds­ver­an­stal­tung inten­siv dar­über nach­ge­dacht, wer Frau Dr. Wer­ner in ihren Augen ist. Wel­che Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten und spe­zi­fi­schen Merk­ma­le sie kenn­zeich­nen bzw. was sie selbst an Frau Dr. Wer­ner schät­zen. Mit Hil­fe die­ser umfas­sen­den Zuar­beit hat unse­re zukünf­ti­ge Schul­lei­te­rin Frau Koch gemein­sam mit Lau­ra aus der 8. Klas­se eine bewe­gen­de Abschieds­re­de für Frau Dr. Wer­ner gehal­ten.

Rachel, eine Schü­le­rin aus Klas­se 8, ver­fass­te eigens für Frau Dr. Wer­ner ein Gedicht, wel­ches sie wäh­rend der Ver­ab­schie­dung vor­trug. Zudem hat sie im Vor­feld wie­der ein­mal ihr Kön­nen und ihre Krea­ti­vi­tät bewie­sen, indem sie für unse­re schei­den­de Schul­lei­te­rin eine Zeich­nung im Man­ga-Stil schuf, wel­che sie ihr zur Ver­ab­schie­dung als per­sön­li­ches Geschenk über­reich­te.

Wun­der­schön abge­run­det wur­de der Abschied von Fr. Dr. Wer­ner durch eine musi­ka­lisch beglei­te­te Foto­show unse­rer Sekre­tä­rin Frau Klo­se, wel­che in end­lo­sen Stun­den tau­sen­de Bil­der aus den zurück­lie­gen­den Jah­ren unse­rer Ober­schu­le gesich­tet, geeig­ne­te Fotos aus­ge­wählt und zusam­men­ge­stellt hat.
Neben Ramon, der sei­nen Dank im Namen aller Schü­ler an Frau Dr. Wer­ner rich­te­te, dank­ten auch eini­ge Eltern­ver­tre­ter der Klas­se 7 für die gute Zusam­men­ar­beit mit ihr. Beson­ders haben wir uns auch gefreut, dass  Frau Feich­t­in­ger, die Käm­me­rin des Amtes Oder-Vor­land, als Ver­tre­te­rin der Amts­di­rek­to­rin an unse­rer Abschieds­ver­an­stal­tung teil­neh­men konn­te. Sie rich­te­ten sehr bewe­gen­de Dan­kes­wor­te an Frau Dr. Wer­ner und äußer­te die Gewiss­heit, dass die gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen unse­rer Ober­schu­le und den Mit­ar­bei­tern vom Amt Oder-Vor­land mit der künf­ti­gen Schul­lei­tung fort­ge­führt wer­den wird.

Wir hof­fen, dass wir Frau Dr. Wer­ner einen unver­gess­li­chen Abschied berei­tet haben und wün­schen ihr für ihre zukünf­ti­gen Auf­ga­ben­ge­bie­te alles Gute und Erfolg.

Frau Fröh­lich, Klas­sen­lei­te­rin Klas­se 8

Laufen für UNICEF

Am Mon­tag, dem 3. Juni 2019, an dem schon am Vor­mit­tag die Tem­pe­ra­tu­ren auf um die 30 Grad klet­ter­ten, erlie­fen unse­re Schü­ler gemein­sam mit den Grund­schü­lern Spen­den für UNICEF. Dies­mal wer­den die Spen­den für den Bau von Schu­len und die Aus­bil­dung von Leh­rern in Mada­gas­kar genutzt.

Ins­ge­samt wur­den von den Ober­schü­lern 541 Run­den und damit 427,00 Euro Spen­den erlau­fen. Spit­zen­rei­ter bei den Jungs aller Jahr­gangs­stu­fen war Thor­ben aus der Klas­se 7 mit 84 gelau­fe­nen Run­den, was ins­ge­samt 21 km ent­spricht. Spit­zen­rei­te­rin bei den Mäd­chen war Sas­kia aus der Ach­ten mit 67 Run­den und 17 km, die damit gleich­zei­tig den Schul­re­kord unse­rer Ober­schul-Mäd­chen des vor­letz­ten Jah­res brach. Beein­dru­ckend waren in die­sem Jahr aber auch wie­der die Run­den der Grund­schü­ler: Unglaub­lich, wel­che Ener­gie gera­de die Lüt­ten haben und mit wel­chem Eifer sie trotz der irren Tem­pe­ra­tu­ren bei der Sache waren und sich durch eine Run­de nach der ande­ren kämpf­ten.

Gern gese­hen war bei allen Läu­fe­rin­nen und Läu­fern der Stand unse­res Schul­sa­ni­täts­diens­tes: Hel­fer ver­teil­ten Trau­ben­zu­cker und sorg­ten per­ma­nent für Nach­schub an Was­ser­fla­schen. Ede­ka dürf­te an die­sem Vor­mit­tag eini­ge Vor­rä­te an Was­ser an uns ver­kauft haben ;-). Frau Klo­se hat­te gleich­zei­tig immer ein Auge auf erschöpf­te Sport­ler und betreu­te Kin­der, die mit der Hit­ze Pro­ble­me hat­ten.

Neben dem Lauf gab es ver­schie­de­ne Lern­werk­stät­ten, Sta­tio­nen und auch einen Vor­trag. Die­se boten Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zur Bil­dung in Afri­ka und zur Pro­ble­ma­tik des Zugangs zu sau­be­rem Was­ser. Auch konn­te man afri­ka­ni­sche Spie­le ken­nen­ler­nen und Ver­schie­de­nes bas­teln, zum Bei­spiel Müll­tü­ten aus alten Zei­tun­gen.
Zum Abschluss konn­te jeder sei­nen Hun­ger mit einer Brat­wurst im Bröt­chen stil­len.

Wir möch­ten uns bei allen Eltern bedan­ken, die uns beim Run­den­zäh­len und in den Lern­werk­stät­ten unter­stützt haben. Außer­dem gilt unser Dank Anton und Han­nah sowie Gabi Moser vom evan­ge­li­schen Kir­chen­kreis Oder­land Spree für den Vor­trag über Kenia sowie die Müll­tü­ten-Bas­tel­sta­ti­on.

Ganz beson­ders aber möch­ten wir all den Spon­so­ren dan­ken, die die unglaub­li­che Sum­me von 427,00 Euro ermög­licht haben!!!

Frau Koch, stellv. Schul­lei­te­rin

Mausefallenautowettbewerb

Am 11. Juni 2019 fand in der Turn­hal­le unser Mau­se­fal­len­au­to­wett­be­werb statt. Es nah­men acht Grup­pen und etwa fünf­zehn Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen 7 bis 9 am Wett­be­werb teil. Die­ser fand in drei Kate­go­ri­en statt: Aus­dau­er, Schnel­lig­keit und Krea­ti­vi­tät. Eine Jury hat­te also dar­über zu ent­schei­den, wie die ein­zel­nen Autos aus­sa­hen, wie schnell sie fuh­ren und wie viel Aus­dau­er sie hat­ten.

Alle Teil­neh­mer hat­ten laut Jury viel Zeit und Mühe in den Bau und die Gestal­tung ihrer Mau­se­fal­len­au­tos inves­tiert, die alle­samt sehr krea­ti­ve Namen tru­gen: „Bum­ble­bee“, „Döner­mo­bil“, „Mis­ter Twis­ter“, „Big Dad­dy“, „Mau­set­ruck“ usw.

Der Wett­be­werb war sehr inter­es­sant und auf­re­gend. „Big Dad­dy“ von Rico, Fabi, Ben und Jakub gewann für sei­ne Aus­dau­er. Die vier Tüft­ler erhiel­ten neben einer Urkun­de und Medail­len auch 20 Euro, wor­über sie sich sehr freu­ten. Das „Döner­mo­bil“ von Giang erreich­te die höchs­te Geschwin­di­geit und der Bast­ler bekam eben­falls eine Medail­le, eine Urkun­de und 10 Euro. Emma und Hali­na hat­ten mit „Bum­ble­bee“ das schöns­te Auto an den Start gebracht und wur­den mit Urkun­de, Medail­len und 10 Euro belohnt.

Wir bedan­ken uns bei allen Teil­neh­mern: Georg, Rico, Fabi­an, Ben, Emma, Hali­na, Giang, Alex­an­der, Chris­ti­an, Dawid, Leon, Jus­tin, Erik, Ange­li­que und Jas­min.

Meli­na und Georg, Klas­se 7

P.S. Beson­ders dan­ken wir aber Herrn Dieck­mann, unse­rem Mathe- und Phy­sik­leh­rer, der im Rah­men des Phy­sik­un­ter­richts die­sen Wett­be­werb anreg­te, schon seit Wochen mit uns vor­be­rei­te­te und auch Mate­ri­al zur Ver­fü­gung stell­te. Auch Herr Schus­ter unter­stütz­te die Mau­se­fal­len­mo­bil­her­stel­ler im Rah­men des WAT-Unter­richts.

Sportfest 2019

Am 29.05.2019, dem vor­erst letz­ten Tag in die­sem Frühjahr/Sommer, an dem man noch ohne Hit­ze­s­chä­den unter frei­em Him­mel sport­lich aktiv wer­den konn­te, fand unser erfri­schen­des Sport­fest der Leicht­ath­le­tik statt.

Nach einer fei­er­lich von länd­li­chen Motor­ge­räu­schen zwei­er Rasen­mä­her beglei­te­ten Eröff­nungs­re­de zum orga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf bega­ben sich unse­re Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten zusam­men mit ihren Klas­sen­leh­rern oder deren Ver­tre­tern an die jeweils ers­ten Sta­tio­nen. Dort war­te­ten bereits die gespann­ten Kampf­rich­te­rin­nen und Kampf­rich­ter des Weit­sprungs, Kugel­sto­ßens, Sprints und Hin­der­nis­par­cours.

Die Span­nung lohn­te sich: Aus­nahms­los alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer gaben ihr Bes­tes und hat­ten sicht­lich Spaß. Nicht nur mit mess­bar guten Leis­tun­gen, son­dern auch beob­acht­ba­rer Ath­le­tik im Sin­ne von wehen­den Zöp­fen beim Sprint, beein­dru­cken­den Flug­bah­nen beim Weit­sprung und alle Erwar­tun­gen über­tref­fen­den Wei­ten beim Kugel­sto­ßen boten unse­re Sport­le­rin­nen und Sport­ler ein Fest der Freu­de.

Abge­run­det wur­de der Wett­kampf zum Abschluss mit dem tra­di­tio­nel­len Staf­fel­lauf aller Klas­sen. Da unse­re aktu­el­le 10. Klas­se am Vor­tag von ihrer Abschluss­fahrt zurück­ge­kehrt war und noch mehr Spaß gleich am nächs­ten Tag all­ge­mein schwer zu ertra­gen ist, redu­zier­ten wir die Staf­feln auf vier, was der Span­nung aber kei­ner­lei Raum nahm, ganz im Gegen­teil: Trotz der vor­he­ri­gen Anstren­gun­gen wur­de hier eine Schnell­kraft und ein Team­geist abge­ru­fen, der sei­nes­glei­chen sucht, und zwar von allen Staf­feln! Gewon­nen hat knapp unse­re 10. Klas­se. Es sei ihnen sehr gegönnt, hier den Sieg davon getra­gen zu haben, denn es war ihr letz­tes Sport­fest an der OSB.

Ins­ge­samt gra­tu­lie­re ich all unse­ren Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten zu ihren tol­len sport­li­chen Leis­tun­gen. Ihr habt mich sehr beein­druckt! Herz­li­chen Dank an alle Kampf­rich­te­rin­nen und Kampf­rich­ter sowie an unse­re Schul­lei­tung, Klas­sen­leh­rer und Ver­tre­ter und unse­re Sport­as­sis­ten­tin­nen und Assis­ten­ten, die zwar auf­grund von Sport­be­frei­un­gen selbst nicht star­ten konn­ten, die aber freud­voll und acht­sam unter­stützt haben. Ohne die­se tol­le Beglei­tung hät­te es nicht so gelin­gen kön­nen.

Ganz beson­de­rer Dank gilt Frau Klo­se, unse­rer Schul­se­kre­tä­rin, die uns mit kraft­spen­den­den Erfri­schun­gen und als Sani­tä­te­rin wun­der­bar ver­sorgt hat.
Ich freue mich schon jetzt auf unser nächs­tes Sport­fest!

Mit sport­li­chen Grü­ßen

Janet Anne Wag­ler, Fach­leh­re­rin für Sport

Abenteuer-Pädagogik-Projekttage mit unseren Praktikanten

In der Woche vom 14. bis 18.01.2019 gestal­te­ten unse­re vier Prak­ti­kan­ten, Herr Leh­mann, Herr Andro, Frau Bur­dack und Frau Frei­tag der Beruf­li­chen Schu­le der FAWZ gGmbH mit und für uns team­bil­den­de Pro­jekt­ta­ge. Die­se fan­den im Rah­men ihres 12-wöchi­gen Prak­ti­kums an unse­rer Schu­le statt.
Am Mon­tag war die 7. Klas­se als ers­tes dran, an zwei­ter Stel­le folg­te am Mitt­woch die 8. Klas­se, am Don­ners­tag wur­de das Spek­ta­kel mit der 9. Klas­se ver­an­stal­tet. Den gol­de­nen Abschluss bil­de­te die 10. Klas­se am Frei­tag.
Die Tage star­te­ten mit einer kur­zen Ein­wei­sung, wie die nächs­ten Stun­den von­stat­ten gehen wür­den. Dann ging es auch schon an die ers­te Auf­ga­be: Die Schü­ler wur­den mit einem dün­nen Garn, der in einer Höhe von etwa 1,30m am Tür­rah­men fest­ge­klebt, wur­de „ein­ge­sperrt“. Das Garn soll­te eine „gefähr­li­che Hoch­span­nungs­lei­tung“ dar­stel­len. Die Auf­ga­be bestand nun dar­in, alle Mit­schü­ler aus den Raum zu befrei­en, ohne das Garn zu berüh­ren oder unten durch­zu­ge­hen. Dies gelang allen Klas­sen nach vie­len Ver­su­chen und einer gan­zen Men­ge Zeit. Die nächs­te Sta­ti­on nach einer kur­zen Pau­se lag auf dem Schul­hof, wo ein Quiz-Spiel gespielt wur­de und das Spiel „Zeit­ha­sche“. Danach war uns allen kalt und wir waren froh, als wir zur Mit­tags­pau­se wie­der hin­ein durf­ten. Gleich nach der Mit­tags­pau­se beka­men wir die Auf­ga­be, ein Ei, das aus dem zwei­ten Stock fal­len gelas­sen wer­den soll­te, nur mit drei Stück A4 Papier, etwas Kle­be­band und/oder allem, was wir in der Natur fin­den kön­nen, zu beschüt­zen. Dann ging auch schon das Mate­ri­al­su­chen, Pläne­ent­wi­ckeln und Bas­teln los. Vie­le hat­ten Start­schwie­rig­kei­ten, aber nach einer Wei­le nah­men die Schutz­vor­rich­tun­gen Gestalt an und vie­le Eier ver­schwan­den unter Lagen von Papier, Moos und Kle­be­band. Die­se wur­den dann in den zwei­ten Stock trans­por­tiert und unter den Argus­au­gen der Mit­schü­ler aus dem Fens­ter gewor­fen. Über­lebt haben erstaun­li­cher­wei­se vie­le Eier. Nach dem Eier­wer­fen ging es zur letz­ten Auf­ga­be des Tages. Die­se bestand dar­in, dass wir ver­schie­de­ne Behin­de­run­gen nach­stel­len soll­ten, unter ande­rem Stumm­heit, Blind­heit, Bein­ver­let­zung etc. Mit die­sen Beein­träch­ti­gun­gen soll­ten wir nun in Grup­pen ein­mal ums Schul­haus gehen, ohne dabei unse­re Behin­de­rung zu miss­ach­ten. Nach­dem dies alle Grup­pen mehr oder weni­ger ohne Miss­ach­tung der Vor­ga­ben geschafft hat­ten, war auch schon der Tag vor­bei.
Gro­ßer Dank gilt den Prak­ti­kan­ten, die selbst­stän­dig die­sen Tag vor­be­rei­tet haben und uns enga­giert betreu­ten, aber natür­lich auch den Klas­sen­lei­tern für ihre tol­len Ide­en, wie wir als Team die­se Auf­ga­ben bewäl­ti­gen kön­nen.

Felix, Klas­se 10

Das Herz eines Boxers“ - Theaterbesuch im Kleistforum

Am 20. Febru­ar 2019 fuhr unse­re 8. Klas­se mit Frau Klo­se und mir nach Frank­furt (Oder) ins Thea­ter. Im Kleist­fo­rum gaben die Ucker­mär­ki­schen Büh­nen Schwedt ein Gast­spiel des Stü­ckes „Das Herz eines Boxers“:

Der 16-jäh­ri­ge Jojo muss in einem Alters­heim Sozi­al­stun­den ableis­ten und Wän­de strei­chen, weil er aus falsch ver­stan­de­ner Loya­li­tät einen Moped-dieb­stahl auf sei­ne Kap­pe genom­men hat. Im Alters­heim trifft er auf den alten, ehe­mals berühm­ten Boxer Leo, der zunächst nur im Roll­stuhl sitzt, nicht redet und auf nichts reagiert. Nach und nach ler­nen sich die bei­den ken­nen und ach­ten, unter­stüt­zen sich gegen­sei­tig, über­neh­men Ver­ant-wortung für­ein­an­der. Leo, indem er die guten Sei­ten Jojos und des­sen Selbst-bewusst­sein stärkt, Jojo, indem er Leo sehr krea­tiv hilft, aus dem Heim abzu­hau­en und sei­nen Traum zu ver­wirk­li­chen.

Auch wenn eini­ge Acht­kläss­ler im Vor­feld – genau wie Jojo am Anfang des Stü­ckes – genervt auf­tra­ten und ihren Unwil­len, ins Thea­ter gehen zu m ü s s e n, aus­drück­ten, konn­ten Frau Klo­se und ich beob­ach­ten, dass alle sich im Thea­ter vor­bild­lich ver­hiel­ten, wie alte Thea­ter­gän­ger wirk­ten und durch­aus Freu­de und sogar Spaß an der Insze­nie­rung hat­ten. Wir bei­de wür­den jeden­falls ger­ne wie­der mit ihnen ins Thea­ter gehen 😉

Frau Koch, Deutsch­leh­re­rin, in Ver­tre­tung für Frau Schmidt
Illus­tra­ti­on: Rachel, Klas­se 8

 

 

Tag der offenen Tür am 17.11.2018 in der Oberschule Briesen

Am 17.11.2018 fand an unse­rer Schu­le wie jedes Jahr der Tag der offe­nen Tür statt, gemein­sam mit der Grund­schu­le, um poten­zi­ell neu­en Schü­lern einen Ein­blick in unse­re Schu­le zu geben. Gestar­tet hat der Tag mit dem gemein­sa­men Auf­takt von Grund- und Ober­schu­le in der Aula: Bei­de Schul­lei­te­rin­nen begrüß­ten die Gäs­te und infor­mier­ten kurz über das, was Grund- und Ober­schu­le vor­be­rei­tet hat­ten.

Im Phy­sik­raum wur­den unter der Lei­tung von Herrn Dieck­mann phy­si­ka­li­sche Expe­ri­men­te durch­ge­führt, mit der Hil­fe von Schü­lern aller Klas­sen­stu­fen. Im Klas­sen­raum der Klas­se 10 hat­te sich Herr Bey­er mit Infor­ma­tio­nen zu berufs­bil­den­den Pro­gram­men, INISEK I und sei­ner AG Natur­schutz-Eulen­schutz „ein­ge­nis­tet“;-) Der Klas­sen­raum der Klas­se 9 wur­de von Herrn Sahin und Schü­lern der Klas­se 9 und ihrem Eng­lisch-Pro­jekt „Aus­tra­lia“ belebt. Mit Siebt­kläss­lern konn­ten in deren Klas­sen­raum But­tons gebas­telt wer­den. Außer­dem wur­de im Flur vor dem Klas­sen­raum der Klas­se 7 ein Geschichts­pro­jekt aus­ge­stellt und konn­ten sich klei­ne Besu­cher von Acht­kläss­le­rin­nen schmin­ken las­sen. Im obe­ren Geschoss vor dem Sekre­ta­ri­at wur­de der „Rote Faden durch das Schul­jahr 2017/18“ von der AG Web­sei­te prä­sen­tiert.
Auch gab es ein gut besuch­tes Infor­ma­ti­ons­ge­spräch unse­rer Schul­lei­te­rin, Frau Dr. Wer­ner, mit neu­en Schü­lern und deren Eltern.

Als gut gelun­gen möch­te ich noch unser Buf­fet in der Aula, wel­ches durch Schü­ler und Eltern der 7. Klas­se orga­ni­siert wur­de, her­vor­he­ben, genau­so wie den Besuch des lus­ti­gen Schul­mas­kott­chens Fawi.

Es war ein gelun­ge­ner Tag mit vie­len Besu­chern und einer Men­ge Spaß.
Ein gro­ßer Dank gilt allen Schü­lern, Eltern und Leh­rern, die an die­sem Tag unse­re Schu­le prä­sen­tiert und unter­stützt haben, und natür­lich unse­ren tol­len Gäs­ten!

Felix Lei­sch­ner, Klas­se 10

Hier ein paar Impres­sio­nen von unse­rem Tag der offe­nen Tür.

FAWZ_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_INISEK I_Schuljahr 2018-19

Unser Paddelausflug auf der Spree am 14. Juni 2018

Gegen Schul­jah­res­en­de hat die 8. Klas­se bei herr­lichs­tem Wet­ter mit ihrem Klas­sen­leh­rer, Herrn Hoewert, und in Beglei­tung des Ko-Klas­sen­leh­rers, Herrn Blu­men­tritt, sowie drei­er Eltern­tei­le einen erleb­nis­rei­chen Pad­del-Aus­flug auf der Spree unter­nom­men.

Begon­nen hat die Tour in Fürs­ten­wal­de, wo zum ver­ab­re­de­ten Zeit­punkt die Pad­del­boo­te durch einen Ruder­club bereit gestellt wur­den. Los ging´s in 2er- und 3er- Boo­ten die Fürs­ten­wal­der Spree ent­lang bis zum Abzweig an der Gro­ßen Trän­ke. Schon bis dahin war es eine klei­ne Her­aus­for­de­rung, da nicht alle Besat­zun­gen im Gleich­klang pad­deln woll­ten oder konn­ten; ein Boot dreh­te sich gar dau­ernd im Kreis, anstatt gera­de­aus zu fah­ren. An der Gro­ßen Trän­ke war ein Wehr mit­hil­fe von Mus­kel­kraft und einer klei­nen Schie­nen-Bahn zu über­win­den. Von dort an folg­te der land­schaft­lich schöns­te Teil ent­lang der Spree mit sei­nen Fluss­au­en, Wald­ge­bie­ten  und Lich­tun­gen. Son­ne und Schat­ten wech­sel­ten sich unter den dahin glei­ten­den Boo­ten ab. Das Was­ser war so klar, dass man pro­blem­los auf den Grund schau­en und die Was­ser­pflan­zen beob­ach­ten konn­te. Kra­ni­che lan­de­ten neben uns oder ein Raub­vo­gel kreis­te am Him­mel. Die Stre­cke ende­te schließ­lich „nach der nächs­ten Kur­ve“ (und es gab noch vie­le „nächs­te Kur­ven“…) in Han­gels­berg, das wir nach knapp fünf Stun­den erreich­ten – eine aus­rei­chen­de Zeit, um bei so man­chem Schü­ler oder auch Schü­le­rin einen erstaun­li­chen Son­nen­brand zu ver­ur­sa­chen! Das hat­ten wir alle unter­schätzt: Auf dem Was­ser war es immer gut tem­pe­riert, doch lach­te die Son­ne durch­ge­hend vom Him­mel! Posi­ti­ver Neben­ef­fekt ist es aber, dass alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler jetzt zu Beginn der Som­mer­fe­ri­en einen per­fek­ten Teint haben!

Zurück bleibt als Erin­ne­rung ein tol­ler gemein­sa­mer Aus­flug auf dem Was­ser, der sowohl sport­lich anspruchs­voll war, gleich­zei­tig aber auch sehr viel Spaß gemacht hat!

Herr Hoewert
Klas­sen­lei­ter der 8. Klas­se

Sport-Projekttag unserer Acht- und Neuntklässler am 02.07.2018

Am heu­ti­gen schö­nen Som­mer­tag wur­de im Rah­men der Pro­jekt­ta­ge der SEK I der Ober­schu­le Brie­sen erst­mals ein Fuß­ball­tur­nier der Klas­sen­stu­fen 8 und 9 durch­ge­führt.

Eigent­lich war geplant, dass die Jungs im Fuß­ball und die Mäd­chen im Bas­ket­ball die Kräf­te klas­sen­stu­fen­wei­se gegen­ein­an­der mes­sen. Den­noch war allen schnell auf Grund der Klas­sen­zu­sam­men­set­zung klar, dass man lie­ber drei gemisch­te Mann­schaf­ten wählt und so eini­ger­ma­ßen leis­tungs­ge­recht für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein fai­res Fuß­ball­tur­nier mit Hin –und Rück­run­de spielt. Gespielt wur­de jeweils 15 Minu­ten im stän­di­gen Wech­sel. Schön war anzu­se­hen, dass alle sehr fair mit­ein­an­der umgin­gen, so dass wäh­rend des gesam­ten Tur­niers nicht eine gel­be Kar­te ver­ge­ben wer­den muss­te.

Sie­ger mit 12 Punk­ten wur­de dann Team I von Kapi­tän Lou­is Thor­wirth, Platz II erreich­te mit 7 Punk­ten die Mann­schaft des Kapi­täns Mau­rice Schat­t­ka und Platz 3 mit 0 Punk­ten die Mann­schaft von Kapi­tän Lou­is Bob­zi­en.

Für alle Sport­ler und Lehr­kräf­te - Herrn Bey­er (Klas­sen­lei­ter 9), Herrn Hoewert (Klas­sen­lei­ter 8) und Herrn Blu­men­tritt (Sport­leh­rer) - ein vol­ler Erfolg.

Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler sind sich im sport­li­chen Wett­kampf wie­der ein Stück näher gekom­men: Geprägt von Akzep­tanz, Fair­ness und gegen­sei­ti­ger Rück­sicht­nah­me trug die­se Ver­an­stal­tung zur wei­te­ren Fes­ti­gung und Team­bil­dung bei.

Herr Blu­men­tritt
Sport­leh­rer

Praxislernen in Werkstätten der 8. Klasse

Vom 16. bis 20.10.2017 fuhr die Klas­se 8 nach Fürstenwalde/Spree zu den Aus­bil­dungs­werk­stät­ten der  FAW gGmbH, um den 1. Teil des Pra­xis­ler­nens in Werk­stät­ten zu absol­vie­ren. Ermög­licht hat uns die­ses Pro­gramm die För­de­rung über INISEK I - die Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe I, die eine gute Berufs­ori­en­tie­rung ermög­li­chen soll. Wir sind um 8.12 Uhr von Brie­sen mit dem Zug Rich­tung Fürs­ten­wal­de los­ge­fah­ren. Wir muss­ten ein klei­nes Stück lau­fen. Nach­dem wir ange­kom­men waren, wur­den wir in 4 Grup­pen auf­ge­teilt, belehrt und foto­gra­fiert. Foto­gra­fiert wur­den wir, damit uns die Aus­bil­der zuord­nen kön­nen. Dann sind wir in die Werk­stät­ten unse­rer jewei­li­gen Berufs­fel­der – Malern, Gesundheit/Erziehung/Soziales, Metall­ver­ar­bei­tung, Elek­tro und Haus­wirt­schaft – gegan­gen. Im Bereich Haus­wirt­schaft wur­den wir in Zwei­er­grup­pen auf­ge­teilt und haben Kür­bis­sup­pe, Zucker-, Apfel- und Eier­ku­chen zube­rei­tet.   Ent­ge­gen unse­rer Erwar­tun­gen hat es im Gro­ßen und Gan­zen echt lecker geschmeckt. Den meis­ten gefiel Haus­wirt­schaft am bes­ten, weil es etwas zu essen gab.

In „Metall“ war dann Kraft und vor allem Genau­ig­keit beim Abmes­sen gefragt. Wir stell­ten einen Schlüs­sel­an­hän­ger, einen Ker­zen­stän­der und einen Wür­fel her. Vie­le nerv­te das nicht enden wol­len­de Fei­len, was bei Metall eine ziem­lich anstren­gen­de Ange­le­gen­heit ist. Es war aber für alle ein Erfolgs­er­leb­nis, wenn man nach stun­den­lan­ger Arbeit aus einem Stück Stahl etwas doch recht Schö­nes gemacht hat­te.

Am Nach­mit­tag war end­lich „Fei­er­abend“ und wir sind um 14:20 Uhr wie­der nach Brie­sen gefah­ren.

Die zwei­te Hälf­te des Pra­xis­ler­nens in Werk­stät­ten fand im Novem­ber statt.

Mat­ti
 Schü­ler der Klas­se 8

FAW_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2017-18