Ein herzliches Willkommen an unsere 14. Klasse 7

Am 20. August 2022 wur­den unse­re neu­en Siebtklässler*innen und deren Fami­li­en in einer klei­nen Fei­er­stun­de in der Turn­hal­le von ihrem Klas­sen­leh­rer Herrn Sahin, der Schul­lei­te­rin Frau Koch und einer Rei­he Fach­leh­re­rin­nen und Fach­leh­rer ganz herz­lich an unse­rer Schu­le begrüßt - mit Schul­tü­ten und Schul-T-Shirts.

Nach­dem sich alle kurz vor­ge­stellt hat­ten - schon tra­di­tio­nell mit einem Gegen­stand, der das Hob­by sym­bo­li­sie­ren soll­te - und wir wie­der sehr erfreut waren, wel­che Talen­te in unse­ren Schüler*innen schlum­mern, ging die Klas­se gemein­sam mit Herrn Sahin in den Klas­sen­raum und erhielt ers­te Infor­ma­tio­nen zum Schulbeginn.

Wir freu­en uns sehr auf die 24 neu­en Gesich­ter an unse­rer Schu­le und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Eltern.

Kath­rin Koch, Schulleiterin

Zum Schuljahresabschluss mit der ganzen Klasse zum Baden

Das ers­te Jahr als Ober­schü­ler in Brie­sen ist fast geschafft. Die letz­ten drei Tage in der 7. Klas­se wer­den die jüngs­ten Schüler*innen nun auch noch über­ste­hen. Alle Noten sind ver­teilt, die Zeug­nis­se sind geschrie­ben und so freu­en sich alle auf ent­spann­te Tage bis zu den Ferien.

Am letz­ten Mon­tag stand Baden in Ber­ken­brück auf dem Pro­gramm. Der stram­me Fuß­marsch vom Bahn­hof bis zur Bade­stel­le brach­te mehr die bei­den beglei­ten­den Leh­rer als die Siebtklässler*innen zum Schwit­zen. Dann end­lich an der grü­nen Lie­ge­wie­se der Bade­stel­le Ber­ken­brück, an einem idyl­li­schem Spree-Sei­ten­arm, ange­kom­men, soll­te es natür­lich gleich ins Was­ser gehen. Aber nein! Der Bade­meis­ter war noch nicht da. So muss­ten eine Fris­bee­schei­be und der Ame­ri­can Foot­ball von Alex her­hal­ten und die Zeit ver­trei­ben. Ok, das war auch kein Pro­blem. Dann end­lich war es so weit: Die ers­ten Arsch­bom­ben klatsch­ten ins Wasser.

In einer herr­lich aus­ge­las­se­nen Stim­mung hat­te die gan­ze Klas­se einen Mords­spaß. Das Unter­st­u­ken von ande­ren im Was­ser, das Run­ter­schub­sen von ande­ren vom Steg und Köp­per vom Boots­steg waren streng ver­bo­ten. Und was mach­te am meis­ten Spaß? Unter­st­u­ken von ande­ren im Was­ser, Run­ter­schub­sen von ande­ren vom Steg und Köp­per vom Boots­steg! Wer denkt sich auch die­se Ver­bo­te aus? Über eine Zeit von drei Stun­den hat die gan­ze Klas­se eine wun­der­ba­re har­mo­ni­sche Zeit mit­ein­an­der verbracht.

Am Strand tauch­te nach eini­ger Zeit eine Repor­te­rin von Anten­ne Bran­den­burg auf und sprach lan­ge mit dem Bade­meis­ter. Wie wir spä­ter von ihr erfuh­ren, berich­te­te sie für das Radio von bewach­ten Bade­stel­len in unse­re Regi­on und deren Pro­ble­men. Lei­der kön­nen wir ohne die Anwe­sen­heit eines Ret­tungs­schwim­mers mit Schul­klas­sen gar nicht baden gehen. Und so wur­de auf ein Pro­blem auf­merk­sam gemacht, dass auch die Klas­sen­lei­te­rin Frau Fröh­lich bei der Orga­ni­sa­ti­on des Aus­flu­ges schon zu spü­ren bekam. Es gibt gar nicht so vie­le bewach­te Bade­stel­len in unse­rer Regi­on. Und natür­lich durf­ten auch eini­ge Schü­ler ein Inter­view geben. So waren jetzt eine gewis­se Ali­na B. und Julie E. im Radio von Anten­ne Bran­den­burg zu hören. Auch Frau Fröh­lich wur­de auf dem Boots­steg inter­viewt, aber ihr Bei­trag wur­de glatt raus­ge­schnit­ten. Was hat­te sie bloß gesagt??

Ob nun mit oder ohne Radio­in­ter­view, es war ein wun­der­ba­rer Tag am Strand der Spree.

Herr Mül­ler, Fach­leh­rer für Mathe­ma­tik und WAT

Der letzte Schultag unserer 7. Klasse

Am 06.07.2022 ver­ab­schie­de­ten wir unse­re lie­ben Schüler*innen in die Ferien.

Unse­re Klas­se 7 fei­er­te den Abschluss des Schul­jah­res mit einem gemein­sa­men Früh­stück und mit dem Deko­rie­ren der Zucker­tü­ten für die neu­en Siebtklässler*innen, also die neu­en „Küken” der Schu­le. Für das außer­or­dent­lich reich­hal­ti­ge, viel­fäl­ti­ge, gesun­de und vor allem schmack­haf­te Buf­fet geht ein rie­si­ges Dan­ke­schön an die Eltern unse­rer Siebtklässler*innen.

Doch es wur­de nicht nur gefei­ert, lei­der muss­ten die Schüler*innen der Ober­schu­le Brie­sen von zwei Lehr­kräf­ten Abschied neh­men. Schwe­ren Her­zens ver­ab­schie­de­ten sie Frau Wag­ler und Frau Bruck.

Es gab aller­dings einen Licht­blick, denn die Schüler*innen beka­men ihre Zeug­nis­se, die größ­ten­teils posi­tiv aus­ge­fal­len sind.

Die Ober­schu­le Brie­sen wünscht allen Schüler*innen schö­ne Feri­en und hofft auf einen guten Start ins neue Schuljahr. 😊

Frau Bruck, Fach­leh­re­rin für WAT

Wandertag der Klasse 7 zum MYJUMP

Am 05.07.2022 hat­te unse­re Klas­se 7 die Freu­de, das MYJUMP Cen­ter in Frank­furt (Oder) zu besu­chen. Gemein­sam mit ihrer Klas­sen­leh­re­rin, Frau Fröh­lich, und der WAT-Leh­re­rin, Frau Bruck, bestrit­ten die Siebtklässler*innen den Weg zum Hüpf­pa­ra­dies mit den öffent­li­chen Verkehrsmitteln.

Unse­re Schüler*innen spran­gen froh und mun­ter von 10:30-12:00 Uhr auf Tram­po­lins durch die Hal­le, spiel­ten her­vor­ra­gen­de Gemein­schafts­spie­le, kühl­ten sich bei dem ein oder ande­ren Slus­hy ab und hat­ten vor allem jede Men­ge Spaß.

Frau Bruck, Fach­leh­re­rin für WAT

Neue Bänke auf unserem Schulhof

Ein Pro­jekt, das unser ehe­ma­li­ger WAT-Leh­rer, Herr Schus­ter, vor einem Jahr anreg­te, weil die alten Schul­hof­bän­ke maro­de waren, fand nun sei­nen Abschluss:

Unse­re neu­en Schul­hof­bän­ke wur­den von Azu­bis des 2. und 3. Lehr­jah­res an der FAWZ am 13. und 14.06.2022 mon­tiert und noch­mals gestri­chen. Fach­kun­di­ge Hil­fe erhiel­ten sie von Herrn Hoff­mann und Herrn Plö­ger, den Meis­tern im Holz­be­reich der FAWZ in Fürstenwalde.

Wir möch­ten uns bei allen Azu­bis und den bei­den Meis­tern recht herz­lich für die groß­ar­ti­ge Unter­stüt­zung bedanken.

Nun haben wir end­lich wie­der wun­der­ba­re Sitz­ge­le­gen­hei­ten rund um den Anbau der Schu­le Brie­sen, in dem unse­re Oberschüler*innen ihre Klas­sen­räu­me haben.

Die alten Bän­ke auf dem Schul­hof waren so morsch und maro­de, dass sie von unse­rem Haus­meis­ter abmon­tiert wer­den muss­ten, damit sich nie­mand ver­letzt. Die jet­zi­gen Zehnt­kläss­ler began­nen im ver­gan­ge­nen Schul­jahr damit, im Rah­men des WAT-Wahl­pflicht-Unter­richts Berech­nun­gen zur benö­tig­ten Holz­men­ge anzu­stel­len und maßen dazu die kom­plet­ten Mau­ern, auf denen die Bän­ke befes­tigt sind, aus. Holz wur­de bestellt, teils gestri­chen und auf einem klei­nen Teil der Mau­er wur­den wie­der Bän­ke montiert.

Dann dau­er­te es lei­der bis zum Früh­ling die­ses Jah­res, bis wie­der Leben in das Pro­jekt kam. Wir baten dazu um Unter­stüt­zung durch die Azu­bis der FAWZ und Herr Plö­ger sowie unser Ver­wal­tungs­lei­ter, Herr Trep­tow, nah­men die Arbeit auf, ver­ma­ßen noch­mals, ergänz­ten die Holz­be­stel­lung und lie­fer­ten wei­te­re Plan­ken für die Bän­ke an. Außer­dem kam Herr Plö­ger mit eini­gen Azu­bis, um Fasen an den Plan­ken zu frä­sen, damit die Ver­let­zungs­ge­fahr mini­miert wird.

Nun kamen die jet­zi­gen Siebt- und Achtklässler*innen ins Spiel: Sie stri­chen alle Bret­ter vor der Mon­ta­ge im WAT-Unter­richt in der Holz­werk­statt – unter Anlei­tung unse­res jet­zi­gen WAT-Leh­rers, Herrn Müller.

Es ist nicht das ers­te Mal, dass Azu­bis der FAWZ der Ober­schu­le Brie­sen unter die Arme grei­fen: Bereits unser Kräu­ter­hoch­beet, Blu­men­kü­bel und eine über­dach­te Sitz­ge­le­gen­heit wur­den gemein­sam mit unse­ren Schüler*innen und den Meis­tern der FAWZ gebaut. Dies ist aber schon so lan­ge her, dass wir für das nächs­te Schul­jahr die Erneue­rung des Kräu­ter­bee­tes durch Azu­bis und unse­re Schüler*innen in einem gemein­sa­men Pro­jekt zur Schul­hof­ge­stal­tung in Angriff neh­men wollen 😊.

Kath­rin Koch, Schulleiterin

Exkursion zum Heimattiergarten Fürstenwalde

Am 11.03.2022 erleb­ten unse­re Siebtklässler*innen einen lehr­rei­chen Wan­der­tag: Gemein­sam mit ihrer Klas­sen­leh­re­rin, Frau Fröh­lich, und der WAT-Leh­re­rin, Frau Bruck, besuch­ten sie den Hei­mat­tier­gar­ten in Fürs­ten­wal­de. Den Weg bestrit­ten sie sowohl mit der Bahn als auch zu Fuß.

Gleich zu Beginn wur­de die Klas­se von einer Mit­ar­bei­te­rin mit einer hand­zah­men Eule begrüßt. Die­se Eule weck­te das Inter­es­se vie­ler Schüler*innen. Dann konn­ten die Kin­der bei einer Füh­rung viel Neu­es über Eulen, Rehe, Alpa­kas und vie­le ande­re Tie­re ler­nen. Beson­ders begeis­tert war die Sieb­te, als sie ein Baby­kän­gu­ru aus der Fer­ne betrach­ten konnte.

Nach der äußerst schö­nen und infor­ma­ti­ven Füh­rung zogen die Kin­der allei­ne los. Sie soll­ten sich je zwei hei­mi­sche Tie­re her­aus­su­chen, die sie bei uns im Wald fin­den wür­den, und einen klei­nen Steck­brief zu ihnen erstel­len. Die Kin­der zeig­ten gro­ßes Inter­es­se und Begeis­te­rung und sam­mel­ten viel­fäl­ti­ge Infor­ma­tio­nen zu ihren Tieren.

Den wis­sens­rei­chen Vor­mit­tag schlos­sen sie mit Nudeln und Toma­ten­so­ße bei einem gemein­sa­men Essen im Hei­mat­tier­gar­ten ab.

Frau Bruck, Fach­leh­re­rin für WAT

Drama vor dem WAT-Gebäude

Todes­fall” an der Ober­schu­le Briesen

Seit eini­gen Minu­ten war­ten die Siebtklässler*innen der neu­en WAT-Grup­pe auf ihre ers­te Stun­de in der Holz­werk­statt (Nach den Oster­fe­ri­en tauscht die Küchen­grup­pe in die Holz­werk­statt und umge­kehrt.). So wird bald ein klei­ner Sing­vo­gel ent­deckt, der ver­mut­lich gegen die Schei­be eines Fens­ters vom WAT-Raum geflo­gen ist und dies lei­der nicht über­lebt hat. Die Anteil­nah­me aller Schüler*innen im Ange­sicht eines klei­nen, leb­lo­sen Grün­fin­ken war groß. Zunächst wur­de der bedau­erns­wer­te Piep­matz unter dem Fens­ter zurück­ge­las­sen und die ers­te WAT-Stun­de nach den Feri­en begann.

Da die Ideen der Schüler*innen mit in die WAT-Holz-Pro­jek­te ein­flie­ßen sol­len, wur­de also zuerst eine Ideen­fin­dung durch­ge­führt. Dabei konn­ten aller­lei mach­ba­re und unmach­ba­re Vor­schlä­ge notiert werden. 

Der letz­te Vor­schlag hat­te es dann in sich: „Ein Sarg. Wir kön­nen doch einen Sarg für den Vogel bau­en.“ Die gesam­te Grup­pe war plötz­lich wie elek­tri­siert und sofort Feu­er und Flam­me. Inzwi­schen waren bereits die ers­ten 45 Minu­ten der Dop­pel­stun­de ver­gan­gen und die Zeit dräng­te bis zur nächs­ten Pau­se. Blitz­schnell bil­de­ten sich Zwei­er- oder Drei­er­grup­pen und Auf­ga­ben wur­den ver­teilt. Eine Grup­pe bekam den Auf­trag, die Maße des Vogels zu ermit­teln. Mit Zoll­stock und Notiz­block war sie ver­schwun­den. Die zwei­te Grup­pe orga­ni­sier­te das Mate­ri­al aus den Rega­len und par­al­lel dazu wur­de von zwei Schü­le­rin­nen das Design für den Sarg ent­wor­fen. Hier muss­te der WAT-Leh­rer die Luxus­ver­si­on eines Vogel­s­ar­ges in eine, in Anbe­tracht der schwin­den­den Zeit, rea­li­sier­ba­re Ver­si­on kor­ri­gie­ren. Die Maße der ver­füg­ba­ren Sperr­holz­plat­ten wur­den mit den Vogel­ma­ßen abge­gli­chen und der WAT-Leh­rer an der Kreis­sä­ge sowie ein begab­ter Schü­ler unter Auf­sicht an der Band­sä­ge stell­ten alle Ein­zel­tei­le ent­spre­chend dem vor­lie­gen­den Design her. Schnell noch die Mon­ta­ge der Boden­ein­heit, Beschrif­tung auf dem Sarg­de­ckel, den Leich­nam pie­tät­voll in den Sarg bet­ten und den Deckel auf­na­geln, dann war die Pau­se ran und das Mit­tag­essen rief.

So wur­de die offi­zi­el­le Bestat­tung auf die nächs­te Früh­stücks­pau­se ver­legt und unter der Anteil­nah­me der Grup­pe wur­de dann der klei­ne Vogel samt selbst ange­fer­tig­tem Sarg zu Gra­be getra­gen. (Sie­he Fotostory!)

Aus der Sicht des WAT-Leh­rers ist die­se klei­ne Geschich­te des­halb bemer­kens­wert, weil über­ra­schend deut­lich wur­de, was erreicht wer­den kann, wenn eine Grup­pe von Kin­dern moti­viert, mit Dis­zi­plin und Eifer gemein­sam an einer Auf­ga­be arbei­tet. Gro­ßer Respekt dafür!

Herr Mül­ler, Fach­leh­rer für WAT

 

 

 

 

Potenzialanalyse 2022

Auch in die­sem Jahr hat­ten wir die Freu­de, unse­re 7. Klas­se im Rah­men der Poten­zi­al­ana­ly­se zu beglei­ten. Mit­hil­fe der Poten­zi­al­ana­ly­se sol­len die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen ers­ten Ein­blick in die Berufs­welt bekom­men. Sie sol­len ein Gefühl für ihre Stär­ken und Schwä­chen erlan­gen, um so ihre ein­zel­nen Kom­pe­ten­zen bes­ser ver­ste­hen zu können.

Am 29.03.2022 fuh­ren die Siebtklässler*innen gemein­sam mit ihrer Klas­sen­leh­re­rin, Frau Fröh­lich, und der zustän­di­gen WAT-Leh­re­rin nach Fürs­ten­wal­de in die FAWZ gGmbH. Hier bewie­sen die Kin­der an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen viel Aus­dau­er, Krea­ti­vi­tät und Team­geist. Sie lös­ten einen Mord­fall, bezo­gen ein Bett unter Zeit­druck, führ­ten ein Haus­halts­buch, arbei­te­ten mit Far­be, bau­ten ein Regal auf und führ­ten span­nen­de Verkaufsgespräche.

Gemein­sam erleb­ten sie einen Tag mit viel Spaß und Auf­re­gung. Die Kin­der lern­ten sich und ihre Klassenkamerad*innen bes­ser ken­nen. Dies wur­de beson­ders durch ihr unein­ge­schränkt posi­ti­ves Feed­back deutlich.

Die Ergeb­nis­se der Poten­zi­al­ana­ly­se wur­den am Fol­ge­tag in indi­vi­du­el­len Gesprä­chen mit den Siebtklässler*innen ausgewertet.

Frau Bruck, WAT-Lehrerin

Osterhasen aus der Holzwerkstatt

In den letz­ten Wochen stand das The­ma „Oster­de­ko­ra­ti­on“ auf dem Plan des WAT-Unter­richts in der Holz­werk­statt ganz im Vordergrund.

Wäh­rend Laub­sä­ge­ar­bei­ten den Sie­bent- und Achtklässler*innen noch nicht so flüs­sig von der Hand gin­gen, spru­del­te die Krea­ti­vi­tät beim The­ma „Oster­ha­sen aus Baum­schei­ben“ nur so aus unse­ren Schüler*innen her­aus. Der WAT-Leh­rer besorg­te Baum­schei­ben ver­schie­dens­ter Gehöl­ze und Grö­ßen. Zwei gro­ße, vol­le Kis­ten wur­den auf den Arbeits­ti­schen ver­teilt und mit eini­gen Fotos zur Inspi­ra­ti­on ging es los. In Zwei­er-Teams wur­den coo­le Ideen ver­wirk­licht. Man­cher Schü­ler hat­te wahr­schein­lich das ers­te Mal einen Ham­mer in der Hand, und so ver­schwan­den unzäh­li­ge Nägel im Holz. Neben den Erfah­run­gen mit unter­schied­li­chen Hol­z­ei­gen­schaf­ten konn­ten auch die Hebel­ge­set­ze aus dem Phy­sik­un­ter­richt beim Her­aus­zie­hen von krum­men Nägeln wie­der­holt wer­den. So man­cher gequäl­te Nagel könn­te sei­ne Lei­dens­ge­schich­te wegen der Här­te von Robi­ni­en- oder Eichen­holz erzählen.

Eine mög­lichst ori­gi­nel­le Gesichts­be­ma­lung muss­te sein - und jedes Oster­ha­sen­ex­em­plar hat auch sei­nen per­sön­li­chen Namen bekommen.

Die prak­ti­sche Arbeit mit Holz, bei der in einer über­schau­ba­ren Zeit fer­ti­ge Pro­duk­te ent­stan­den, war die wert­volls­te Erfah­rung, die unse­re Schüler*innen in die­ser WAT-Lek­ti­on ler­nen konnten.

Herr Mül­ler, WAT-Lehrer

P.S.

In der letz­ten WAT-Stun­de vor den lang ersehn­ten Feri­en ist die Zeit für man­chen Oster­ha­sen sehr knapp gewor­den. So wur­de das Pro­jekt „Oster­ha­se aus Baum­schei­ben“ in einem Fall redu­ziert auf einen „Frosch“, der es dann aller­dings nur bis zur „Erd­bee­re“ geschafft hat.

Die von einem Schü­ler selbst gestell­te Auf­ga­be der Her­stel­lung eines Werk­zeug­kas­tens konn­te dage­gen pünkt­lich abge­schlos­sen wer­den. Die eige­ne Idee, Pla­nung und Durch­füh­rung aller Arbei­ten wur­den hier sehr selb­stän­dig aus­ge­führt. Ange­fan­gen bei der Mate­ri­al­aus­wahl, dem -zuschnitt, über die Mon­ta­ge bis hin zum Finish mit einer Holz­schutz­la­sur wur­den alle Arbei­ten mit nur sehr wenig Hil­fe des WAT-Leh­rers selb­stän­dig durch­ge­führt. Respekt dafür! Der zurecht vol­ler Stolz prä­sen­tier­te Werk­zeug­kof­fer soll zunächst als Oster­über­ra­schung zu Hau­se die­nen und dann in sei­ner eigent­li­chen Bestim­mung ver­wen­det werden.

Valentinstag an der Oberschule Briesen

Zum Valen­tins­tag ging es an unse­rer Schu­le sehr her­zig zu:

Nat­as­za brach­te uns im Vor­feld einen an pol­ni­schen Schu­len übli­chen Brauch nahe. Sie begeis­ter­te gemein­sam mit Cha­né vie­le Mitschüler*innen davon, zum Valen­tins­tag jeman­dem an unse­rer Schu­le, den man sehr mag, eine Freu­de zu machen: Auf unzäh­li­ge rote Papier­herz­chen wur­den von vie­len Schüler*innen und unse­rem Kol­le­gi­um Kom­pli­men­te, lie­be­vol­le oder wert­schät­zen­de klei­ne Bot­schaf­ten geschrie­ben. Die­se wur­den in einem schön gestal­te­ten Kar­ton-Brief­kas­ten gesam­melt und dann von bei­den Mäd­chen den ein­zel­nen Klas­sen oder Lehrer*innen zugeordnet. 

Am Valen­tins­tag über­brach­ten Nat­as­za und Cha­né in den Klas­sen­stun­den die Herz­bot­schaf­ten und damit gro­ße Freude.

Ich den­ke, dass sich die meis­ten einig sind – dies könn­te und soll­te auch an unse­rer Schu­le zur Tra­di­ti­on werden.

Kath­rin Koch, Schulleiterin