Politik „live” – Klasse 10 im Bundestag

Echt? Muss das sein?”
Am Anfang war nie­mand in der Zehn­ten sehr begeis­tert, dass wir einen unse­rer letz­ten Exkur­si­ons­ta­ge an der Ober­schu­le Brie­sen aus­ge­rech­net im Bun­des­tag ver­brin­gen soll­ten. Auch ein gan­zer(!) Pro­jekt­tag zur Vor­be­rei­tung erschien den meis­ten von uns völ­lig über­flüs­sig. Aber hier beka­men wir zumin­dest schon mal eine Idee davon, was für ein umfang­rei­ches Pro­gramm uns das Büro des für unser Schul­ge­biet zustän­di­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­tin Pat­z­elt, CDU, alles vor­be­rei­tet hat­te: Besuch einer Ple­nar­de­bat­te, Besich­ti­gung der Reichs­tags­kup­pel und der dor­ti­gen Aus­stel­lung, Gespräch mit Mar­tin Pat­z­elt per­sön­lich und ein Besuch im Abgeordnetenhaus.

Am 19. Dezem­ber 2019, zwei Tage vor den Weih­nachts­fe­ri­en, war es dann soweit. Mit unse­rer Klas­sen­lei­te­rin Frau Schmidt, unse­rem Geschichts­leh­rer Herrn Sahin und einer beglei­ten­den Mut­ter ging es los zum Bun­des­tag nach Berlin.

Nach einer ein­stün­di­gen Zug­fahrt kamen wir am Ber­li­ner Haupt­bahn­hof an. Von dort muss­ten wir nur noch zehn Minu­ten lau­fen. Vor dem Reichs­tags­ge­bäu­de hieß es dann: War­ten, war­ten und noch­mal war­ten. Denn um in den Bun­des­tag zu gelan­gen, muss­ten wir unzäh­li­ge Sicher­heits­kon­trol­len durch­lau­fen, jeder - egal ob Leh­rer oder Schü­ler - wur­de ein­zeln wie am Flug­ha­fen gecheckt. Sogar aus­wei­sen muss­ten wir uns! Dann end­lich: Mit dem Fahr­stuhl ging es in den ers­ten Stock zur Besu­cher­tri­bü­ne. Ein Saal­die­ner nahm unse­re Grup­pe in Emp­fang und wies uns ein: Kei­ne Han­dys, kei­ne lau­ten Gesprä­che, kein Auf­ste­hen - und kein Einschlafen…

Auf der Empo­re konn­ten wir 45 Minu­ten zuschau­en, wie die Abge­ord­ne­ten unten im Par­la­ment arbei­te­ten: Ins­ge­samt 9 Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er spra­chen zu einer Beschlus­s­in­itia­ti­ve zum The­ma inne­re Sicher­heit. Es war sehr über­ra­schend zu sehen, wie unter­schied­lich die Poli­ti­ker rede­ten: Mal abge­le­sen, mal frei, mal eher ermü­dend, mal mit­rei­ßend. Die meis­ten von uns waren des­halb völ­lig über­rascht, dass uns „unser” Saal­die­ner so „schnell” wie­der hin­aus­ge­lei­te­te. (Spä­ter haben wir im Bun­des­tag-TV über­prüft, ob wir auch zu sehen waren. Ja! Dank des gut erkenn­ba­ren blau­en Hemds von Herrn Sahin konn­ten wir unse­re Klas­se zwei­fels­frei identifizieren!)

Lei­der waren wir bei der nament­li­chen Abstim­mung über die Beschluss­vor­la­ge nicht mehr im Ple­num. Das mach­te aber nichts, da wir im Anschluss dar­an das Gespräch mit Herrn Pat­z­elt hat­ten: Die­ser muss­te uns nach einer kur­zen Begrü­ßung wie­der kurz ver­las­sen, weil er abstim­men gehen muss­te. So konn­te er uns das Ergeb­nis danach „brand­ak­tu­ell” mit­tei­len - und auch, dass Abge­ord­ne­te eine Geld­stra­fe zah­len müs­sen, wenn sie zu Abstim­mun­gen nicht erscheinen.

Herr Pat­z­elt hat­te fast eine Drei­vier­tel­stun­de Zeit für uns und beant­wor­te­te unse­re vie­len Fra­gen sehr enga­giert. Vor allem eines hat er dabei immer wie­der betont: „Denkt immer dar­an, dass das [der Bun­des­tag] unser Haus ist. Und alle hier, wir Abge­ord­ne­ten und auch die Regie­rung, sogar Frau Mer­kel, sind unse­re Ange­stell­ten! Unser Land leis­tet sich so ein wun­der­schö­nes Par­la­ment und die­se gan­zen präch­ti­gen Regie­rungs­bau­ten. Aber die sind nicht für die Poli­ti­ke­rin­nen und die Poli­ti­ker da - son­dern für uns alle! Auch für Euch!” Zum Abschluss kam sogar eine Bun­des­tags­fo­to­gra­fin vor­bei, um ein Erin­ne­rungs­fo­to für uns zu schießen.

Danach hat­ten wir die Mög­lich­keit, zur Glas­kup­pel des Reichs­tags­ge­bäu­des hin­auf­zu­stei­gen. Die Aus­sicht von ganz oben war ziem­lich beein­dru­ckend. Die futu­ris­ti­sche Spie­gel­kon­struk­ti­on, die die Kup­pel trägt, haben wir dann auch gleich für ein letz­tes Klas­sen­fo­to genutzt. (Dan­ke Angelina!)

Nach­dem alle den Aus­blick bewun­dert hat­ten, gin­gen wir - end­lich - in der Cafe­te­ria etwas essen. Eini­ge von uns hat­ten ganz schön Pech, weil sie zu wenig Pro­vi­ant mit­ge­nom­men hat­ten und es im Bun­des­tag außer einem Fein­schme­cker-Imbiss kei­nen Laden oder Ähn­li­ches gibt.

Die Besu­cher-Cafe­te­ria des Bun­des­tags liegt in einem der Abge­ord­ne­ten-Häu­ser. Das sind die Gebäu­de, in denen die Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er ihre Büros haben. Hier war es dann wie­der soweit: Secu­ri­ty-Check.…! Und dies­mal wur­den wir noch sorg­fäl­ti­ger durch­ge­prüft als im Reichs­tags­ge­bäu­de. Plötz­lich wur­de aus jeder Nagel­sche­re (ja, Pia) oder den Trink­fla­schen aus Glas ein „ernst­haf­tes Sicher­heits­ri­si­ko”… Alle die­se „Waf­fen” wur­den uns abge­nom­men und wir konn­ten sie erst nach dem Mit­tag­essen wie­der abholen.

Das Essen war zwar nichts Beson­de­res (ganz nor­ma­les Kan­ti­nen-Essen), aber die Cafe­te­ria lag genau über dem Spree-Ufer. Wäh­rend des Essens konn­ten wir also in Ruhe quat­schen und gleich­zei­tig das Abend­rot auf der Spree beob­ach­ten. Sehr schön!

Den Rück­weg zum Zug muss­ten wir uns dann ziem­lich beei­len, weil das Abho­len der abge­nom­me­nen Fla­schen und Sche­ren län­ger dau­er­te als erwar­tet. Aber wir haben den Zug noch gut erreicht – und vie­le von uns waren froh, end­lich etwas ver­schnau­fen zu können.

Frau Schmidt
Klas­sen­lei­te­rin 10 
Leo­nie M.
Klas­se 10

Und von diesem Zeitpunkt an wissen wir nichts mehr von ihr!“

Unsere Klasse 10 auf einer schwierigen Exkursion nach Fürstenwalde

Das ist ja krass!“ und „Habe ich so nicht gewusst“ – so oder ähn­lich ent­fährt es jeder Schü­le­rin oder jedem Schü­ler der 10. Klas­se der Ober­schu­le Brie­sen min­des­tens ein­mal an die­sem Schul­tag. Die Klas­se ist am 27. Novem­ber 2019 in Fürs­ten­wal­de unter­wegs, aber unter der Füh­rung von Chris­ti­an Köcke­ritz und Gui­do Stroh­feldt vom Muse­um Fürs­ten­wal­de und der Gesamt­pro­jekt­lei­tung von Gabi Moser, Jugend­so­zi­al­ar­bei­te­rin der Evan­ge­li­schen Jugend, ent­wi­ckelt sich der Besuch zu einem Blick in die Abgrün­de der Stadtgeschichte. 
Die eine Hälf­te der Klas­se besucht die Sama­ri­ter-Anstal­ten und blickt in ein dunk­les Kapi­tel ihrer Geschich­te: Wel­che Rol­le spiel­te die Ein­rich­tung wäh­rend der NS-Zeit? Mit­ten in den heu­te so modern wir­ken­den Räu­men geht es für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zurück in eine Zeit, in der NS-Ärz­te zwi­schen „lebens­wer­tem“ und „nicht-lebens­wer­tem“ Leben unter­schie­den und die als min­der­wer­tig ange­se­he­nen Behin­der­ten wis­sent­lich dem Tod aus­lie­fer­ten. „Eutha­na­sie-Mor­de“ ist das Wort, das die Jugend­li­chen spä­ter in einer span­nen­den Grup­pen­ar­beit begrei­fen und anhand von bewe­gen­den Schick­sa­len nachzeichnen.
Wäh­rend­des­sen wan­dert die ande­re Hälf­te der Klas­se die Eisen­bahn­stra­ße ent­lang, aber nicht zum Shop­pen, son­dern mit dem Blick zum Boden: Gesucht wer­den die „Stol­per­stei­ne“, jene Denk­mä­ler für Fürs­ten­wal­der Bür­ger, die wäh­rend der NS-Zeit wegen ihres jüdi­schen Glau­bens schi­ka­niert, depor­tiert oder in den Tod getrie­ben wur­den. „Ich ken­ne die­se Stra­ße, aber das wuss­te ich nicht!“, sagt spä­ter ein ganz betrof­fe­ner Schü­ler. Vor allem die vie­len Infor­ma­tio­nen zu den Ein­zel­schick­sa­len, die hin­ter den schlich­ten Stei­nen ste­cken, machen die Jugend­li­chen betrof­fen. Die wohl­ha­ben­de jüdi­sche Geschäfts­frau, die - gezwun­ge­ner Maßen - ihre Ver­mö­gens­auf­lis­tung unter­schreibt und dann, nur ein paar Tage spä­ter, depor­tiert wird. Schick­sal: unbe­kannt. Oder die jüdi­sche Senio­rin, die nach einem harm­lo­sen Sturz kei­ne medi­zi­ni­sche Hil­fe bekommt: Eine Ver­wal­tungs­vor­schrift der Nazis legt das 1938 fest. Fol­ge: Tod, ihr Ehe­mann wird kurz dar­auf deportiert.
Es sind die Ein­zel­schick­sa­le, die die Schü­ler berüh­ren. Plötz­lich ver­wan­delt sich die „gro­ße“ Geschich­te, wie sie im Unter­richt erscheint oder in Büchern steht, in vie­le klei­ne Geschich­ten von ganz nor­ma­len Men­schen. Und plötz­lich geht es auch nicht mehr um Reichs­tag, Füh­rer­haupt­quar­tier oder Ausch­witz, son­dern um Orte mit­ten in Fürs­ten­wal­de. „Das ist ja krass!“

Frau Schmidt
Klas­sen­lei­te­rin der Klas­se 10

PS: Am 3. Dezem­ber 2019 neh­men eini­ge Zehnt­kläss­ler mit ihrem Geschichts­leh­rer, Herrn Sahin, an der Ver­le­gung neu­er Stol­per­stei­ne in Fürs­ten­wal­de teil

Countdown zum 10. Schulgeburtstag

Die Woche nach den Herbst­fe­ri­en stand ganz im Zei­chen der Vor­be­rei­tung für unser Schul­ju­bi­lä­um am 25. Okto­ber 2019:

Neben dem Unter­richt fan­den Pro­jekt­ta­ge statt, an denen mit Frau Fröh­lich Tisch­de­ko­ra­ti­on gebas­telt, Räu­me geschmückt und Pla­ka­te gestal­tet wur­den, mit Herrn Schus­ter Plätz­chen geba­cken und Snacks vor­be­rei­tet wur­den, unter der Auf­sicht von Herrn Bey­er die Außen­an­la­gen in Ord­nung gebracht wur­den. Auch das Pro­gramm wur­de von den Sän­ge­rin­nen, Tän­ze­rin­nen und Mode­ra­to­ren inten­siv geprobt, unter­stützt von den ent­spre­chen­den „Tech­ni­kern“ sowie Frau Wag­ler, Frau Micheel und Herrn Sahin. Die Kunst-AG von Frau Beeck gestal­te­te drei Lein­wän­de, auf denen unse­re Gäs­te ihre Unter­schrif­ten, Wün­sche oder Anek­do­ten schrei­ben soll­ten. Die AG „Schul­web­sei­te“ häng­te im obe­ren und unte­ren Flur den „roten Faden“ auf, der mit Fotos und Arti­keln über unser Schul­le­ben seit 2016 informierte.

Ein High­light unse­rer Vor­be­rei­tun­gen war der Dreh eines Jubi­lä­ums­trick­films unter der Regie von Frau Schmidt. Die Haupt­rol­le hat­te Fawi, unser Mas­kott­chen, der es schaff­te, alle Klas­sen und eine gan­ze Rei­he Leh­rer agie­ren zu las­sen. Das mach­te – neben viiiiiel Arbeit – allen Betei­lig­ten rie­si­gen Spaß!

Zum Schluss waren wir sehr gespannt, ob wir alles bedacht hat­ten und unse­re Gäs­te – ehe­ma­li­ge Schü­ler und Leh­rer, unse­re Eltern und wich­ti­ge Weg­be­glei­ter - sich wohl­füh­len würden.

Juli­an, Felix, Linus 
Klas­se 7

sowie Frau Koch 
Schulleiterin

Wer wollte fleißige Handwerker seh’n, der musste nur zu uns hergeh’n…

… als in den Herbst­fe­ri­en 2019 die Klas­sen­räu­me der Neunt- und Zehnt­kläss­ler von Maler-Azu­bis unse­res Trä­gers, der Fürs­ten­wal­der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum gGmbH, unter fach­kun­di­ger und gedul­di­ger Anlei­tung ihres Aus­bil­ders, Herrn Höw­ler, gema­lert wurden.

Renovierung unserer Klassenräume

Die bei­den Räu­me unse­rer 9. und 10. Klas­sen waren so reno­vie­rungs­be­dürf­tig, dass es eini­ger Vor­be­rei­tung bedurf­te, ehe über­haupt Far­be auf­ge­tra­gen wer­den konn­te. Nach 14 Tagen erstrahl­ten bei­de Räu­me in neu­em – hell­gel­bem und hell­grü­nem – Glanz.

Es geht ein Rie­sen­dan­ke­schön an die fünf Azu­bis und Herrn Höwler.

Die Klas­sen 9 und 10
sowie Frau Fröh­lich,
Frau Schmidt und Frau Koch 
Klas­sen­lei­te­rin 9, Klas­sen­lei­te­rin 10, Schulleiterin

Tag der freien Schulen 2019

Vie­le Schü­ler der Klas­se 10 waren am Sams­tag, dem 24. August 2019, mit ihrer bezau­bern­den Klas­sen­leh­re­rin, Frau Schmidt, und ihrem tol­len und hilfs­be­rei­ten WAT-Leh­rer, Herrn Schus­ter, zum Tag der frei­en Schu­len in Fürstenwalde.

Dort haben wir ab 10 Uhr vor­mit­tags bis 13 Uhr auf dem Markt­platz Kuchen und Waf­feln ver­kauft, die die flei­ßi­gen Schü­ler und deren Eltern geba­cken hat­ten. Es waren auch noch wei­te­re Schu­len der FAWZ sowie Schu­len ande­rer Trä­ger vor Ort.

Unser Ziel war es, unse­re Schu­le zu prä­sen­tie­ren und gleich­zei­tig Geld für die Klas­sen­kas­se ein­zu­neh­men. Vor Ort war auch unser Mas­kott­chen FAWI, das mit gro­ßem Spaß von meh­re­ren Schü­lern gespielt wurde.

Ange­li­na und Kijara
Klas­se 10

Das „Schwimmlager” unserer Klasse 10 im August 2019

Um eines von Anfang an klar zu stellen:
Was­ser ist unse­ren frisch geba­cke­nen Zehnt­kläss­lern defi­ni­tiv nicht zu nass!

Das täg­li­che Aben­teu­er der zwei­ten Schul­wo­che, beglei­tet von Klas­sen­leh­re­rin Frau Schmidt - ein­mal ver­tre­ten durch Frau Fröh­lich - und mir als Sport­leh­re­rin, begann immer mor­gens am Brie­se­ner Bahn­hof, wo die Deut­sche Bahn mit uner­müd­li­cher Bestän­dig­keit Über­ra­schun­gen für uns bereit­hielt. Aber von so etwas lässt sich unse­re Schü­ler­schaft nicht erschüt­tern. Mit der Prag­ma­tik erfah­re­ner Nut­zer des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs auf dem Weg zur Schu­le gelang es uns, immer pünkt­lich das Sport­be­cken des Schwapp zu erreichen.

Dort ange­kom­men durch­lie­fen unse­re Gro­ßen das straf­fe Pro­gramm mit Freu­de, Ehr­geiz und abso­lut lobens­wer­tem Durch­hal­te­ver­mö­gen. Schon nach kur­zer Zeit zeig­ten sich auch bei den vor­her weni­ger schwimma­f­fi­nen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Fort­schrit­te, die sie ihrem Leis­tungs­wil­len und der gegen­sei­ti­gen Moti­va­ti­on zu ver­dan­ken hat­ten. Denn das muss an die­ser Stel­le erwähnt wer­den: Die Stim­mung war pri­ma, das Becken wur­de durch Was­ser und die Akus­tik durch Lachen domi­niert. Einen wesent­li­chen Bei­trag hier­zu leis­te­te unse­re Ret­tungs­schwim­me­rin & ehe­ma­li­ge Bade­meis­te­rin Frau Wil­ke. Sie hat mit auf Jahr­zehn­te lan­ger Erfah­rung beru­hen­der Geduld und Ruhe den ein oder ande­ren Tipp gege­ben, der dazu führ­te, dass der Her­aus­for­de­rung des Kopf­sprun­ges nicht mit Angst, son­dern Mut begeg­net wur­de. Beson­ders viel Spaß hat­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler beim Tief­tau­chen nach Gegen­stän­den. Und beim Stre­cken­tau­chen ent­stand ein reger Wett­be­werb mit bewun­derns­wer­ten Ergeb­nis­sen. Nach­dem der Lern­er­folg durch die größ­ten­teils guten Leis­tungs­er­geb­nis­se am Frei­tag abge­schlos­sen war, wur­den Sprung­brett und Drei­me­ter­turm zum Sprung frei­ge­ge­ben. Es war ein Rie­sen­spaß - und zusam­men mit dem lecke­ren Kuchen, den Frau Schmidt kunst­voll bis zum letz­ten Stück durch den Vor­mit­tag jon­gliert hat­te, ein begeis­tern­der Abschluss des Schwimmlagers.

Vie­len Dank an alle Betei­lig­ten und vor allem an unse­re 10. Klas­se, die wie ver­spro­chen einen guten Ein­druck im Schwapp hin­ter­ließ und somit eine gute Basis für die geplan­ten Schwimm­la­ger unse­rer jün­ge­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler geschaf­fen hat.

Frau Wag­ler
Fach­leh­re­rin für Sport

ABC-Darium zum DIGI-Camp vom 7. bis 9. August 2019

Anre­gend, Alex, Apps, arbeitsaufwendig
Bilder, beob­ach­ten, Ban­ner, BG-3000
Cool, Camp, Cybermob­bing, Code, Computer
Daumen­ki­no
Entspannt, ein­fach Jay, echt inter­es­san­te The­men, eine tol­le Erfah­rung, einfallsreich
Foto­gra­fie­ren, Fan­ta­sie, freund­li­che Work­shop-Lei­ter, fit im Netz, Fitnesstipps
Groß­ar­tig, Grundwissen
Handys, hacken, heiß (im Com­pu­ter­raum), hohe Konzentration
Ideen, Inter­net, inter­es­sant, Inter­net­sucht, Insta­gram, Inspi­ra­ti­on, Information 
Jay, Jet­pack Jay
Kids in Moti­on, kon­zen­triert, ken­nen­ler­nen, kei­ne Lan­ge­wei­le, Kamera
Lustig, lehr­reich, live hacking
Moti­on Vide­os, mega­cool, mal was ande­res, mein eige­ner Film, Musik, Minifilmdreh
Nice, Net­te Men­schen, net­te Referenten
Ober­cool, Ober­schu­le Briesen
Pass­wör­ter­check, Pod­cast, Prä­sen­ta­ti­on, Part­ner­ar­beit, Per­ko, perfekt
Quali­tät, Quatsch, Quasselbacke
Rich­tig inter­es­sant, Rat­schlä­ge, Requi­si­ten, ruhig, rich­tig tol­le Beschäf­ti­gun­gen bei Workshops
Schutz im Inter­net, Smart Foto­gra­fie, Smarties
Testen, tol­le Arbei­ten, Trick­film, Ton auf­neh­men, TÜV Rhein­land, Top of Pods
Umfang­reich, Unter­hal­tung, unkompliziert
Vide­os gegen Mobbing
Wissen, wit­zig, Whats­App, wah­re Kunst
X
YouTube, young
Zeichen­trick­fil­me

Klas­se 8

Digi-Camp-Projekttage

Kurz nach den Som­mer­fe­ri­en, am 7. August 2019, star­te­te an unse­rer Schu­le das Pro­jekt „ Digi-Camp“ bzw. „Digi 3000“, das über Frau Fröh­lich mit der BARMER Kran­ken­kas­se und dem TÜV Rhein­land orga­ni­siert wur­de. Ziel war es, unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler für den rich­ti­gen Umgang mit digi­ta­len Medi­en zu sensibilisieren.

Zum Auf­takt ver­sam­mel­ten sich alle Schü­ler in der Aula und hör­ten sich nach der Begrü­ßung durch die Pro­jekt­lei­ter einen Vor­trag über Hacking bzw. wie man sich vor Hacker­an­grif­fen schüt­zen kann, an. Jonas Pöni­cke erzähl­te dar­über, wie schnell man Opfer eines Hacker­an­griffs wer­den kann. Zum Bei­spiel über eine E-Mail, von der man denkt, es sei eine Mail von Ama­zon, in der steht, dass man 50 Euro gewinnt, wenn man auf einen Link klickt… Anschlie­ßend ging es klas­sen­wei­se in Vor­trä­ge bzw. Work­shops zu den The­men „Internetsuch(t)maschine“, „Sicher­heit und Respekt im Netz“, „Du bist, was du isst“ und „Fit durchs Netz“, um Grund­la­gen zu schaffen.

Am 2. und 3. Pro­jekt­tag arbei­te­ten unse­re Schü­ler inten­siv in vier ver­schie­de­nen Work­shops: „You­Tube – Broad­cast yourself“ mit Jet­pack Jay, „Smart Pho­to­gra­phy“ mit Alek­san­der Per­ko­vic, „Top of the Pods: Pod­cast, Bei­trä­ge und Co.“ mit Jaque­line Blo­em und „Kids in Moti­on – ein Trick­film­pro­jekt“ mit Julia­ne Fran­ke. Jeder durf­te sich die zwei Work­shops aus­su­chen, für die er am meis­ten Inter­es­se hat­te. Meis­tens konn­ten die Wün­sche berück­sich­tigt werden.

Die von allen erar­bei­te­ten „DIGI-Gebo­te“ und eini­ge sehr inter­es­san­te Arbeits­er­geb­nis­se, die mit viel Krea­ti­vi­tät und sicht­li­chem Spaß ange­fer­tigt wur­den, stell­ten die Pro­jekt­lei­ter in einer Abschluss­run­de in der Aula am Nach­mit­tag des 3. Pro­jekt­ta­ges allen Mit­schü­lern und Leh­rern vor. Wir Leh­rer fan­den es sehr beein­dru­ckend, was unse­re Schü­ler mit der kom­pe­ten­ten Unter­stüt­zung der aus allen Gegen­den Deutsch­lands stam­men­den Work­shop-Lei­ter auf die Bei­ne gestellt haben. Sei­en es Minitrick­fil­me, eige­ne Pod­casts, Vide­os oder Fotos, die unter einem bestimm­ten Mot­to auf­ge­nom­men wur­den. Wir waren uns alle einig: Das wer­den wir sicher wiederholen!

Unser gro­ßer Dank gilt der BARMER, dem TÜV Rhein­land, die die­ses für uns kos­ten­lo­se, wun­der­ba­re Pro­jekt ermög­lich­ten, und natür­lich den Akteu­ren vor Ort, die die Pro­jekt­idee mit unse­ren Schü­lern und unse­rem Kol­le­gi­um klas­se umsetzten.

Frau Koch
Schulleiterin

Emotionale Abschiedsfeier für unsere Schulleiterin, Frau Dr. Werner

Mit dem kom­men­den Schul­jahr wird es an der Ober­schu­le Brie­sen der FAWZ gGmbH einen Wech­sel in der Schul­lei­tung geben. Unse­re bis­he­ri­ge Schul­lei­te­rin Frau Dr. Wer­ner wird zum Ende des Schul­jah­res 2018/19 unse­re Schu­le ver­las­sen, um inner­halb der FAWZ gGmbH neue Funk­tio­nen zu beklei­den. Sie wird die Lei­tung der Päd­ago­gi­schen Aka­de­mie des FAWZ über­neh­men und als Refe­ren­tin für Schul­ent­wick­lung mit allen FAWZ-Schu­len zusammenarbeiten.
Frau Koch, unse­re bis­he­ri­ge stell­ver­tre­ten­de Schul­lei­te­rin, wird ab August die Schul­lei­tung über­neh­men, unter­stützt von Frau Fröh­lich als Stell­ver­tre­te­rin und Herrn Sahin als Ganztagsorganisator.

Natür­lich war es für uns wich­tig, Frau Dr. Wer­ner ange­mes­sen zu ver­ab­schie­den. Dies war gar nicht so leicht zu rea­li­sie­ren, da wir nur weni­ge Tage Zeit für die Vor­be­rei­tung hat­ten… Des­halb gilt unser beson­de­rer Dank Herrn Sahin und Frau Koch, wel­che die Abschieds­ver­an­stal­tung orga­ni­siert und mit vie­len Ideen und Vor­schlä­gen die Krea­ti­vi­tät der Schü­ler und Kol­le­gen ange­regt haben. Dank vie­ler groß­ar­ti­ger Schü­ler und des gesam­ten Kol­le­gi­ums ist es uns so tat­säch­lich gelun­gen, eine anspre­chen­de Abschieds­ver­an­stal­tung für Frau Dr. Wer­ner zu organisieren.

Alle am letz­ten Schul­tag anwe­sen­den Schü­ler und Leh­rer lie­ßen sich begeis­tern und mit­rei­ßen von den fas­zi­nie­ren­den künst­le­ri­schen Leis­tun­gen von Phil­lis, Meli­na (bei­de Klas­se 7) und Lena (Klas­se 9). Die Mäd­chen haben inner­halb weni­ger Tage zwei wun­der­schö­ne eng­li­sche Songs ein­stu­diert und mit ihren groß­ar­ti­gen Stim­men und feh­ler­frei­em E-Pia­no-Spiel alle Zuhö­rer erstaunt und (nicht nur Frau Dr. Wer­ner zu Trä­nen) gerührt.

Die Schü­ler unse­rer Klas­sen haben im Vor­feld der Abschieds­ver­an­stal­tung inten­siv dar­über nach­ge­dacht, wer Frau Dr. Wer­ner in ihren Augen ist. Wel­che Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten und spe­zi­fi­schen Merk­ma­le sie kenn­zeich­nen bzw. was sie selbst an Frau Dr. Wer­ner schät­zen. Mit Hil­fe die­ser umfas­sen­den Zuar­beit hat unse­re zukünf­ti­ge Schul­lei­te­rin Frau Koch gemein­sam mit Lau­ra aus der 8. Klas­se eine bewe­gen­de Abschieds­re­de für Frau Dr. Wer­ner gehalten.

Rachel, eine Schü­le­rin aus Klas­se 8, ver­fass­te eigens für Frau Dr. Wer­ner ein Gedicht, wel­ches sie wäh­rend der Ver­ab­schie­dung vor­trug. Zudem hat sie im Vor­feld wie­der ein­mal ihr Kön­nen und ihre Krea­ti­vi­tät bewie­sen, indem sie für unse­re schei­den­de Schul­lei­te­rin eine Zeich­nung im Man­ga-Stil schuf, wel­che sie ihr zur Ver­ab­schie­dung als per­sön­li­ches Geschenk überreichte.

Wun­der­schön abge­run­det wur­de der Abschied von Fr. Dr. Wer­ner durch eine musi­ka­lisch beglei­te­te Foto­show unse­rer Sekre­tä­rin Frau Klo­se, wel­che in end­lo­sen Stun­den tau­sen­de Bil­der aus den zurück­lie­gen­den Jah­ren unse­rer Ober­schu­le gesich­tet, geeig­ne­te Fotos aus­ge­wählt und zusam­men­ge­stellt hat.
Neben Ramon, der sei­nen Dank im Namen aller Schü­ler an Frau Dr. Wer­ner rich­te­te, dank­ten auch eini­ge Eltern­ver­tre­ter der Klas­se 7 für die gute Zusam­men­ar­beit mit ihr. Beson­ders haben wir uns auch gefreut, dass  Frau Feicht­in­ger, die Käm­me­rin des Amtes Oder-Vor­land, als Ver­tre­te­rin der Amts­di­rek­to­rin an unse­rer Abschieds­ver­an­stal­tung teil­neh­men konn­te. Sie rich­te­ten sehr bewe­gen­de Dan­kes­wor­te an Frau Dr. Wer­ner und äußer­te die Gewiss­heit, dass die gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen unse­rer Ober­schu­le und den Mit­ar­bei­tern vom Amt Oder-Vor­land mit der künf­ti­gen Schul­lei­tung fort­ge­führt wer­den wird.

Wir hof­fen, dass wir Frau Dr. Wer­ner einen unver­gess­li­chen Abschied berei­tet haben und wün­schen ihr für ihre zukünf­ti­gen Auf­ga­ben­ge­bie­te alles Gute und Erfolg.

Frau Fröh­lich, Klas­sen­lei­te­rin Klas­se 8 

Abschlusszeugnisübergabe und Abschlussfeier unserer Zehntklässler

Am Frei­tag, dem 14.Juni 2019, erhiel­ten unse­re Zehnt­kläss­ler im Fest­zelt der „Kai­ser-Stu­ben“ in Brie­sen von ihrem Klas­sen­lei­ter, Herrn Bey­er, und unse­rer Schul­lei­te­rin, Frau Dr. Wer­ner, ihre Abschluss­zeug­nis­se und fei­er­ten anschlie­ßend fröh­lich, aber auch ein biss­chen weh­mü­tig gemein­sam mit ihren Fami­li­en, Freun­den und ehe­ma­li­gen Leh­rern den Abschied von ihrer Schulzeit.

Wir wün­schen euch allen einen guten Start in die Berufs­aus­bil­dung und für euer Leben viel Glück und Erfolg, aber auch Spaß bei dem, was ihr tut. Und wir freu­en uns dar­auf, wenn ihr ab und zu wie­der mal bei uns in der Schu­le vor­bei­schaut oder ander­wei­tig mit uns in Kon­takt bleibt und berich­tet, wie es euch geht.

Wir dan­ken allen flei­ßi­gen Orga­ni­sa­to­ren sowie dem sehr auf­merk­sa­men und freund­li­chen Per­so­nal der „Kai­ser-Stu­ben“ für den gelun­ge­nen Abend.

Das Kol­le­gi­um der Ober­schu­le Briesen