Exkursion zur Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg (Havel)

Am 14. Juni fuhr unse­re 10. Klas­se mit ihrem Klas­sen- und Geschichts­leh­rer, Herrn Sahin, und mir nach Bran­den­burg (Havel). Dort besuch­ten wir die Gedenk­stät­te für die Opfer der Euthanasie-Morde.

Auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Alten Bran­den­bur­ger Zucht­hau­ses wur­de eine der sechs Tötungs­ein­rich­tun­gen der „Akti­on T4“ ein­ge­rich­tet. Von Janu­ar bis Okto­ber 1940 wur­den mit­ten in der Stadt Bran­den­burg über 9000 Men­schen ermor­det – vom zwei­jäh­ri­gen Klein­kind bis zum 88jährigen Greis.

Gemein­sam mit Herrn Marx, einem Mit­ar­bei­ter der Gedenk­stät­te, erkun­de­ten wir die Aus­stel­lung und in einer Grup­pen­ar­beit Doku­men­te zu den Mor­den an Kran­ken, Behin­der­ten und soge­nann­ten „Aso­zia­len“, zu Lebens­läu­fen der Opfer und den Beweg­grün­den der Täter, aber auch zu den Mög­lich­kei­ten, sich nicht an den Mor­den betei­li­gen zu müssen.

Wir waren sehr beein­druckt von den Schick­sa­len und fan­den es gut, dass wir uns unse­re „For­schungs­the­men“ selbst aus­su­chen und in unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re bear­bei­ten durf­ten. Dafür geht unser gro­ßes Dan­ke­schön an Herrn Marx.

Kath­rin Koch, Schulleiterin

Unsere Zehnte unterstützte das Sportfest der Grundschule Briesen

Am Kin­der­tag unter­stütz­te unse­re 10. Klas­se tra­di­tio­nell das Sport­fest der Grund­schu­le Brie­sen. Die Zehntklässler*innen betreu­ten - wie man in der nach­fol­gen­den Foto­stre­cke unschwer erken­nen kann - mit gro­ßem Spaß und Empa­thie für die Lüt­ten ver­schie­de­ne Sta­tio­nen auf dem Brie­se­ner Sport­platz wie den 50-m-Lauf, Weit­wurf, Weit­sprung, Aus­dau­er­lauf, Feder­ball­ziel­wurf, Abwurf­ball, Tau­zie­hen und den Tun­nel und meis­ter­ten ihre Auf­ga­ben mit Bra­vour. Auch beim Auf- und Abbau der Sta­tio­nen hal­fen Zehntklässler*innen mit.

Die Zehn­te erhielt für ihre Unter­stüt­zung ein gro­ßes Lob von der Grund­schul­lei­tung und allen Grundschullehrer*innen, wor­auf nicht nur die Schüler*innen stolz waren.

Cihan Sahin, Klas­sen­leh­rer der Klas­se 10

Unser Tag der offenen Tür

Am Sams­tag, dem 13. Novem­ber 2021, führ­te die Ober­schu­le Brie­sen unter stren­gen Coro­na-Schutz­maß­nah­men den Tag der offe­nen Tür durch.

Auf die­sem stell­te sich unse­re Schu­le den rund 50 inter­es­sier­ten Schüler*innen und deren Eltern und Groß­el­tern vor. Unse­re Sekre­tä­rin, Frau Bee­king, manag­te den Ein­gang und ach­te­te dar­auf, dass nie­mand ohne Test oder ohne Imp­fung in Haus gelangt. Sie ver­sorg­te unse­re Gäs­te außer­dem mit Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al zu unse­rer Schule.

Im Klas­sen­raum der zehn­ten Klas­se wur­de von Zehnt­kläss­lern, unter­stützt von unse­rem Eng­lisch­leh­rer, Herrn Sahin, ein Vor­trag auf Eng­lisch gehal­ten, in dem es um Kana­da und des­sen Tier­welt ging. Zudem erzähl­te unse­re Infor­ma­tik­leh­re­rin, Frau Schmidt, den Besucher*innen etwas über die künf­ti­gen neu­en Arbeits­ge­rä­te – Lap­tops – und beant­wor­te­te alle Fra­gen dazu.

Im Klas­sen­raum der Neun­ten stell­te Herr Bey­er, WAT-Leh­rer, unse­ren Gäs­ten einen Schwer­punkt unse­rer Schu­le vor: das „Anker­fach“ WAT und die kon­ti­nu­ier­li­che Berufs­ori­en­tie­rung. Er erzähl­te zum Bei­spiel, dass man in der ach­ten Klas­se Werk­statt­ta­ge im ÜAZ Frank­furt (Oder) macht und dort etwas über hand­werk­li­che oder sozia­le Beru­fe lernt. In der neun­ten Klas­se absol­viert man dann ein Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kum. In der zehn­ten Klas­se fin­det 14tägig ein Pra­xis­lern­tag an einem selbst gewähl­ten Pra­xis­lern­ort statt.

Herr Bey­er und sei­ne AG „Eulen- und Natur­schutz“ prä­sen­tier­ten zudem Infor­ma­tio­nen über die Arbeit der AG und ein Quiz. Außer­dem konn­te man auch etwas für die Fut­ter­pa­ten­schaft der AG über eine Schlei­er­eu­le und einen Stein­kauz im Tier­park Fürs­ten­wal­de spenden.

Mit­glie­der der AG „Küchen­schlacht und deren Lei­te­rin, Frau Bey­er, ver­kauf­ten wäh­rend­des­sen lecke­re selbst­ge­ba­cke­ne Plätzchen.

Im Klas­sen­raum der 7. Klas­se führ­te Herr Hösch – dicht umla­gert - mit Unter­stüt­zung phy­sik­be­geis­ter­ter Schüler*innen inter­es­san­te Expe­ri­men­te vor und reg­te zum Mit­ma­chen und Aus­pro­bie­ren an.

Auf den Flu­ren konn­te man sich mit Hil­fe des „Roten Fadens“ über die Akti­vi­tä­ten unse­rer Schüler*innen infor­mie­ren, aber auch gelun­ge­ne Pro­jekt- und Unter­richts­er­geb­nis­se anschau­en, vor allem unse­re viel­fäl­ti­gen Arbei­ten aus dem Kunstunterricht.

Um 11 Uhr begann dann eine Prä­sen­ta­ti­on über die Unter­richts­or­ga­ni­sa­ti­on an unse­rer Schu­le. Auf die­ser stell­ten Frau Koch, Frau Fröh­lich und Frau Schmidt bei­spiels­wei­se unse­ren Stun­den­plan, unse­re AGs und unser Mit­tags­band vor und beant­wor­te­ten die Fra­gen der Zuhö­ren­den. Abschlie­ßend führ­te Frau Fröh­lich inter­es­sier­te Gäs­te durch unser Schul­ge­bäu­de und das Schulgelände.

Danach bau­ten wir in Win­des­ei­le alles wie­der ab und der Tag der offe­nen Tür war erfolg­reich beendet.

Ein gro­ßes Dan­ke­schön geht an alle frei­wil­li­gen Schüler*innen und unse­re Lehrer*innen, die die­sen Tag gestal­tet haben. Vie­len Dank auch an unse­re Gäs­te, die uns mit viel Inter­es­se und Empa­thie besuch­ten und sich von Coro­na nicht abschre­cken ließen 😊.

Levi, Klas­se 9

Laptopübergabe an unsere Zehntklässler*innen

Galerie

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Am 27.10.2021 erhielt unse­re Zehn­te als ers­te Klas­se ihre Lap­tops. Hier sind eini­ge Ein­drü­cke zu finden. 

INISEK I-Projekt „Praxislernen in Werkstätten” – Unsere Klasse 8 im ÜAZ Frankfurt (Oder)

Zum 2. Mal fin­den die Werk­statt­ta­ge für die Klas­se 8 im ÜAZ Frank­furt (Oder) statt.

An den ers­ten drei Tagen Mit­te Sep­tem­ber 2021 durch­lie­fen die in drei Grup­pen ein­ge­teil­ten Achtklässler*innen die Berei­che „Holz­werk­statt“, „Hauswirtschaft/ Küche“ und „Tief­bau“. Sie soll­ten her­aus­fin­den, wel­che Kom­pe­ten­zen in die­sen Arbeits­ge­bie­ten gefor­dert sind und was ihnen am meis­ten liegt. Wei­ter­le­sen

Politik „live” – Klasse 10 im Bundestag

Echt? Muss das sein?”
Am Anfang war nie­mand in der Zehn­ten sehr begeis­tert, dass wir einen unse­rer letz­ten Exkur­si­ons­ta­ge an der Ober­schu­le Brie­sen aus­ge­rech­net im Bun­des­tag ver­brin­gen soll­ten. Auch ein gan­zer(!) Pro­jekt­tag zur Vor­be­rei­tung erschien den meis­ten von uns völ­lig über­flüs­sig. Aber hier beka­men wir zumin­dest schon mal eine Idee davon, was für ein umfang­rei­ches Pro­gramm uns das Büro des für unser Schul­ge­biet zustän­di­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­tin Pat­z­elt, CDU, alles vor­be­rei­tet hat­te: Besuch einer Ple­nar­de­bat­te, Besich­ti­gung der Reichs­tags­kup­pel und der dor­ti­gen Aus­stel­lung, Gespräch mit Mar­tin Pat­z­elt per­sön­lich und ein Besuch im Abgeordnetenhaus.

Am 19. Dezem­ber 2019, zwei Tage vor den Weih­nachts­fe­ri­en, war es dann soweit. Mit unse­rer Klas­sen­lei­te­rin Frau Schmidt, unse­rem Geschichts­leh­rer Herrn Sahin und einer beglei­ten­den Mut­ter ging es los zum Bun­des­tag nach Berlin.

Nach einer ein­stün­di­gen Zug­fahrt kamen wir am Ber­li­ner Haupt­bahn­hof an. Von dort muss­ten wir nur noch zehn Minu­ten lau­fen. Vor dem Reichs­tags­ge­bäu­de hieß es dann: War­ten, war­ten und noch­mal war­ten. Denn um in den Bun­des­tag zu gelan­gen, muss­ten wir unzäh­li­ge Sicher­heits­kon­trol­len durch­lau­fen, jeder - egal ob Leh­rer oder Schü­ler - wur­de ein­zeln wie am Flug­ha­fen gecheckt. Sogar aus­wei­sen muss­ten wir uns! Dann end­lich: Mit dem Fahr­stuhl ging es in den ers­ten Stock zur Besu­cher­tri­bü­ne. Ein Saal­die­ner nahm unse­re Grup­pe in Emp­fang und wies uns ein: Kei­ne Han­dys, kei­ne lau­ten Gesprä­che, kein Auf­ste­hen - und kein Einschlafen…

Auf der Empo­re konn­ten wir 45 Minu­ten zuschau­en, wie die Abge­ord­ne­ten unten im Par­la­ment arbei­te­ten: Ins­ge­samt 9 Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er spra­chen zu einer Beschlus­s­in­itia­ti­ve zum The­ma inne­re Sicher­heit. Es war sehr über­ra­schend zu sehen, wie unter­schied­lich die Poli­ti­ker rede­ten: Mal abge­le­sen, mal frei, mal eher ermü­dend, mal mit­rei­ßend. Die meis­ten von uns waren des­halb völ­lig über­rascht, dass uns „unser” Saal­die­ner so „schnell” wie­der hin­aus­ge­lei­te­te. (Spä­ter haben wir im Bun­des­tag-TV über­prüft, ob wir auch zu sehen waren. Ja! Dank des gut erkenn­ba­ren blau­en Hemds von Herrn Sahin konn­ten wir unse­re Klas­se zwei­fels­frei identifizieren!)

Lei­der waren wir bei der nament­li­chen Abstim­mung über die Beschluss­vor­la­ge nicht mehr im Ple­num. Das mach­te aber nichts, da wir im Anschluss dar­an das Gespräch mit Herrn Pat­z­elt hat­ten: Die­ser muss­te uns nach einer kur­zen Begrü­ßung wie­der kurz ver­las­sen, weil er abstim­men gehen muss­te. So konn­te er uns das Ergeb­nis danach „brand­ak­tu­ell” mit­tei­len - und auch, dass Abge­ord­ne­te eine Geld­stra­fe zah­len müs­sen, wenn sie zu Abstim­mun­gen nicht erscheinen.

Herr Pat­z­elt hat­te fast eine Drei­vier­tel­stun­de Zeit für uns und beant­wor­te­te unse­re vie­len Fra­gen sehr enga­giert. Vor allem eines hat er dabei immer wie­der betont: „Denkt immer dar­an, dass das [der Bun­des­tag] unser Haus ist. Und alle hier, wir Abge­ord­ne­ten und auch die Regie­rung, sogar Frau Mer­kel, sind unse­re Ange­stell­ten! Unser Land leis­tet sich so ein wun­der­schö­nes Par­la­ment und die­se gan­zen präch­ti­gen Regie­rungs­bau­ten. Aber die sind nicht für die Poli­ti­ke­rin­nen und die Poli­ti­ker da - son­dern für uns alle! Auch für Euch!” Zum Abschluss kam sogar eine Bun­des­tags­fo­to­gra­fin vor­bei, um ein Erin­ne­rungs­fo­to für uns zu schießen.

Danach hat­ten wir die Mög­lich­keit, zur Glas­kup­pel des Reichs­tags­ge­bäu­des hin­auf­zu­stei­gen. Die Aus­sicht von ganz oben war ziem­lich beein­dru­ckend. Die futu­ris­ti­sche Spie­gel­kon­struk­ti­on, die die Kup­pel trägt, haben wir dann auch gleich für ein letz­tes Klas­sen­fo­to genutzt. (Dan­ke Angelina!)

Nach­dem alle den Aus­blick bewun­dert hat­ten, gin­gen wir - end­lich - in der Cafe­te­ria etwas essen. Eini­ge von uns hat­ten ganz schön Pech, weil sie zu wenig Pro­vi­ant mit­ge­nom­men hat­ten und es im Bun­des­tag außer einem Fein­schme­cker-Imbiss kei­nen Laden oder Ähn­li­ches gibt.

Die Besu­cher-Cafe­te­ria des Bun­des­tags liegt in einem der Abge­ord­ne­ten-Häu­ser. Das sind die Gebäu­de, in denen die Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er ihre Büros haben. Hier war es dann wie­der soweit: Secu­ri­ty-Check.…! Und dies­mal wur­den wir noch sorg­fäl­ti­ger durch­ge­prüft als im Reichs­tags­ge­bäu­de. Plötz­lich wur­de aus jeder Nagel­sche­re (ja, Pia) oder den Trink­fla­schen aus Glas ein „ernst­haf­tes Sicher­heits­ri­si­ko”… Alle die­se „Waf­fen” wur­den uns abge­nom­men und wir konn­ten sie erst nach dem Mit­tag­essen wie­der abholen.

Das Essen war zwar nichts Beson­de­res (ganz nor­ma­les Kan­ti­nen-Essen), aber die Cafe­te­ria lag genau über dem Spree-Ufer. Wäh­rend des Essens konn­ten wir also in Ruhe quat­schen und gleich­zei­tig das Abend­rot auf der Spree beob­ach­ten. Sehr schön!

Den Rück­weg zum Zug muss­ten wir uns dann ziem­lich beei­len, weil das Abho­len der abge­nom­me­nen Fla­schen und Sche­ren län­ger dau­er­te als erwar­tet. Aber wir haben den Zug noch gut erreicht – und vie­le von uns waren froh, end­lich etwas ver­schnau­fen zu können.

Frau Schmidt
Klas­sen­lei­te­rin 10 
Leo­nie M.
Klas­se 10

Gelungene Weihnachtsüberraschung von GOLEM für die 8. Klasse

Am letz­ten Schul­tag vor Weih­nach­ten kamen Julia­ne Chwa­lisz, Mit­ar­bei­te­rin von GOLEM, und Rober­to Beth­ge, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter der Abtei­lung Wand­flie­sen, über­ra­schend zu uns in die Schu­le. Im Gepäck hat­ten sie einen schwe­ren Kar­ton, gefüllt mit den von uns am 16. Dezem­ber 2019 bemal­ten und nun­mehr gebrann­ten Fliesen.

Jeder „Künst­ler“ erhielt von den bei­den ein mit sei­nem Namen beschrif­te­tes Weih­nachts­päck­chen, in dem sich die von ihm gestal­te­ten Flie­sen befan­den. Wir waren rich­tig stolz auf unse­re Arbei­ten und freu­ten uns rie­sig dar­über. Man­che fan­den ihre Flie­sen sogar so gelun­gen, dass sie die­se nun lie­ber selbst behal­ten, statt sie zu Weih­nach­ten zu verschenken.

Ein rie­si­ges Dan­ke­schön an die Mit­ar­bei­ter der GOLEM-Kunst- und Bau­ke­ra­mik GmbH! Wir freu­en uns schon dar­auf, wenn die Ton­plat­ten und Ton­fi­gu­ren, die etwas län­ger zum Bren­nen brau­chen, den Weg zu uns fin­den, und sind gespannt, ob die­se auch so gut gelun­gen sind.

Die Klas­se 8

PS: Die Vor­ge­schich­te fin­det man im Arti­kel „Acht­kläss­ler zu Besuch bei GOLEM in Sie­vers­dorf”.

Achtklässler zu Besuch bei GOLEM in Sieversdorf

Am 16. Dezem­ber 2019 besuch­ten wir mit unse­rem Klas­sen­lei­ter, Herrn Sahin, unse­rer Kunst­leh­re­rin, Frau Beeck und Frau Koch auf Ein­la­dung der Geschäfts­füh­re­rin, Frau Fried­rich, für einen Vor­mit­tag die GOLEM Kunst- und Bau­ke­ra­mik GmbH in Sie­vers­dorf. Das ist eine nur ein paar Kilo­me­ter von unse­rer Schu­le ent­fernt ansäs­si­ge Manu­fak­tur, in der vor allem Flie­sen in Hand­ar­beit her­ge­stellt, gestal­tet und bemalt werden.

Nach der herz­li­chen Begrü­ßung von Frau Fried­rich wur­de unse­re Klas­se in zwei Grup­pen geteilt. Die­sen wur­den ver­schie­de­ne Berei­che der Fir­ma gezeigt, wobei die ers­te Grup­pe zunächst unter der Anlei­tung eini­ger Mit­ar­bei­ter sowie unse­rer Kunst­leh­re­rin Figu­ren aus Ton sowie Ton­plat­ten mit Struk­tu­ren gestal­ten durfte.

Die zwei­te Grup­pe bekam von Julia­ne Chwa­lisz eine span­nen­de Füh­rung durch die Fir­ma. Wir waren sehr beein­druckt von der Mühe und den vie­len Arbeits­schrit­ten, bis eine Flie­se fer­tig ist. Kaum vor­stell­bar für uns war es, wie gedul­dig man zum Bei­spiel im Labor manch­mal über 100 Ver­su­che durch­füh­ren muss, bis man den rich­ti­gen Farb­ton einer denk­mal­ge­recht her­zu­stel­len­den Flie­se her­aus­be­kommt. Das wur­de uns anhand meh­re­rer Pro­ben von Ber­na­det­te Rich­ter gezeigt. Was uns immer wie­der auf­fiel, war die Begeis­te­rung der Mit­ar­bei­ter GOLEMS für ihren Beruf. Egal, wen man etwas frag­te, man bekam mit einem Lächeln eine aus­führ­li­che, sach­kun­di­ge Ant­wort, die zeig­te, dass man mit dem, was man dort her­stellt, sehr ver­bun­den ist. Nach der Füh­rung durf­te die zwei­te Grup­pe Wand­flie­sen gestal­ten. Mit fach­kun­di­ger und sehr lie­ben­wür­di­ger, auf­mun­tern­der Unter­stüt­zung der Mit­ar­bei­te­rin­nen Vio­la Kai­ser und Mar­ti­na Teder­ahn sowie des Aus­zu­bil­den­den Luca Froh­loff, die sonst die Flie­sen bema­len, gelang es uns, mit einem Mal­hörn­chen Far­ben auf­zu­tra­gen, wobei uns die unge­brann­ten Far­ben ziem­lich ver­wirr­ten. So war grün das spä­te­re Rot, das spä­te­re Grün aber tief­rot. Eini­ge von uns hat­ten ein so gutes Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, dass sie ein gro­ßes Lob von den Pro­fis erhiel­ten. Danach tausch­ten wir die Gruppen.

Unse­rer Klas­se hat der Vor­mit­tag bei GOLEM rich­tig gut gefal­len und wir füh­len uns sehr geehrt, dass wir ein­mal in die Fir­ma hin­ein­schnup­pern durf­ten. Eini­ge von uns wür­den zum Zukunfts­tag oder im Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kum in Klas­se 9 ger­ne wiederkommen.

Im Namen der Klas­se 8 bedan­ken wir uns recht herz­lich bei allen Mit­ar­bei­tern von GOLEM, die uns die­sen inter­es­san­ten und krea­ti­ven Besuch ermög­licht haben.

Meli­na, Phil­lis und Emma
Klas­se 8

Und von diesem Zeitpunkt an wissen wir nichts mehr von ihr!“

Unsere Klasse 10 auf einer schwierigen Exkursion nach Fürstenwalde

Das ist ja krass!“ und „Habe ich so nicht gewusst“ – so oder ähn­lich ent­fährt es jeder Schü­le­rin oder jedem Schü­ler der 10. Klas­se der Ober­schu­le Brie­sen min­des­tens ein­mal an die­sem Schul­tag. Die Klas­se ist am 27. Novem­ber 2019 in Fürs­ten­wal­de unter­wegs, aber unter der Füh­rung von Chris­ti­an Köcke­ritz und Gui­do Stroh­feldt vom Muse­um Fürs­ten­wal­de und der Gesamt­pro­jekt­lei­tung von Gabi Moser, Jugend­so­zi­al­ar­bei­te­rin der Evan­ge­li­schen Jugend, ent­wi­ckelt sich der Besuch zu einem Blick in die Abgrün­de der Stadtgeschichte. 
Die eine Hälf­te der Klas­se besucht die Sama­ri­ter-Anstal­ten und blickt in ein dunk­les Kapi­tel ihrer Geschich­te: Wel­che Rol­le spiel­te die Ein­rich­tung wäh­rend der NS-Zeit? Mit­ten in den heu­te so modern wir­ken­den Räu­men geht es für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zurück in eine Zeit, in der NS-Ärz­te zwi­schen „lebens­wer­tem“ und „nicht-lebens­wer­tem“ Leben unter­schie­den und die als min­der­wer­tig ange­se­he­nen Behin­der­ten wis­sent­lich dem Tod aus­lie­fer­ten. „Eutha­na­sie-Mor­de“ ist das Wort, das die Jugend­li­chen spä­ter in einer span­nen­den Grup­pen­ar­beit begrei­fen und anhand von bewe­gen­den Schick­sa­len nachzeichnen.
Wäh­rend­des­sen wan­dert die ande­re Hälf­te der Klas­se die Eisen­bahn­stra­ße ent­lang, aber nicht zum Shop­pen, son­dern mit dem Blick zum Boden: Gesucht wer­den die „Stol­per­stei­ne“, jene Denk­mä­ler für Fürs­ten­wal­der Bür­ger, die wäh­rend der NS-Zeit wegen ihres jüdi­schen Glau­bens schi­ka­niert, depor­tiert oder in den Tod getrie­ben wur­den. „Ich ken­ne die­se Stra­ße, aber das wuss­te ich nicht!“, sagt spä­ter ein ganz betrof­fe­ner Schü­ler. Vor allem die vie­len Infor­ma­tio­nen zu den Ein­zel­schick­sa­len, die hin­ter den schlich­ten Stei­nen ste­cken, machen die Jugend­li­chen betrof­fen. Die wohl­ha­ben­de jüdi­sche Geschäfts­frau, die - gezwun­ge­ner Maßen - ihre Ver­mö­gens­auf­lis­tung unter­schreibt und dann, nur ein paar Tage spä­ter, depor­tiert wird. Schick­sal: unbe­kannt. Oder die jüdi­sche Senio­rin, die nach einem harm­lo­sen Sturz kei­ne medi­zi­ni­sche Hil­fe bekommt: Eine Ver­wal­tungs­vor­schrift der Nazis legt das 1938 fest. Fol­ge: Tod, ihr Ehe­mann wird kurz dar­auf deportiert.
Es sind die Ein­zel­schick­sa­le, die die Schü­ler berüh­ren. Plötz­lich ver­wan­delt sich die „gro­ße“ Geschich­te, wie sie im Unter­richt erscheint oder in Büchern steht, in vie­le klei­ne Geschich­ten von ganz nor­ma­len Men­schen. Und plötz­lich geht es auch nicht mehr um Reichs­tag, Füh­rer­haupt­quar­tier oder Ausch­witz, son­dern um Orte mit­ten in Fürs­ten­wal­de. „Das ist ja krass!“

Frau Schmidt
Klas­sen­lei­te­rin der Klas­se 10

PS: Am 3. Dezem­ber 2019 neh­men eini­ge Zehnt­kläss­ler mit ihrem Geschichts­leh­rer, Herrn Sahin, an der Ver­le­gung neu­er Stol­per­stei­ne in Fürs­ten­wal­de teil

Sportfest 2019

Am 29.05.2019, dem vor­erst letz­ten Tag in die­sem Frühjahr/Sommer, an dem man noch ohne Hit­ze­s­chä­den unter frei­em Him­mel sport­lich aktiv wer­den konn­te, fand unser erfri­schen­des Sport­fest der Leicht­ath­le­tik statt.

Nach einer fei­er­lich von länd­li­chen Motor­ge­räu­schen zwei­er Rasen­mä­her beglei­te­ten Eröff­nungs­re­de zum orga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf bega­ben sich unse­re Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten zusam­men mit ihren Klas­sen­leh­rern oder deren Ver­tre­tern an die jeweils ers­ten Sta­tio­nen. Dort war­te­ten bereits die gespann­ten Kampf­rich­te­rin­nen und Kampf­rich­ter des Weit­sprungs, Kugel­sto­ßens, Sprints und Hindernisparcours.

Die Span­nung lohn­te sich: Aus­nahms­los alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer gaben ihr Bes­tes und hat­ten sicht­lich Spaß. Nicht nur mit mess­bar guten Leis­tun­gen, son­dern auch beob­acht­ba­rer Ath­le­tik im Sin­ne von wehen­den Zöp­fen beim Sprint, beein­dru­cken­den Flug­bah­nen beim Weit­sprung und alle Erwar­tun­gen über­tref­fen­den Wei­ten beim Kugel­sto­ßen boten unse­re Sport­le­rin­nen und Sport­ler ein Fest der Freude.

Abge­run­det wur­de der Wett­kampf zum Abschluss mit dem tra­di­tio­nel­len Staf­fel­lauf aller Klas­sen. Da unse­re aktu­el­le 10. Klas­se am Vor­tag von ihrer Abschluss­fahrt zurück­ge­kehrt war und noch mehr Spaß gleich am nächs­ten Tag all­ge­mein schwer zu ertra­gen ist, redu­zier­ten wir die Staf­feln auf vier, was der Span­nung aber kei­ner­lei Raum nahm, ganz im Gegen­teil: Trotz der vor­he­ri­gen Anstren­gun­gen wur­de hier eine Schnell­kraft und ein Team­geist abge­ru­fen, der sei­nes­glei­chen sucht, und zwar von allen Staf­feln! Gewon­nen hat knapp unse­re 10. Klas­se. Es sei ihnen sehr gegönnt, hier den Sieg davon getra­gen zu haben, denn es war ihr letz­tes Sport­fest an der OSB.

Ins­ge­samt gra­tu­lie­re ich all unse­ren Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten zu ihren tol­len sport­li­chen Leis­tun­gen. Ihr habt mich sehr beein­druckt! Herz­li­chen Dank an alle Kampf­rich­te­rin­nen und Kampf­rich­ter sowie an unse­re Schul­lei­tung, Klas­sen­leh­rer und Ver­tre­ter und unse­re Sport­as­sis­ten­tin­nen und Assis­ten­ten, die zwar auf­grund von Sport­be­frei­un­gen selbst nicht star­ten konn­ten, die aber freud­voll und acht­sam unter­stützt haben. Ohne die­se tol­le Beglei­tung hät­te es nicht so gelin­gen können.

Ganz beson­de­rer Dank gilt Frau Klo­se, unse­rer Schul­se­kre­tä­rin, die uns mit kraft­spen­den­den Erfri­schun­gen und als Sani­tä­te­rin wun­der­bar ver­sorgt hat. 
Ich freue mich schon jetzt auf unser nächs­tes Sportfest! 

Mit sport­li­chen Grüßen

Janet Anne Wag­ler, Fach­leh­re­rin für Sport