Teil 2 des INISEK I-Projekts „Praxislernen in Werkstätten” – Die Klasse 8 im ÜAZ Frankfurt (Oder)

In der Woche vor den Herbst­fe­ri­en war unse­re Ach­te wie­der­um im ÜAZ Frank­furt (Oder). Einen klei­nen Ein­blick in das Pra­xis­ler­nen bie­tet die fol­gen­de Galerie.

Vie­len Dank an alle Mitarbeiter*innen des ÜAZ, die unse­re Schüler*innen gedul­dig betreut, ihnen vie­le neue Din­ge bei­gebracht und damit die­se Woche inter­es­sant und  abwechs­lungs­reich gestal­tet haben.

Kath­rin Koch, Schul­lei­te­rin

INISEK-Exkursion „Grüne Berufe“ in die Uckermark

Wir, die Klas­se 9, sind am 30.September 2021 gemein­sam mit unse­rer Klas­sen- und WAT-Leh­re­rin, Frau Wag­ler, und Herrn Hösch mit dem Bus auf Exkur­si­on in die Ucker­mark gefah­ren. Orga­ni­siert wur­de die­se Exkur­si­on zu den „Grü­nen Beru­fen“ durch Herrn Witt­wer vom Bau­ern­ver­band Bar­nim e. V. im Rah­men unse­res gemein­sa­men INI­SEK-I-Pro­jek­tes zur Berufsorientierung.

Wäh­rend der fast zwei­stün­di­gen Hin­fahrt ging es manch­mal ziem­lich laut und lus­tig zu. 😊 Wei­ter­le­sen

Klasse 9: Facharbeit

Wie in jedem Jahr schreibt die Jahr­gangs­stu­fe 9 eine Fach­ar­beit. Die Bewer­bun­gen bei den Men­to­ren sind jetzt abge­ge­ben. Ein Biblio­theks­be­such in Fürs­ten­wal­de sorg­te bei eini­gen für pas­sen­de Lite­ra­tur und nun fol­gen die ers­ten Kon­sul­ta­ti­ons­ge­sprä­che, in denen über die Glie­de­rung und Ein­lei­tung gespro­chen wird. Die The­men rei­chen vom Unter­gang der Tita­nic, über Arten von Ess­stö­run­gen, den 2. Welt­krieg, Land­ma­schi­nen, Mopeds der Mar­ke Sim­son, lebens­ret­ten­de Organ­spen­den bis zu Hun­de­mo­den-Designs. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler müs­sen die Fach­ar­beit bis zum 21.01.2022 abge­ge­ben haben. Nach der Abga­be der Fach­ar­beit fol­gen im März die Präsentationen.

Für uns wird es eine anstren­gen­de Zeit, die uns hof­fent­lich vie­le inter­es­san­te Ein­bli­cke in unse­re The­men bringt.” 

Emi­ly und Nils, Klas­se 9

Herzliches Willkommen für unsere 13. siebente Klasse

Am 7. August 2021 wur­de unse­re neue 7. Klas­se und deren Fami­li­en in einer klei­nen Fei­er­stun­de in der Turn­hal­le von der Klas­sen­leh­re­rin Frau Fröh­lich, der Schul­lei­te­rin Frau Koch, unse­rer Sekre­tä­rin Frau Bee­king und einer Rei­he Fach­leh­re­rin­nen und Fach­leh­rer ganz herz­lich an unse­rer Schu­le begrüßt - mit Schul­tü­ten und Schul-T-Shirts.

Nach­dem sich alle kurz vor­ge­stellt hat­ten - schon tra­di­tio­nell mit einem Gegen­stand, der das Hob­by sym­bo­li­sie­ren soll­te - und wir wie­der sehr erfreut waren, wel­che Talen­te in unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern schlum­mern, ging die Klas­se gemein­sam mit Frau Fröh­lich in den Klas­sen­raum und erhielt ers­te Infor­ma­tio­nen zum Schulbeginn.

Wir freu­en uns sehr auf die 24 neu­en Gesich­ter an unse­rer Schu­le und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Eltern.

Kath­rin Koch, Schulleiterin

INISEK I-Projekt „Praxislernen in Werkstätten” – Unsere Klasse 8 im ÜAZ Frankfurt (Oder)

Zum 2. Mal fin­den die Werk­statt­ta­ge für die Klas­se 8 im ÜAZ Frank­furt (Oder) statt.

An den ers­ten drei Tagen Mit­te Sep­tem­ber 2021 durch­lie­fen die in drei Grup­pen ein­ge­teil­ten Achtklässler*innen die Berei­che „Holz­werk­statt“, „Hauswirtschaft/ Küche“ und „Tief­bau“. Sie soll­ten her­aus­fin­den, wel­che Kom­pe­ten­zen in die­sen Arbeits­ge­bie­ten gefor­dert sind und was ihnen am meis­ten liegt. Wei­ter­le­sen

NaturKultur“ im Amt Odervorland - wir waren wieder dabei

Nach ein­jäh­ri­ger Pau­se öff­ne­ten Betrie­be und Ein­rich­tun­gen im Amt Oder­vor­land am 12. Sep­tem­ber wie­der ihre Türen zu „Natur­Kul­tur“. Unse­re Ober­schu­le Brie­sen war eben­falls mit von der Partie.

Im Vor­feld wur­den die Bee­te, Blu­men­käs­ten und unser schö­ner grü­ner Schul­hof im Rah­men des WAT-Unter­richts mit Unter­stüt­zung des Haus­meis­ters noch ein­mal rich­tig „auf­ge­hübscht“, also neu bepflanzt, Unkraut gejä­tet, Rasen gemäht, Laub geharkt, so dass unse­re Gäs­te einen guten Ein­druck in die schö­nen Gege­ben­hei­ten unse­rer Schu­le bekom­men. Wei­ter­le­sen

Das Schülerbetriebspraktikum unserer Klasse 9 - In der Kürze liegt die Würze…

… so oder so ähn­lich hät­te das Mot­to des dies­jäh­ri­gen zwei­wö­chi­gen Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kums unse­rer 9. Klas­se im Schul­jahr 2020/21 lau­ten können.

Lan­ge war pan­de­mie­be­dingt nicht klar, ob und wann die­ses statt­fin­den darf. Umso stol­zer kön­nen unse­re Schüler*innen sein, dass sie nicht müde wur­den, trotz eini­ger her­ber Rück­schlä­ge durch Absa­gen der Betrie­be, die ein Prak­ti­kum nicht umset­zen durf­ten, sich wie­der und wie­der mit bekann­ten oder neu­en Betrie­ben und Ein­rich­tun­gen in Ver­bin­dung zu set­zen und zu bewer­ben. Letzt­lich ergat­ter­ten alle einen Prak­ti­kums­platz kurz vor Schul­jah­res­en­de, als Prak­ti­ka durch end­lich sin­ken­de Inzi­denz­wer­te erlaubt wurden.

Das Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kum war nicht nur ein ers­ter Schritt in die Berufs­pra­xis für unse­re Schüler*innen. Es war vor allem ein wich­ti­ger Schritt, mit dem sie auch ihre Selbst­stän­dig­keits­ent­wick­lung im Bereich des Ler­nens unter Beweis stel­len konnten.

Ein Groß­teil der Prak­ti­kums­be­glei­ter hat sich begeis­tert über die bereits erlang­ten Fähig­kei­ten in fach­li­chen und sozia­len Kom­pe­tenz­be­rei­chen geäu­ßert. Es war für mich als WAT-Leh­re­rin ein gro­ßes Ver­gnü­gen, mich nach den Fort­schrit­ten unse­rer Schütz­lin­ge zu erkun­di­gen. Alle Gesprä­che waren von Wohl­wol­len und Zufrie­den­heit geprägt.

Des­halb konn­te ich es kaum abwar­ten, die 9. Klas­se nach erfolg­rei­cher Been­di­gung des Prak­ti­kums in der Schu­le zu ihren Erfah­run­gen zu befra­gen. Vor mir saßen nicht mehr die Schüler*innen, die genervt von den Que­re­len der ver­gan­ge­nen Wochen und Mona­te freu­dig für zwei Wochen die Schu­le über die Pra­xis­brü­cke ver­lie­ßen. Vor mir saßen nun­mehr viel­fäl­tig von den Erleb­nis­sen und Erfah­run­gen des zwar ein­ge­kürz­ten, aber nicht min­der inten­si­ven Prak­ti­kums gepräg­te und gereif­te „Experten*innen“ der jewei­li­gen Fach­ge­bie­te. Stolz berich­te­ten sie mir von Krea­tiv­ar­bei­ten bei GOLEM, den Funk­tio­nen von Werk­zeu­gen und Maschi­nen in ver­schie­dens­ten Werk­stät­ten und Betrie­ben sowie über deren moder­ne Tech­nik. Sie beschrie­ben kennt­nis­reich ihre abwechs­lungs­rei­chen Tätig­kei­ten in Kitas, Pra­xen und einer Apo­the­ke, erzähl­ten von ers­ten eige­nen Repa­ra­tu­ren, Rezep­tu­ren und Arbeits­er­zeug­nis­sen. So brach­te ein Schü­ler z.B. eine selbst gefer­tig­te Zahn­span­ge mit. 

Alle Berich­te unse­rer Schüler*innen waren von Freu­de und Dank­bar­keit über den neu gewon­ne­nen Input geprägt. Das Ziel, dass jede*r Ein­zel­ne sich im Prak­ti­kum behaup­ten und sei­ne Fähig­kei­ten durch neue Erkennt­nis­se unter Beweis stel­len konn­te, wur­de erreicht. Dar­über freut sich unser gesam­tes Kol­le­gi­um sehr.

Das Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kum stellt einen der wich­tigs­ten Mei­len­stei­ne der Berufs­ori­en­tie­rung in unse­rer Ober­schu­le dar, wes­halb ich an die­ser Stel­le noch­mals allen Prak­ti­kums­be­trie­ben und Prak­ti­kums­ein­rich­tun­gen für ihre Bereit­schaft, Prak­ti­ka zu ermög­li­chen, sowie ihr Bemü­hen um und ihre Inves­ti­ti­on in unse­re Schüler*innen dan­ken möch­te! Auch für die Unter­stüt­zung vie­ler Eltern bei der Prak­ti­kums­su­che möch­te ich mich bedanken.

An unse­re 9. Klas­se: Ich gra­tu­lie­re Euch noch­mals im Namen des gesam­ten Leh­rer-Teams & Frau Koch, unter den erschwer­ten Bedin­gun­gen so gute Prak­ti­ka absol­viert zu haben und wün­sche Euch, die Ihr ins nächs­te Schul­jahr als Abschluss­klas­se star­tet, einen erfolg­rei­chen wei­te­ren Bil­dungs­weg, der Euch an jedes von Euch ersehn­te Ziel füh­ren möge!

Frau Wag­ler, WAT-Lehrerin

Politik „live” – Klasse 10 im Bundestag

Echt? Muss das sein?”
Am Anfang war nie­mand in der Zehn­ten sehr begeis­tert, dass wir einen unse­rer letz­ten Exkur­si­ons­ta­ge an der Ober­schu­le Brie­sen aus­ge­rech­net im Bun­des­tag ver­brin­gen soll­ten. Auch ein gan­zer(!) Pro­jekt­tag zur Vor­be­rei­tung erschien den meis­ten von uns völ­lig über­flüs­sig. Aber hier beka­men wir zumin­dest schon mal eine Idee davon, was für ein umfang­rei­ches Pro­gramm uns das Büro des für unser Schul­ge­biet zustän­di­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­tin Pat­z­elt, CDU, alles vor­be­rei­tet hat­te: Besuch einer Ple­nar­de­bat­te, Besich­ti­gung der Reichs­tags­kup­pel und der dor­ti­gen Aus­stel­lung, Gespräch mit Mar­tin Pat­z­elt per­sön­lich und ein Besuch im Abgeordnetenhaus.

Am 19. Dezem­ber 2019, zwei Tage vor den Weih­nachts­fe­ri­en, war es dann soweit. Mit unse­rer Klas­sen­lei­te­rin Frau Schmidt, unse­rem Geschichts­leh­rer Herrn Sahin und einer beglei­ten­den Mut­ter ging es los zum Bun­des­tag nach Berlin.

Nach einer ein­stün­di­gen Zug­fahrt kamen wir am Ber­li­ner Haupt­bahn­hof an. Von dort muss­ten wir nur noch zehn Minu­ten lau­fen. Vor dem Reichs­tags­ge­bäu­de hieß es dann: War­ten, war­ten und noch­mal war­ten. Denn um in den Bun­des­tag zu gelan­gen, muss­ten wir unzäh­li­ge Sicher­heits­kon­trol­len durch­lau­fen, jeder - egal ob Leh­rer oder Schü­ler - wur­de ein­zeln wie am Flug­ha­fen gecheckt. Sogar aus­wei­sen muss­ten wir uns! Dann end­lich: Mit dem Fahr­stuhl ging es in den ers­ten Stock zur Besu­cher­tri­bü­ne. Ein Saal­die­ner nahm unse­re Grup­pe in Emp­fang und wies uns ein: Kei­ne Han­dys, kei­ne lau­ten Gesprä­che, kein Auf­ste­hen - und kein Einschlafen…

Auf der Empo­re konn­ten wir 45 Minu­ten zuschau­en, wie die Abge­ord­ne­ten unten im Par­la­ment arbei­te­ten: Ins­ge­samt 9 Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er spra­chen zu einer Beschlus­s­in­itia­ti­ve zum The­ma inne­re Sicher­heit. Es war sehr über­ra­schend zu sehen, wie unter­schied­lich die Poli­ti­ker rede­ten: Mal abge­le­sen, mal frei, mal eher ermü­dend, mal mit­rei­ßend. Die meis­ten von uns waren des­halb völ­lig über­rascht, dass uns „unser” Saal­die­ner so „schnell” wie­der hin­aus­ge­lei­te­te. (Spä­ter haben wir im Bun­des­tag-TV über­prüft, ob wir auch zu sehen waren. Ja! Dank des gut erkenn­ba­ren blau­en Hemds von Herrn Sahin konn­ten wir unse­re Klas­se zwei­fels­frei identifizieren!)

Lei­der waren wir bei der nament­li­chen Abstim­mung über die Beschluss­vor­la­ge nicht mehr im Ple­num. Das mach­te aber nichts, da wir im Anschluss dar­an das Gespräch mit Herrn Pat­z­elt hat­ten: Die­ser muss­te uns nach einer kur­zen Begrü­ßung wie­der kurz ver­las­sen, weil er abstim­men gehen muss­te. So konn­te er uns das Ergeb­nis danach „brand­ak­tu­ell” mit­tei­len - und auch, dass Abge­ord­ne­te eine Geld­stra­fe zah­len müs­sen, wenn sie zu Abstim­mun­gen nicht erscheinen.

Herr Pat­z­elt hat­te fast eine Drei­vier­tel­stun­de Zeit für uns und beant­wor­te­te unse­re vie­len Fra­gen sehr enga­giert. Vor allem eines hat er dabei immer wie­der betont: „Denkt immer dar­an, dass das [der Bun­des­tag] unser Haus ist. Und alle hier, wir Abge­ord­ne­ten und auch die Regie­rung, sogar Frau Mer­kel, sind unse­re Ange­stell­ten! Unser Land leis­tet sich so ein wun­der­schö­nes Par­la­ment und die­se gan­zen präch­ti­gen Regie­rungs­bau­ten. Aber die sind nicht für die Poli­ti­ke­rin­nen und die Poli­ti­ker da - son­dern für uns alle! Auch für Euch!” Zum Abschluss kam sogar eine Bun­des­tags­fo­to­gra­fin vor­bei, um ein Erin­ne­rungs­fo­to für uns zu schießen.

Danach hat­ten wir die Mög­lich­keit, zur Glas­kup­pel des Reichs­tags­ge­bäu­des hin­auf­zu­stei­gen. Die Aus­sicht von ganz oben war ziem­lich beein­dru­ckend. Die futu­ris­ti­sche Spie­gel­kon­struk­ti­on, die die Kup­pel trägt, haben wir dann auch gleich für ein letz­tes Klas­sen­fo­to genutzt. (Dan­ke Angelina!)

Nach­dem alle den Aus­blick bewun­dert hat­ten, gin­gen wir - end­lich - in der Cafe­te­ria etwas essen. Eini­ge von uns hat­ten ganz schön Pech, weil sie zu wenig Pro­vi­ant mit­ge­nom­men hat­ten und es im Bun­des­tag außer einem Fein­schme­cker-Imbiss kei­nen Laden oder Ähn­li­ches gibt.

Die Besu­cher-Cafe­te­ria des Bun­des­tags liegt in einem der Abge­ord­ne­ten-Häu­ser. Das sind die Gebäu­de, in denen die Par­la­men­ta­rie­rin­nen und Par­la­men­ta­ri­er ihre Büros haben. Hier war es dann wie­der soweit: Secu­ri­ty-Check.…! Und dies­mal wur­den wir noch sorg­fäl­ti­ger durch­ge­prüft als im Reichs­tags­ge­bäu­de. Plötz­lich wur­de aus jeder Nagel­sche­re (ja, Pia) oder den Trink­fla­schen aus Glas ein „ernst­haf­tes Sicher­heits­ri­si­ko”… Alle die­se „Waf­fen” wur­den uns abge­nom­men und wir konn­ten sie erst nach dem Mit­tag­essen wie­der abholen.

Das Essen war zwar nichts Beson­de­res (ganz nor­ma­les Kan­ti­nen-Essen), aber die Cafe­te­ria lag genau über dem Spree-Ufer. Wäh­rend des Essens konn­ten wir also in Ruhe quat­schen und gleich­zei­tig das Abend­rot auf der Spree beob­ach­ten. Sehr schön!

Den Rück­weg zum Zug muss­ten wir uns dann ziem­lich beei­len, weil das Abho­len der abge­nom­me­nen Fla­schen und Sche­ren län­ger dau­er­te als erwar­tet. Aber wir haben den Zug noch gut erreicht – und vie­le von uns waren froh, end­lich etwas ver­schnau­fen zu können.

Frau Schmidt
Klas­sen­lei­te­rin 10 
Leo­nie M.
Klas­se 10

Gelungene Weihnachtsüberraschung von GOLEM für die 8. Klasse

Am letz­ten Schul­tag vor Weih­nach­ten kamen Julia­ne Chwa­lisz, Mit­ar­bei­te­rin von GOLEM, und Rober­to Beth­ge, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter der Abtei­lung Wand­flie­sen, über­ra­schend zu uns in die Schu­le. Im Gepäck hat­ten sie einen schwe­ren Kar­ton, gefüllt mit den von uns am 16. Dezem­ber 2019 bemal­ten und nun­mehr gebrann­ten Fliesen.

Jeder „Künst­ler“ erhielt von den bei­den ein mit sei­nem Namen beschrif­te­tes Weih­nachts­päck­chen, in dem sich die von ihm gestal­te­ten Flie­sen befan­den. Wir waren rich­tig stolz auf unse­re Arbei­ten und freu­ten uns rie­sig dar­über. Man­che fan­den ihre Flie­sen sogar so gelun­gen, dass sie die­se nun lie­ber selbst behal­ten, statt sie zu Weih­nach­ten zu verschenken.

Ein rie­si­ges Dan­ke­schön an die Mit­ar­bei­ter der GOLEM-Kunst- und Bau­ke­ra­mik GmbH! Wir freu­en uns schon dar­auf, wenn die Ton­plat­ten und Ton­fi­gu­ren, die etwas län­ger zum Bren­nen brau­chen, den Weg zu uns fin­den, und sind gespannt, ob die­se auch so gut gelun­gen sind.

Die Klas­se 8

PS: Die Vor­ge­schich­te fin­det man im Arti­kel „Acht­kläss­ler zu Besuch bei GOLEM in Sie­vers­dorf”.

Achtklässler zu Besuch bei GOLEM in Sieversdorf

Am 16. Dezem­ber 2019 besuch­ten wir mit unse­rem Klas­sen­lei­ter, Herrn Sahin, unse­rer Kunst­leh­re­rin, Frau Beeck und Frau Koch auf Ein­la­dung der Geschäfts­füh­re­rin, Frau Fried­rich, für einen Vor­mit­tag die GOLEM Kunst- und Bau­ke­ra­mik GmbH in Sie­vers­dorf. Das ist eine nur ein paar Kilo­me­ter von unse­rer Schu­le ent­fernt ansäs­si­ge Manu­fak­tur, in der vor allem Flie­sen in Hand­ar­beit her­ge­stellt, gestal­tet und bemalt werden.

Nach der herz­li­chen Begrü­ßung von Frau Fried­rich wur­de unse­re Klas­se in zwei Grup­pen geteilt. Die­sen wur­den ver­schie­de­ne Berei­che der Fir­ma gezeigt, wobei die ers­te Grup­pe zunächst unter der Anlei­tung eini­ger Mit­ar­bei­ter sowie unse­rer Kunst­leh­re­rin Figu­ren aus Ton sowie Ton­plat­ten mit Struk­tu­ren gestal­ten durfte.

Die zwei­te Grup­pe bekam von Julia­ne Chwa­lisz eine span­nen­de Füh­rung durch die Fir­ma. Wir waren sehr beein­druckt von der Mühe und den vie­len Arbeits­schrit­ten, bis eine Flie­se fer­tig ist. Kaum vor­stell­bar für uns war es, wie gedul­dig man zum Bei­spiel im Labor manch­mal über 100 Ver­su­che durch­füh­ren muss, bis man den rich­ti­gen Farb­ton einer denk­mal­ge­recht her­zu­stel­len­den Flie­se her­aus­be­kommt. Das wur­de uns anhand meh­re­rer Pro­ben von Ber­na­det­te Rich­ter gezeigt. Was uns immer wie­der auf­fiel, war die Begeis­te­rung der Mit­ar­bei­ter GOLEMS für ihren Beruf. Egal, wen man etwas frag­te, man bekam mit einem Lächeln eine aus­führ­li­che, sach­kun­di­ge Ant­wort, die zeig­te, dass man mit dem, was man dort her­stellt, sehr ver­bun­den ist. Nach der Füh­rung durf­te die zwei­te Grup­pe Wand­flie­sen gestal­ten. Mit fach­kun­di­ger und sehr lie­ben­wür­di­ger, auf­mun­tern­der Unter­stüt­zung der Mit­ar­bei­te­rin­nen Vio­la Kai­ser und Mar­ti­na Teder­ahn sowie des Aus­zu­bil­den­den Luca Froh­loff, die sonst die Flie­sen bema­len, gelang es uns, mit einem Mal­hörn­chen Far­ben auf­zu­tra­gen, wobei uns die unge­brann­ten Far­ben ziem­lich ver­wirr­ten. So war grün das spä­te­re Rot, das spä­te­re Grün aber tief­rot. Eini­ge von uns hat­ten ein so gutes Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, dass sie ein gro­ßes Lob von den Pro­fis erhiel­ten. Danach tausch­ten wir die Gruppen.

Unse­rer Klas­se hat der Vor­mit­tag bei GOLEM rich­tig gut gefal­len und wir füh­len uns sehr geehrt, dass wir ein­mal in die Fir­ma hin­ein­schnup­pern durf­ten. Eini­ge von uns wür­den zum Zukunfts­tag oder im Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kum in Klas­se 9 ger­ne wiederkommen.

Im Namen der Klas­se 8 bedan­ken wir uns recht herz­lich bei allen Mit­ar­bei­tern von GOLEM, die uns die­sen inter­es­san­ten und krea­ti­ven Besuch ermög­licht haben.

Meli­na, Phil­lis und Emma
Klas­se 8