Deutsch-Polnische Projektfahrt der Siebtklässler nach Liepe - ABC-Darium

Azija­ta (Asia­te), Acker­bau, aufre­gend, Ausflü­ge
B rodo­win, Bus, beste Klas­sen­fahrt, Bauern­hof,
C ieka­we gry (span­nen­de Spie­le), cieka­we roz­mo­wy (span­nen­de Gesprä­che)
Ć ma w poko­ju (Mot­te im Zim­mer)
D obra zuba­wa (viel Spaß), droga (Weg), deut­sche Kin­der, drau­ßen sein, Danke für das Pro­jekt!
E ksł­re­mal­no huś­taw­ka (extre­me Schau­kel), Ende :-(,
F antas­ty­cz­ne stut­ki (coo­le Prä­sen­ta­tio­nen), fabry­ka, free time,fajne zaba­wy (tol­le Spie­le),
G ry, grupa, Geläch­ter, gutes Essen, gut kom­mu­ni­ziert, gril­len
H uśtaw­ka, Höhen­angst über­win­den
I nter­es­san­te Aus­flü­ge
J ęzyk (Spra­che), jedze­nie (Essen), Julka und Thor­ben <3, Jungs haben Mäd­chen geschminkt
K iszon­ka (Sauer­kraut), Kühe, Kommu­ni­kaz­ja, Knüp­pel­brot, keine Schu­le, Kennen­ler­nen
L uźny czas wol­ny (locke­re Frei­zeit), Landhof Lie­pe, Liebe, Lager­feu­er, Love, laut,
Ł óźko (Bett), ładne wido­ki (schö­ne Aus­bli­cke),
M ilch, make fri­ends, Musik, mega­cool, mili lud­zie (net­te Men­schen), Meli­na spielt Kla­vier, Make Up
N ettig­keit, Namen ler­nen, Nieder­fi­now, neue Freun­de
O sioł (Esel), obiad (Mit­tag), Ökodorf
P apier­fa­brik in Schwedt, polni­sche Kin­der, Polen → nice!, Pico­bal­la
Q uiz, Quaran­täneig­lus für Kälb­chen
R eise, raus­ge­hen, romans (Roman­ze)
S hop­pen in Schwedt, super Frei­zeit, Schiffs­he­be­werk­durch­fahrt, schö­ne Zim­mer, Spaß, Stock­brot, Schüt­teln, Sprüh­fla­schen
Ś nia­da­nia (Früh­stück)
T emat (The­ma), TV, tolle Work­shops, Team­ar­beit
U NO spie­len, Unter­hal­tun­gen mit Hän­den und Füßen, auf Deutsch, Pol­nisch, Eng­lisch
V iele neue Wör­ter ler­nen
W ande­rung zum Schiffs­he­be­werk, Whats­App-Num­mern,wolny czas
X D
Y
Z ielo­na noc (Grü­ne Nacht), Zusam­men­ar­beit, Zahn­pas­ta zur „grü­nen Nacht“, zu kur­zer Schlaf, ZipZap
Ż arty (Wit­ze), żelki chil­li (schar­fe Gum­mi­bär­chen)
Ź retie, źródło wiecky

Sportfest 2019

Am 29.05.2019, dem vor­erst letz­ten Tag in die­sem Frühjahr/Sommer, an dem man noch ohne Hit­ze­s­chä­den unter frei­em Him­mel sport­lich aktiv wer­den konn­te, fand unser erfri­schen­des Sport­fest der Leicht­ath­le­tik statt.

Nach einer fei­er­lich von länd­li­chen Motor­ge­räu­schen zwei­er Rasen­mä­her beglei­te­ten Eröff­nungs­re­de zum orga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf bega­ben sich unse­re Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten zusam­men mit ihren Klas­sen­leh­rern oder deren Ver­tre­tern an die jeweils ers­ten Sta­tio­nen. Dort war­te­ten bereits die gespann­ten Kampf­rich­te­rin­nen und Kampf­rich­ter des Weit­sprungs, Kugel­sto­ßens, Sprints und Hin­der­nis­par­cours.

Die Span­nung lohn­te sich: Aus­nahms­los alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer gaben ihr Bes­tes und hat­ten sicht­lich Spaß. Nicht nur mit mess­bar guten Leis­tun­gen, son­dern auch beob­acht­ba­rer Ath­le­tik im Sin­ne von wehen­den Zöp­fen beim Sprint, beein­dru­cken­den Flug­bah­nen beim Weit­sprung und alle Erwar­tun­gen über­tref­fen­den Wei­ten beim Kugel­sto­ßen boten unse­re Sport­le­rin­nen und Sport­ler ein Fest der Freu­de.

Abge­run­det wur­de der Wett­kampf zum Abschluss mit dem tra­di­tio­nel­len Staf­fel­lauf aller Klas­sen. Da unse­re aktu­el­le 10. Klas­se am Vor­tag von ihrer Abschluss­fahrt zurück­ge­kehrt war und noch mehr Spaß gleich am nächs­ten Tag all­ge­mein schwer zu ertra­gen ist, redu­zier­ten wir die Staf­feln auf vier, was der Span­nung aber kei­ner­lei Raum nahm, ganz im Gegen­teil: Trotz der vor­he­ri­gen Anstren­gun­gen wur­de hier eine Schnell­kraft und ein Team­geist abge­ru­fen, der sei­nes­glei­chen sucht, und zwar von allen Staf­feln! Gewon­nen hat knapp unse­re 10. Klas­se. Es sei ihnen sehr gegönnt, hier den Sieg davon getra­gen zu haben, denn es war ihr letz­tes Sport­fest an der OSB.

Ins­ge­samt gra­tu­lie­re ich all unse­ren Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten zu ihren tol­len sport­li­chen Leis­tun­gen. Ihr habt mich sehr beein­druckt! Herz­li­chen Dank an alle Kampf­rich­te­rin­nen und Kampf­rich­ter sowie an unse­re Schul­lei­tung, Klas­sen­leh­rer und Ver­tre­ter und unse­re Sport­as­sis­ten­tin­nen und Assis­ten­ten, die zwar auf­grund von Sport­be­frei­un­gen selbst nicht star­ten konn­ten, die aber freud­voll und acht­sam unter­stützt haben. Ohne die­se tol­le Beglei­tung hät­te es nicht so gelin­gen kön­nen.

Ganz beson­de­rer Dank gilt Frau Klo­se, unse­rer Schul­se­kre­tä­rin, die uns mit kraft­spen­den­den Erfri­schun­gen und als Sani­tä­te­rin wun­der­bar ver­sorgt hat.
Ich freue mich schon jetzt auf unser nächs­tes Sport­fest!

Mit sport­li­chen Grü­ßen

Janet Anne Wag­ler, Fach­leh­re­rin für Sport

Exkursion zur Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasiemorde in Brandenburg

Im Rah­men des Geschichts­un­ter­richts des Jahr­gangs 10 unter­nah­men 13 Schü­le­rin­nen und Schü­ler am 8. Mai 2019 eine Exkur­si­on zur Gedenk­stät­te für die Opfer der Eutha­na­sie­mor­de in Bran­den­burg an der Havel.

Dort ange­kom­men gab uns Herr Marx, ein His­to­ri­ker, anhand der Aus­stel­lung Ein­bli­cke in die schreck­li­chen Ver­bre­chen der Nazis, die dort – mit­ten in der Stadt!!! - gesche­hen sind: In der „Eutha­na­sie-Anstalt“ in Bran­den­burg, einem ehe­ma­li­gen Zucht­haus,  wur­den von Juni bis Okto­ber 1940 über 9000 Men­schen, die man aus psych­ia­tri­schen Kran­ken­häu­sern des gesam­ten nord- und mit­tel­deut­schen Raums in Bus­sen her­bei­schaff­te, umge­bracht, auch klei­ne Kin­der. Beson­ders ent­setzt waren wir dar­über, dass selbst Kin­der soge­nann­ter „Aso­zia­ler“ und Alko­ho­li­ker ver­gast wur­den, weil die NS-Ideo­lo­gie davon aus­ging, dass die­se kei­nen Wert für die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gesell­schaft haben. Außer­dem erfuh­ren wir, dass in Bran­den­burg ers­te „Pro­be­ver­ga­sun­gen“ psy­chisch Kran­ker und Behin­der­ter durch­ge­führt wur­den, was  in den Ver­nich­tungs­la­gern spä­ter per­fek­tio­niert wur­de.

Danach durf­ten wir uns anhand von his­to­ri­schen Doku­men­ten selbst eine Mei­nung bil­den und ver­schie­de­ne Fra­gen zur The­ma­tik beant­wor­ten. Beson­ders die Fra­ge nach der Ver­ant­wor­tung und auch Zivil­cou­ra­ge der Täter beschäf­tig­te uns dabei. Wir fan­den her­aus, dass die wenigs­ten per­sön­li­che Kon­se­quen­zen erdul­den muss­ten, wenn sie sich nicht (mehr) an der Tötung soge­nann­ten „lebens­un­wer­ten Lebens“ betei­li­gen woll­ten. Im Gegen­teil – die meis­ten stan­den mit vol­ler Über­zeu­gung hin­ter ihren Taten.

Alles in allem war es ein infor­ma­ti­ver und trotz des nicht leicht ver­dau­li­chen The­mas schö­ner Tag. Ein gro­ßer Dank gilt Frau Koch und Herrn Sahin, weil sie uns beglei­tet haben, der Gedenk­stät­te, dass sie extra für uns geöff­net hat und Herrn Marx, der uns die­ses dunk­le Kapi­tel des Natio­nal­so­zia­lis­mus auf eine Art und Wei­se nahe­ge­bracht hat, die man sicher nicht oft fin­det.

Felix, Klas­se 10
Frau Koch, Geschichts­leh­re­rin

Hat Shakespeare das echt so geschrieben?“

Vier jun­ge Schau­spie­ler, eine win­zi­ge Büh­ne und zwei Schul­klas­sen, die Trä­nen gelacht haben. Die Thea­ter­fahrt am 22. Mai 2019 nach Frank­furt zu „Ein Som­mer­nachts­traum“ von Wil­liam Shake­speare.

Wie sieht denn das aus?“, lau­te­te der ers­te Kom­men­tar einer Schü­le­rin, als sie den Auf­füh­rungs­ort im Kleist­fo­rum in Frank­furt betritt: Statt zu einer her­kömm­li­chen Thea­ter­büh­ne wer­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf die Stu­dio­büh­ne geführt. Hier haben die vier Schau­spie­ler des Deut­schen Schau­Spiel­Hau­ses Ham­burg eine von allen vier Sei­ten ein­seh­ba­re Pla­teau-Büh­ne auf­ge­baut. Das Publi­kum sitzt – anfangs ziem­lich ver­wun­dert - außen um das win­zi­ge Spiel-Pla­teau her­um.

Aber die Irri­ta­ti­on weicht schnell einer gro­ßen Begeis­te­rung: Dem jun­ge Ensem­ble aus Ham­burg gelingt es meis­ter­haft, uns auf der unkon­ven­tio­nel­len Büh­ne in den Shake­speare-Stoff hin­ein­zu­zie­hen. Mit viel Witz, Krea­ti­vi­tät und Tem­po sprin­gen, hüp­fen und kalau­ern sich die vier Schau­spie­ler auf ihrer win­zi­gen Spiel­flä­che durch über 20 Rol­len. Sie geben der kom­pli­zier­ten und zugleich tief­grün­di­gen Ver­wechs­lungs­ko­mö­die einen moder­nen Anstrich.

Selbst ein offen­sicht­li­cher Büh­nen­un­fall (eine Bier­fla­sche fällt von der Büh­ne und zer­bricht im Zuschau­er­raum) und ein Sturz (einer der Schau­spie­ler pur­zelt beim Auf­tritt über einen Klapp­stuhl) kann das Ensem­ble in sei­ner Spiel­lust nicht brem­sen.

Die Siebt- und Neunt­kläss­ler las­sen sich von dem Tem­po und dem Enga­ge­ment der Schau­spie­ler nur zu ger­ne anste­cken: Sie spen­den am Ende tosen­den Applaus. Allen­falls die Rol­le des Kobolds „Puck“ sorgt bei eini­gen Schü­lern für vor­über­ge­hen­den Unmut: Statt eines ver­schmitzt-schalk­haf­ten Winz­lings stel­len die Ham­bur­ger Schau­spie­ler die Figur als ani­ma­lisch-aggres­si­ves Cha­os-Quar­tett dar, das die Lie­bes­trank-Ver­wir­rung der drei Lie­bes­paa­re wie im Rausch anzet­telt und dann wie­der rück­gän­gig machen muss. „Hat Shake­speare das wirk­lich so geschrie­ben?“, lau­tet des­halb eine Fra­ge nach der Vor­stel­lung.

Ja, hat er. Denn als ech­ter Büh­nen­dich­ter wuss­te kei­ner so gut wie Wil­liam Shake­speare, dass auf dem Thea­ter alles mög­lich und mög­lichst alles mit schau­spie­le­ri­schen Mit­teln dar­zu­stel­len ist.

Frau Schmidt, Deutsch­leh­re­rin

Abenteuer Potenzialanalyse 2019

Getreu dem Mot­to „Ich will, ich kann, ich wer­de!“ mach­te sich unse­re 7. Klas­se am 2. Mai 2019 zusam­men mit Frau Koch auf den Weg nach Fürs­ten­wal­de in das FAWZ, um an der Poten­zi­al­ana­ly­se teil­zu­neh­men. Herr Schus­ter und Frau Wag­ler durf­ten die Schü­ler eben­falls an den Sta­tio­nen beglei­ten.

Die Poten­zi­al­ana­ly­se dient unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern als Start in die Berufs­ori­en­tie­rung und soll ihnen hel­fen, sich bewusst mit Ihren Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen. Durch ver­schie­de­ne Übun­gen wer­den eige­ne Kom­pe­ten­zen erleb­bar gemacht. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen ihre Selbst­wahr­neh­mung ver­bes­sern und durch die Rück­mel­dung der Fremd­wahr­neh­mung ers­te Erkennt­nis­se für ein ihren Inter­es­sen und Fähig­kei­ten ent­spre­chen­des Prak­ti­kum sam­meln.

Die Klas­se kam pünkt­lich und gut gelaunt im FAWZ an und traf im vor­be­rei­te­ten Auf­ent­halts­raum auf die eben­so gut gelaun­te Lei­te­rin der Poten­zi­al­ana­ly­se, Frau Pflugk. Als „warm up“ gab es eini­ge Ein­stim­mungs­fra­gen zum Sinn und Zweck der Ver­an­stal­tung, die von der Klas­se selbst­be­wusst und rich­tig beant­wor­tet wur­den.
Mit spür­ba­rer Erwar­tung ging die Klas­se nun geteilt in sechs Grup­pen zu den jewei­li­gen Sta­tio­nen, die sich ent­we­der im sel­ben Gebäu­de oder zweck­ent­spre­chend auf dem FAWZ-Gelän­de befan­den.

An jeder Sta­ti­on wur­den zunächst die bevor­ste­hen­den Auf­ga­ben erklärt und Rück­fra­gen beant­wor­tet, bevor jeder ein­zel­ne oder das Team sich bewei­sen konn­te. Das lässt sich eine 7. Klas­se nicht zwei Mal sagen! Es stell­te sich her­aus, dass sie wah­re Ver­kaufs­ta­len­te zu bie­ten hat. Hät­te es sich nicht um einen Test­kauf gehan­delt, der Käu­fer wäre sicher im Dis­po­si­ti­ons­kre­dit gelan­det. Wie das zu ver­hin­dern ist, zeig­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei der Füh­rung eines Kas­sen­bu­ches und konn­ten sich hier als Buch­hal­ter behaup­ten. Ein krea­ti­ves Kon­trast­pro­gramm bot das Farb­mi­schen, bei dem erst die bun­ten Maler­kit­tel und dann die eigens aus den Grund­far­ben erar­bei­te­ten Farb­fa­cet­ten fas­zi­nier­ten. Ermü­dend hin­ge­gen ging es beim Bezie­hen des Pati­en­ten­betts zu. Der ein oder ande­re mach­te den Ein­druck, sich am liebs­ten gleich rein­le­gen zu wol­len. Es dräng­te sich die Fra­ge auf, wer zu Hau­se sein Bett bereits allei­ne bezieht. Aber es muss auch Ver­bes­se­rungs­po­ten­tia­le geben und beim Reg­a­lauf­bau zeig­te sich, dass Team­work abso­lut im Sin­ne der Klas­se ist. Beim „Mord­fall Kel­ler“ fühl­te man sich durch die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an Klas­si­ker wie „Fünf Freun­de“, „Die drei Fra­ge­zei­chen“ und „Tat­ort“ erin­nert. Scharf­sin­nig wur­de jedes mög­li­che Motiv durch­dacht und Zeit­an­ga­ben abge­gli­chen, um auf die Spur des Täters zu kom­men. Wor­in sich aber sicher alle einig waren, war die Tat­sa­che, dass es schwer aus­zu­hal­ten ist, auf die Lösung eines der­art span­nen­den Fal­les bis zum nächs­ten Tag war­ten zu müs­sen.

Ver­mut­lich eben­so span­nend, war das Ergeb­nis des Aus­wer­tungs­ge­sprä­ches am 3. Mai 2019. Aber ich bin sicher, dass unse­re 7. Klas­se – jeder für sich und ins­ge­samt - einen guten Ein­druck für einen mög­li­chen Weg in die Zukunft gewin­nen konn­te. Der bei dem FAWZ hin­ter­las­se­ne Ein­druck darf als „ange­nehm“ beschrie­ben wer­den. In die­sem Sin­ne: „Bleibt Euren Stär­ken treu, lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 7.Klasse!“

Frau Wag­ler, Fach­leh­re­rin für Sport

Die Gale­rie wird dem­nächst ein­ge­stellt.

Die Poten­zi­al­ana­ly­se wird geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung und koor­di­niert durch die Pro­jekt­stel­le Poten­zi­al­ana­ly­se Bran­den­burg (PAB) im Pro­jekt­ver­bund kobra.net.

Logo_kobra.netLogo_BMBF

Das Herz eines Boxers“ - Theaterbesuch im Kleistforum

Am 20. Febru­ar 2019 fuhr unse­re 8. Klas­se mit Frau Klo­se und mir nach Frank­furt (Oder) ins Thea­ter. Im Kleist­fo­rum gaben die Ucker­mär­ki­schen Büh­nen Schwedt ein Gast­spiel des Stü­ckes „Das Herz eines Boxers“:

Der 16-jäh­ri­ge Jojo muss in einem Alters­heim Sozi­al­stun­den ableis­ten und Wän­de strei­chen, weil er aus falsch ver­stan­de­ner Loya­li­tät einen Moped-dieb­stahl auf sei­ne Kap­pe genom­men hat. Im Alters­heim trifft er auf den alten, ehe­mals berühm­ten Boxer Leo, der zunächst nur im Roll­stuhl sitzt, nicht redet und auf nichts reagiert. Nach und nach ler­nen sich die bei­den ken­nen und ach­ten, unter­stüt­zen sich gegen­sei­tig, über­neh­men Ver­ant-wortung für­ein­an­der. Leo, indem er die guten Sei­ten Jojos und des­sen Selbst-bewusst­sein stärkt, Jojo, indem er Leo sehr krea­tiv hilft, aus dem Heim abzu­hau­en und sei­nen Traum zu ver­wirk­li­chen.

Auch wenn eini­ge Acht­kläss­ler im Vor­feld – genau wie Jojo am Anfang des Stü­ckes – genervt auf­tra­ten und ihren Unwil­len, ins Thea­ter gehen zu m ü s s e n, aus­drück­ten, konn­ten Frau Klo­se und ich beob­ach­ten, dass alle sich im Thea­ter vor­bild­lich ver­hiel­ten, wie alte Thea­ter­gän­ger wirk­ten und durch­aus Freu­de und sogar Spaß an der Insze­nie­rung hat­ten. Wir bei­de wür­den jeden­falls ger­ne wie­der mit ihnen ins Thea­ter gehen 😉

Frau Koch, Deutsch­leh­re­rin, in Ver­tre­tung für Frau Schmidt
Illus­tra­ti­on: Rachel, Klas­se 8

 

 

Gemeinsames Projekt von Siebt- und Zehntklässlern

Die Pro­jekt­stun­den am 19.12.2018 soll­ten dazu die­nen, dass die 7. und die 10. Klas­se mehr zusam­men­rü­cken, weil es im Vor­feld eini­ge Strei­tig­kei­ten gab. So ken­nen wir jetzt unse­re Namen bes­ser und haben gelernt, uns etwas mehr zu ver­trau­en.
Das Pro­jekt wur­de von unse­ren Prak­ti­kan­ten, Frau Frei­tag, Frau Bur­dack und Herrn Andro vor­be­rei­tet und durch­ge­führt. So wur­den gleich zwei Flie­gen mit einer Klap­pe geschla­gen: Uns hat das Pro­jekt gut gefal­len und wir fan­den es inter­es­sant. Die Prak­ti­kan­ten hin­ge­gen konn­ten das Gelern­te aus ihrer Erzie­her­aus­bil­dung an der Beruf­li­chen Schu­le der FAWZ gGmbH anwen­den.

Klas­se 7, Ober­schu­le Brie­sen

Waffelbasar der 7. Klasse

Unser Waf­fel­ba­sar kurz vor Weih­nach­ten war sehr erfolg­reich:

Die Hälf­te unse­rer Klas­se brach­te lecke­ren Waf­fel­teig mit, wei­te­re Schü­ler steu­er­ten Nutel­la, Puder­zu­cker, Mar­me­la­de und Apfel­mus bei. Wich­tig waren natür­lich auch die sie­ben Waf­fel­ei­sen, mit denen in der Küche und im Foy­er der Schu­le die lecke­ren Waf­feln geba­cken wur­den. Es duf­te­te durch das gan­ze Haus - und man muss­te nur sei­ner Nase fol­gen, um an die Waf­feln zu gelan­gen. In der Früh­stücks­pau­se der Grund­schu­le gab es einen Rie­sen­an­sturm an unse­rem Waf­fel­stand - wir konn­ten die Ble­che mit fer­ti­gen Waf­feln gar nicht so schnell her­bei­ho­len, wie sie gebraucht wur­den. Als dann auch die Ober­schü­ler ihre Pau­se hat­ten, muss­ten wir uns ganz schön anstren­gen, alle bestell­ten Waf­feln noch recht­zei­tig fer­tig­zu­be­kom­men. Aber es klapp­te.

Sie­ben Mamas und Papas unter­stütz­ten uns Schü­ler beim Waf­fel­ba­cken und -ver­kau­fen. Es hat allen viel Spaß gemacht - und unse­re Klas­sen­kas­se wur­de dadurch rich­tig gut gefüllt. Wir sind uns einig: Nächs­tes Jahr machen wir das wie­der!

Die Klas­se 7

Siebtklässler basteln im Advent

Am Niko­laus­tag 2018 fand in der Klas­se 7 ein Advents­pro­jekt­tag statt.
Vor unse­rem gemein­sa­men Früh­stück, für das vie­le Kin­der und Eltern lecke­re Sachen mit­ge­bracht hat­ten, las Frau Koch uns zwei Weih­nachts­ge­schich­ten vor und wir tausch­ten unse­re Wich­tel­ge­schen­ke aus. Außer­dem stimm­te Phil­lis uns mit Weih­nachts­lie­dern, zu denen sie sich auf der Gitar­re beglei­te­te, ein. Bei man­chen Lie­dern wur­de sogar mit­ge­sun­gen.
Danach ver­brach­ten wir den Vor­mit­tag an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen:
In der Küche buken wir mit Frau Fröh­lich Kokos­ma­kro­nen und Plätz­chen und stell­ten lecke­re Man­da­ri­nen-Spe­ku­la­ti­us-Sah­ne­quark­des­serts her, die wir mit Genuss aßen. In der Werk­statt wur­den unter der Regie von Herrn Schus­ter weih­nacht­li­che Anhän­ger aus­ge­sägt, geschlif­fen und bemalt. In unse­rem Klas­sen­raum konn­ten mit Unter­stüt­zung von Frau Witt­wer Geste­cke erstellt wer­den. Frau Wil­ke bas­tel­te mit uns coo­le Holz­schnee­män­ner und Frau Frei­tag Mar­zi­pan­glücks­schwein­chen, die beim For­men mäch­tig kleb­ten. Frau Koch zeig­te uns, wie man Ster­ne und Wich­tel fal­tet und Herr Ege­mann hat­te ein Auge auf die Oran­gen, die mit Nel­ken gespickt wer­den konn­ten. Es duf­te­te herr­lich nach Weih­nach­ten.

Wir sind uns einig, dass wir das im nächs­ten Jahr ger­ne wie­der­ho­len möch­ten.

Vie­len Dank an alle hel­fen­den Hän­de!

Gali­na, Klas­se 7, und Frau Koch

Tag der offenen Tür am 17.11.2018 in der Oberschule Briesen

Am 17.11.2018 fand an unse­rer Schu­le wie jedes Jahr der Tag der offe­nen Tür statt, gemein­sam mit der Grund­schu­le, um poten­zi­ell neu­en Schü­lern einen Ein­blick in unse­re Schu­le zu geben. Gestar­tet hat der Tag mit dem gemein­sa­men Auf­takt von Grund- und Ober­schu­le in der Aula: Bei­de Schul­lei­te­rin­nen begrüß­ten die Gäs­te und infor­mier­ten kurz über das, was Grund- und Ober­schu­le vor­be­rei­tet hat­ten.

Im Phy­sik­raum wur­den unter der Lei­tung von Herrn Dieck­mann phy­si­ka­li­sche Expe­ri­men­te durch­ge­führt, mit der Hil­fe von Schü­lern aller Klas­sen­stu­fen. Im Klas­sen­raum der Klas­se 10 hat­te sich Herr Bey­er mit Infor­ma­tio­nen zu berufs­bil­den­den Pro­gram­men, INISEK I und sei­ner AG Natur­schutz-Eulen­schutz „ein­ge­nis­tet“;-) Der Klas­sen­raum der Klas­se 9 wur­de von Herrn Sahin und Schü­lern der Klas­se 9 und ihrem Eng­lisch-Pro­jekt „Aus­tra­lia“ belebt. Mit Siebt­kläss­lern konn­ten in deren Klas­sen­raum But­tons gebas­telt wer­den. Außer­dem wur­de im Flur vor dem Klas­sen­raum der Klas­se 7 ein Geschichts­pro­jekt aus­ge­stellt und konn­ten sich klei­ne Besu­cher von Acht­kläss­le­rin­nen schmin­ken las­sen. Im obe­ren Geschoss vor dem Sekre­ta­ri­at wur­de der „Rote Faden durch das Schul­jahr 2017/18“ von der AG Web­sei­te prä­sen­tiert.
Auch gab es ein gut besuch­tes Infor­ma­ti­ons­ge­spräch unse­rer Schul­lei­te­rin, Frau Dr. Wer­ner, mit neu­en Schü­lern und deren Eltern.

Als gut gelun­gen möch­te ich noch unser Buf­fet in der Aula, wel­ches durch Schü­ler und Eltern der 7. Klas­se orga­ni­siert wur­de, her­vor­he­ben, genau­so wie den Besuch des lus­ti­gen Schul­mas­kott­chens Fawi.

Es war ein gelun­ge­ner Tag mit vie­len Besu­chern und einer Men­ge Spaß.
Ein gro­ßer Dank gilt allen Schü­lern, Eltern und Leh­rern, die an die­sem Tag unse­re Schu­le prä­sen­tiert und unter­stützt haben, und natür­lich unse­ren tol­len Gäs­ten!

Felix Lei­sch­ner, Klas­se 10

Hier ein paar Impres­sio­nen von unse­rem Tag der offe­nen Tür.

FAWZ_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_INISEK I_Schuljahr 2018-19