Exkursion der Siebtklässler in den Heimattiergarten

Gleich in der ers­ten Schul­wo­che nach den Som­mer­fe­ri­en besuch­te die 7. Klas­se am 23. August 2018 den Hei­mat­tier­gar­ten in Fürstenwalde.

Dort erwar­te­te uns Frau Dre­witz und gab uns inter­es­san­te Infor­ma­tio­nen über Tie­re, vor allem die Eulen und Uhus, aber auch Ponys, Zie­gen, Esel, Enten, Otter usw. Nach einer klei­nen Füh­rung gin­gen wir in die Zoo­schu­le und lern­ten dort, wie es ist, ein Tier­pfle­ger zu sein. Wir durf­ten sehr vie­le Fra­gen zur Arbeit von Frau Dre­witz und den ver­schie­dens­ten Tie­ren stel­len. Des­halb hat es uns dort am meis­ten gefallen.

Ein gro­ßes Dan­ke­schön an Herrn Bey­er, dass er das alles orga­ni­siert hat und auch ein Dan­ke­schön an Frau Dre­witz für die Füh­rung durch den Heimattiergarten.

Gali­na & Jason, Klas­se 7

ABCDa­ri­um zum Heimattiergarten

Ausflug
Berufs­ori­en­tie­rung
Coole Tie­re
Danke an Herrn Beyer
Eulen, Esel und noch mehr
Frau Dre­witz, Fürs­ten­wal­de
Ganz viel gehen
Heimat­tier­gar­ten
INISEK 1
J
Klas­se 7
Lernen vor Ort
Mit viel Spaß
Neue FAW-T-Shirts
Otter­fa­mi­lie
Ponys strei­cheln
Quat­schen war nur lei­se erlaubt
Ruck­sä­cke, Raub­vö­gel
S Schie­nen­er­satz­ver­kehr und sonni­ges Wetter
Tier­pfle­ger als Beruf vorgestellt
Uhus
Viele Fra­gen
WAT mal unterwegs
X
Y
Zooschu­le

Zur Feuerwehr in Jacobsdorf - Facharbeitspräsentation und Ausflug an einem Tag

Am 16.05.18 fuhr die Klas­se 9 der Ober­schu­le Brie­sen mit Herrn Bey­er und Herrn Hanke zur Feu­er­wehr in Jacobs­dorf, um zum einen die letz­te Fach­ar­beit in Augen­schein zu neh­men und zum ande­ren einen Ein­blick in die Arbeit eines Feu­er­wehr­man­nes zu bekom­men. Dafür hat uns Ole sei­ne Fach­ar­beit über die Feu­er­wehr Jacobs­dorf vor­ge­stellt. Tat­kräf­tig unter­stützt wur­de er dabei von Kame­ra­den der Jacobs­dor­fer Feuerwehr.

Als ers­tes hat er uns das neu­es­te Feu­er­wehr­fahr­zeug prä­sen­tiert. Dazu öff­ne­te er die Jalou­sien und zeig­te uns die Aus­rüs­tung. Nach der klei­nen Vor­stel­lung durf­ten wir mit einer hydrau­li­schen Spreiz­zan­ge einen Grill zer­tei­len, wor­an auch Frau Schmidt ihren Spaß hat­te. Danach wur­de uns eine Vor­füh­rung der Pum­pe und der Sprit­zen gebo­ten, indem ein klei­ner Lösch­an­griff auf den Rasen gestar­tet wur­de. Selbst unse­re Mädels hat­ten ihren Spaß dar­an. Als letz­tes wur­de uns ein his­to­ri­sches Fahr­zeug vor­ge­stellt, das zwar kei­ne Aus­rüs­tung mehr hat­te, aber noch fuhr.

Zum krö­nen­den Abschluss gab es Brat­wurst vom Grill, die jeder mit Genuss ver­zehr­te. Dann ging es ab nach Hause.

Alles in allem war es ein schö­ner und infor­ma­ti­ver Tag mit einer guten Fach­ar­beits­prä­sen­ta­ti­on und gelun­ge­nen Abwechs­lung zum Schul­all­tag. Wir bedan­ken uns herz­lich bei Ober­lösch­meis­ter Ricar­do Pfen­nig, Lösch­meis­ter Andre­as Löh­de und Anwär­ter Tim Tews für ihre groß­ar­ti­ge Unter­stüt­zung! Außer­dem gilt unser Dank der Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe I , die uns die Fahrt nach Jacobs­dorf ermöglichte.

Felix
Schü­ler der Klas­se 9

FAW_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2017-18

Freude über unsere neue Küche

Unse­re Küche wird im Rah­men des WAT-Wahl­pflicht­fa­ches „Haus­wirt­schaft“ sowie durch unse­re Arbeits­ge­mein­schaft „Küchen­schlacht“ oft und gern genutzt: Hier wird gekocht und geba­cken, gebrut­zelt und zusam­men­ge­rührt, ein­ge­weckt und geschnip­pelt - und natür­lich pro­biert und ver­kos­tet, was das Zeug hält.

Nach ca. acht Jah­ren inten­si­ven Gebrauchs muss­te unse­re Küche im WAT-Gebäu­de kom­plett reno­viert und aus­ge­tauscht wer­den. Wir beka­men zwei neue Her­de, zwei Back­öfen, zwei Kühl­schrän­ke sowie vie­le neue Hän­ge- und ande­re Vor­rats­schrän­ke. Außer­dem wur­den die Elek­trik und die Was­ser­an­schlüs­se erwei­tert und ange­passt. Dabei hal­fen vie­le flei­ßi­ge Hände:

Unser beson­de­rer Dank gilt der Fir­ma BSH aus Brie­sen, der Fir­ma Bre­dow Elek­tro­in­stal­la­ti­on aus Wil­mers­dorf, Möbel-Höff­ner für den Auf­bau der Küche, unse­rem Haus­meis­ter, Herrn Schu­mann, für sei­ne stän­di­ge Mit­hil­fe, den Damen von der Rei­ni­gung für ihre Unter­stüt­zung sowie Herrn Ing­wer­sen, der in Eltern­ar­beits­stun­den neue Flie­sen anbrachte.

Ins­ge­samt betrug das Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men für einen moder­nen WAT-Unter­richt und die bes­se­re Umset­zung des Ganz­tags­kon­zep­tes unse­rer Schu­le über 15.000 Euro, die unser Trä­ger, die Fürs­ten­wal­der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum gGmbH, bereitstellte.

Vie­le Schü­ler sowie unser WAT-Leh­rer Herr Kochan, Frau Fröh­lich, die AG-Lei­te­rin der „Küchen­schlacht“ und unse­re Sekre­tä­rin, Frau Klo­se, um nur die wich­tigs­ten zu nen­nen, haben den Abbau und den Auf­bau der Küche über den gesam­ten Zeit­raum beglei­tet: Alles Geschirr, alle Vor­rä­te muss­ten aus­ge­räumt, die alte Küche abge­baut und zur Sei­te geräumt wer­den. Nach­dem die hand­werk­li­chen Arbei­ten ver­rich­tet waren, säu­ber­ten eini­ge Schü­ler der 9. Klas­se die Küche, damit die neue Küche auf­ge­baut wer­den konn­te. Danach wur­den die neu­en Küchen­schrän­ke und Gerä­te von AG-Mit­glie­dern der „Küchen­schlacht“ gerei­nigt und die neu­en Geschirr­spü­ler ein­ge­weiht. Eini­ge Acht- und Neunt­kläss­ler muss­ten zusätz­lich flei­ßig abwa­schen. Die „Küchenschlacht“-AG und die WAT-Leh­rer sorg­ten dann dafür, dass die neu­en Schrän­ke ein­ge­räumt wurden. 

Jetzt freu­en wir uns dar­auf, nach zwei Mona­ten unse­re Küche end­lich wie­der in Beschlag neh­men zu kön­nen. Nicht zu ver­ges­sen, dass auch die Grund­schü­ler jetzt wie­der mit ihrer Küchen-AG los­le­gen können.

Jas­min , Mat­ti  und Felix 
Mit­glie­der der AG Webseite

Hier fin­den Sie den Link zum Arti­kel der MOZ vom 22. Febru­ar 2018

Gestecke-Basteln für die Seniorenweihnachtsfeier

Die Klas­se 9 hat am 13.12.2017 mit Unter­stüt­zung von Frau Wil­ke vom Amt Oder­vor­land im Fach WAT/Hauswirtschaft zum The­ma „Tisch­ge­stal­tung“ Geste­cke gebastelt.

Dabei hat­ten wir viel Spaß, weil es eine schö­ne Abwechs­lung zum WAT-Unter­richt war. Gleich­zei­tig zu einer guten Note hat­te das Vor­be­rei­ten der Geste­cke auch noch einen ande­ren Nut­zen, weil die­se zur Aus­schmü­ckung der Senio­ren-Weih­nachts­fei­er des Amt Oder­vor­lands gedacht sind.

Jetzt freu­en wir uns auf die Weih­nachts­fe­ri­en und hof­fen auf einen ent­spann­ten Ferienstart.

Felix Lei­sch­ner, Klas­se 9

Praxislernen in Werkstätten der 8. Klasse

Vom 16. bis 20.10.2017 fuhr die Klas­se 8 nach Fürstenwalde/Spree zu den Aus­bil­dungs­werk­stät­ten der  FAW gGmbH, um den 1. Teil des Pra­xis­ler­nens in Werk­stät­ten zu absol­vie­ren. Ermög­licht hat uns die­ses Pro­gramm die För­de­rung über INISEK I - die Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe I, die eine gute Berufs­ori­en­tie­rung ermög­li­chen soll. Wir sind um 8.12 Uhr von Brie­sen mit dem Zug Rich­tung Fürs­ten­wal­de los­ge­fah­ren. Wir muss­ten ein klei­nes Stück lau­fen. Nach­dem wir ange­kom­men waren, wur­den wir in 4 Grup­pen auf­ge­teilt, belehrt und foto­gra­fiert. Foto­gra­fiert wur­den wir, damit uns die Aus­bil­der zuord­nen kön­nen. Dann sind wir in die Werk­stät­ten unse­rer jewei­li­gen Berufs­fel­der – Malern, Gesundheit/Erziehung/Soziales, Metall­ver­ar­bei­tung, Elek­tro und Haus­wirt­schaft – gegan­gen. Im Bereich Haus­wirt­schaft wur­den wir in Zwei­er­grup­pen auf­ge­teilt und haben Kür­bis­sup­pe, Zucker-, Apfel- und Eier­ku­chen zube­rei­tet.   Ent­ge­gen unse­rer Erwar­tun­gen hat es im Gro­ßen und Gan­zen echt lecker geschmeckt. Den meis­ten gefiel Haus­wirt­schaft am bes­ten, weil es etwas zu essen gab.

In „Metall“ war dann Kraft und vor allem Genau­ig­keit beim Abmes­sen gefragt. Wir stell­ten einen Schlüs­sel­an­hän­ger, einen Ker­zen­stän­der und einen Wür­fel her. Vie­le nerv­te das nicht enden wol­len­de Fei­len, was bei Metall eine ziem­lich anstren­gen­de Ange­le­gen­heit ist. Es war aber für alle ein Erfolgs­er­leb­nis, wenn man nach stun­den­lan­ger Arbeit aus einem Stück Stahl etwas doch recht Schö­nes gemacht hatte.

Am Nach­mit­tag war end­lich „Fei­er­abend“ und wir sind um 14:20 Uhr wie­der nach Brie­sen gefahren.

Die zwei­te Hälf­te des Pra­xis­ler­nens in Werk­stät­ten fand im Novem­ber statt.

Mat­ti
 Schü­ler der Klas­se 8

FAW_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2017-18

Exkursion ins rbb-Studio Frankfurt (Oder) - Briesener Schüler „OnAir“ im rbb

Pünkt­lich zu den Herbst­fe­ri­en konn­te die 7. Klas­se ihr Hör­spiel­pro­jekt aus dem Deutsch­un­ter­richt mit einer pas­sen­den Exkur­si­on abschlie­ßen: mit einem Besuch im rbb-Stu­dio im Oder­turm. Dabei konn­ten die Schü­ler vier eige­ne Hör­spie­le im Stu­dio ein­spre­chen. Die Stü­cke reich­ten von Action-Kri­mis bis zu Dark-Fantasy-Stories.

Ach­tung – Rot­licht!“  - so lau­te­te das Kom­man­do am Don­ners­tag, dem 20.10.2017, für die 14 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 7. Klas­se. Ange­lei­tet von dem erfah­re­nen rbb-Hör­funk­tech­ni­ker Frank Schüt­te ging es im Stu­dio im Oder­turm „zur Sache“: Die Schü­ler spra­chen an Pro­fi-Mikro­fo­nen ihre selbst geschrie­be­nen Tex­te ein. Da war schau­spie­le­ri­sches Geschick verlangt!

Par­al­lel zur Arbeit im Stu­dio konn­ten die Schü­ler in die Arbeit eines Nach­rich­ten-Redak­teurs hin­ein­schnup­pern: Wie wer­den Nach­rich­ten­tex­te geschrie­ben, wie fühlt es sich an, Nach­rich­ten­mel­dun­gen am Mikro vorzutragen?

Ein beson­de­res Schman­kerl erwar­te­te die Schü­ler dann von der Redak­ti­on der Früh­sen­dung „Guten Mor­gen“ (Anten­ne-Bran­den­burg): Sie baten alle Schü­ler um einen kur­zen „O-Ton“ zum The­ma: „Was machst Du in den Herbst­fe­ri­en?“. Die Col­la­ge aus den Tönen wur­de in der Früh­sen­dung am 21.10.2017 gesen­det. Brie­se­ner Schü­ler „OnAir“ im rbb!

Zum Abschluss gab es dann noch eine Füh­rung durch das gesam­te tri­me­dia­le Stu­dio im Oder­turm: Dort wird sowohl Fern­se­hen als auch Radio gemacht, dazu arbei­ten die rbb-Mit­ar­bei­ter auch an der Web­site rbb24 zu.

Die Hör­spie­le wur­den in den Herbst­fe­ri­en mit Musik und Geräu­schen abge­mischt. Die fer­ti­gen Stü­cke konn­ten alle Schü­ler auf einer CD mit nach Hau­se nehmen.

Anne Schmidt, Deutschlehrerin …

und Hör­funk­jour­na­lis­tin beim rbb, was unbe­dingt erwäh­nens­wert ist, denn nur durch ihr gro­ßes Enga­ge­ment, die Freu­de an den tol­len Ideen unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler und ihr rie­si­ges Fach­wis­sen wur­de die­ses Hör­spiel­pro­jekt mög­lich. Nicht nur für unse­re Siebt­kläss­ler war das ein Erleb­nis, son­dern auch für uns.

Anke Fröh­lich, Klas­sen­lei­te­rin Klas­se 7, 
und Kath­rin Koch, Deutschlehrerin

Klassenfahrt der Klasse 8

Die Schü­ler der Klas­se 8 haben vom 18.09.2017 bis 22.09.2017 eine sehr schö­ne Klas­sen­fahrt in die Jugend­her­ber­ge nach Feld­berg gemacht. Mon­tag früh um neun Uhr ging es los. Von Brie­sen bis Prenz­lau sind wir mit dem Zug gefah­ren und die Rest­stre­cke bis Feld­berg mit dem Fahr­rad - ca. 37 Kilo­me­ter – gestrampelt.

Ange­li­na

 Herr Brüm­mer hat­te freund­li­cher­wei­se mit sei­nem Lie­fer­wa­gen unser Gepäck direkt zur Jugend­her­ber­ge gefah­ren und war­te­te dort auf uns, Herr Hoe­wert sowie Frau Schattka beglei­te­ten uns in der Bahn und dann ab Prenz­lau per Rad und Herr Blu­men­tritt  war das „Begleit­fahr­zeug“ an unse­rer Sei­te und konn­te so den einen oder ande­ren Schü­ler einsammeln.

Die Zug­fahrt war sehr aben­teu­er­lich, da wir beim Umstei­gen mit den Rädern in die Anschluss­zü­ge immer in meh­re­ren Wagen ver­teilt waren und das Aus­stei­gen nicht ver­pas­sen durf­ten. Die Rad­tour bis Feld­berg war sehr anstren­gend durch die vie­len Ber­ge, aber die Land­schaft war sehr schön. Lei­der fing es unter­wegs noch zu reg­nen an und wir waren alle froh, als wir unser Ziel erreicht hat­ten und alle Zim­mer ver­teilt waren.

Die Jugend­her­ber­ge lag etwas außer­halb des Ortes im Wald auf einem Hügel über dem See.

Mau­rice

Von innen sah das Gebäu­de sehr run­ter­ge­kom­men aus. Viel­leicht war es die gelb-grü­ne und brau­ne Farb­ge­bung, die es so zur Gel­tung brachte.

Lou­is

Auf den ers­ten Blick sah die Jugend­her­ber­ge etwas schä­big aus, doch dann emp­fing uns Herr Maaß, der Lei­ter der Her­ber­ge. Er erzähl­te uns erst mal, was wir dür­fen und was nicht. Unser Zim­mer war schön. Im Zim­mer stan­den vier Dop­pel­stock­bet­ten, zwei Schrän­ke, fünf Stüh­le und ein Tisch. Aus den bei­den Fens­tern hat­ten wir die bes­te Aus­sicht auf den gro­ßen See. Der Spei­se­saal war groß und schön dekoriert.

Neben der Jugend­her­ber­ge gab es einen Fuß­ball­platz und eine Tisch­ten­nis­plat­te. Unse­re Fahr­rä­der stan­den neben­an in einem Schuppen.

Nico

Am 2.Tag unse­rer Klas­sen­fahrt sind wir bei bes­tem Wet­ter um 10 Uhr zur Pad­del­tour auf­ge­bro­chen. Man­che freu­ten sich, man­che eher nicht. Wir sind mit dem Fahr­rad zum Boots­ver­leih im Ort gefah­ren. Ja, im Ort! Denn der Ort Feld­berg umringt den Haus­see in einem wei­ten Bogen. Jetzt muss­ten wir uns in Zwei­er­grup­pen auf­tei­len, da alle Kanus Zwei­sit­zer waren. Am Anfang tor­kel­ten man­che noch ziel­los über den See, weil sie mit dem pedal­ge­steu­er­ten Steu­er­ru­der nicht klar­ka­men. Doch nach einer Wei­le kreuz­ten alle sicher über den See. Als Herr Hoe­wert mit sei­nem Kanu zu uns kam, eröff­ne­te er uns, dass wir durch einen Kanal auf den Brei­ten Luzin (einen See) und anschlie­ßend in den Schma­len Luzin zu einem Imbiss  fah­ren wür­den. Aber erst­mal muss­ten wir war­ten, da Jonas und Nico völ­lig falsch gefah­ren waren. Als sie dann end­lich da waren, fuh­ren wir durch den Kanal in den Brei­ten Luzin und schließ­lich in den Schma­len Luzin. Was Herr Hoe­wert aber nicht erwähnt hat­te: Der schma­le Luzin war 7 Kilo­me­ter lang und das war der Aus­lö­ser für eine rie­si­ge „Ich hab k e i n e n Bock mehr!!!“-„Ich bleib jetzt ein­fach stehen!“-„Wir has­sen Herrn Hoewert!“-Aktion. Aber irgend­wie wur­de uns dann doch kalt und wir muss­ten wohl oder übel wei­ter­fah­ren. Als wir dann am Imbiss anka­men und erfuh­ren, dass es nun doch war­me Bock­wurst gab, waren wir alle Feu­er und Flam­me. Denn wie es bei den meis­ten in unse­rer Klas­se nun mal so ist: Essen lässt alles vergessen.

Mat­ti

Ange­li­que und ich waren sehr froh, dass wir am Imbiss eine län­ge­re Pau­se machen konn­ten. Es war so ein Imbiss mit­ten im Nir­gend­wo – so kam mir das vor. Wir waren erleich­tert, dass wir uns in die Son­ne stel­len konn­ten, weil uns allen sehr kalt war, sogar Lou­is, der eigent­lich die Son­ne mei­det! Herr Hoe­wert spen­dier­te uns Bock­wurst und Wie­ner Würst­chen, weil er als ein­zi­ger Geld dabei hat­te. Nach einer Stun­de sind wir wei­ter gefahren.

Jas­min

Die Rück­fahrt ver­lief – bis auf einen höl­lisch stin­ken­den Kanal – recht gut. Zusam­men­fas­send kön­nen wir sagen, dass es Spaß gemacht hat.

Mat­ti

Alle sind heil, aber nicht tro­cken, ange­kom­men. Bis zum Abend­essen war Frei­zeit. Abends gab es Königs­ber­ger Klop­se mit Kar­tof­feln und Misch­ge­mü­se. Den Abend haben wir ruhig aus­klin­gen lassen.

Ange­li­na

 

Der Mitt­woch war der drit­te Tag unse­rer Klas­sen­fahrt. Mor­gens waren wir alle noch etwas trä­ge, was sich aber schnell änder­te, als wir beim Früh­stück waren. Nach­dem wir uns an dem Büfett mit aller­lei Lecke­rei­en satt geges­sen hat­ten, ver­sam­mel­ten wir uns um 10:00 Uhr vor dem Haus für die Waldwanderung.

Lena

Herr Adolf, der Förs­ter, hat uns dabei eini­ges über die ver­schie­de­nen Bäu­me und die Ent­ste­hung der Land­schaft in der Eis­zeit erklärt. Es hat nicht jeden inter­es­siert, aber den Aus­sichts­berg fan­den wie­der alle toll. Herr Hoe­wert hat dort von der gan­zen Klas­se Fotos gemacht.

Mau­rice

Als wir wie­der in der Jugend­her­ber­ge anka­men, haben wir erst mal Mit­tag geges­sen und hat­ten danach Frei­zeit bis 15 Uhr.

Pia

Dann hol­ten wir unse­re Fahr­rä­der aus dem Schup­pen und es ging los in den Nach­bar­ort Neu­hof zum Bowling.

Sofie

Nach etwa zehn Minu­ten Fahrt waren wir auch schon an der Bow­ling­hal­le. Als ers­tes soll­ten wir  uns die „tol­len“ Bow­ling­schu­he anzie­hen.  Dann teil­ten wir uns in vier Grup­pen ein und wur­den von einem Mit­ar­bei­ter belehrt.

Jona

Es war wirk­lich sehr lus­tig, weil wir alle nicht gera­de pro­fi­mä­ßig spiel­ten. Wir haben sehr viel gelacht.

Lena

Wir bowl­ten zwei Stun­den und Herr Brüm­mer war der Beste.

Pia

Nach dem Abend­brot, etwa 19:30 Uhr, ging es los zum Lager­feu­er. Lei­der woll­ten nicht alle mit, letzt­end­lich waren es nur zehn Leute.

Leo­nie M.

Herr Brüm­mer und Herr Hoe­wert beglei­te­ten uns. Als wir los­gin­gen, war es schon dun­kel, wir gru­sel­ten uns ein biss­chen, durch den dunk­len Wald zu gehen. Unter­wegs haben wir Holz gesam­melt, um das Lager­feu­er anma­chen zu können.

Sofie

Am knis­tern­den Lager­feu­er haben wir uns auf­ge­wärmt. Lei­der ver­brann­ten uns die Mar­sh­mal­lows. Mat­ti und Herr Hoe­wert spiel­ten stän­dig mit dem Feuer…

Leo­nie M. 

Wir woll­ten eigent­lich gar nicht los, aber wir mussten…

Sofie

Wir sind wie­der durch den dunk­len, kal­ten Wald gelau­fen. Aber wir haben laut­stark Musik gehört, sodass wir kei­ne Angst mehr hatten.

Leo­nie M.

Als wir 22:30 Uhr in den Bet­ten lagen, waren wir fix und fertig.

Lena

Am Don­ners­tagmor­gen wur­den wir nach dem Früh­stück von einem Rei­se­bus abge­holt und sind zu einem Kraft­werk gefah­ren, wo uns gezeigt wur­de, wie aus Holz­schnit­zeln Strom her­ge­stellt wird. Im Anschluss sind wir in einer Erleb­nis­welt für erneu­er­ba­re Ener­gien gewe­sen, wo die Zeit wie im Flug ver­ging bei Expe­ri­men­ten, einem Quiz und dem Bes­ten von allem, einer XL-Car­re­ra-Auto­renn­bahn, die durch Fahr­rä­der ange­trie­ben wur­de. Zu guter Letzt ging es danach noch zum „Hexen­kel­ler“ einer alten Burg. Wir hat­ten dort eine tol­le Füh­rung mit vie­len Geschich­ten über die Hexen­ver­fol­gung und Fol­ter. In der Fol­ter­kam­mer durf­ten eini­ge Instru­men­te sogar aus­pro­biert wer­den! Am Abend wur­de dann noch ein Tisch­ten­nis­tur­nier aus­ge­tra­gen und zum Abschluss gegrillt.

Der Frei­tag war unser Heim­rei­se­tag. Nach­dem wir unse­re Sachen gepackt und die Zim­mer auf­ge­räumt hat­ten, ging es mit den Rädern zurück zum Bahn­hof Prenz­lau und mit dem Zug nach Hause.

Es war ins­ge­samt eine gelun­ge­ne Woche, die allen viel Spaß gemacht hat.

Mau­rice

Achtklässler besuchen die Internationale Funk-Ausstellung (IFA) Berlin

Am Diens­tag, dem 5.9.2017, sind wir mit dem Zug von Brie­sen zur IFA nach Ber­lin gefah­ren. Anlass des Besu­ches waren spe­zi­ell auf Schü­ler zuge­schnit­te­ne Füh­run­gen. Beglei­tet wur­den wir von Herrn Hoe­wert als Klas­sen­leh­rer und von zwei cou­ra­gier­ten Eltern, näm­lich Frau Schulz und Frau Winkler.

Pünkt­lich erreich­ten wir das gro­ße Mes­se­ge­län­de, wo wir mit einem Klas­sen­satz Head­sets aus­ge­rüs­tet wur­den, damit die Lei­te­rin uns akus­tisch alle errei­chen konn­te; die schie­re Grö­ße des Gelän­des und der Mes­se selbst waren für vie­le von uns ein­fach über­wäl­ti­gend. Los ging´s:  Der ers­te Aus­stel­ler führ­te uns sei­ne aktu­el­len elek­tri­schen Haus­halts­ge­rä­te vor, danach folg­te das Tes­ten der neu­es­ten Joy­sticks und Spie­le­kon­so­len und als letz­tes hat­ten wir die Chan­ce, die aller­neu­es­te Fern­seh­tech­nik live in einem Prä­sen­ta­ti­ons­raum ken­nen­zu­ler­nen. Nach einer Stun­de Füh­rung hat­ten wir einen guten Ein­druck gewon­nen, aber noch lan­ge nicht alles gesehen.

Da wir sehr unter­schied­li­che Inter­es­sen hat­ten, durf­ten wir daher nach der Füh­rung selbst­stän­dig über das Mes­se­ge­län­de lau­fen und haben uns erst 2,5 Stun­den spä­ter wie­der am ver­ab­re­de­ten Aus­gang getrof­fen. Hr. Hoe­wert war froh, dass wir alle uns so selb­stän­dig und sicher auf dem Mes­se­ge­län­de bewegt hat­ten und pünkt­lich am Treff­punkt waren.

Nach einer etwas aben­teu­er­li­chen Zug­fahrt durch Ber­lin (Stell­werks­aus­fall Bahn­hof West­kreuz mit ent­spre­chen­den Fol­gen!) waren abends alle wie­der wohl­be­hal­ten zu Hause.

Der Aus­flug zur IFA hat uns viel Spaß gemacht, weil man sonst kaum die Gele­gen­heit hat, in so kur­zer Zeit so viel Neu­es zu sehen und zu ent­de­cken. Ger­ne wären wir (noch) län­ger geblieben.

Vie­len Dank an Herrn Hoe­wert und die uns beglei­ten­den Eltern für die­sen wirk­lich inter­es­san­ten Tag.

ABCda­ri­um zur IFA

A Aus­stel­lungs­hal­len

B Ber­lin, Bio­na­de (wur­de kos­ten­los verteilt!)

C Computer

D Drohne

E Elektronik

F Fernseher

G Gaming

H Hand of Blood, Handys

I IFA – Inter­na­tio­na­le Funkausstellung

J Jahr 2017, Joysticks

K Kühlschränke

L Laserlicht

M moderns­te Miele-Küchen

N Neu­hei­ten, Neu­es­tes vom Neuesten

O Over­watch, Overheadprojektor

P Pixel­wall, PS 4

Q Qualität

R Roboter

S Star­wars, Staubsauger

T Tages­aus­flug, Technik

U Unter­hal­tung, Uhr

V VR-Brille

W Wasch­mit­tel­test, Waschmaschinen

X X-Box

Y Youtuber

Z Zukunft, Zug

Camp Stahl“

Gegen Gewalt +++ gegen Mob­bing +++ für Zivil­cou­ra­ge: Camp Stahl an der Ober­schu­le Brie­sen +++ 6.9.2017 in der Aula +++ Cars­ten Stahl und über 80 Schü­ler +++ Stahl wur­de vom Opfer zum Täter +++ wur­de selbst gemobbt und geschla­gen +++ nahm Dro­gen und trank, wur­de kri­mi­nell +++ hör­te auf, weil ihm sein Leben etwas bedeutete.

Cars­ten Stahls Mot­to ist „Gegen Mob­bing und Gewalt“. Er spiel­te in ver­schie­de­nen Fern­seh­se­ri­en mit und hät­te so wei­ter machen kön­nen, für ’ne Mil­li­on Euro. Aber ihm ist das alles egal. Er will hel­fen. Er ist ein Vor­bild für vie­le Kin­der in aller Welt. Er hat sein gan­zes Geld auf­ge­ge­ben und geht seit fast vier Jah­ren an vie­le Schu­len und spricht mit den Kin­dern über Mob­bing. Statt bei sei­ner Fami­lie zu sein, ist er bei ande­ren Kin­dern. Damit das Mob­ben aufhört.

In sei­nem Leben hat er viel durch­ge­macht: Er traf eine Frau. Es soll­te die Frau für’ s Leben sein. Er sag­te ihr nicht, dass er kri­mi­nell ist. Dafür war er so unver­nünf­tig,  ande­ren zu erzäh­len: „Ich hab eine Frau ken­nen­ge­lernt.“ An ihn selbst kamen sei­ne Fein­de nicht her­an. Des­we­gen gin­gen sie zur Woh­nung sei­ner Frau und woll­ten ihr Angst machen. Sie ver­prü­gel­ten und ver­ge­wal­tig­ten sie. Dabei starb das Baby in ihrem Bauch. Ab da war der Wen­de­punkt: Die Frau ver­ließ ihn und woll­te kei­nen Kon­takt mehr. Ab die­sem Zeit­punkt wuss­te er: „Ich muss mein Leben verbessern.“

Heu­te hat er zwei Kin­der, ist ver­hei­ra­tet und hat ein tol­les Leben. Letz­tes Weih­nach­ten war er nicht bei sei­ner Fami­lie. Nein, er war bei Kin­dern, die ster­ben müs­sen. Er woll­te mit ihnen einen schö­nen Tag ver­brin­gen. Es waren 18 Kin­der. Heu­te lebt kei­nes mehr.

Trotz sei­ner schreck­li­chen Ver­gan­gen­heit ist er ein guter Mensch! Auch aus mei­ner Sicht ist er ein Vorbild.

Am Ende der Ver­an­stal­tung unter­schrieb fast jeder von uns einen Ver­trag mit dem Ver­spre­chen, nie­mals anzu­fan­gen zu mob­ben oder zu schlagen.

Nach drei Stun­den „Camp Stahl“ ver­ab­schie­de­te Cars­ten Stahl sich von uns. Vie­le von uns woll­ten und durf­ten ein Foto mit ihm machen.

Xenia, Klas­se 7

 

 

A  Antimob­bing­pro­jekt

B  beein­dru­ckend

C  Cars­ten, Camp Stahl

D  Durch­bruch zum guten Menschen

E ehr­lich, emo­tio­nal, ein­set­zen für Schwächere

F Fotos mit Cars­ten Stahl

G Gerech­tig­keit, gegen Gewalt

H  hat­te Suizidgedanken

I   inter­na­tio­nal bekannt

J  Judo – schwar­zer Gürtel

K  Kämp­fen gegen Gewalt

L Lebens­ge­schich­te erzählt

M Mob­bing, Mitgefühl

N nicht ignorieren

O Opfer

P Pri­vat­de­tek­ti­ve im Ein­satz mag er nicht mehr

Q Qua­len erlebt

R   Reich­tum aufgegeben

S Stahl

T Täter, trau­ri­ge Sze­nen, Tränen

U unse­re Unter­schrif­ten gegen Mobbing

V Vor­bild für viele

W  Wäh­le den rich­ti­gen Weg!

X  x-Mal half er Kindern

Y

Z  Zusam­men­halt