Polen-Projekttag in der Klasse 7

Wir beka­men am 1. April 2014 von Kat­ar­zy­na Klonow­ska, einer Polin, Besuch. Kat­ar­zy­na spricht sehr gut Deutsch – und gilt des­halb in Polen schon fast als „Aus­län­de­rin“, als Deut­sche. Ziel unse­res Pro­jekt­ta­ges soll­te sein, dass viel­leicht eini­ge von uns Inter­es­se an der Wei­ter­füh­rung der Pol­nisch-AG und wei­te­ren deutsch-pol­ni­schen Begeg­nungs­pro­jek­ten gewin­nen, die sie bis­her für unse­re Schu­le orga­ni­siert hat.

Als ers­tes teil­ten wir Grup­pen ein: Eine soll­te pol­ni­sches Früh­stück zube­rei­ten und die ande­re Pla­ka­te über Polen gestal­ten. Dafür beka­men wir zwei Stun­den Zeit. Als bei­de Grup­pen fer­tig waren mit ihren Auf­ga­ben, pro­bier­ten alle das pol­ni­sche Früh­stück . Man­che fan­den das Essen nicht so gut, aber ande­re fan­den das Essen echt lecker. Am bes­ten haben der 7. Klas­se der Räu­cher­kä­se, das Brot und die ver­schie­de­nen Mar­me­la­den geschmeckt. Vie­les schmeck­te aber gar nicht so anders als bei uns.

Nach­dem sich die meis­ten den Bauch voll­ge­schla­gen hat­ten, stell­ten wir die Pla­ka­te vor. Sie sind uns gut gelun­gen, fin­det unser Klas­sen­lei­ter, Herr Stö­ckigt.

Danach rede­ten wir über die Vor­stel­lun­gen und Vor­ur­tei­le von Deut­schen über Polen. Dabei kam fast nur Gutes her­aus: Bil­li­ges Tan­ken und Essen, vie­le gute Angel­plät­ze, gute Moto­cross-Stre­cken, schö­ne Strän­de an der pol­ni­schen Ost­see und den gro­ßen Markt in Slub­ice fin­den die meis­ten gut. Die Grenz­kri­mi­na­li­tät und teil­wei­se Unfreund­lich­keit in Grenz­nä­he gefällt uns aller­dings nicht. Im Gegen­zug erzähl­te uns Kat­ar­zy­na, was die Polen so über Deutsch­land den­ken: Sie fin­den, dass Deutsch­land ein sehr rei­ches Land ist. Für sie ste­hen die deut­sche Ord­nung, die guten Autos und die Tech­nik im Vor­der­grund. Natür­lich erin­nern sich die Polen auch an das, was Deutsch­land im 2. Welt­krieg mit Polen gemacht hat.

Zum Abschluss wur­de die Klas­se noch­mals geteilt: Eini­ge illus­trier­ten mit Herrn Stö­ckigt pol­ni­sche Sprich­wör­ter, die ande­ren gestal­te­ten Oster­ei­er auf pol­ni­sche Art, indem Schnü­re um die Eier geklebt wur­den.

Am meis­ten Spaß gemacht hat uns die Gestal­tung der pol­ni­schen Oster­ei­er, weil wir fast ver­rückt gewor­den sind, bis es end­lich klapp­te. Gut, dass uns Kasia und Frau Röh­ler gehol­fen haben.

 Vie­le von uns möch­ten gern einen Aus­flug gemein­sam mit pol­ni­schen Jugend­li­chen nach Polen unter­neh­men.

Wir möch­ten uns im Namen unse­rer Klas­se recht herz­lich bei Kat­ar­zy­na Klonow­ska für die Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung die­ses Pro­jekt­tags bedan­ken. Ihre freund­li­che und fröh­li­che Art hat uns sehr gefal­len.

Lucas unter Mit­wir­kung von Jana, Moni­que, Eric und Ben­ja­min aus der 7. Klas­se der Ober­schu­le Brie­sen

P. S. Für unse­re 8. Klas­se gestal­te­te Kat­ar­zy­na Klonow­ska eben­falls die­sen Pro­jekt­tag.