Gemeinsam in die Zukunft

Der schwe­di­sche Bil­dungs­trä­ger Aca­de­Me­dia führt das wei­ter, was die FAWZ mit ihrer Grün­dung vor 31 Jah­ren begon­nen hat: ein Bil­dungs­un­ter­neh­men mit Weit­blick. Der Bil­dungs­trä­ger ist in den Land­krei­sen Oder-Spree, Dah­me-Spree­wald und Mär­kisch Oder­land an 6 Stand­or­ten und über 10 Ein­rich­tun­gen mit unter­schied­li­chen päd­ago­gi­schen Prä­gun­gen zu Hau­se. Dani­el Frech, der die Geschi­cke als Geschäfts­füh­rer inne­hat, gab einen kur­zen Ein­blick, wie es um die inhalt­li­che Gestal­tung steht. Anlass war eine nicht so erfreu­li­che Aus­sa­ge in einer Zei­tung, die da titel­te: „Ein­rich­tun­gen zwi­schen Fürs­ten­wal­de und Frank­furt sind voll – schließt die Ober­schu­le in Brie­sen?“ Also, das schürt Ängs­te, wo kei­ne sein müs­sen – ganz das Gegen­teil ist der Fall! Die Ober­schu­le in Brie­sen steht auf gesun­den Füßen.

Wei­ter­le­sen

Unser Weihnachtsmarkt auf dem Schulhof

Ein gemein­sa­mes Pro­jekt der Schüler*innen, Eltern und Kol­le­gi­en der Grund­schu­le und der Ober­schu­le Briesen

Den vor­letz­ten Schul­tag vor den Weih­nachts­fe­ri­en lie­ßen wir mit einem von den Elternvertreter*innen bei­der Schu­len orga­ni­sier­ten tol­len Weih­nachts­markt bis in den Abend auf unse­rem Schul­hof aus­klin­gen. Die Idee wur­de uns schon im letz­ten Jahr unter­brei­tet, konn­te aller­dings wegen der Coro­nabe­stim­mun­gen nicht umge­setzt werden.

End­lich klapp­te es! End­lich konn­ten bei­de Schu­len wie­der gemein­sam etwas auf die Bei­ne stel­len, die Kin­der und Fami­li­en gemein­sam etwas Schö­nes erle­ben und vie­len Freu­de berei­ten. Selbst das Wet­ter spiel­te mit – es war recht warm und es reg­ne­te kaum.

Tat­kräf­tig unter­stütz­ten die Eltern, Schüler*innen und Kol­le­gi­en bei­der Schu­len die Vor­be­rei­tung: Unzäh­li­ge Kuchen wur­den geba­cken – es sei das unglaub­lichs­te Kuchen­büf­fet, das es jemals hier gege­ben habe, schwärm­ten nicht weni­ge Besu­cher. Am Brat­wurst­stand wur­de im Akkord gegrillt und der Hun­ger gestillt. Für Zucker­wat­te, Waf­feln, leckers­te Plätz­chen und mit Scho­ko­la­de über­zo­ge­nes Obst war die Nach­fra­ge rie­sig. An vie­len Stän­den wur­den selbst gebas­tel­te Geschen­ke und weih­nacht­li­che Deko­ra­ti­on zum Auf­fül­len der Klas­sen­kas­sen ver­kauft, es gab selbst­ge­mach­te Geste­cke, Ster­ne, Sei­fen, Tee­lich­ter, Tees, Holz­schnee­män­ner, Socken­pup­pen, Her­zen, Bäu­me und Stie­fel aus Stoff und noch vie­les mehr.

Außer­dem prä­sen­tier­ten die Grundschüler*innen stol­zen Eltern und Geschwis­tern, Omas und Opas in der über­füll­ten Aula um 15 und um 16 Uhr ihr kun­ter­bun­tes Weihnachtsprogramm.

Eben­so gab es zwei weih­nacht­li­che Bas­tel­stän­de zum Mit­ma­chen im Foy­er der Schu­le und die Mög­lich­keit, sich von Mäd­chen aus unse­rer Zehn­ten beim Kin­der­schmin­ken ver­wan­deln zu las­sen – von Super­hel­den bis zau­ber­haf­ten Mär­chen­we­sen war alles dabei.

Kurz und gut: Vie­len Dank allen, die zu die­sem schö­nen weih­nacht­li­chen Jah­res­aus­klang bei­getra­gen haben. Ganz beson­ders herz­lich möch­ten wir uns bei den bei­den Eltern­ver­tre­te­rin­nen Frau Bro­se und Frau Böh­me bedan­ken, die unglaub­lich viel Zeit und Enga­ge­ment in Vor­be­rei­tung, Durch­füh­rung und Nach­be­rei­tung die­ses Ereig­nis­ses steckten.

Frau Koch, Schulleiterin

Linolschnitt-Kalender in Eigenproduktion

Die Teilnehmer*innen der Kunst-AG hat­ten das Bedürf­nis, etwas Gemein­sa­mes zu erschaf­fen, was meh­re­re Leu­te, beson­ders die Eltern, erwer­ben kön­nen. Dies führ­te uns unwei­ger­lich zu den Druck­tech­ni­ken, mit denen die Kunst­wer­ke ein­fach ver­viel­fäl­tigt wer­den kön­nen und doch irgend­wie immer ein klei­nes Ori­gi­nal sind.

Die Schüler*innen ent­wi­ckel­ten den Plan, mit der Stem­pel­me­tho­de des Lin­ol­drucks einen immer­wäh­ren­den Kalen­der herzustellen.

Nun arbei­ten wir seit über einem Jahr dar­an, den Kalen­der zu voll­enden, um ihn zum Weih­nachts­markt am 20.12.2022 end­lich prä­sen­tie­ren zu kön­nen. Mit viel Glück wer­den wir es schaf­fen, damit sich die lan­ge Pro­jekt­ar­beit end­lich auszahlt.

Frau Beeck, Kunst­leh­re­rin und AG-Lei­te­rin der Kunst-AG

Dankeschön für’s Klassenraumverschönern

Lie­ber Herr Höwler,

wir möch­ten uns bei Ihnen und den Maler-Azu­bis recht herz­lich für das Malern unse­res Klas­sen­raums in den Herbst­fe­ri­en bedan­ken. Auch wenn man­chen die Far­ben zu kräf­tig sind, haben wir uns an den Farb­ton gewöhnt. Eini­ge Mitschüler*innen aus den ande­ren Klas­sen frag­ten schon nach, wann denn ihre Räu­me ver­schö­nert werden 😊.

Im Moment gestal­ten wir den Klas­sen­raum noch mit „Tape-Art“: Wir brin­gen Umris­se per Bea­mer an und das Kle­be­band ent­spre­chend auf die Wand. Das ist gar nicht so ein­fach, sieht aber cool aus. So ent­stan­den Kra­ni­che und ein weit geöff­ne­tes Fens­ter mit dem – noch nicht ganz fer­ti­gen - Spruch „A WINDOW OF OPPOTUNITY WON’T OPEN ITSELF“. Die Idee hat­te unse­re Kunst­leh­re­rin Frau Beeck.

Herz­li­che Grü­ße schickt Ihnen die Klas­se 7 mit Herrn Sahin und allen Fachlehrer*innen, die sehr gern in die­sem schö­nen Klas­sen­raum unterrichten.

Brie­sen, den 5.12.2022

Tape Art im Klassenraum der Siebten

Der Klas­sen­raum der Klas­se 7 hat einen neu­en Anstrich in schö­nem Petrol bekommen. 

Der Auf­trag: Schnel­le Gestal­tung des Klas­sen­raums mit kon­trast­rei­chen Bildern.

Das Pro­blem: Kei­ne Zeit für gro­ße Pro­jek­te mehr. Die Schü­ler wün­schen sich Graffiti.

Mei­ne Pro­blem­lö­sung führ­te mich zu der Idee, dass die Siebtklässler*innen ihren Raum mit Tape Art ver­schö­nern. Tape Art ist das Kle­ben far­bi­ger Bil­der mit Kle­be­band auf Flä­chen. Ent­wi­ckelt hat sich Tape Art in der Street Art, es las­sen sich gekleb­te Kunst­wer­ke in urba­nen Räu­men finden.

Tape Art ist die fas­sa­den­scho­nen­de Alter­na­ti­ve zum Graf­fi­ti – die gekleb­ten Bil­der hal­ten nicht lan­ge Wind und Wet­ter stand. Sie sind auch per Hand leicht wie­der ablös­bar, was ein Kor­ri­gie­ren beim Arbei­ten leicht mög­lich macht. So eig­net sich Tape Art auch, das gra­fi­sche Den­ken und linea­re Arbei­ten bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern zu för­dern – mit hohem Moti­va­ti­ons­fak­tor. Und wer weiß, viel­leicht muss ja auch vor den Gren­zen des eige­nen Klas­sen­raums nicht halt gemacht wer­den.” (kunst-unterrichten.de)

Die Ergeb­nis­se kön­nen sich - wie die Gale­rie zeigt - sehen lassen! 

Frau Beeck, Kunstlehrerin

Danke für diesen schönen Tag der offenen Tür

Tage der offe­nen Tür gehö­ren mit zu unse­ren liebs­ten Ver­an­stal­tun­gen im Jahr. Es bedarf natür­lich immer vie­ler Arbeit und einer Men­ge Enga­ge­ment von unse­rem Team wie auch von Schü­le­rin­nen und Schü­lern sowie deren Eltern, aber es lohnt sich. Die­ses Strah­len in den Augen der Eltern und Kin­der, wenn ihnen unse­re Schu­le und die Art und Wei­se wie wir mit­ein­an­der ler­nen und leben, gefällt – ein­fach unbezahlbar.

Nach der lan­gen Zeit der Ein­schrän­kun­gen und der vie­len Vor­sichts­maß­nah­men war die­ser Tag der offe­nen Tür ein ganz beson­de­rer. Wir freu­en uns sehr, dass so vie­le klei­ne und gro­ße Besu­che­rin­nen und Besu­cher und auch Ehe­ma­li­ge unse­rer Ein­la­dung gefolgt sind. Es war für uns ein groß­ar­ti­ges Erleb­nis und wir möch­ten allen, die dazu bei­getra­gen haben, ein gro­ßes Dan­ke­schön sagen.

Das Team der Ober­schu­le Brie­sen der FAWZ gGmbH

Siebtklässler*innen lesen in der Grundschule Briesen vor 

Seit vie­len Jah­ren ist es an unse­rer Schu­le Tra­di­ti­on, dass enga­gier­te Siebtklässler*innen zum Vor­le­se­tag der ZEIT an der Grund­schu­le Brie­sen in den 4., 5. und 6. Klas­sen vorlesen.

So auch in die­sem Jahr: Elli und Lot­ti, Mia und Kyle, Tom­my und Lea, Carl und Johan­nes sowie Anna und Jeno (als Ver­stär­kung aus der 8. Klas­se) nah­men am 18.11.2022 span­nen­de, gru­se­li­ge, aber auch lus­ti­ge Bücher mit und lasen dar­aus: „Echt böse“ von Jack Hen­se­leit, „Die Schu­le der magi­schen Tie­re. Vol­ler Löcher“ von Mar­git Auer, M. M. Hunts „Wie ein Fisch im Baum“, Ralf Leu­thers „Cara – Gespens­ter­mäd­chen auf Gru­sel­hoch­zeit“ und „Die wil­den Ker­le. Die Legen­de lebt“ von Joa­chim Masan­nek. Zum Schluss gab es in jeder Klas­se ein selbst erstell­tes Quiz oder Suchs­el und als Beloh­nung für die vie­len rich­ti­gen Lösun­gen und das gute Zuhö­ren klei­ne Geschen­ke und Nasche­rei­en für die Grundschüler*innen.

Alle Vorleser*innen kamen vol­ler neu­er Ein­drü­cke aus ihren Vor­le­se­stun­den zur gemein­sa­men klei­nen Früh­stücks­pau­se und dem Erfah­rungs­aus­tausch ins Schul­lei­ter­bü­ro und waren wegen des Feed­backs der Grundschüler*innen und deren Leh­re­rin­nen ziem­lich stolz.

Ich möch­te mich bei allen Kin­dern, die den Vor­le­se­tag so sorg­fäl­tig und ideen­reich gestal­tet haben, recht herz­lich bedan­ken! Toll gemacht!

Kath­rin Koch, Schul­lei­te­rin, Deutsch­leh­re­rin Klas­se 7

 

Wie beeinflussen uns Farben? - Neues aus dem Kunstunterricht

Unse­re Siebtklässler*innen lern­ten die Macht der Far­ben ken­nen, hier beson­ders den Warm-Kalt­kon­trast. Die­ser ist einer der emo­tio­nals­ten und aus­drucks­stärks­ten Farb­kon­tras­te. Er bedient sich der mensch­li­chen Emp­fin­dun­gen und Erfah­run­gen. Mit Paul Klees „Vor­bo­te des Herbs­tes“ erschu­fen die Schüler*innen durch das Ermi­schen vie­ler kal­ter und war­mer Far­ben einen eige­nen Vor­bo­ten, pas­send zur Jahreszeit.

Frau Beeck, Fach­leh­re­rin für Kunst

Auf den Spuren Picassos

Unse­re Siebtklässler*innen lern­ten im Kunst­un­ter­richt den Künst­ler Pablo Picas­so und sei­ne ver­rück­ten Por­träts ken­nen. Durch Abpau­sen auf einer Folie soll­ten min­des­tens drei Ele­men­te aus Picas­sos Por­träts über­nom­men und mit eige­nen Ideen zu einem eige­nen Por­trät im Sti­le von Picas­so ver­wan­delt wer­den. Dann kam Far­be ins Spiel, jedoch war es nur erlaubt, die 3 Grund­far­ben zu benut­zen, um selbst inter­es­san­te Misch­far­ben her­zu­stel­len. Was lös­te so ein „ver­rück­tes“ Por­trät in uns aus? Wer ist da entstanden? 

Frau Beeck, Fach­leh­re­rin für Kunst

Werkstatttage 2022 - Praktische Berufsorientierung für die Klasse 8

Für unse­re 8. Klas­se geht der Besuch der Ober­schu­le ins zwei­te Jahr. Es ist zwar noch etwas Zeit, aber durch ver­schie­de­ne schu­li­sche Maß­nah­men - in die­sem Fall durch INISEK geför­dert - soll der Blick schon für eine mög­li­che Berufs­wahl geschärft werden.

So fan­den für die Klas­se Werk­statt­ta­ge im Über­be­trieb­li­chen Aus­bil­dungs­zen­trum für Bau­be­ru­fe (ÜAZ) in Frank­furt (Oder) statt. Drei Schnup­per­ta­ge Ende Sep­tem­ber in unter­schied­li­chen Abtei­lun­gen dien­ten einem ers­ten Ken­nen­ler­nen. Und die­se Tage hat­ten es bereits in sich. Nach eini­gen theo­re­ti­schen Aus­füh­run­gen des Lehr­meis­ters im Stra­ßen- und Tief­bau gelang­ten wir zum Bau­ma­schi­nen-Fuhr­park. Und das, was kei­ner sich zu fra­gen trau­te, wur­de tat­säch­lich Wirk­lich­keit: Alle Schüler*innen durf­ten mit einem rie­si­gen Rad­la­der auf dem Innen­hof eine Run­de dre­hen inklu­si­ve rück­wärts ein­par­ken für den nächs­ten Fah­rer. Das Bag­gern mit einem Mini­bag­ger war dann noch das I-Tüp­fel­chen. Lei­der erkrank­te der Lehr­meis­ter, so dass die bei­den ande­ren Grup­pen dafür in die Geheim­nis­se des Tro­cken­baus ein­ge­wie­sen wur­den. Außer­dem stan­den die Zim­mer­manns­werk­statt und die Küche auf dem Plan.

In der zwei­ten Run­de – Mit­te Okto­ber - konn­ten dann die Achtklässler*innen für eine kom­plet­te Woche in ihrer Lieb­lings­ab­tei­lung arbei­ten, die tat­säch­lich nicht immer die Lieb­lings­ab­tei­lung war. Naja, lei­der kön­nen im Leben nicht alle Wün­sche erfüllt wer­den. Dafür waren dann aber die Ergeb­nis­se umso beeindruckender.

In der Holz­werk­statt ent­stan­den fan­tas­ti­sche Fut­ter­häus­chen, die ger­ne mit nach Hau­se genom­men wur­den. Die hand­ge­fer­tig­ten gedreh­ten Säu­len sind ein Hin­gu­cker in jedem Gar­ten oder Bal­kon. Großartig!

Stra­ßen und Wege zu pflas­tern ist schwe­re Arbeit. Das lern­ten alle Schüler*innen sehr schnell. Aber die unter­schied­lichs­ten Auf­ga­ben wur­den gelöst und es ent­stan­den groß­ar­ti­ge Ergeb­nis­se. Die Krö­nung war eine selbst­ver­leg­te Abwas­ser­lei­tung, die mit einem Mosa­ik aus unter­schied­lich far­bi­gen Pflas­ter­stei­nen mit dem Schrift­zug „Brie­sen Kl. 8“ über­deckt wur­de. Die Grup­pen­fo­tos davor wer­den zu einer schö­nen Erin­ne­rung werden.

Für die Küchen-Crew stand noch eine Über­ra­schung bereit. (Dass alle selbst­ge­koch­ten Gerich­te super geschmeckt haben, muss hier wohl nicht extra erwähnt wer­den). Alle durf­ten näm­lich in die Näh­werk­statt und mit elek­tri­schen Näh­ma­schi­nen ihren eige­nen Kum­mer­sack schnei­dern. Es ent­stan­den lus­ti­ge Eigen­krea­tio­nen mit Knopf­au­gen, Reiß­ver­schlüs­sen und allem PiPaPo.

Für alle Schüler*innen waren die­se Werk­statt­ta­ge eine Rie­sen­er­fah­rung. Ja, und es stimmt: Es hat nicht allen alles immer Spaß gemacht. Aber auch die Erkennt­nis, dass eine Arbeit oder ein Berufs­zweig so über­haupt nicht mein Ding sind, ist doch eine sehr wert­vol­le Erkennt­nis auf dem Weg zu einer Berufs­fin­dung. Dafür und für die net­te Betreu­ung durch die Lehr­meis­ter, die gute Orga­ni­sa­ti­on durch das ÜAZ und den per­fek­ten Hol- und Brin­ge-Ser­vice durch die Bus­ge­sell­schaft bedan­ken sich die Ober­schu­le Brie­sen, die Betreuer*innen und natür­lich die 8. Klas­se ganz herzlich.

Herr Mül­ler, Fach­leh­rer für WAT und Mathematik