Potenzialanalyse 2022

Auch in die­sem Jahr hat­ten wir die Freu­de, unse­re 7. Klas­se im Rah­men der Poten­zi­al­ana­ly­se zu beglei­ten. Mit­hil­fe der Poten­zi­al­ana­ly­se sol­len die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen ers­ten Ein­blick in die Berufs­welt bekom­men. Sie sol­len ein Gefühl für ihre Stär­ken und Schwä­chen erlan­gen, um so ihre ein­zel­nen Kom­pe­ten­zen bes­ser ver­ste­hen zu können.

Am 29.03.2022 fuh­ren die Siebtklässler*innen gemein­sam mit ihrer Klas­sen­leh­re­rin, Frau Fröh­lich, und der zustän­di­gen WAT-Leh­re­rin nach Fürs­ten­wal­de in die FAWZ gGmbH. Hier bewie­sen die Kin­der an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen viel Aus­dau­er, Krea­ti­vi­tät und Team­geist. Sie lös­ten einen Mord­fall, bezo­gen ein Bett unter Zeit­druck, führ­ten ein Haus­halts­buch, arbei­te­ten mit Far­be, bau­ten ein Regal auf und führ­ten span­nen­de Verkaufsgespräche.

Gemein­sam erleb­ten sie einen Tag mit viel Spaß und Auf­re­gung. Die Kin­der lern­ten sich und ihre Klassenkamerad*innen bes­ser ken­nen. Dies wur­de beson­ders durch ihr unein­ge­schränkt posi­ti­ves Feed­back deutlich.

Die Ergeb­nis­se der Poten­zi­al­ana­ly­se wur­den am Fol­ge­tag in indi­vi­du­el­len Gesprä­chen mit den Siebtklässler*innen ausgewertet.

Frau Bruck, WAT-Lehrerin

Teil 2 des INISEK I-Projekts „Praxislernen in Werkstätten” – Die Klasse 8 im ÜAZ Frankfurt (Oder)

In der Woche vor den Herbst­fe­ri­en war unse­re Ach­te wie­der­um im ÜAZ Frank­furt (Oder). Einen klei­nen Ein­blick in das Pra­xis­ler­nen bie­tet die fol­gen­de Galerie.

Vie­len Dank an alle Mitarbeiter*innen des ÜAZ, die unse­re Schüler*innen gedul­dig betreut, ihnen vie­le neue Din­ge bei­gebracht und damit die­se Woche inter­es­sant und  abwechs­lungs­reich gestal­tet haben.

Kath­rin Koch, Schul­lei­te­rin

INISEK-Exkursion „Grüne Berufe“ in die Uckermark

Wir, die Klas­se 9, sind am 30.September 2021 gemein­sam mit unse­rer Klas­sen- und WAT-Leh­re­rin, Frau Wag­ler, und Herrn Hösch mit dem Bus auf Exkur­si­on in die Ucker­mark gefah­ren. Orga­ni­siert wur­de die­se Exkur­si­on zu den „Grü­nen Beru­fen“ durch Herrn Witt­wer vom Bau­ern­ver­band Bar­nim e. V. im Rah­men unse­res gemein­sa­men INI­SEK-I-Pro­jek­tes zur Berufsorientierung.

Wäh­rend der fast zwei­stün­di­gen Hin­fahrt ging es manch­mal ziem­lich laut und lus­tig zu. 😊 Wei­ter­le­sen

INISEK I-Projekt „Praxislernen in Werkstätten” – Unsere Klasse 8 im ÜAZ Frankfurt (Oder)

Zum 2. Mal fin­den die Werk­statt­ta­ge für die Klas­se 8 im ÜAZ Frank­furt (Oder) statt.

An den ers­ten drei Tagen Mit­te Sep­tem­ber 2021 durch­lie­fen die in drei Grup­pen ein­ge­teil­ten Achtklässler*innen die Berei­che „Holz­werk­statt“, „Hauswirtschaft/ Küche“ und „Tief­bau“. Sie soll­ten her­aus­fin­den, wel­che Kom­pe­ten­zen in die­sen Arbeits­ge­bie­ten gefor­dert sind und was ihnen am meis­ten liegt. Wei­ter­le­sen

Stimmen der Achtklässler*innen zu den Werkstatttagen im November 2020

Grup­pe in der Holzwerkstatt:

Mir hat das Hobeln gefal­len, außer­dem fand ich die Bear­bei­tung von Holz sehr span­nend. Der Gesel­le war auch sehr nett.“ – Ben

Mir hat am bes­ten gefal­len, dass wir hobeln gelernt haben. Mir hat es Spaß gemacht, an Maschi­nen zu arbei­ten.“ – Linus

Mir hat am bes­ten gefal­len, dass wir ver­schie­de­ne Sachen gemacht haben und auch gezeigt bekom­men haben, wie das Holz in der Werk­statt ankommt.“ – Leo­nie G.

Mir hat am bes­ten das Hobeln und Sägen gefal­len. Mir hat am meis­ten Spaß gemacht, den Tages­ka­len­der zu bau­en.“ – Felix

Ich fand beson­ders gut, dass der Werk­statt­lei­ter Herr Golz sehr freund­lich war und dass alle gelernt haben, wie man rich­tig mit dem Holz und den ent­spre­chen­den Werk­zeu­gen umgeht, wel­che Holz­ar­ten es gibt, wie das Holz bear­bei­tet wird, bevor es aus­ge­lie­fert wird usw.“ - Levi

Mir hat am bes­ten das Hobeln gefal­len. Am Anfang habe ich gedacht, das kann ich nicht.“ – Paul

Mir hat am bes­ten das Hobeln gefal­len, weil ich nicht wuss­te, wie viel Spaß das macht. Mir hat die Ver­mi­schung von Säge­spä­nen und Leim zum Spach­teln gefal­len weil ich das gar nicht kann­te.“ - Juli­an

Grup­pe Gesund­heit und Soziales:

Das Rasie­ren hat Spaß gemacht, auch das Pla­kat fand ich gut. Das Kochen des 3-Gän­ge-Menüs fand ich am bes­ten.“ – Leo­nie M. L.

Am Don­ners­tag, hat mir das Kochen mit der Grup­pe im sozia­len Bereich am bes­ten gefal­len.“ – Jas­mi­ne

Am bes­ten hat mir das Kochen gefal­len, weil wir in einem Team gear­bei­tet haben.“ – Nat­as­za

Mir hat es am meis­ten Spaß gemacht, in der Küche im Team zu arbei­ten und sich aus­zu­pro­bie­ren.“ - Noel

Mir hat vie­les gefal­len: die Bus­fahrt, „die Pro­be“ der ers­ten Hil­fe, das Ver­sor­gen der Pati­en­ten im Roll­stuhl, das Aus­den­ken und das Kochen des Essens.“ – Clau­dia

Mir hat am bes­ten gefal­len, dass wir gekocht und in Part­ner­ar­beit ein Pla­kat über Beru­fe im sozia­len Bereich gemacht haben.“ - Kim­ber­ly

Grup­pe in der Hauswirtschaft:

Mir hat das Nähen gut gefal­len, weil ich gar nicht wuss­te, wie man Kis­sen macht. Als wir damit fer­tig waren, haben wir dann sogar noch einen Sor­gen­fres­ser genäht.“ – Jas­min

Am meis­ten moch­te ich Lasa­gne kochen. Und ich moch­te das Nähen an der Näh­ma­schi­ne, wegen des Kis­sen­be­zugs.“ – Lucy

Mir hat am meis­ten das Zube­rei­ten der Lasa­gne Spaß gemacht und das Nähen der Sor­gen­fres­ser, weil man sich da rich­tig kon­zen­trie­ren muss­te.“ - Nele

Also am meis­ten hat mir das Nähen Spaß gemacht, weil man sich auch aus­pro­bie­ren konn­te und die Apfel­muf­fins haben mir am bes­ten geschmeckt. Ich fand es auf jeden Fall sehr schön.“ - Emi­ly B.

Mir hat am bes­ten gefal­len, dass wir ver­schie­de­ne Sachen aus­pro­biert haben. Das Nähen war cool.“ - Anni

Am bes­ten war die Zube­rei­tung der Lasa­gne, da es sehr viel Spaß gemacht hat.“ - Bet­ty

 

Unse­re Werk­statt­ta­ge wur­den durch die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I ermöglicht.

FAWZ_Förderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2020-21

Werkstatttage der Klasse 8 im Schuljahr 2020/21

Schon lan­ge im Vor­aus freu­te sich unse­re 8. Klas­se auf die ers­ten Werk­statt­ta­ge der Ober­schu­le Brie­sen in der ÜAZ Frank­furt (Oder). Am 22.09.20 war es end­lich soweit. Pünkt­lich um 08.00 Uhr fuhr der Bus mit 24 auf­ge­reg­ten Schüler/innen und zwei nicht weni­ger gespann­ten Leh­rern Rich­tung Frank­furt. In drei sehr auf­schluss­rei­chen und inter­es­san­ten Schnup­per­ta­gen durf­ten sie sich abwech­selnd in Grup­pen in den Berei­chen Haus­wirt­schaft, Holz­ver­ar­bei­tung und Soziales/Gesundheit/Erziehung aus­pro­bie­ren. Am Ende der drei Tage konn­ten unse­re Schüler*innen sich ent­schei­den, in wel­chem Bereich sie in den bereits geplan­ten fünf wei­te­ren Tagen im Novem­ber inten­si­ver arbei­ten möch­ten. Glück­li­cher­wei­se teil­ten sich das Inter­es­se und die ers­ten gewon­ne­nen Erkennt­nis­se über die eige­nen Stär­ken und Talen­te recht gleich­mä­ßig auf.

Folg­lich konn­ten wir am 16.11.20 mit vor­freu­di­gen Acht­kläss­lern eine sehr arbeits­rei­che und ergeb­nis­ori­en­tier­te Woche starten.

In der Holz­werk­statt wur­de so emsig gesägt, geho­belt, gestemmt, geschlif­fen, gemes­sen, skiz­ziert, gebohrt und geleimt, dass eini­ge regel­mä­ßig bei­na­he die Mit­tags­pau­sen ver­passt hät­ten. Die Mühe hat sich gelohnt: Weih­nachts­ge­schen­ke für die Fami­lie aller­ers­ter Güte in Form von Bil­der­rah­men und Holz­ka­len­dern sind ent­stan­den und wur­den von allen ande­ren mäch­tig bewundert.

Im Bereich der Haus­wirt­schaft stan­den die Essens­pau­se und die Zube­rei­tung von Mahl­zei­ten zunächst auch nicht im Fokus, son­dern die Bequem­lich­keit. Selbst gesteck­tes Ziel war es, Sitz­kis­sen für die gan­ze Klas­se zu nähen. Dies ist in einer Qua­li­tät gelun­gen, die auch die Haus­wirt­schafts­meis­te­rin begeis­tert hat. Weil das Nähen der Sitz­kis­sen so gut klapp­te, durf­ten die Mäd­chen sich auch an „Sor­gen­fres­sern” pro­bie­ren, was ihnen eben­so viel Freu­de machte.

Lobend ist eben­falls das sozia­le Enga­ge­ment unse­rer Schüler*innen zu erwäh­nen, die sich für den Bereich Soziales/Gesundheit/Erziehung ent­schie­den haben. Hier sind nicht nur sehr infor­ma­ti­ve Pla­ka­te für Berufs­bil­der in die­sen unver­zicht­ba­ren Berei­chen ent­stan­den, die wie die Sitz­kis­sen inzwi­schen unser Klas­sen­zim­mer ver­schö­nern, son­dern die Grup­pe erhielt vie­le inter­es­san­te Ein­bli­cke in den Arbeits­all­tag sozia­ler Beru­fe: Wie hie­ve ich einen Pati­en­ten aus dem Bett? Wie rasie­re ich ihn? Wie trans­por­tie­re ich Pati­en­ten mit einem Roll­stuhl?  Wie ent­steht ein gesun­des Drei­gän­ge­me­nü, das zudem wirk­lich lecker ist? Wie kann ich ers­te Hil­fe leis­ten? - Dies sind nur eini­ge Fra­gen, die auf der Tages­ord­nung standen.

Was wir lei­der nicht dau­er­haft mit­neh­men konn­ten, vor Ort aber sehr genos­sen haben, ist das eigens von den Schüler*innen der Haus­wirt­schafts­grup­pe zube­rei­te­te Essen. Bis heu­te schwär­men Frau Koch und ich von der lecke­ren Piz­za. Der Spaß am Kochen und Backen war deut­lich zu schme­cken und wir haben uns sehr dar­über gefreut, dass unse­re Ach­te so schö­ne und abwechs­lungs­rei­che Tage im ÜAZ ver­brin­gen durfte.

Nach eige­ner Aus­sa­ge hat es sie hin­sicht­lich ihrer Berufs­ori­en­tie­rung sehr berei­chert. Das ÜAZ freut sich auf die nächs­ten Werk­statt­ta­ge mit Schüler*innen der Ober­schu­le Brie­sen. Dies ist ein Lob für Fleiß und freud­vol­les Mit­ein­an­der. Unse­re Schüler*innen kön­nen stolz auf ihre Leis­tun­gen und Bewer­tun­gen sein, die sie nun gut für Bewer­bun­gen ein­set­zen können.

Frau Wag­ler
Klas­sen­leh­re­rin Klas­se 8 und Fach­leh­re­rin für WAT

Unse­re Werk­statt­ta­ge wur­den durch die INITIATIVE SEKUNDARSTUFE I ermöglicht.

FAWZ_Förderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2020-21

INISEK I-Projekt „Streuobstwiese“

An unse­rem Pro­jekt­tag, dem 28.06.2018, arbei­te­te die gesam­te neun­te Klas­se gemein­sam auf der Streu­obst­wie­se und im Kräutergarten.

Mit Hil­fe und unter fach­kun­di­ger Anlei­tung von Herrn Schmidt, einem selbst­stän­di­gen Gärt­ner, ris­sen wir zwei abge­stor­be­ne Bäu­me aus dem Boden und pflanz­ten dafür zwei neue. Anschlie­ßend wur­den jeweils drei Holz­pf­lö­cke um jedes klei­ne Bäum­chen plat­ziert, um sie zu sta­bi­li­sie­ren. Danach wur­den meh­re­re Holz­lat­ten in gleich­gro­ße Stü­cke gesägt und zur Befes­ti­gung an die Pflö­cke gena­gelt. Nun waren die Mäd­chen gefragt. Sie ver­schnit­ten die Bäum­chen und befes­tig­ten die Stäm­me mit brei­ten Bän­dern an den Pflöcken.

Im Kräu­ter­gar­ten stri­chen wir die Holz­wand der Kräu­ter- und Blu­men­bee­te mit Holz­la­sur. Gleich­zei­tig wur­de die Beton­flä­che gesäubert.

Zum Abschluss gab es für alle zube­rei­te­te Bröt­chen und Bratwürste.

Erna
Schü­le­rin Klas­se 9

FAW_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2017-18

INISEK I – Ein ständiger Begleiter bei der Berufsorientierung

Unser dies­jäh­ri­ges INISEK I-Pro­jekt stand ganz im Zei­chen der Berufs­ori­en­tie­rung und der Rea­li­sie­rung der ein­zel­nen Teil­pro­jek­te des Pra­xis­ler­nens in den schul­ei­ge­nen Werkstätten.

Ein Höhe­punkt in der 9. Klas­se war das Trai­ning von Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen am 26. Juni 2018 in Vor­be­rei­tung auf die anste­hen­de Berufs­wahl. Unser Ziel war es, Mög­lich­kei­ten für die Neunt­kläss­ler zu schaf­fen, Vor­stel­lungs­ge­sprä­che unter rea­len Bedin­gun­gen zu simu­lie­ren und Rück­mel­dun­gen zu geben, was gut und was ver­bes­se­rungs­wür­dig war. Hier­zu wur­den Ver­tre­ter von vier Betrie­ben und unse­re Berufs­be­ra­te­rin von der Arbeits­agen­tur Frank­furt (Oder) von unse­rem WAT-Leh­rer, Herrn Bey­er, ein­ge­la­den. Es ent­spricht den Vor­stel­lun­gen des INISEK I-Pro­gramms, Betrie­be in den Schul­be­trieb ein­zu­be­zie­hen, um die Schü­le­rin­nen und Schü­ler best­mög­lich an die Situa­ti­on auf dem Arbeits­markt heranzuführen.

Die Rol­len­spie­le wäh­rend der Vor­stel­lungs­ge­sprä­che wur­den durch die Ver­tre­ter von Betrie­ben ermög­licht, die in der Regi­on aus­bil­den und die auch künf­tig an Aus­zu­bil­den­den inter­es­siert sind. Für unse­re 9. Klas­se und die Betrie­be selbst war es eine qua­li­ta­tiv gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung, die auch in den nächs­ten Schul­jah­ren fort­ge­setzt wer­den soll. Beson­ders posi­tiv war die Reso­nanz der Betrie­be selbst, die gern wie­der zu uns an die Schu­le kom­men wür­den. Ein gro­ßer Dank geht des­halb an Frau Obst von der Senio­ren­re­si­denz „Allo­heim“ in Frank­furt (Oder), Frau Kie­sow, Lehr­be­auf­trag­te der SPIE Ver­sor­gungs­tech­nik GmbH in Müll­ro­se, Herrn Rothe von der Bau­ern­ge­sell­schaft Zil­ten­dor­fer Nie­de­rung GbR, Herrn Herr­mann, Inha­ber von Herr­mann Bau Müll­ro­se sowie Frau Jung­mann von der Arbeitsagentur.

Um die Erfah­run­gen, die die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an die­sem Tag gesam­melt hat­ten, auf­zu­grei­fen und zu ver­tie­fen, fuhr die Klas­se 9 am Fol­ge­tag nach Frank­furt (Oder) ins Berufs­in­for­ma­ti­ons­zen­trum. Auch hier bedan­ken wir uns zum einen bei Frau Jung­mann, zum ande­ren bei INISEK I.

Herr Bey­er
WAT-Leh­rer und Koor­di­na­tor des Praxislernens

FAW_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2017-18

Praxislernen in Werkstätten der 8. Klasse

Vom 16. bis 20.10.2017 fuhr die Klas­se 8 nach Fürstenwalde/Spree zu den Aus­bil­dungs­werk­stät­ten der  FAW gGmbH, um den 1. Teil des Pra­xis­ler­nens in Werk­stät­ten zu absol­vie­ren. Ermög­licht hat uns die­ses Pro­gramm die För­de­rung über INISEK I - die Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe I, die eine gute Berufs­ori­en­tie­rung ermög­li­chen soll. Wir sind um 8.12 Uhr von Brie­sen mit dem Zug Rich­tung Fürs­ten­wal­de los­ge­fah­ren. Wir muss­ten ein klei­nes Stück lau­fen. Nach­dem wir ange­kom­men waren, wur­den wir in 4 Grup­pen auf­ge­teilt, belehrt und foto­gra­fiert. Foto­gra­fiert wur­den wir, damit uns die Aus­bil­der zuord­nen kön­nen. Dann sind wir in die Werk­stät­ten unse­rer jewei­li­gen Berufs­fel­der – Malern, Gesundheit/Erziehung/Soziales, Metall­ver­ar­bei­tung, Elek­tro und Haus­wirt­schaft – gegan­gen. Im Bereich Haus­wirt­schaft wur­den wir in Zwei­er­grup­pen auf­ge­teilt und haben Kür­bis­sup­pe, Zucker-, Apfel- und Eier­ku­chen zube­rei­tet.   Ent­ge­gen unse­rer Erwar­tun­gen hat es im Gro­ßen und Gan­zen echt lecker geschmeckt. Den meis­ten gefiel Haus­wirt­schaft am bes­ten, weil es etwas zu essen gab.

In „Metall“ war dann Kraft und vor allem Genau­ig­keit beim Abmes­sen gefragt. Wir stell­ten einen Schlüs­sel­an­hän­ger, einen Ker­zen­stän­der und einen Wür­fel her. Vie­le nerv­te das nicht enden wol­len­de Fei­len, was bei Metall eine ziem­lich anstren­gen­de Ange­le­gen­heit ist. Es war aber für alle ein Erfolgs­er­leb­nis, wenn man nach stun­den­lan­ger Arbeit aus einem Stück Stahl etwas doch recht Schö­nes gemacht hatte.

Am Nach­mit­tag war end­lich „Fei­er­abend“ und wir sind um 14:20 Uhr wie­der nach Brie­sen gefahren.

Die zwei­te Hälf­te des Pra­xis­ler­nens in Werk­stät­ten fand im Novem­ber statt.

Mat­ti
 Schü­ler der Klas­se 8

FAW_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2017-18

INISEK I–Projekttag „OSB-Zukunftswerkstatt“

Wie bereits im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de auch in die­sem Schul­jahr ein Pro­jekt­tag zum INISEK I-Pro­jekt „OSB-Zukunfts­werk­statt“ durch­ge­führt. An die­sem Tag woll­ten wir zei­gen, wel­che vor allem berufs­ori­en­tie­ren­den Pro­jek­te mit Hil­fe der uns von INISEK I zur Ver­fü­gung gestell­ten För­der­gel­der an unse­rer Schu­le umge­setzt wer­den können.

So hat­ten wir am 24. Mai 2017 vie­le Gäs­te, wie Frau Frind vom INISEK I–Regionalpartner Süd–Ost Cott­bus, Frau Korb, Regio­nal­lei­te­rin des Bau­ern­ver­ban­des Ucker­mark e.V., Frau Jung­mann von der Arbeits­agen­tur Frank­furt (Oder), die uns schon seit vie­len Jah­ren in der Berufs­be­ra­tung unse­rer Schü­ler unter­stützt, und Frau Hoff­mann als FAW–Kooperationspartnerin für die­ses Pro­jekt „OSB-Zukunfts­werk­statt“.

Unse­re Arbeits­grup­pen prä­sen­tier­ten ihre in die­sem Schul­jahr geleis­te­te Arbeit, die ihnen Ein­bli­cke in ver­schie­de­ne Berufs­fel­der ermög­lich­te. Die meis­ten Arbeits­grup­pen wur­den durch INISEK gefördert.

Sei es bei den Pflanz­ar­bei­ten von Wild­sträu­chern und Obst­bäu­men (alte Obst­sor­ten), bei der Bepflan­zung unse­res Kräu­ter­hoch­beets oder den Arbei­ten in der Holz­werk­statt bei der Her­stel­lung von bei­spiels­wei­se Schau­ta­feln, Greif­vo­gel­an­sit­zen, Nist­käs­ten oder Sitz­ele­men­ten für unse­re Streu­obst­wie­se – über­all wur­de kräf­tig angepackt.

Ande­re, wie die Arbeits­grup­pe „Labor“, die frisch gepress­ten Apfel­saft im Ver­gleich zu gekauf­ten Säf­ten unter­such­te, oder die Arbeits­grup­pe „Öffent­lich­keits­ar­beit“, die alles mit Wort und Bild für unse­re Chro­nik, die Web­sei­te und den Oder­vor­land­ku­rier fest­hielt, hat­ten eben­falls ihren Anteil am Gelin­gen des dies­jäh­ri­gen Projekttags.

Unser Kunst­leh­rer, Herr Kal­ki,  fand sich mit sei­ner Arbeits­grup­pe am alten Heiz­haus ein und gestal­te­te die Graf­fi­ti­wand wei­ter. Frau Kara­de­mir arbei­te­te mit ihrer Grup­pe in der Aula unter ande­rem am Kör­per­be­wusst­sein zur Sen­si­bi­li­sie­rung der eige­nen Kör­per­wahr­neh­mung sowie an der Wir­kung, die Spra­che in ver­schie­de­nen Situa­tio­nen haben kann, was wich­tig ist im Trai­ning des sozia­len Miteinanders.

Nicht ver­ges­sen wer­den darf auch nicht unse­re Arbeits­grup­pe „Schul­sa­ni­täts­dienst“, die ver­schie­de­ne Not­fall­sze­na­ri­en rea­li­täts­nah – die „Opfer“ sahen nach dem Schmin­ken und Model­lie­ren der Wun­den wirk­lich schlimm aus - „durch­spiel­te“.

Ver­pflegt wur­den wir von der Arbeits­grup­pe „Küchen­schlacht“ mit klei­nen gesun­den Lecke­rei­en – z. B. fri­schem Brot mit köst­li­chen selbst her­ge­stell­ten Auf­stri­chen, heiß begehr­tem Apfel­crum­ble, Him­beer-Joghurt-Eis - und Brat­wurst vom Grill.

Im Ergeb­nis der Umset­zung die­ses Pro­jekts war zu erken­nen, dass unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler es ver­stan­den haben, die ihnen zur Ver­fü­gung gestell­ten Mit­tel für ihre Zukunft sinn­voll einzusetzen.

Ein gro­ßer Dank soll abschlie­ßend unse­ren Hel­fern aus­ge­spro­chen werden:

Bei den Anpflan­zun­gen stand uns z. B. jeder­zeit unser Koope­ra­ti­ons­part­ner, die Gärt­ne­rei Irr­ling aus Frank­furt (Oder), fach­män­nisch zur Sei­te. Aber auch die Eltern der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, stell­ver­tre­tend sei­en hier Frau Sel­chow und Herr Bar­tel genannt, haben uns tat­kräf­tig unter­stützt. Nicht zu ver­ges­sen Herr Tromm, der uns nicht das ers­te Mal zur Sei­te stand.

 

Hans-Jörg Bey­er

Foerderhinweis fuer INISEK I_EU_MBJS_INISEK I_SJ 2016-17