Abschlusszeugnisübergabe und Abschlussfeier unserer Zehntklässler

Am Frei­tag, dem 14.Juni 2019, erhiel­ten unse­re Zehnt­kläss­ler im Fest­zelt der „Kai­ser-Stu­ben“ in Brie­sen von ihrem Klas­sen­lei­ter, Herrn Bey­er, und unse­rer Schul­lei­te­rin, Frau Dr. Wer­ner, ihre Abschluss­zeug­nis­se und fei­er­ten anschlie­ßend fröh­lich, aber auch ein biss­chen weh­mü­tig gemein­sam mit ihren Fami­li­en, Freun­den und ehe­ma­li­gen Leh­rern den Abschied von ihrer Schul­zeit.

Wir wün­schen euch allen einen guten Start in die Berufs­aus­bil­dung und für euer Leben viel Glück und Erfolg, aber auch Spaß bei dem, was ihr tut. Und wir freu­en uns dar­auf, wenn ihr ab und zu wie­der mal bei uns in der Schu­le vor­bei­schaut oder ander­wei­tig mit uns in Kon­takt bleibt und berich­tet, wie es euch geht.

Wir dan­ken allen flei­ßi­gen Orga­ni­sa­to­ren sowie dem sehr auf­merk­sa­men und freund­li­chen Per­so­nal der „Kai­ser-Stu­ben“ für den gelun­ge­nen Abend.

Das Kol­le­gi­um der Ober­schu­le Brie­sen

Mausefallenautowettbewerb

Am 11. Juni 2019 fand in der Turn­hal­le unser Mau­se­fal­len­au­to­wett­be­werb statt. Es nah­men acht Grup­pen und etwa fünf­zehn Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen 7 bis 9 am Wett­be­werb teil. Die­ser fand in drei Kate­go­ri­en statt: Aus­dau­er, Schnel­lig­keit und Krea­ti­vi­tät. Eine Jury hat­te also dar­über zu ent­schei­den, wie die ein­zel­nen Autos aus­sa­hen, wie schnell sie fuh­ren und wie viel Aus­dau­er sie hat­ten.

Alle Teil­neh­mer hat­ten laut Jury viel Zeit und Mühe in den Bau und die Gestal­tung ihrer Mau­se­fal­len­au­tos inves­tiert, die alle­samt sehr krea­ti­ve Namen tru­gen: „Bum­ble­bee“, „Döner­mo­bil“, „Mis­ter Twis­ter“, „Big Dad­dy“, „Mau­set­ruck“ usw.

Der Wett­be­werb war sehr inter­es­sant und auf­re­gend. „Big Dad­dy“ von Rico, Fabi, Ben und Jakub gewann für sei­ne Aus­dau­er. Die vier Tüft­ler erhiel­ten neben einer Urkun­de und Medail­len auch 20 Euro, wor­über sie sich sehr freu­ten. Das „Döner­mo­bil“ von Giang erreich­te die höchs­te Geschwin­di­geit und der Bast­ler bekam eben­falls eine Medail­le, eine Urkun­de und 10 Euro. Emma und Hali­na hat­ten mit „Bum­ble­bee“ das schöns­te Auto an den Start gebracht und wur­den mit Urkun­de, Medail­len und 10 Euro belohnt.

Wir bedan­ken uns bei allen Teil­neh­mern: Georg, Rico, Fabi­an, Ben, Emma, Hali­na, Giang, Alex­an­der, Chris­ti­an, Dawid, Leon, Jus­tin, Erik, Ange­li­que und Jas­min.

Meli­na und Georg, Klas­se 7

P.S. Beson­ders dan­ken wir aber Herrn Dieck­mann, unse­rem Mathe- und Phy­sik­leh­rer, der im Rah­men des Phy­sik­un­ter­richts die­sen Wett­be­werb anreg­te, schon seit Wochen mit uns vor­be­rei­te­te und auch Mate­ri­al zur Ver­fü­gung stell­te. Auch Herr Schus­ter unter­stütz­te die Mau­se­fal­len­mo­bil­her­stel­ler im Rah­men des WAT-Unter­richts.

Schöne Sommerferien

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, lie­be Eltern,
lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

end­lich sind Som­mer­fe­ri­en! End­lich für früh­mor­gens kei­nen Wecker mehr stel­len müs­sen oder am Vor­abend die Tasche für den nächs­ten Schul­tag packen. Nicht mehr an Haus­auf­ga­ben und anste­hen­de Tests den­ken müs­sen.
Das alles hat jetzt erst ein­mal 6 ½ Wochen Pau­se. Und wir auch. Denn jetzt begin­nen die lang ersehn­ten Som­mer­fe­ri­en!

FAWZ_Sommerferien-Gedicht_2019FAWZ_Schöne Sommerferien_2019

Wie sind Eure und Ihre Plä­ne für die nächs­ten Wochen? Urlaub in wei­ter Fer­ne oder doch im nahen und so ver­trau­ten Deutsch­land? Am Strand Muscheln sam­meln und ins blaue Meer ein­tau­chen? Auf Rad- oder Wan­der­tou­ren die Natur genie­ßen? Auf­re­gen­de neue Städ­te bei einem Kurz­trip ken­nen­ler­nen? Auf einem Kreuz­fahrt­schiff die Mee­re erkun­den? Oder ein­fach zu Hau­se blei­ben und aus­gie­big Zeit mit Freun­den und Fami­lie ver­brin­gen? Viel­leicht ein neu­es Hob­by begin­nen?

Wohin die Land­kar­te und Plä­ne einen auch füh­ren: In den nächs­ten Wochen haben wir nur eine Auf­ga­be - ent­span­nen und erho­len.

Wir wün­schen Euch und Ihnen allen wun­der­schö­ne und erhol­sa­me Som­mer­fe­ri­en.

Gut erholt, mit schö­ner Som­mer­bräu­ne und neu­en Erleb­nis­sen im Gepäck sehen wir uns dann am 5. August wie­der. Aber bis dahin ist ja zum Glück noch laaaaaan­ge Zeit. 🙂

Das Team der Ober­schu­le Brie­sen der FAWZ gGmbH

PS: Bit­te die Pau­sen­bro­te in Euren Schul­ta­schen nicht ver­ges­sen! 😉

Liebenswürdiger Abschied des Jahrgangs 10

Mit mit­füh­len­den Ges­ten ver­ab­schie­de­te sich der Abschluss­jahr­gang 10 am 6. Juni 2019 von unse­rer Schu­le.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler lie­ßen sich dafür etwas ganz Beson­de­res ein­fal­len: Auf­grund der hohen Tem­pe­ra­tu­ren und der gro­ßen Hit­ze im Schul­ge­bäu­de ent­schlos­sen sie sich dazu, sämt­li­che Leh­re­rin­nen und Leh­rer, die an die­sem Tag in der Schu­le waren, mit Was­ser­ei­mern und Was­ser­pis­to­len zu erfri­schen. Zusätz­lich gab es klei­ne Luft­bal­lons, gefüllt mit kal­tem Was­ser, die die­se Erfri­schung unter­stütz­ten. So konn­te eine Abküh­lung nicht nur in den Klas­sen­räu­men, son­dern auch auf den Flu­ren und sogar im Sekre­ta­ri­at gewähr­leis­tet wer­den. An dem Tag wur­de an alles gedacht, sodass die Hit­ze für alle Betei­lig­ten etwas erträg­li­cher wur­de. Die Was­ser­ei­mer und Was­ser­pis­to­len berei­te­ten allen ein feucht­fröh­li­ches Ver­gnü­gen und sorg­ten für eine gro­ße Erhei­te­rung. Wir als Kol­le­gi­um haben dies wirk­lich als sehr ange­nehm emp­fun­den.

Ein wei­te­res High­light an die­sem denk­wür­di­gen Tag war die kunst­vol­le Ver­zie­rung diver­ser Fahr­zeu­ge der Lehr­kräf­te mit Brau­se, Klo­pa­pier und Absperr­band. Für die Schmü­ckung des Leh­rer­pults in der Klas­se 8 wur­de sogar Zahn­pas­ta ver­wen­det. Für das Leh­rer­pult in der Klas­se 9 kam Rasier­schaum zum Ein­satz. Auf beson­de­ren Wunsch hin konn­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auch am Platz kos­me­tisch sty­len las­sen.

Auch die Grund­schu­le kam in den Genuss des letz­ten Schul­ta­ges der Zehnt­kläss­ler: Hier wur­den aller­dings kei­ne Erfri­schun­gen, son­dern nur Süßig­kei­ten gereicht.

Drei Tage zuvor hat­ten eini­ge Schü­ler der Klas­se 10 bereits für Auf­se­hen gesorgt, indem sie per Tre­cker zum UNICEF-Lauf anreis­ten und mit der Schul­lei­te­rin Frau Dr. Wer­ner meh­re­re Ehren­run­den über den Schul­hof dreh­ten. Dies war ein abso­lu­tes High­light des Tages.

Herr Sahin, Fach­leh­rer für Eng­lisch

Sportfest 2019

Am 29.05.2019, dem vor­erst letz­ten Tag in die­sem Frühjahr/Sommer, an dem man noch ohne Hit­ze­s­chä­den unter frei­em Him­mel sport­lich aktiv wer­den konn­te, fand unser erfri­schen­des Sport­fest der Leicht­ath­le­tik statt.

Nach einer fei­er­lich von länd­li­chen Motor­ge­räu­schen zwei­er Rasen­mä­her beglei­te­ten Eröff­nungs­re­de zum orga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf bega­ben sich unse­re Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten zusam­men mit ihren Klas­sen­leh­rern oder deren Ver­tre­tern an die jeweils ers­ten Sta­tio­nen. Dort war­te­ten bereits die gespann­ten Kampf­rich­te­rin­nen und Kampf­rich­ter des Weit­sprungs, Kugel­sto­ßens, Sprints und Hin­der­nis­par­cours.

Die Span­nung lohn­te sich: Aus­nahms­los alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer gaben ihr Bes­tes und hat­ten sicht­lich Spaß. Nicht nur mit mess­bar guten Leis­tun­gen, son­dern auch beob­acht­ba­rer Ath­le­tik im Sin­ne von wehen­den Zöp­fen beim Sprint, beein­dru­cken­den Flug­bah­nen beim Weit­sprung und alle Erwar­tun­gen über­tref­fen­den Wei­ten beim Kugel­sto­ßen boten unse­re Sport­le­rin­nen und Sport­ler ein Fest der Freu­de.

Abge­run­det wur­de der Wett­kampf zum Abschluss mit dem tra­di­tio­nel­len Staf­fel­lauf aller Klas­sen. Da unse­re aktu­el­le 10. Klas­se am Vor­tag von ihrer Abschluss­fahrt zurück­ge­kehrt war und noch mehr Spaß gleich am nächs­ten Tag all­ge­mein schwer zu ertra­gen ist, redu­zier­ten wir die Staf­feln auf vier, was der Span­nung aber kei­ner­lei Raum nahm, ganz im Gegen­teil: Trotz der vor­he­ri­gen Anstren­gun­gen wur­de hier eine Schnell­kraft und ein Team­geist abge­ru­fen, der sei­nes­glei­chen sucht, und zwar von allen Staf­feln! Gewon­nen hat knapp unse­re 10. Klas­se. Es sei ihnen sehr gegönnt, hier den Sieg davon getra­gen zu haben, denn es war ihr letz­tes Sport­fest an der OSB.

Ins­ge­samt gra­tu­lie­re ich all unse­ren Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten zu ihren tol­len sport­li­chen Leis­tun­gen. Ihr habt mich sehr beein­druckt! Herz­li­chen Dank an alle Kampf­rich­te­rin­nen und Kampf­rich­ter sowie an unse­re Schul­lei­tung, Klas­sen­leh­rer und Ver­tre­ter und unse­re Sport­as­sis­ten­tin­nen und Assis­ten­ten, die zwar auf­grund von Sport­be­frei­un­gen selbst nicht star­ten konn­ten, die aber freud­voll und acht­sam unter­stützt haben. Ohne die­se tol­le Beglei­tung hät­te es nicht so gelin­gen kön­nen.

Ganz beson­de­rer Dank gilt Frau Klo­se, unse­rer Schul­se­kre­tä­rin, die uns mit kraft­spen­den­den Erfri­schun­gen und als Sani­tä­te­rin wun­der­bar ver­sorgt hat.
Ich freue mich schon jetzt auf unser nächs­tes Sport­fest!

Mit sport­li­chen Grü­ßen

Janet Anne Wag­ler, Fach­leh­re­rin für Sport

Projekttag „Streuobstwiese“ der 9. Klasse

Der Tag begann um 8:05 Uhr mit der Arbeits­auf­tei­lung:

Nun strei­chen Sofie und Mau­rice die Bank auf der Streu­obst­wie­se. Lena, Pia, Fabi­an, Leo­nie M., Joli­na und Felix beka­men den Auf­trag, die Baum­stäm­me mit einer Grun­die­rungs­far­be (ARBO-Flex-Stamm­schutz­far­be) zu strei­chen. Nico, Jonas G. und Lou­is brin­gen gera­de über­all auf dem Schul­hof Vogel­häu­ser und Insek­ten­ho­tels, die im WAT-Unter­richt gebaut wur­den, an. Jas­min, Lucas und Jonas W. wie­der­um sor­gen für einen sau­be­ren Hof, sie har­ken also unter ande­rem das rest­li­che Laub unter den Bäu­men weg. Um die Pflan­zen küm­mern sich Ange­li­que und Leo­nie F. Die bei­den pflan­zen in unser Hoch­beet auch neue Kräu­ter, wie zum Bei­spiel Pfef­fer­min­ze, Fen­chel und Boh­nen­kraut, die wir dann im WAT-Unter­richt zum Kochen und Wür­zen nut­zen kön­nen. Für unse­re Ver­pfle­gung heu­te sor­gen Mat­ti und Marc, die den Grill ab 9:00 Uhr vor­be­rei­ten. Um Bild­ma­te­ri­al zu die­sem Tag küm­mert sich Ange­li­na.

Schon­mal ein gro­ßes Dan­ke an Herrn Schmidt, dass er sich heu­te die Zeit für uns genom­men hat, und an Herrn Bey­er, dass er das Pro­jekt orga­ni­siert hat.

Jetzt war­ten wir nur noch auf Herrn Schus­ter, damit wir mit dem Gril­len begin­nen kön­nen, da alle so lang­sam Hun­ger bekom­men.

Es ist 9:40 Uhr – und wir machen erst­mal eine Pau­se und essen unser Früh­stück. Herr Dieck­mann beauf­sich­tigt alles.

Inzwi­schen wur­de auch schon der Grill von Mat­ti ange­macht, aller­dings läuft er jetzt, 10:10 Uhr, noch nicht rich­tig.

Aber wir lie­gen auf der Ziel­ge­ra­den Rich­tung Schul­schluss zum Wochen­en­de und fan­gen schon mal an auf­zu­räu­men.

Um den Tag fried­lich aus­klin­gen zu las­sen, ent­span­nen wir, hören Musik und war­ten nur noch auf die Grill­würst­chen 😉

Life-Bericht am Frei­tag, dem 14.06.2019, von

Kija­ra, Klas­se 9

Der Pro­jekt­tag „Streu­obst­wie­se” wur­de geför­dert durch die Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe I des Minis­te­ri­ums für Bil­dung, Jugend und Sport und des­sen För­der­mit­tel des Euro­päi­schen Sozi­al­fonds und des Lan­des Bran­den­burg.

FAWZ_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_INISEK I_Schuljahr 2018-19

Exkursion zur Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasiemorde in Brandenburg

Im Rah­men des Geschichts­un­ter­richts des Jahr­gangs 10 unter­nah­men 13 Schü­le­rin­nen und Schü­ler am 8. Mai 2019 eine Exkur­si­on zur Gedenk­stät­te für die Opfer der Eutha­na­sie­mor­de in Bran­den­burg an der Havel.

Dort ange­kom­men gab uns Herr Marx, ein His­to­ri­ker, anhand der Aus­stel­lung Ein­bli­cke in die schreck­li­chen Ver­bre­chen der Nazis, die dort – mit­ten in der Stadt!!! - gesche­hen sind: In der „Eutha­na­sie-Anstalt“ in Bran­den­burg, einem ehe­ma­li­gen Zucht­haus,  wur­den von Juni bis Okto­ber 1940 über 9000 Men­schen, die man aus psych­ia­tri­schen Kran­ken­häu­sern des gesam­ten nord- und mit­tel­deut­schen Raums in Bus­sen her­bei­schaff­te, umge­bracht, auch klei­ne Kin­der. Beson­ders ent­setzt waren wir dar­über, dass selbst Kin­der soge­nann­ter „Aso­zia­ler“ und Alko­ho­li­ker ver­gast wur­den, weil die NS-Ideo­lo­gie davon aus­ging, dass die­se kei­nen Wert für die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gesell­schaft haben. Außer­dem erfuh­ren wir, dass in Bran­den­burg ers­te „Pro­be­ver­ga­sun­gen“ psy­chisch Kran­ker und Behin­der­ter durch­ge­führt wur­den, was  in den Ver­nich­tungs­la­gern spä­ter per­fek­tio­niert wur­de.

Danach durf­ten wir uns anhand von his­to­ri­schen Doku­men­ten selbst eine Mei­nung bil­den und ver­schie­de­ne Fra­gen zur The­ma­tik beant­wor­ten. Beson­ders die Fra­ge nach der Ver­ant­wor­tung und auch Zivil­cou­ra­ge der Täter beschäf­tig­te uns dabei. Wir fan­den her­aus, dass die wenigs­ten per­sön­li­che Kon­se­quen­zen erdul­den muss­ten, wenn sie sich nicht (mehr) an der Tötung soge­nann­ten „lebens­un­wer­ten Lebens“ betei­li­gen woll­ten. Im Gegen­teil – die meis­ten stan­den mit vol­ler Über­zeu­gung hin­ter ihren Taten.

Alles in allem war es ein infor­ma­ti­ver und trotz des nicht leicht ver­dau­li­chen The­mas schö­ner Tag. Ein gro­ßer Dank gilt Frau Koch und Herrn Sahin, weil sie uns beglei­tet haben, der Gedenk­stät­te, dass sie extra für uns geöff­net hat und Herrn Marx, der uns die­ses dunk­le Kapi­tel des Natio­nal­so­zia­lis­mus auf eine Art und Wei­se nahe­ge­bracht hat, die man sicher nicht oft fin­det.

Felix, Klas­se 10
Frau Koch, Geschichts­leh­re­rin

Ein Tropfen Ostseegenuss - ein Trunk aus der Quelle des Schulklassenlebens

Die Abschluss­fahrt des Jahr­gangs 10 nach Ück­e­ritz Ende Mai 2019 war das High­light von 4 Jah­ren Schul­be­such und Erlan­gen eines wich­ti­gen Abschlus­ses!

Die Frei­tag­mor­gen­stun­de der Abfahrt um 6 Uhr in Brie­sen hat­te wirk­lich Gold im Mund – die Hin­fahrt allein ließ jedoch kei­nen Ver­dacht auf Schlaf­man­gel auf­kom­men. Vor­freu­de schall­te durch den Bus: Mun­ter spru­del­te Musik aus der Box, so dass der Bus­fah­rer sei­nen eige­nen Party­a­bend kaum abwar­ten konn­te. Bei Ankunft in Ück­e­ritz begann sofort eine Pil­ger­rei­se an den Strand. Die Son­ne glänz­te, das Meer umso mehr und der Ein­la­dung in das wahr­haft küh­le Nass konn­te kaum einer wider­ste­hen. Dem nächs­ten Eis­la­den und natür­lich auch dem heiß­ge­lieb­ten Super­markt, begin­nend mit ‚E‘, gal­ten der nächs­te Über­fall. Über das Wochen­en­de gab es Erleb­nis­se ohne Ende – zum Bei­spiel Tisch­ten­nis­mat­che, in der vie­le Hr. Sahin und Dr. Wer­ner als ver­kann­te Tisch­ten­nis­fi­na­lis­ten ken­nen­ler­nen durf­ten, ein Fuß­ball­match gegen ande­re Feri­en­park­be­su­cher wur­de spon­tan in das Leben geru­fen und es wur­de Go-Kart durch Ück­e­ritz gefah­ren. Die Grill­sai­son wur­de Sonn­tag­abend eröff­net: Wir schmaus­ten bes­tens unter den Grill­meis­tern Hr. Thor­wirth, Hr. Ing­wer­sen, Hr. Hanke und natür­lich Pau­lus und Ben. Im „Phä­no­me­n­ta“ erleb­ten wir phy­si­ka­li­sche Meta­ebe­nen. Auch Felix‘ Magen erleb­te eine ande­re Dimen­si­on beim Astro­nau­ten­trai­ning in Pee­ne­mün­de. Back­fisch­bröt­chen, Mini­gol­fen im Dun­keln und ein Besuch im rus­si­schen U-Boot gehö­ren jetzt auch in die Chro­ni­ken des Jahr­gang 10 SJ 2018/19. Laris­sa wur­de von einem neon­far­be­nen Hai gefres­sen und Ole hät­te uns mit sei­nem Wis­sen ohne wei­te­res durch das U-Boot füh­ren kön­nen. Und so folg­te auch bald der Abschluss­abend, an dem die Schü­le­rin­nen und Schü­ler noch auto­no­mer und ver­gnüg­li­cher unter­wegs waren und Zim­mer sich einer Abschluss­rein­ging red­lich ver­dient gemacht hat­ten.

Die 10. Klas­se hat­te an der Ost­see wirk­lich gelebt und geliebt! Die Rei­se war unver­wech­sel­bar: Wir haben Spu­ren hin­ter­las­sen und Ück­e­ritz hat bei uns Spu­ren hin­ter­las­sen. 

Frau Dr. Wer­ner, Schul­lei­te­rin

Hat Shakespeare das echt so geschrieben?“

Vier jun­ge Schau­spie­ler, eine win­zi­ge Büh­ne und zwei Schul­klas­sen, die Trä­nen gelacht haben. Die Thea­ter­fahrt am 22. Mai 2019 nach Frank­furt zu „Ein Som­mer­nachts­traum“ von Wil­liam Shake­speare.

Wie sieht denn das aus?“, lau­te­te der ers­te Kom­men­tar einer Schü­le­rin, als sie den Auf­füh­rungs­ort im Kleist­fo­rum in Frank­furt betritt: Statt zu einer her­kömm­li­chen Thea­ter­büh­ne wer­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf die Stu­dio­büh­ne geführt. Hier haben die vier Schau­spie­ler des Deut­schen Schau­Spiel­Hau­ses Ham­burg eine von allen vier Sei­ten ein­seh­ba­re Pla­teau-Büh­ne auf­ge­baut. Das Publi­kum sitzt – anfangs ziem­lich ver­wun­dert - außen um das win­zi­ge Spiel-Pla­teau her­um.

Aber die Irri­ta­ti­on weicht schnell einer gro­ßen Begeis­te­rung: Dem jun­ge Ensem­ble aus Ham­burg gelingt es meis­ter­haft, uns auf der unkon­ven­tio­nel­len Büh­ne in den Shake­speare-Stoff hin­ein­zu­zie­hen. Mit viel Witz, Krea­ti­vi­tät und Tem­po sprin­gen, hüp­fen und kalau­ern sich die vier Schau­spie­ler auf ihrer win­zi­gen Spiel­flä­che durch über 20 Rol­len. Sie geben der kom­pli­zier­ten und zugleich tief­grün­di­gen Ver­wechs­lungs­ko­mö­die einen moder­nen Anstrich.

Selbst ein offen­sicht­li­cher Büh­nen­un­fall (eine Bier­fla­sche fällt von der Büh­ne und zer­bricht im Zuschau­er­raum) und ein Sturz (einer der Schau­spie­ler pur­zelt beim Auf­tritt über einen Klapp­stuhl) kann das Ensem­ble in sei­ner Spiel­lust nicht brem­sen.

Die Siebt- und Neunt­kläss­ler las­sen sich von dem Tem­po und dem Enga­ge­ment der Schau­spie­ler nur zu ger­ne anste­cken: Sie spen­den am Ende tosen­den Applaus. Allen­falls die Rol­le des Kobolds „Puck“ sorgt bei eini­gen Schü­lern für vor­über­ge­hen­den Unmut: Statt eines ver­schmitzt-schalk­haf­ten Winz­lings stel­len die Ham­bur­ger Schau­spie­ler die Figur als ani­ma­lisch-aggres­si­ves Cha­os-Quar­tett dar, das die Lie­bes­trank-Ver­wir­rung der drei Lie­bes­paa­re wie im Rausch anzet­telt und dann wie­der rück­gän­gig machen muss. „Hat Shake­speare das wirk­lich so geschrie­ben?“, lau­tet des­halb eine Fra­ge nach der Vor­stel­lung.

Ja, hat er. Denn als ech­ter Büh­nen­dich­ter wuss­te kei­ner so gut wie Wil­liam Shake­speare, dass auf dem Thea­ter alles mög­lich und mög­lichst alles mit schau­spie­le­ri­schen Mit­teln dar­zu­stel­len ist.

Frau Schmidt, Deutsch­leh­re­rin

Schülerbetriebspraktikum der Klasse 9

Vom 29.04. bis 17.05.2019 fand das Schü­ler­be­triebs­prak­ti­kum der Klas­se 9 statt. Die­ses soll­te uns hel­fen, Erfah­run­gen für die Berufs­ori­en­tie­rung zu sam­meln und eige­ne Inter­es­sen zu ent­de­cken.

Eini­ge Schü­ler bewar­ben sich schon im Herbst 2018, um einen guten Prak­ti­kums­platz zu bekom­men. Die Viel­falt der Betrie­be war groß: Von der Grund­schu­le über eine Tisch­le­rei bis zum Kli­ni­kum war alles dabei. Eine Schü­le­rin fuhr sogar bis nach Ber­lin zu Peek und Clop­pen­burg.

Das Prak­ti­kum war für die meis­ten eine tol­le Erfah­rung und man­che wären am liebs­ten gar nicht mehr in die Schu­le zurück­ge­kom­men.

Mat­ti, Klas­se 9