Exkursion zur Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasiemorde in Brandenburg

Im Rah­men des Geschichts­un­ter­richts des Jahr­gangs 10 unter­nah­men 13 Schü­le­rin­nen und Schü­ler am 8. Mai 2019 eine Exkur­si­on zur Gedenk­stät­te für die Opfer der Eutha­na­sie­mor­de in Bran­den­burg an der Havel.

Dort ange­kom­men gab uns Herr Marx, ein His­to­ri­ker, anhand der Aus­stel­lung Ein­bli­cke in die schreck­li­chen Ver­bre­chen der Nazis, die dort – mit­ten in der Stadt!!! - gesche­hen sind: In der „Eutha­na­sie-Anstalt“ in Bran­den­burg, einem ehe­ma­li­gen Zucht­haus,  wur­den von Juni bis Okto­ber 1940 über 9000 Men­schen, die man aus psych­ia­tri­schen Kran­ken­häu­sern des gesam­ten nord- und mit­tel­deut­schen Raums in Bus­sen her­bei­schaff­te, umge­bracht, auch klei­ne Kin­der. Beson­ders ent­setzt waren wir dar­über, dass selbst Kin­der soge­nann­ter „Aso­zia­ler“ und Alko­ho­li­ker ver­gast wur­den, weil die NS-Ideo­lo­gie davon aus­ging, dass die­se kei­nen Wert für die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gesell­schaft haben. Außer­dem erfuh­ren wir, dass in Bran­den­burg ers­te „Pro­be­ver­ga­sun­gen“ psy­chisch Kran­ker und Behin­der­ter durch­ge­führt wur­den, was  in den Ver­nich­tungs­la­gern spä­ter per­fek­tio­niert wur­de.

Danach durf­ten wir uns anhand von his­to­ri­schen Doku­men­ten selbst eine Mei­nung bil­den und ver­schie­de­ne Fra­gen zur The­ma­tik beant­wor­ten. Beson­ders die Fra­ge nach der Ver­ant­wor­tung und auch Zivil­cou­ra­ge der Täter beschäf­tig­te uns dabei. Wir fan­den her­aus, dass die wenigs­ten per­sön­li­che Kon­se­quen­zen erdul­den muss­ten, wenn sie sich nicht (mehr) an der Tötung soge­nann­ten „lebens­un­wer­ten Lebens“ betei­li­gen woll­ten. Im Gegen­teil – die meis­ten stan­den mit vol­ler Über­zeu­gung hin­ter ihren Taten.

Alles in allem war es ein infor­ma­ti­ver und trotz des nicht leicht ver­dau­li­chen The­mas schö­ner Tag. Ein gro­ßer Dank gilt Frau Koch und Herrn Sahin, weil sie uns beglei­tet haben, der Gedenk­stät­te, dass sie extra für uns geöff­net hat und Herrn Marx, der uns die­ses dunk­le Kapi­tel des Natio­nal­so­zia­lis­mus auf eine Art und Wei­se nahe­ge­bracht hat, die man sicher nicht oft fin­det.

Felix, Klas­se 10
Frau Koch, Geschichts­leh­re­rin

Ein Tropfen Ostseegenuss - ein Trunk aus der Quelle des Schulklassenlebens

Die Abschluss­fahrt des Jahr­gangs 10 nach Ück­e­ritz Ende Mai 2019 war das High­light von 4 Jah­ren Schul­be­such und Erlan­gen eines wich­ti­gen Abschlus­ses!

Die Frei­tag­mor­gen­stun­de der Abfahrt um 6 Uhr in Brie­sen hat­te wirk­lich Gold im Mund – die Hin­fahrt allein ließ jedoch kei­nen Ver­dacht auf Schlaf­man­gel auf­kom­men. Vor­freu­de schall­te durch den Bus: Mun­ter spru­del­te Musik aus der Box, so dass der Bus­fah­rer sei­nen eige­nen Party­a­bend kaum abwar­ten konn­te. Bei Ankunft in Ück­e­ritz begann sofort eine Pil­ger­rei­se an den Strand. Die Son­ne glänz­te, das Meer umso mehr und der Ein­la­dung in das wahr­haft küh­le Nass konn­te kaum einer wider­ste­hen. Dem nächs­ten Eis­la­den und natür­lich auch dem heiß­ge­lieb­ten Super­markt, begin­nend mit ‚E‘, gal­ten der nächs­te Über­fall. Über das Wochen­en­de gab es Erleb­nis­se ohne Ende – zum Bei­spiel Tisch­ten­nis­mat­che, in der vie­le Hr. Sahin und Dr. Wer­ner als ver­kann­te Tisch­ten­nis­fi­na­lis­ten ken­nen­ler­nen durf­ten, ein Fuß­ball­match gegen ande­re Feri­en­park­be­su­cher wur­de spon­tan in das Leben geru­fen und es wur­de Go-Kart durch Ück­e­ritz gefah­ren. Die Grill­sai­son wur­de Sonn­tag­abend eröff­net: Wir schmaus­ten bes­tens unter den Grill­meis­tern Hr. Thor­wirth, Hr. Ing­wer­sen, Hr. Hanke und natür­lich Pau­lus und Ben. Im „Phä­no­me­n­ta“ erleb­ten wir phy­si­ka­li­sche Meta­ebe­nen. Auch Felix‘ Magen erleb­te eine ande­re Dimen­si­on beim Astro­nau­ten­trai­ning in Pee­ne­mün­de. Back­fisch­bröt­chen, Mini­gol­fen im Dun­keln und ein Besuch im rus­si­schen U-Boot gehö­ren jetzt auch in die Chro­ni­ken des Jahr­gang 10 SJ 2018/19. Laris­sa wur­de von einem neon­far­be­nen Hai gefres­sen und Ole hät­te uns mit sei­nem Wis­sen ohne wei­te­res durch das U-Boot füh­ren kön­nen. Und so folg­te auch bald der Abschluss­abend, an dem die Schü­le­rin­nen und Schü­ler noch auto­no­mer und ver­gnüg­li­cher unter­wegs waren und Zim­mer sich einer Abschluss­rein­ging red­lich ver­dient gemacht hat­ten.

Die 10. Klas­se hat­te an der Ost­see wirk­lich gelebt und geliebt! Die Rei­se war unver­wech­sel­bar: Wir haben Spu­ren hin­ter­las­sen und Ück­e­ritz hat bei uns Spu­ren hin­ter­las­sen. 

Frau Dr. Wer­ner, Schul­lei­te­rin

Abenteuer Potenzialanalyse 2019

Getreu dem Mot­to „Ich will, ich kann, ich wer­de!“ mach­te sich unse­re 7. Klas­se am 2. Mai 2019 zusam­men mit Frau Koch auf den Weg nach Fürs­ten­wal­de in das FAWZ, um an der Poten­zi­al­ana­ly­se teil­zu­neh­men. Herr Schus­ter und Frau Wag­ler durf­ten die Schü­ler eben­falls an den Sta­tio­nen beglei­ten.

Die Poten­zi­al­ana­ly­se dient unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern als Start in die Berufs­ori­en­tie­rung und soll ihnen hel­fen, sich bewusst mit Ihren Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen. Durch ver­schie­de­ne Übun­gen wer­den eige­ne Kom­pe­ten­zen erleb­bar gemacht. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen ihre Selbst­wahr­neh­mung ver­bes­sern und durch die Rück­mel­dung der Fremd­wahr­neh­mung ers­te Erkennt­nis­se für ein ihren Inter­es­sen und Fähig­kei­ten ent­spre­chen­des Prak­ti­kum sam­meln.

Die Klas­se kam pünkt­lich und gut gelaunt im FAWZ an und traf im vor­be­rei­te­ten Auf­ent­halts­raum auf die eben­so gut gelaun­te Lei­te­rin der Poten­zi­al­ana­ly­se, Frau Pflugk. Als „warm up“ gab es eini­ge Ein­stim­mungs­fra­gen zum Sinn und Zweck der Ver­an­stal­tung, die von der Klas­se selbst­be­wusst und rich­tig beant­wor­tet wur­den.
Mit spür­ba­rer Erwar­tung ging die Klas­se nun geteilt in sechs Grup­pen zu den jewei­li­gen Sta­tio­nen, die sich ent­we­der im sel­ben Gebäu­de oder zweck­ent­spre­chend auf dem FAWZ-Gelän­de befan­den.

An jeder Sta­ti­on wur­den zunächst die bevor­ste­hen­den Auf­ga­ben erklärt und Rück­fra­gen beant­wor­tet, bevor jeder ein­zel­ne oder das Team sich bewei­sen konn­te. Das lässt sich eine 7. Klas­se nicht zwei Mal sagen! Es stell­te sich her­aus, dass sie wah­re Ver­kaufs­ta­len­te zu bie­ten hat. Hät­te es sich nicht um einen Test­kauf gehan­delt, der Käu­fer wäre sicher im Dis­po­si­ti­ons­kre­dit gelan­det. Wie das zu ver­hin­dern ist, zeig­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei der Füh­rung eines Kas­sen­bu­ches und konn­ten sich hier als Buch­hal­ter behaup­ten. Ein krea­ti­ves Kon­trast­pro­gramm bot das Farb­mi­schen, bei dem erst die bun­ten Maler­kit­tel und dann die eigens aus den Grund­far­ben erar­bei­te­ten Farb­fa­cet­ten fas­zi­nier­ten. Ermü­dend hin­ge­gen ging es beim Bezie­hen des Pati­en­ten­betts zu. Der ein oder ande­re mach­te den Ein­druck, sich am liebs­ten gleich rein­le­gen zu wol­len. Es dräng­te sich die Fra­ge auf, wer zu Hau­se sein Bett bereits allei­ne bezieht. Aber es muss auch Ver­bes­se­rungs­po­ten­tia­le geben und beim Reg­a­lauf­bau zeig­te sich, dass Team­work abso­lut im Sin­ne der Klas­se ist. Beim „Mord­fall Kel­ler“ fühl­te man sich durch die Schü­le­rin­nen und Schü­ler an Klas­si­ker wie „Fünf Freun­de“, „Die drei Fra­ge­zei­chen“ und „Tat­ort“ erin­nert. Scharf­sin­nig wur­de jedes mög­li­che Motiv durch­dacht und Zeit­an­ga­ben abge­gli­chen, um auf die Spur des Täters zu kom­men. Wor­in sich aber sicher alle einig waren, war die Tat­sa­che, dass es schwer aus­zu­hal­ten ist, auf die Lösung eines der­art span­nen­den Fal­les bis zum nächs­ten Tag war­ten zu müs­sen.

Ver­mut­lich eben­so span­nend, war das Ergeb­nis des Aus­wer­tungs­ge­sprä­ches am 3. Mai 2019. Aber ich bin sicher, dass unse­re 7. Klas­se – jeder für sich und ins­ge­samt - einen guten Ein­druck für einen mög­li­chen Weg in die Zukunft gewin­nen konn­te. Der bei dem FAWZ hin­ter­las­se­ne Ein­druck darf als „ange­nehm“ beschrie­ben wer­den. In die­sem Sin­ne: „Bleibt Euren Stär­ken treu, lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 7.Klasse!“

Frau Wag­ler, Fach­leh­re­rin für Sport

Die Gale­rie wird dem­nächst ein­ge­stellt.

Die Poten­zi­al­ana­ly­se wird geför­dert durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung und koor­di­niert durch die Pro­jekt­stel­le Poten­zi­al­ana­ly­se Bran­den­burg (PAB) im Pro­jekt­ver­bund kobra.net.

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Der 17. Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg

Am 28.03.2019 nah­men aus allen Klas­sen­stu­fen Schü­le­rin­nen und Schü­ler am Bran­den­bur­ger Zukunfts­tag teil, dar­un­ter fast unse­re gesam­te 7. Klas­se.

Die Band­brei­te der von den Siebt­kläss­le­rin­nen und Siebt­kläss­lern besuch­ten Unter­neh­men und Ein­rich­tun­gen war enorm: Von zwei Kitas und einer Grund­schu­le über die Hand­werks­kam­mer in Frank­furt (Oder), meh­re­re Kfz-Werk­stät­ten, eine Auto­la­ckie­re­rei, zwei Tisch­le­rei­en, ein Säge­werk, eine Radio- und Fern­seh­werk­statt, die Rezep­ti­on und eine Küche des Gutes „Klos­ter­müh­le“ in Alt Mad­litz, einen Kos­me­tik­sa­lon, die Fürs­ten­wal­der Agrar­pro­duk­te GmbH in Buch­holz bis hin zum Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­amt, der Fir­ma All-safe und der Deut­schen Bank in Fürs­ten­wal­de reich­te die Palet­te.

Wir möch­ten uns bei allen betei­lig­ten Fir­men und Ein­rich­tun­gen für die Bereit­schaft, unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern Ein­bli­cke in die ver­schie­dens­ten Berufs­fel­der zu ermög­li­chen, herz­lich bedan­ken.

Kath­rin Koch, Klas­sen­lei­te­rin Klas­se 7

Aus eini­gen Berich­ten über den Zukunfts­tag:

Der Zukunfts­tag war sehr schön und am schöns­ten war das Trak­tor­fah­ren … Der Betrieb hat­te 12 Käl­ber und wir durf­ten sogar bei einer Geburt dabei sein…“             

Tim

Ich war in der Küche und habe gekocht. Ich weiß jetzt, wie man eine Papri­ka­cream macht. Ich wür­de da auch nächs­tes Jahr wie­der hin­ge­hen.“                                  

Dawid

Ich war im Säge­werk mei­nes Vaters. Wir haben Fich­te geschnit­ten, des­we­gen war das Holz auch leicht. Ich habe die Bret­ter, die aus dem Säge­gat­ter kamen, gesta­pelt. Mein Zukunfts­tag hat mir sehr gefal­len, weil ich mich sehr für Tech­nik und Holz inter­es­sie­re.“                                                                                                      

Alex­an­der

Mein Zukunfts­tag fand in der Hand­werks­kam­mer statt… Die­ser Tag hat mir viel gebracht, weil ich in eini­ge Beru­fe rein­gu­cken und viel aus­pro­bie­ren konn­te.“       

Georg

Mir hat der Tag sehr gut gefal­len, weil ich einen Ein­blick in den Tag eines Erzie­hers erlebt habe. Mir hat der Tag gebracht, bes­ser mit Kin­dern umzu­ge­hen, also nicht immer so lei­se zu sein… Ich wür­de nächs­tes Jahr wie­der hin­ge­hen, weil Frau Meis­ke sogar gesagt hat, dass ich immer wie­der erwünscht bin.“                                                

Day­na

Ich habe Rei­fen geschleppt, Rad­mut­tern an- und abge­schraubt, Rei­fen gewech­selt, den Rei­fen­druck über­prüft und die Brems­schei­ben gerei­nigt… Ich fand alles inter­es­sant und wür­de gern noch ein­mal dort­hin gehen.“                                                       

Tho­mas

Dort habe ich einen Ein­blick in den Beruf eines Rezep­tio­nis­ten bekom­men… Mir hat es sehr gut gefal­len und ich habe am Com­pu­ter das Ein­che­cken erlernt. Sicher gehe ich das nächs­te Mal auch dahin.“                                                                                  

Jakub

Ich wür­de da nächs­tes Jahr wie­der hin­ge­hen und dann gern mal etwas ande­res machen, z. B. die Gur­te zusam­men­nä­hen oder Ver­schlüs­se her­stel­len.“             

Lennox

Ich habe Autos abge­klebt und gelernt, wie man einen Kot­flü­gel schleift. Ich wür­de nächs­tes Jahr wie­der hin­fah­ren.“                                                                           

Jor­den

Wir haben auch gese­hen, wie ein Bag­ger­schiff etwas Boden aus­ge­ho­ben hat und dass ein Poli­zei­boot ange­legt hat­te.“                                                                                   

Ben

Mir hat es Spaß gemacht zu sehen, wie man dort arbei­tet, da ich es mir total anders vor­ge­stellt habe … Auch das spe­zi­el­le freund­li­che Umge­hen mit den Kun­den fand ich sehr schön.“                                                                                                            

  Joy­ce

Mir hat es sehr gut gefal­len, an die­sem Tag hab ich ver­stan­den, dass es nicht so leicht ist und nicht immer klappt, mit Kin­dern klar­zu­kom­men, da braucht man schon viel Wis­sen. Ich wür­de gern nächs­tes Jahr wie­der vor­bei­schau­en.“                             

Gali­na

Weil das Tablett nicht fer­tig gewor­den ist, … kann ich bald wie­der­kom­men und dar­an wei­ter­bau­en.“                                                                                                          

Emma

Ich soll­te die Räder von drei Autos abschrau­ben. Erst hat­te ich Schwie­rig­kei­ten, aber dann hat mein Onkel mir das noch­mal erklärt und danach habe ich es bes­ser hin­be­kom­men.“                                                                                                        

   Leon

Frohe Ostern

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, lie­be Eltern,
lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

FAWZ gGmbH_Frohe Ostern_2019FAWZ gGmbH_Frohe Ostern_2019_Ostergedicht

mit die­sem klei­nen Gedicht star­ten wir mit Euch und Ihnen in die Oster­fe­ri­en.
Wir hof­fen alle auf einen flei­ßi­gen Oster­ha­sen, vie­le bun­te Eier im Nest sowie wär­men­de Son­nen­strah­len bei der Oster­nest-Suche. 🙂 Damit wün­schen wir Euch und Ihnen fro­he Ostern!

Die Oster­fe­ri­en haben in die­sem Jahr lan­ge auf sich war­ten las­sen! Dafür wer­den wir aber – auch wenn es heu­te noch nicht danach aus­sieht – mit tol­lem Feri­en-Wet­ter belohnt. Die nächs­ten bei­den Wochen erwar­tet uns viel Son­ne. Per­fekt, um den Früh­ling so rich­tig zu genie­ßen, um Aus­flü­ge zu unter­neh­men oder sich mit Freun­den zu tref­fen. Ein­fach drau­ßen die ers­te Früh­lings­son­ne bis in die Aben­de hin­ein genie­ßen oder der Natur beim Erwa­chen zuse­hen. Die meis­ten von uns zieht es sicher­lich bald nach drau­ßen.

Aber egal, wie Ihr und Sie die­se nächs­ten Wochen ver­brin­gen. Am Ende ist nur wich­tig, Ener­gie zu tan­ken und sich zu erho­len. Und das macht jeder auf sei­ne Art.

Wir freu­en uns dar­auf, Euch und Sie alle gesund und gut erholt nach den Oster­fe­ri­en wie­der­zu­se­hen. Denn dann geht es in den End­spurt des Schul­jah­res.

Das Team der Ober­schu­le Brie­sen der FAWZ gGmbH

Die AG „Eulenschutz“ beteiligt sich am Heimattierparkfest in Fürstenwalde

Am ers­ten dies­jäh­ri­gen Hei­mat­tier­park­fest in Fürs­ten­wal­de am 3. März 2019 betei­lig­te sich auch die AG „Eulen­schutz“ unse­rer Ober­schu­le Brie­sen der FAWZ gGmbH. Gemein­sam mit der Zoo­schu­le des Hei­mat­tier­parks Fürs­ten­wal­de gestal­te­ten wir einen Infor­ma­ti­ons­stand zum The­ma „Eulen­schutz in unse­rer Regi­on“. Die AG-Mit­glie­der Chris­ti­an und Alex­an­der sowie unser Ehren­mit­glied, Herr Hanke, und der AG-Lei­ter, Herr Bey­er, orga­ni­sier­ten ein Eulen­quiz für Jung und Alt und gaben einen Ein­blick in die Arbeit der AG „Eulen­schutz“ an unse­rer Ober­schu­le Brie­sen.

Trotz wid­ri­gen Wet­ters kamen vie­le Besu­cher und infor­mier­ten sich über unse­re Akti­vi­tä­ten. Anläss­lich der Eröff­nung einer „Eulen­burg“ im Hei­mat­tier­gar­ten über­reich­ten wir aus Alt­pa­pier­samm­lun­gen eine wei­te­re Paten­schafts­spen­de für eine Eule an den Vor­sit­zen­den des För­der­ver­eins, Herrn Erd­mann, und den Tier­park­chef, Herrn Dre­witz.

Außer­dem wur­de an die­sem Tag die ers­te Aus­ga­be unse­rer Zeit­schrift „Die Eule“ prä­sen­tiert, die wir künf­tig quar­tals­wei­se auf­le­gen wol­len, um wei­ter über unse­re Arbeits­ge­mein­schaft und deren Akti­vi­tä­ten zu berich­ten. Vie­len Dank für die Unter­stüt­zung bei der Her­aus­ga­be der ers­ten Zeit­schrift an den Medi­en­ge­stal­ter Herrn Babu­li­ack sowie unse­re Schul­se­kre­tä­rin, Frau Klo­se, und unse­re Arbeits­ge­mein­schaft „Schul­web­sei­te“.

Ein eben­sol­ches Dan­ke­schön geht an die Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe I des Minis­te­ri­ums für Bil­dung, Jugend und Sport und des­sen För­der­mit­tel des Euro­päi­schen Sozi­al­fonds und des Lan­des Bran­den­burg.

Wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen mit dem Hei­mat­tier­gar­ten Fürs­ten­wal­de sind bereits geplant.

Herr Bey­er, AG-Lei­ter der Arbeits­ge­mein­schaft „Eulen­schutz“

FAWZ_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2018-19

Letzter Praktikumstag von Frau Freitag

Frau Frei­tag kam Anfang Dezem­ber gemein­sam mit drei wei­te­ren Praktikantinnen/ Prak­ti­kan­ten für ein drei­mo­na­ti­ges Prak­ti­kum im Rah­men ihrer Erzie­her­aus­bil­dung zu uns an die Ober­schu­le Brie­sen. Sie unter­stütz­te in die­ser Zeit unse­re Klas­se beim Ler­nen und war in den Pau­sen und im Mit­tags­band unse­re Ansprech­part­ne­rin. Mit Frau Bur­dack lei­te­te sie sogar eine „Aben­teu­er-AG“, die von Schü­lern aller Jahr­gangs­stu­fen gern besucht wur­de.
Am Frei­tag, dem 1. März 2019, war der letz­te Tag die­ses Prak­ti­kums von Frau Frei­tag. Wir hat­ten etwas für sie vor­be­rei­tet und sie des­halb in unse­rem Klas­sen­raum nach vor­ne gebe­ten. Zuerst haben wir ihr etwas Net­tes und ein gro­ßes Dan­ke­schön gesagt und dann haben die Jungs ihr sehr schö­ne bun­te Rosen geschenkt und die Mädels Scho­ko­la­de. Auch über mei­ne selbst­ge­mach­te Kar­te, auf der alle unter­schrie­ben und man­che auch was Schö­nes dazu gemalt hat­ten, freu­te sie sich sehr.
Am Ende des Schul­ta­ges kamen alle Schü­ler nach vor­ne und stell­ten sich in zwei gegen­über­lie­gen­den Rei­hen vor der Klas­sen­zim­mer­tür auf. Durch die­ses Spa­lier soll­te Frau Frei­tag ren­nen und kurz vor ihr hoben wir schnell unse­re Hän­de nach oben und nach ihr nah­men wir sie wie­der run­ter. Das sah aus wie eine Wel­le und war sehr krea­tiv und mach­te Spaß.
Nach der Schu­le haben wir alle sie umarmt. Wir wer­den sie ver­mis­sen und hof­fen, Frau Frei­tag wird sich ger­ne an die­sen Tag und an uns erin­nern!

Gali­na, Klas­se 7

Abenteuer-Pädagogik-Projekttage mit unseren Praktikanten

In der Woche vom 14. bis 18.01.2019 gestal­te­ten unse­re vier Prak­ti­kan­ten, Herr Leh­mann, Herr Andro, Frau Bur­dack und Frau Frei­tag der Beruf­li­chen Schu­le der FAWZ gGmbH mit und für uns team­bil­den­de Pro­jekt­ta­ge. Die­se fan­den im Rah­men ihres 12-wöchi­gen Prak­ti­kums an unse­rer Schu­le statt.
Am Mon­tag war die 7. Klas­se als ers­tes dran, an zwei­ter Stel­le folg­te am Mitt­woch die 8. Klas­se, am Don­ners­tag wur­de das Spek­ta­kel mit der 9. Klas­se ver­an­stal­tet. Den gol­de­nen Abschluss bil­de­te die 10. Klas­se am Frei­tag.
Die Tage star­te­ten mit einer kur­zen Ein­wei­sung, wie die nächs­ten Stun­den von­stat­ten gehen wür­den. Dann ging es auch schon an die ers­te Auf­ga­be: Die Schü­ler wur­den mit einem dün­nen Garn, der in einer Höhe von etwa 1,30m am Tür­rah­men fest­ge­klebt, wur­de „ein­ge­sperrt“. Das Garn soll­te eine „gefähr­li­che Hoch­span­nungs­lei­tung“ dar­stel­len. Die Auf­ga­be bestand nun dar­in, alle Mit­schü­ler aus den Raum zu befrei­en, ohne das Garn zu berüh­ren oder unten durch­zu­ge­hen. Dies gelang allen Klas­sen nach vie­len Ver­su­chen und einer gan­zen Men­ge Zeit. Die nächs­te Sta­ti­on nach einer kur­zen Pau­se lag auf dem Schul­hof, wo ein Quiz-Spiel gespielt wur­de und das Spiel „Zeit­ha­sche“. Danach war uns allen kalt und wir waren froh, als wir zur Mit­tags­pau­se wie­der hin­ein durf­ten. Gleich nach der Mit­tags­pau­se beka­men wir die Auf­ga­be, ein Ei, das aus dem zwei­ten Stock fal­len gelas­sen wer­den soll­te, nur mit drei Stück A4 Papier, etwas Kle­be­band und/oder allem, was wir in der Natur fin­den kön­nen, zu beschüt­zen. Dann ging auch schon das Mate­ri­al­su­chen, Pläne­ent­wi­ckeln und Bas­teln los. Vie­le hat­ten Start­schwie­rig­kei­ten, aber nach einer Wei­le nah­men die Schutz­vor­rich­tun­gen Gestalt an und vie­le Eier ver­schwan­den unter Lagen von Papier, Moos und Kle­be­band. Die­se wur­den dann in den zwei­ten Stock trans­por­tiert und unter den Argus­au­gen der Mit­schü­ler aus dem Fens­ter gewor­fen. Über­lebt haben erstaun­li­cher­wei­se vie­le Eier. Nach dem Eier­wer­fen ging es zur letz­ten Auf­ga­be des Tages. Die­se bestand dar­in, dass wir ver­schie­de­ne Behin­de­run­gen nach­stel­len soll­ten, unter ande­rem Stumm­heit, Blind­heit, Bein­ver­let­zung etc. Mit die­sen Beein­träch­ti­gun­gen soll­ten wir nun in Grup­pen ein­mal ums Schul­haus gehen, ohne dabei unse­re Behin­de­rung zu miss­ach­ten. Nach­dem dies alle Grup­pen mehr oder weni­ger ohne Miss­ach­tung der Vor­ga­ben geschafft hat­ten, war auch schon der Tag vor­bei.
Gro­ßer Dank gilt den Prak­ti­kan­ten, die selbst­stän­dig die­sen Tag vor­be­rei­tet haben und uns enga­giert betreu­ten, aber natür­lich auch den Klas­sen­lei­tern für ihre tol­len Ide­en, wie wir als Team die­se Auf­ga­ben bewäl­ti­gen kön­nen.

Felix, Klas­se 10

Das Herz eines Boxers“ - Theaterbesuch im Kleistforum

Am 20. Febru­ar 2019 fuhr unse­re 8. Klas­se mit Frau Klo­se und mir nach Frank­furt (Oder) ins Thea­ter. Im Kleist­fo­rum gaben die Ucker­mär­ki­schen Büh­nen Schwedt ein Gast­spiel des Stü­ckes „Das Herz eines Boxers“:

Der 16-jäh­ri­ge Jojo muss in einem Alters­heim Sozi­al­stun­den ableis­ten und Wän­de strei­chen, weil er aus falsch ver­stan­de­ner Loya­li­tät einen Moped­dieb­stahl auf sei­ne Kap­pe genom­men hat. Im Alters­heim trifft er auf den alten, ehe­mals berühm­ten Boxer Leo, der zunächst nur im Roll­stuhl sitzt, nicht redet und auf nichts reagiert. Nach und nach ler­nen sich die bei­den ken­nen und ach­ten, unter­stüt­zen sich gegen­sei­tig, über­neh­men Ver­ant­wor­tung für­ein­an­der. Leo, indem er die guten Sei­ten Jojos und des­sen Selbst­be­wusst­sein stärkt, Jojo, indem er Leo sehr krea­tiv hilft, aus dem Heim abzu­hau­en und sei­nen Traum zu ver­wirk­li­chen.

Auch wenn eini­ge Acht­kläss­ler im Vor­feld – genau wie Jojo am Anfang des Stü­ckes – genervt auf­tra­ten und ihren Unwil­len, ins Thea­ter gehen zu m ü s s e n, aus­drück­ten, konn­ten Frau Klo­se und ich beob­ach­ten, dass alle sich im Thea­ter vor­bild­lich ver­hiel­ten, wie alte Thea­ter­gän­ger wirk­ten und durch­aus Freu­de und sogar Spaß an der Insze­nie­rung hat­ten. Wir bei­de wür­den jeden­falls ger­ne wie­der mit ihnen ins Thea­ter gehen 😉

Kath­rin Koch, Deutsch­leh­re­rin, in Ver­tre­tung für Frau Schmidt