Biologie-Exkursion nach Berlin

In der Pha­se zwi­schen den schrift­li­chen und münd­li­chen Prü­fun­gen fuh­ren die Schü­ler der Klas­se 10 nach Ber­lin ins Muse­um für Natur­kun­de.

Die Jugend­li­chen absol­vier­ten unter Füh­rung von Muse­ums­mit­ar­bei­tern einen inter­es­san­ten Work­shop zur Evo­lu­ti­on des Men­schen. Sie lern­ten hier­bei an Model­len die grund­le­gen­den Struk­tu­ren von (Hominini-)Schädeln ken­nen und führ­ten einen Schä­del­ver­gleich zwi­schen Mensch (Homo sapi­ens) und Affe durch. Höhe­punkt des Work­shops war die Art­be­stim­mung von Homi­ni­ni-Schä­deln in Part­ner­ar­beit. Die Schü­ler hat­ten zu ent­schei­den, ob die zu bestim­men­de Schä­del-Nach­bil­dung einem Schim­pan­sen, einem Vor­läu­fer des moder­nen Men­schen (Aus­tra­lo­pi­the­cus spec., Par­an­thro­pus spec.) oder einem Ver­tre­ter der Gat­tung Mensch (Homo spec.) zuzu­ord­nen ist. In kur­zen „Experten“-Referaten stell­ten die Schü­ler die von ihnen bestimm­ten Schä­del vor (z.B. Aus­tra­lo­pi­the­cus afa­ren­sis, Homo erec­tus, Homo nean­dertha­len­sis).

Einen run­den Abschluss erhielt unser Evo­lu­ti­ons­Tag durch eine Füh­rung zur Evo­lu­ti­on der Wir­bel­tie­re, bei der u.a. das wert­volls­te Ori­gi­nal-Fos­sil, der „Urvo­gel“ Archaeo­pte­ryx, zu bestau­nen war.

Ganz lie­ben Dank an alle Mit­ar­bei­ter des Muse­ums für Natur­kun­de in Ber­lin, die uns die Abstam­mungs­leh­re inter­es­sant und kurz­wei­lig nahe gebracht haben.

           Anke Fröh­lich