Azubi-Botschafter*innen an unserer Oberschule

Der Beginn einer erfolg­rei­chen Tradition?

Eine der wich­tigs­ten Auf­ga­ben für unse­re Schüler*innen ist die Vor­be­rei­tung auf einen Aus­bil­dungs­be­ruf. Da sind die Fra­gen: „Was will ich?“ oder „Was kann ich?“ und natür­lich auch „Was geht gar nicht?“. Zuge­ge­ben – für sehr vie­le 15-, 16jährige jun­ge Men­schen sind das schwer zu beant­wor­ten­de Fra­gen. Des­halb möch­te unse­re Schu­le den Schüler*innen vie­le Ange­bo­te machen, sich neben der Ver­mitt­lung von Unter­richts­stoff mög­lichst viel­fäl­tig über ein künf­ti­ges Berufs­le­ben zu infor­mie­ren. Neben Prak­ti­ka, Pra­xis­lern­ta­gen, den bei­den bis­he­ri­gen Hand­wer­ker­ta­gen, Bewer­bungs­trai­nings oder Infor­ma­ti­ons­ta­gen kam in die­sem Jahr eine wei­te­re, ganz ande­re Ver­an­stal­tung hinzu.

Initi­iert durch die IHK Frank­furt (Oder) besuch­ten uns Azubi-Botschafter*innen von drei nam­haf­ten Unter­neh­men der Regi­on. Lehr­lin­ge, kaum älter als unse­re Schü­ler der 9. und 10. Klas­sen, berich­te­ten über ihre ers­ten Erfah­run­gen im Berufs­le­ben. Stolz stell­ten sie „ihre“ Fir­men vor und erzähl­ten von ihrer bis­he­ri­gen Lehr­zeit. Dabei wur­den kei­ne Fra­gen aus­ge­klam­mert. Von den per­sön­li­chen Beweg­grün­den für die Ent­schei­dung zu ihrem Aus­bil­dungs­be­ruf, von der Aus­wahl ihres Aus­bil­dungs­un­ter­neh­mens über Fra­gen zu Geld, Urlaub, Feri­en, Schicht­dienst bis hin zu den zusätz­li­chen Ver­güns­ti­gun­gen durch die Betrie­be kam alles Inter­es­sie­ren­de auf den Tisch.

Die bei­den Azu­bis vom bun­des­weit agie­ren­den Bau­stoff­groß­han­del „Team Bau­cen­ter“ stell­ten in ihrem Vor­trag den Beruf des Groß- und Außen­händ­lers vor. Viel­fäl­ti­ge Tätig­kei­ten im gro­ßen Bereich des Han­dels machen die­se Berufs­aus­bil­dung an vier Stand­or­ten in der Regi­on attrak­tiv und das „Team Bau­cen­ter“ zu einem gefrag­ten Ausbildungsbetrieb.

Von der Tele­kom Frank­furt (Oder) kom­mend, stell­ten zwei jun­ge Damen die Aus­bil­dung in einem deut­schen Welt­kon­zern vor. Sie schwärm­ten von den viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten in den unter­schied­li­chen Berei­chen, in denen sie aus­ge­bil­det wer­den. Obwohl die bes­ten Azu­bis ger­ne über­nom­men wer­den und einen attrak­ti­ven Arbeits­platz bei der Tele­kom erhal­ten, kön­nen sich die Absolvent*innen mit einem Tele­kom-Abschluss in vie­len Berei­chen der Wirt­schaft erfolg­reich bewerben.

Die bei­den Azu­bis von „Tes­la“ führ­ten zuerst ein beein­dru­cken­des Droh­nen-Flug-Video durch „ihre“ neue GIGA in Grün­hei­de vor. Die Zuhörer*innen konn­ten sofort die Ver­bun­den­heit der stol­zen Azu­bis mit ihrem Aus­bil­dungs­be­trieb spü­ren. Für vie­le im Publi­kum waren die gezeig­ten Bil­der die ers­ten, die sie aus dem Inne­ren die­ser Pro­duk­ti­ons­stät­te zu Gesicht beka­men. Das jun­ge Team der GIGA beein­druck­te und mach­te eini­ge unse­rer Schüler*innen neu­gie­rig auf die gro­ße Band­brei­te der Aus­bil­dungs­be­ru­fe bei Tes­la in Grünheide.

Nach dem ers­ten gelun­ge­nen Azu­bi-Besuch die­ser Art bedan­ken wir uns sehr bei Frau Lie­pe von der IHK Frank­furt (Oder), die die­ses Tref­fen anreg­te und die teil­neh­men­den Unter­neh­men mit deren Azubi-Botschafter*innen orga­ni­sier­te. Wir wer­den wei­te­ren Tref­fen mit den Botschafter*innen einen fes­ten Platz im Schul­jah­res­ka­len­der ein­räu­men und hof­fen so auf den Beginn einer wei­te­ren tol­len Berufsorientierungstradition.

Tho­mas Mül­ler, Fach­leh­rer für WAT