Schulgeschichte

Grund- und Oberschule Briesen

Grund- und Ober­schu­le Brie­sen

Als die Brie­se­ner Schu­le im Jahr 2006 ihr 50jähriges Jubi­lä­um fei­er­te, war dies ein Fest von Licht und Schat­ten gleich­zei­tig. Da stan­den zunächst beein­dru­cken­de Zah­len: Der gro­ße Gebäu­de­kom­plex, 1956 als Zen­tral­schu­le für die Orte der Regi­on ein­ge­weiht, war über die Jahr­zehn­te zum Lern­ort meh­re­rer Schü­ler­ge­ne­ra­tio­nen gewor­den und zähl­te zu sei­nen Hoch­zei­ten 650 Schü­ler in 20 Klas­sen in sei­nen Mau­ern. Mehr als ein vol­les Haus… Am Ende die­ses hal­ben Jahr­hun­derts sahen die Zah­len aber ganz anders aus: Sie reich­ten nicht mehr für eine zwei­zü­gi­ge wei­ter­füh­ren­de Schu­le, wie sie das Bran­den­bur­gi­sche Schul­ge­setz für staat­li­che Schu­len vor­sieht. So wur­de der Schul­be­trieb ab 2007 auf eine Grund­schu­le zurück­ge­führt. Von der Jahr­gangs­stu­fe 7 an muss­ten sich die Schü­ler auf wei­te Wege machen – nach Fürs­ten­wal­de, Frank­furt (Oder) oder an eine ande­re Schu­le der Regi­on.

Die Wie­der­eröff­nung der Ober­schu­le Brie­sen im Jah­re 2009 erfolg­te auf der Grund­la­ge eines päd­ago­gi­schen Kon­zepts, für das es kei­ne Zwei­zü­gig­keit braucht: indi­vi­du­el­le För­de­rung durch dif­fe­ren­zier­te Lern­an­ge­bo­te, Nut­zung der Hete­ro­ge­ni­tät der Lern­grup­pe für den Lern­er­folg des Ein­zel­nen und der Gemein­schaft, Ein­rich­tung bil­dungs­gangüber­grei­fen­der Klas­sen.